saya
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Meine Familie

Mi, 21. Mai 2008, 10:39

Hallo Zusammen....Mir dita
Seit 4Monaten bin ich mit meinem Shipi zusammen. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, was für eine Nationalität mein Freund haben sollte.
Meine beste Freundin ist Albanerin. In meiner Kindheit war ich praktisch nur bei ihr Zuhause. Ich fühlte mich so wohl in diesem vollen,hektischen Heim und nahm sehr vieles mit. Auch als ich mit meiner Familie in ein anders Dorf gezogen bin, brach der Kontakt bis heute nicht ab. Immer wieder zogen mich Albanische Menschen an. In meiner Ausbildung, arbeitete ich mit einem Vater und Sohn zusammen, bei denen ich auch immer zu Mittag ass. In der Berufsschule freundete ich wieder mit einer Albanerin an, mit der ich auch heute noch sehr viel Zeit verbringe. Ich hab vieles gesehen, was bei Ihnen anders ist, meiner Meinung nach, viel Positiver.
Als ich mit meinem Freund zusammen kam, er mich seiner Familie vorstelle wollte, wusste ich erst nicht, was ich davon halten sollte. Er bringt seine Schweizer Freundin nach Hause. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte und vorallem, was diese Familie für eine Einstellung dazu hat, wen ihr Sohn eine Schweizerin mitbringt. Ich bin immernoch erstaunt, wie sie mich einfach so in ihre Familie aufgenommen haben.Er hat sechs Geschwister. Die älteste ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Ein Bruder hat vor kurzem seine Frau von Kosovo hier her geholt. Wir lernen voneinander die Sprache. Ich mag sie wahnsinnig gern. Seine Mutter und sein Vater sind die Besten. Ich fühle mich Zuhause bei all diesen lieben Menschen. Vieles ist so, wie damals, bei meiner lieben Freundin, bei der ich immer in meiner Kindheit war. Ich fühle mich geborgen. Leider hatte ich selbst nie das, was man eine Familie nennt. Mutter geschieden, dem alkohol verfallen, der Vater will nichts wissen. Meine zwei jüngeren Geschwister stehen mir schon nahe, aber es ist nicht so, wie ich es bei Albanern sehe. Ich lebe wie sie, ich denke wie sie. Nicht in allem, aber in fast allem. Dort fühle ich mich Zuhause.
Mein Freund, er ist in der Schweiz aufgewachsen. Somit auch ein REMIX-KIND. Ich bin eine Schweizerin aber lebte immer in Albanischen Familien. Wir sind irgendwie auf der Gleichen Ebene.
Er.....ist all das was ich mir ersehnte. Meine Albanische Familie, ich will und kann nicht anders leben. Das merke isch immer wieder aufs Neue. Gespürt hab ich es erst richtig, als mit ihm alles begann und ich wieder in einer solchen Familie sein durfte. Da spührte ich erst, wie sehr mir all dies fehlt.

Andere Kulturen könnten noch so vieles lernen von Ihnen.

dielli86
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Tungi

Mi, 21. Mai 2008, 11:20

Hallo saya

Ich habe soeben deinen Bericht gelesen, ich freue mich für dich, dass du so gut in die Familie der Albaner aufgenommen worden bist. Wie du sicherlich weisst, ist dies nicht immer so...
Darum halte dies bitte nicht für selbstverständlich..ICh habe da schon andere Erfahrungen gemacht. Aber es ist schön zu hören, dass es auchsolche Familien gibt.
Von wo ist die albanische Familie? Kosovo oder Mazedonien?

