Morganlefay hat geschrieben:Der ach so tolle albanische Familiensinn, ist für mich eine Zweckgemeinschaft, die aus einer Mangelgesellschaft entstanden ist. Gemeinsam ist man stark aber wenn Du in Deutschland geboren bist und einen deutschen Pass besitzt dann erweise Deutschland und den Deutschen den Respekt, den es als LAnd, das dich ernährt verdient oder Du hast ja die Wahl gehe in Dein gelobtes Land zurück und verbessere dort Deine Wirtschaft für Deine lieben Angehören aber da hört dann wohl die Selbstlosigkeit auf
Morganlefay hat geschrieben:Tia und auf genau diese Art Deutsche kann Deutschland verzichten, alle REchte in Anspruch nehmen aber keine Pflichten und sich immer das Beste raussuchen, Klasse! Heute bin ich Deutscher morgen bin ich Albaner und übermorgen gehört mir die Welt........
Es gibt einen "deutschen" Spruch:
"Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe..." aber den Sinn wirst Du nicht begreifen, logisch oder

Morganlefay hat geschrieben:Nur kurz zur Verständigung, wenn ich die Staatsangehörigkeit eines Landes "annehme" (das mache ich ja dann ganz bewußt und freiwillig) identifiziere ich mich auch mit diesem Land und ich versuche ein guter Staatsbürger zu sein und achte mein Land und meine "Landsleute". Bin ich aber im Herzen z. B. Albaner (und will es bleiben, was mein gutes REcht ist) dann KANN ich nicht die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen, ich verleuge so meine Wurzeln. Entscheide ich mich für eine Staatsbürgerschaft, dann entscheide ich mich dafür mit allen Rechten und Pflichten und suche mir nicht bei passender Gelegenheit eine Staatsbürgerschaft aus, die mir evtl. Vorteile verschafft, so sehe ich das. Ich bin in Canada geboren aber ich kann nicht sagen ich bin Canadierin, zufällig lebten meine Eltern zu der Zeit meiner Geburt dort und sonst nichts. Würde ich aber meine deutsche Staatsbürgerschaft abgeben, um in Canada zu leben, denn das könnte ich, wäre ich mir darüber im Klaren, das Deutschland bzw. die Deutsche Kultur meine Wurzel ist aber ich habe mich entschieden mit allen Rechten und Pflichten Canadier zu sein und mich mit diesem Land zu identifizieren und das Land und die Menschen zu achten aber gerade das vermisse ich z. B. bei Deutschen wie H. K...
Morganlefay hat geschrieben:Also noch einmal, einige lesen nur das heraus was sie hören wollen, von mir aus kann jeder seine Kinder nennen wie sie wollen, sie können mit einem Jamaika-T-Shirt oder Rastahaaren rumlaufen, das ist die persönliche Entscheidungsfreiheit eines jeden Einzelnen. Damit greife ich keinen an und verletzte keinen und erschleiche mir nicht irgendwelche Vorteile. Von mir aus können Millionen Deutschen nach Neuseeland auswandern und und und...
Die Haltung von Miss K ist korrekt und dem ist nichts entgegen zu setzen aber solche "Deutsche" wie Herr K, davon gibt es ja leider genüge, bei uns besonders viele Türken-Deutsche, die auf dem Papier Deutsche sind weil es ihnen gewisse Vorteile verschafft (das ist nunmal nicht von der Hand zu weisen, denn sonst würden ja alle ihre ursprüngliche Nationalität behalten), die in ihrer Heimat stolz ihren deutschen Pass zeigen und ansonsten hämisch über Deutschland und die Deutschen reden, die prangere ich an. Ich fühle mich nicht persönlich beleidigt aber langsam reicht es, dass Deutsche sich ständig für irgendetwas rechtfertigen sollten oder alles tolerieren müssen in keinem Land der Welt ist das so.
Versteht mich nicht falsch aber warum, warum nehmen solche Menschen die deutsche Staatsbürgerschaft an? Ein Land das angeblich ihre Kinder mit 18 aus dem Haus schmeißt, alle deutschen Mädels mit angeblich 11 Jahren keine Jungfrauen mehr sind und überhaupt, das Wetter ist schlecht, das Essen ist schlecht und und und. Jetzt frage ich noch einmal, warum, warum, will ich dann die deutsche Staatsbürgerschaft? In dem ich den Pass in Händen halte bin ich ja auch einer von diesem herzlosen Volk!
(Wenn einer keinen Sinn für Sarkasmus und und Ironie hat, dann sei er nun damit konfrontiert).
