Clotaire
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Rückkehr in den Kosovo?

So, 24. Feb 2008, 10:25

Wollen/gehen manche von euch, jetzt da der Kosovo unabhängig ist, zurück in den Kosovo? Was wollt ihr im Kosovo verwirklichen? Wie stellt ihr euch eure Zukunft im Kosovo vor?
Zuletzt geändert von Clotaire am Mi, 05. Mär 2008, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Scheichyy
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Titel: Rückkehr in den Kosovo?

Di, 26. Feb 2008, 20:46

ich bin hier geboren und aufgewachsen für mich wäre das nix und ausserdem ist kosovo nicht so wiet das dort den gleichen lebensstandart hast wie hier

Topolino
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Di, 26. Feb 2008, 21:01

Ich denke nicht, dass viele wieder zurück gehen werden, nur weil Kosova jetzt unabhängig ist. Ich hab mir immer schon vorgestellt, einmal zurückzukehren, doch das hat ein paar Jährchen Zeit und man weiss nie, was passieren wird - aber das hat nichts mit der Unabhängigkeit zu tun. Der Stand Kosovas hat sich ja nicht auf den Schlag geändert..
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Tomcat
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Re: Rückkehr in den Kosovo?

Do, 28. Feb 2008, 20:38

Clotaire hat geschrieben:Wollen/gehen manche von euch, jetzt da der Kosovo unabhängig ist, zurück in den Kosovo?
Das ist eine ziemlich naive Frage.

Soweit geht der Patriotismus der zahlreichen Superpatrioten hier dann doch nicht, dass man die Hüftsteaks gegen Fensterkitt eintauscht. Auch wenn man unglaublich darunter leidet, in dieser moralisch total verkommenen Gesellschaft leben zu müssen.

Clotaire
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Re: Rückkehr in den Kosovo?

Do, 28. Feb 2008, 20:44

Tomcat hat geschrieben:Das ist eine ziemlich naive Frage.
Warum eine naive Frage? Ich halte sie für angebracht, da die ganze Zeit vor der Unabhängigkeit, der Großteil der Albaner mit denen ich verkehrte gesagt hat: "Sobald der Kosovo unabhängig ist gehe ich zurück in mein Land." Ich wollte nur mal sehen ob diese heimatliebenden Albaner ihre Worte auch in Taten umsetzen.
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Magnet
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Re: Rückkehr in den Kosovo?

Do, 28. Feb 2008, 21:22

Clotaire hat geschrieben:Wollen/gehen manche von euch, jetzt da der Kosovo unabhängig ist, zurück in den Kosovo?
Ich möchte in meine Heimat zurückkehren, sobald ich finanziell dazu in der Lage bin, mir eine Existenz dort aufzubauen. Wir haben zwar ein Haus dort unten, aber mit finanzieller Existenz, mein ich vor allem, in Form eines klein- oder Mittelbetriebes!

Dies mache ich zum einen, weil ich meine Zeit in meiner Heimat verbringen möchte, aber ich mache es auch für meine Heimat selber, da ich mir erhoffe, dadurch mehr Arbeitsplätze schaffen zu können oder sonst auf irgendeiner Weise meine Landsleute oder meiner Heimat zu helfen! Ich fühle mich auch dazu verpflichtet dies zu tun...

Aber das wird noch eine gewisse Zeit lang dauern, aber der Wille zu dieser Entscheidung steht eindeutig fest!

Gruss
Das Problem der albanischen Emigration ist nicht, dass viele Albaner ihre Heimat verlassen haben, dass Problem der albanischen Emigration ist, dass viele von ihnen ihre Heimat vergessen haben.

Clotaire
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Do, 28. Feb 2008, 21:26

Das ist doch mal eine Aussage. Auch wenn ich kein gebürtiger Albaner bin, habe auch ich vor mein Geld und meine Zeit in den Kosovo bzw. in die dortige Bevölkerung zu investieren und meinen "Beitrag zum Fortschritt" zu leisten.