So nun schreibe ich dir noch ein paar Sätze zu meiner Person, ich bin ebenfalls Schweizerin, aber habe ein albanisches Herz.:-) Als ich deine Worte gelesen habe, konnt ich gerade so gut sagen, dass ich diese Worte selbst geschrieben habe. ICh habe seit mehreren Jahren nur noch mit Albanern zu tun. Auch fühle ich mich in Ihrer gegenwart zu Hause.. Habe ebefalls wie du, eine nicht intakte Familiengeschichte. Ähnlich wie du..
Wie gesagt, ich verstehe dich voll und ganz. Mir geht es genau gleich!!
Ist schön zu hören für mich, dass es noch mehr Schweizerinen gibt, die "begriffen" haben, dass Albaner nicht gleich Albaner sind. Und dass wir von den Albenern sehr viel lernen können!!

Ich freue mich, dass du so hinter deiner Meinung stehtst, denn so hältst du
die ganzen negativen Meinungen der Schweizer ohne Problem aus.

Kalofsh mire edhe une te persehendes shumes!!
grüess dielli

mali01
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Mi, 21. Mai 2008, 11:50

"Seit 4Monaten bin ich mit meinem Shipi zusammen"
Ein Hund? (wegen "meinem")

Und "Shipi"ist geselleschaftlich intolerant und assozial, auch wenn es einige selbst benutzen, das ist wie mit "Nigga"

"Seit 4 Monatenbin ich mit meinem Nigga zusammen"
Zuletzt geändert von mali01 am Mi, 21. Mai 2008, 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
I WAS HERE WHEN THE TIME BEGAN

I WILL BE HERE AFTER IT END

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Darleen17
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Mi, 21. Mai 2008, 11:55

Und was für eine Rasse sollte der "Shipi" sein?

Du warst schneller mit editieren :P .

mali01
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Mi, 21. Mai 2008, 11:57

ich weis nicht was du mir sagen möchtest, indem du dich dumm stellst. hilf mir bitte.
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Darleen17
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Mi, 21. Mai 2008, 12:01

Dumm stellen? Dein Text vor dem mehrfachen editieren lautete in etwa "Du bist mit einem Hund zusammen?" Und darauf bezog ich meine Frage, welche Rasse denn dieser "Shipi" sein soll, weil es so einen Hund definitiv nicht gibt.

Du hast dich wohl ein wenig falsch ausgedrückt, darum ja auch deine Editierungen.

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Mi, 21. Mai 2008, 12:41

Mal abgesehen von den ständigen Haarspaltereien, ich glaube sie wollte nur "witzig" rüberkommen :wink:

Die Gefahr ist, wenn man als Nichtalbanerin "pästlicher als der Papst" sein will, ist man extrem anfällig für Verlassensängste. Eine Schweizerin
ist KEINE Albanerin und ich finde, man sollte seine Wurzeln nicht ablegen oder verleugnen. Indem ich so tue als wäre ich eine Albanerin wird meine Persönlichkeit schwammig... und auf Dauer ist das nicht gut.
Du hast offensichtlich durch Deine UrFamilie ein Defizit erlitten aber indem Du Dich zu alb. Familien hingezogen fühlst (weil Du da die Angenommenheit und Wärme suchst, die Dir fehlt) hast Du dich auf die Suche gemacht, das deine Bedürfnisse nach Liebe, Wärme und Sicherheit
befriedigt werden und du hast festgestellt....Hey Albaner können mir das all geben!
Das ist aber leider nur ein Trugschluss, denn Deine Ursprungsfamilie kann man nicht ersetzen, indem man sich einfach eine neue "bessere" suchst.
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(Theodor Roosevelt)

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besimi
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Mi, 21. Mai 2008, 13:00

Ich habe nichts dagegen wen man mich shipi nennt das ist die abküruzung von shqiptar.
Dieser begriff hat sicher keinen vergleich nit nigga.
weil nigga werden alle schwarze gemeint und nicht nur diese aus Nigerien.
Wenn eine Frau schweigt,sollte man sie nicht unterbrechen.
Rechtschreibfehler absichtlich!

