Clotaire hat geschrieben:Das ist doch mal eine Aussage. Auch wenn ich kein gebürtiger Albaner bin, habe auch ich vor mein Geld und meine Zeit in den Kosovo bzw. in die dortige Bevölkerung zu investieren und meinen "Beitrag zum Fortschritt" zu leisten.
Also ehrlich gesagt, bewundere ich deine Einstellung und deine Sichtweise sehr und ich davon überzeugt, dass du in Kosova grosse Akzeptanz vorfinden wirst, Deutsche oder Schweizer sind in Kosova sehr beliebt und wenn sie dann auch noch die albanische Sprache erlernen, dann hast du die Herzen dort schon mal erobert, weil für sie ist das sehr bewundernswert, weil sie ja immer die Sprache des anderen erlernen mussten...
Clotaire hat geschrieben:
Aber ich habe bei den meisten das Gefühl, dass die meisten vor der Unabhängigkeit laut gebrüllt haben da sie nicht wirklich mit der Unabhängigkeit gerechnet haben. Jetzt ist die unerwartete Situation da und da werden, meiner Meinung nach, die meisten Stimmen schon leiser. Da viele das "gute" Leben hier nicht aufgeben wollen.
Also erstens einmal, wer als Diasporaalbaner die Absicht hatte in Kosove investieren zu wollen, der hat das schon unter Unmik-Verwaltung getan, wenn er dazu in der Lage war natürlich, daher ist es nur eine Ausrede dieser Leute zu sagen, ich habe darauf gewartet, bis wenn Kosova unabhängig wird um dort am Wiederaufbau mitzuhelfen. Nur ausländische Investoren warteten auf diese Unabhängigkeit, weil sie sich dadurch mehr Sicherheit und Klarheit über die Besitzverhältnisse erhofften.
Und zweitens muss man der albanischen/kosovarischen Bevölkerung ganz klar sagen, dass dies nicht volle Unabhängigkeit ist, sondern nur ein Zwischenschritt zu der vollen Unabhängigkeit, und um diesen Schritt zu machen, braucht es sehr sehr viel Arbeit, man muss sich durchsetzen können und vor allem, man muss sich beweisen können dort unten...