Aber ich habe bei den meisten das Gefühl, dass die meisten vor der Unabhängigkeit laut gebrüllt haben da sie nicht wirklich mit der Unabhängigkeit gerechnet haben. Jetzt ist die unerwartete Situation da und da werden, meiner Meinung nach, die meisten Stimmen schon leiser. Da viele das "gute" Leben hier nicht aufgeben wollen.
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Magnet
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Do, 28. Feb 2008, 21:35

Clotaire hat geschrieben:Das ist doch mal eine Aussage. Auch wenn ich kein gebürtiger Albaner bin, habe auch ich vor mein Geld und meine Zeit in den Kosovo bzw. in die dortige Bevölkerung zu investieren und meinen "Beitrag zum Fortschritt" zu leisten.
Also ehrlich gesagt, bewundere ich deine Einstellung und deine Sichtweise sehr und ich davon überzeugt, dass du in Kosova grosse Akzeptanz vorfinden wirst, Deutsche oder Schweizer sind in Kosova sehr beliebt und wenn sie dann auch noch die albanische Sprache erlernen, dann hast du die Herzen dort schon mal erobert, weil für sie ist das sehr bewundernswert, weil sie ja immer die Sprache des anderen erlernen mussten...
Clotaire hat geschrieben: Aber ich habe bei den meisten das Gefühl, dass die meisten vor der Unabhängigkeit laut gebrüllt haben da sie nicht wirklich mit der Unabhängigkeit gerechnet haben. Jetzt ist die unerwartete Situation da und da werden, meiner Meinung nach, die meisten Stimmen schon leiser. Da viele das "gute" Leben hier nicht aufgeben wollen.
Also erstens einmal, wer als Diasporaalbaner die Absicht hatte in Kosove investieren zu wollen, der hat das schon unter Unmik-Verwaltung getan, wenn er dazu in der Lage war natürlich, daher ist es nur eine Ausrede dieser Leute zu sagen, ich habe darauf gewartet, bis wenn Kosova unabhängig wird um dort am Wiederaufbau mitzuhelfen. Nur ausländische Investoren warteten auf diese Unabhängigkeit, weil sie sich dadurch mehr Sicherheit und Klarheit über die Besitzverhältnisse erhofften.

Und zweitens muss man der albanischen/kosovarischen Bevölkerung ganz klar sagen, dass dies nicht volle Unabhängigkeit ist, sondern nur ein Zwischenschritt zu der vollen Unabhängigkeit, und um diesen Schritt zu machen, braucht es sehr sehr viel Arbeit, man muss sich durchsetzen können und vor allem, man muss sich beweisen können dort unten...
Das Problem der albanischen Emigration ist nicht, dass viele Albaner ihre Heimat verlassen haben, dass Problem der albanischen Emigration ist, dass viele von ihnen ihre Heimat vergessen haben.

Clotaire
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Do, 28. Feb 2008, 21:53

Magnet hat geschrieben:Also ehrlich gesagt, bewundere ich deine Einstellung und deine Sichtweise sehr und ich davon überzeugt, dass du in Kosova grosse Akzeptanz vorfinden wirst, Deutsche oder Schweizer sind in Kosova sehr beliebt und wenn sie dann auch noch die albanische Sprache erlernen, dann hast du die Herzen dort schon mal erobert, weil für sie ist das sehr bewundernswert, weil sie ja immer die Sprache des anderen erlernen mussten...
Ich denke man kann im Kosovo, mit nur kleinem Aufwand, viel mehr bewirken und gestalten als es hier noch möglich ist. Ich würde in den sozialen Bereich investieren, sei es Weisenkinder, Arbeit mit behinderten Menschen, mit traumatisierten Menschen etc.. Da meiner Meinung nach in diesem Bereich großer "Aufholbedarf" herrscht. Aber auch bei mir wird es noch ein paar Jahre dauern bis es vorallem die finanzielle Situation erlaubt.
Die Sprache lerne ich auch schon fleissig, immerhin will ich Stupcat irgendwann auch einmal verstehen. :wink:
Zuletzt geändert von Clotaire am Fr, 29. Feb 2008, 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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