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Sandy
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Mi, 21. Mai 2008, 13:05

Enneagramm hat geschrieben:Mal abgesehen von den ständigen Haarspaltereien, ich glaube sie wollte nur "witzig" rüberkommen :wink:

Die Gefahr ist, wenn man als Nichtalbanerin "pästlicher als der Papst" sein will, ist man extrem anfällig für Verlassensängste. Eine Schweizerin
ist KEINE Albanerin und ich finde, man sollte seine Wurzeln nicht ablegen oder verleugnen. Indem ich so tue als wäre ich eine Albanerin wird meine Persönlichkeit schwammig... und auf Dauer ist das nicht gut.
Du hast offensichtlich durch Deine UrFamilie ein Defizit erlitten aber indem Du Dich zu alb. Familien hingezogen fühlst (weil Du da die Angenommenheit und Wärme suchst, die Dir fehlt) hast Du dich auf die Suche gemacht, das deine Bedürfnisse nach Liebe, Wärme und Sicherheit
befriedigt werden und du hast festgestellt....Hey Albaner können mir das all geben!
Das ist aber leider nur ein Trugschluss, denn Deine Ursprungsfamilie kann man nicht ersetzen, indem man sich einfach eine neue "bessere" suchst.
Ich weiß nicht, aber ich glaube, das ist nicht das, worauf sie hinaus wollte.
Ich habe ihren Text eher als ein Kompliment an die albanische Kultur verstanden.Sie fühlt sich einfach wohl und geborgen in albanischen Kreisen und das ist doch eine tolle Sache, oder? Mal abgesehen davon, ist es außerdem ziemlich normal, dass man sich eng an solch eine Familie bindet, wenn man selbst aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie eine "Ersatzfamilie" gesucht hat, so wie du es hier beschreibst.
Qeshu rini, qeshu! Bota asht e jote!

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Mi, 21. Mai 2008, 14:42

Sandy hat geschrieben:
Enneagramm hat geschrieben:Mal abgesehen von den ständigen Haarspaltereien, ich glaube sie wollte nur "witzig" rüberkommen :wink:

Die Gefahr ist, wenn man als Nichtalbanerin "pästlicher als der Papst" sein will, ist man extrem anfällig für Verlassensängste. Eine Schweizerin
ist KEINE Albanerin und ich finde, man sollte seine Wurzeln nicht ablegen oder verleugnen. Indem ich so tue als wäre ich eine Albanerin wird meine Persönlichkeit schwammig... und auf Dauer ist das nicht gut.
Du hast offensichtlich durch Deine UrFamilie ein Defizit erlitten aber indem Du Dich zu alb. Familien hingezogen fühlst (weil Du da die Angenommenheit und Wärme suchst, die Dir fehlt) hast Du dich auf die Suche gemacht, das deine Bedürfnisse nach Liebe, Wärme und Sicherheit
befriedigt werden und du hast festgestellt....Hey Albaner können mir das all geben!
Das ist aber leider nur ein Trugschluss, denn Deine Ursprungsfamilie kann man nicht ersetzen, indem man sich einfach eine neue "bessere" suchst.
Ich weiß nicht, aber ich glaube, das ist nicht das, worauf sie hinaus wollte.
Ich habe ihren Text eher als ein Kompliment an die albanische Kultur verstanden.Sie fühlt sich einfach wohl und geborgen in albanischen Kreisen und das ist doch eine tolle Sache, oder? Mal abgesehen davon, ist es außerdem ziemlich normal, dass man sich eng an solch eine Familie bindet, wenn man selbst aus zerrütteten Familienverhältnissen kommt.
Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie eine "Ersatzfamilie" gesucht hat, so wie du es hier beschreibst.
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Mit Suchen meine ich natürlich nicht, das sie sich tatsächlich auf die Suche gemacht hat, so etwas geschieht natürlich unbewußt.
Das Schlimme ist ja, gerade wenn man sich als junger Mensch an eine andere Familie hängt ist man extrem abhängig von diesen Menschen.
Stell dir nur einmal vor, sie hat irgendwann Schluss mit diesem Jungen, dass würde sie doch total runterreißen, der Verlust ihrer "albanischen" Familie würde sie halb umbringen und der Schmerz wäre ja auch real.
Klar ist es schön, wenn man die albanische Kultur liebt und auch die Familie ihres Freundes aber im Extremfall ist es NICHT ihre Familie und genauso wird die Familie sich auch verhalten - was ja ganz normal ist -.
Ich möchte sie vor diesen seelischen Schmerzen bewahren und nicht kritisieren! Also sich vielleicht NICHT so ganz an seine Familie klammern.
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ladyflorijana
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Mi, 21. Mai 2008, 23:24

Ich sehe auch ein Problem in deiner Lebensweise. Du hattest eine schwere Kindheit und hast dir das zusammengesucht was du nicht hattest. Geborgene Familien, viele Gäste (das Haus immer voll), die Mutter kocht, Gastfreundschaftlichkeit, Zusammenhalt,......
Du verleugnest deine Herkunft, deine Mentalität, du kannst kein albanisches Herz haben, selbst wenn du es dir noch so sehr wünschst. Du kannst diese Mentalität akzeptieren, sie kann dir gefallen, aber du kannst dich nie zu einer Albanerin machen, auch bist du kein Remix-Kind wie du deinen Freund nennst (er ist auchein Remix-Kind und du hast auch kein albanisches Herz.
Es freut mich das die Familie dich akzeptiert haben, dich aufgenommen haben, aber irgendwann wirst du an Grenzen stoßen, Dinge, Lebensarten die dir nicht mehr gefallen, weil du doch nicht so aufgewachsen bist. Nur weil du eine albanische Freundin hattest, heißt noch lange nicht, daß du so gelebt hast wie sie. Sie hatte andere Grenzen wie du.
Ich wünsche dir das es nicht so kommen wird und das du dein Glück in dieser Mentalität und in diesem Mann gefunden hast, dennoch solltest du deine Augen für die Realität offen halten und deine rosarote Brille beiseite legen.

saya
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So jetzt will ich wieder mal was dazu sagen...

Mo, 26. Mai 2008, 21:34

Hallo Zusammen

Erstmal danke für all eure unterschiedlichen Antworten. Ich war ziemlich überrascht was für eine riesen Diskusion ich hier ausgelöst habe.
Mit einigen Sachen bin ich jedoch nicht einverstanden.

Die Familie meines Freundes ist nicht meine Ersatzfamilie. Ich bin mit 18 Zuhause ausgezogen und habe gelernt, selbständig zu leben. Meine besten Freundinnen, begleiten mich schon lange durchs Leben. Sie sind meine Familie und meine Geschwister. Klar fühle ich mich wohl in der Familie meines Freundes und ich würde lügen, hätte ich mir nicht auch schon darum gedanken gemacht, wie es wäre, wenn alles plötzlich vorbei wäre und wie ich es nehmen würde. Aber durch das, dass ich mir mein eigenes Leben und meine Familie und Freunde bewahre, würde ich nie alleine da stehen. Ich möchte auch nicht die ganze Zeit daran denken, wie es wäre, wenn es vorbei wäre. Sonst könnte ich mich JETZT nicht ausleben und dass was ich habe geniessen. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass ich mir MEIN eigenes Leben, MEINE Freunde und MEINEN Weg bewahre. Ich denke, auch wenn es dann zu einer Trennung kommen würde, weiss man, dass man sich immer treu geblieben ist und dass würde es einfacher machen. Aber reden wir nicht mehr davon.

Was habt ihr noch so geschrieben?
Irgendwas von wegen, dass ich niemals eine richtige Albanerin sein kann.
Als würde ich dass wollen. Mein Gott, nur weil ich eine einzige Familie kennengelernt habe, behaupte ich nicht, die ganze Kultur zu kennen oder gleich selbst eine Moslimin werden will. Ich fühle mich einfach wohl in diesen Kreisen und dass sich es jetzt so ergeben hat, dass mein Freund nun mal Albaner ist, darauf hab ich es nicht angelegt. Das war einfach zufall. Er ist wer er ist. Es macht die Sache einfach einfacher, dass ich mich schon auskenne, mit einigen Anstandsregeln und einfach die Art dieser Kultur zum Teil kenne.

Ach ja, dass Shipi das gleiche wie Nigga heissen soll ist doch ein absoluter witz. Darüber kann ich wirlich nur lachen. Also was du sonst noch so geschrieben hast, ist einfach lächerlich sorry. Wenn ich schreibe mein Shipi und du nicht verstehts wie ich das meine, dann müssen wir nicht mehr weiter diskutieren miteinander. Weil du nicht auf meiner Wellenlänge bist und meine Redensart nicht verstehts. Ok, vielleicht ist es auch ein wenig schwierig, weil wir ja nur schreiben ohne die Betonung zu hören.

So jetzt seid ihr wieder dran...MEIN SHIPI und ich machen es uns jetzt ganz gemütlich vor dem TV...

Bis bald und danke für euren Komentar.
Freue mich schon auf die nächsten:-)

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ilyrian-King
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Re: So jetzt will ich wieder mal was dazu sagen...

Di, 27. Mai 2008, 0:35

saya hat geschrieben:Hallo Zusammen

Erstmal danke für all eure unterschiedlichen Antworten. Ich war ziemlich überrascht was für eine riesen Diskusion ich hier ausgelöst habe.
Mit einigen Sachen bin ich jedoch nicht einverstanden.

Die Familie meines Freundes ist nicht meine Ersatzfamilie. Ich bin mit 18 Zuhause ausgezogen und habe gelernt, selbständig zu leben. Meine besten Freundinnen, begleiten mich schon lange durchs Leben. Sie sind meine Familie und meine Geschwister. Klar fühle ich mich wohl in der Familie meines Freundes und ich würde lügen, hätte ich mir nicht auch schon darum gedanken gemacht, wie es wäre, wenn alles plötzlich vorbei wäre und wie ich es nehmen würde. Aber durch das, dass ich mir mein eigenes Leben und meine Familie und Freunde bewahre, würde ich nie alleine da stehen. Ich möchte auch nicht die ganze Zeit daran denken, wie es wäre, wenn es vorbei wäre. Sonst könnte ich mich JETZT nicht ausleben und dass was ich habe geniessen. Mir ist es einfach sehr wichtig, dass ich mir MEIN eigenes Leben, MEINE Freunde und MEINEN Weg bewahre. Ich denke, auch wenn es dann zu einer Trennung kommen würde, weiss man, dass man sich immer treu geblieben ist und dass würde es einfacher machen. Aber reden wir nicht mehr davon.

Was habt ihr noch so geschrieben?
Irgendwas von wegen, dass ich niemals eine richtige Albanerin sein kann.
Als würde ich dass wollen. Mein Gott, nur weil ich eine einzige Familie kennengelernt habe, behaupte ich nicht, die ganze Kultur zu kennen oder gleich selbst eine Moslimin werden will. Ich fühle mich einfach wohl in diesen Kreisen und dass sich es jetzt so ergeben hat, dass mein Freund nun mal Albaner ist, darauf hab ich es nicht angelegt. Das war einfach zufall. Er ist wer er ist. Es macht die Sache einfach einfacher, dass ich mich schon auskenne, mit einigen Anstandsregeln und einfach die Art dieser Kultur zum Teil kenne.

Ach ja, dass Shipi das gleiche wie Nigga heissen soll ist doch ein absoluter witz. Darüber kann ich wirlich nur lachen. Also was du sonst noch so geschrieben hast, ist einfach lächerlich sorry. Wenn ich schreibe mein Shipi und du nicht verstehts wie ich das meine, dann müssen wir nicht mehr weiter diskutieren miteinander. Weil du nicht auf meiner Wellenlänge bist und meine Redensart nicht verstehts. Ok, vielleicht ist es auch ein wenig schwierig, weil wir ja nur schreiben ohne die Betonung zu hören.

So jetzt seid ihr wieder dran...MEIN SHIPI und ich machen es uns jetzt ganz gemütlich vor dem TV...

Bis bald und danke für euren Komentar.
Freue mich schon auf die nächsten:-)
Schön und gut, aber lass bitte das Wort Mulsimin raus den es hat überhaupt n ichts mit dem albanischen verhalten an sich zu tun!
Wen du geren albanerin wärst musst du üb erhaupt nicht muslimin sein oder christ, den das ist nicht albanisch!


ich persöhnlich hasse es wen man den albaner als moslem bzw als christ sieht

Albaner ist albaner religon : Albanertum!
Janë mbledhë burrat në kuven,
kane lidhë besën në Prizren,
krahanorët kanë çit n'patare
me i dalë zot tokës shqiptare.

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Denisa*
Danke für die vielen Übersetzungen!
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Re: So jetzt will ich wieder mal was dazu sagen...

Di, 27. Mai 2008, 10:49

ilyrian-King hat geschrieben:


Albaner ist albaner religon : Albanertum!
Ta firmos me gërma te medha :X: :D

pipapo
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Di, 27. Mai 2008, 11:49

Wenn sie ihre Kindheit und Jugend in albanischen Familien verbracht hatte und hauptsächlich nur mit denen zusammen war, dann ist sie gewissermassen albanisch sozialisiert worden. Welche Mentalität soll sie hier leben? Die Mentalität ist nicht etwas was man im Blut mitbekommt, dh angeboren, sondern es entwickelt sich im Laufe der Zeit im sozialen Kontakt im Kindes -Jugendalter.
So, also finde ich , hat sie ganz sicher etwas albanisches in sich. Ich finde es geht nicht nur darum , dass die albanische Familie sie aufgenommen hatte. Sie wurde aufgenommen, aber was wurde gleichzeitig damit vollzogen? Die Sozialisation a la albania :)

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Di, 27. Mai 2008, 13:17

Manchmal findet man sich auch in der Familienstruktur von "Ausländern" einfach besser wieder. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine "Ersatzfamilie" handeln, das ist lediglich eine Version.Bei mir ist es halt ähnlich, ich war vom 19. - 28. Lebensjahr mit einem Sarden zusammen. In dieser Zeit starb mein Vater, meine Mutter war bereits verstorben, die Familie meines Freundes gab mir damals auch Halt und ich "erkannte" mich einfach in ihrer Mentaliät wieder. Ich bin ja selber multikulturell aufgewachsen und fühlte mich während meiner Kindheit oft als Exot und das hat mich wahrscheinlich zu dieser Familie hingezogen, da wurde ich verstanden, denn sie waren ja auch irgendwie gesellschaftliche Exoten :wink:
Nun nach einer 11jährigen Ehe - zwischendurch - mit einem Deutschen bin ich wieder bei einem "Exoten" :wink: gelandet :lol: einem Mazedonier. Es ist bestimmt kein Zufall, irgendwie komme ich mit einer "reinen deutschen" Mentalität nicht klar und die mit mir wohl auch nicht :lol:
Mein Freundeskreis besteht überwiegend aus verschiedenen Ausländern und gerade diese bunte Mischung aus gegenseitiger Toleranz und AKzeptanz finde ich lebendig.
Das heißt aber nicht, das ich mich als Italienerin fühle, ich bin Europäerin (obwohl ich in Canada geboren wurde :lol: ) mehr nicht.
Ich kann mich natürlich viel besser in einen ital. Menschen hinversetzen aber auch dort gibt es Dinge und Verhaltensweisen, die ich NIE übernehmen werde, weil ich ja nicht so aufgewachsen bin.
Ich kann z.B. nie verstehen wie meine Freundinnen sich extrem anpassen, da würde ich mich verbiegen. Sie wiederum können meinen Unabhängigkeitsdrang nicht verstehen...aber trotzdem kommen wir klar, weil keine den anderen umkrempeln will.
So stelle ich mir ein Zusammenleben in Europa vor......... :lol:
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