Ich kann nicht ein bißchen von jedem sein, so wie es mir passt. Den deutschen Pass will ich aber ansonsten distanziere ich mich von diesem kalten und herzlosen Volk ohne Familiensinn, so geht das nicht. Nehme ich diesen Pass an, dann habe ich die Backen zu halten und nicht ständig alles und alle Menschen in Deutschland schlecht zu machen, denn ICH bin dann einer von ihnen, auch wenn es nur der Pass ist. Ich habe dazu meine eigene Moralvorstellung und Vorstellung von Ehre und Anstand und dazu stehe ich.
Natürlich zahlen alle in Deutschland Steuern, das wäre ja noch schöner.
Wer sollte denn die ganzen Sozialhilfeempfänger und Asylanten mitdurchfüttern? Damit meine ich natürlich auch Deutsche........!
Ich kenne keinen Italiener oder Spanier, der die deutsche Staatsbürgerschaft annimmt, obwohl die meisten, die ich kenne in Deutschland geboren sind und in den 60iger Jahren bekamen Kinder aus diesen "Mischehen" automatisch die doppelte Staatsbürgerschaft. Sie nennen ihre Kinder auch Giovanni oder Maria und tragen T-shirts mit der ital. Flagge aber gleichzeitig sind sie in einem deutschen Kleingartenverein und züchten Kohlrabi

Es wird auch gemeckert über Deutschland aber wohl eher über das Wetter
Dieses böse Gerede über deutsche Familien, deutsche Frauen etc. kommt merkwürdiger Weise immer nur von solchen Menschen wie z. B. Herrn K. und die sind es nicht wert einen deutschen Pass zu besitzen.
Stellt es Euch nur andersherum vor, ich würde z. B. einen mazedonischen Pass annehmen und ständig alles schlecht machen und auch noch über die Menschen ablästern, wie würdet Ihr das finden? Mal so zum NAchdenken!
Deinem letzten Beitrag kann ich vollstens zustimmen, da bin ich ganz deiner Meinung, aber in den vorigen Beiträgen schien etwas anderes dein Problem zu sein. Nämlich handelten diese davon, dass du es weder nachvollziehen noch tolerieren kannst, dass ein Ausländer, welcher die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, sich dennoch als Albaner sieht und nicht als Deutscher. Das war somit dann mein Problem, welches sodann diese Diskussion einleitete.
In diesem letzten Beitrag von dir geht es dir plötzlich darum, dass du es nicht tolerieren kannst, wenn Ausländer, die im Besitz einer deutschen Staatsbürgerschaft sind, über Deutschland herziehen und schlecht reden. Sowas toleriere ich auch nicht, ich toleriere es noch nicht mal, wenn Ausländer, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, hier aber leben, so über Deutschland reden.
Aber wenn du ehrlich zu dir bist, gestehst du dir ein, dass dies von Anfang an nicht dein Problem war.
Spätestens nachdem ich dies schrieb:
Miss Kosovarja hat geschrieben:Ich verstehe gar nicht wo genau dein Problem ist?
Ist es nicht normal, dass man seine Heimat nicht vergisst auch wenn man in einem anderen Land lebt?
Das sagt noch lange nicht aus, dass man Deutschland ausnutzt und sich nur das Beste raussucht. Es ist eine Frage der Empfindung. Auch wir bezahlen hier für das Brot, das wir essen, für die Wohnung, in der wir leben und für alle anderen Ausgaben.
Man kann sich echt auch anstellen.
Dies hast du in einem anderen Thread geschrieben:
Morganlefay hat geschrieben:Miss Kosovarja hat geschrieben:
Tut mir Leid, aber meine Meinung ist, dass man sich auch in einem anderen Land integrieren kann, ohne sich und seine Lebensweise aufzugeben. Man kann MITEINANDER leben, wenn man Kompromisse eingeht und lernt "Anderes" zu akzeptieren. Mit ein wenig Offenheit und Toleranz geht alles. Und dafür gibt es genug Beweise und Bestätigungen in Deutschland.
Mhh, ich glaube wir reden aneinander vorbei, natürlich kann man sich integrieren ohne seine Lebensweise aufzugeben, dass würde ich nie und könnte ich nie verlangen. Das macht ja eine Nation lebendig.
Morganlefay, du widersprichst dich pausenlos selber in deinen Beiträgen.
und dies:
Miss Kosovarja hat geschrieben: Ich kann dich gut verstehen, aber du fasst es als eine Beleidigung auf, wenn man sich trotz deutscher Staatsbürgerschaft mit seinem eignen Land verbunden fühlt. Man kann ein Land achten, auch wenn man seine wirklichen Wurzeln nicht vergisst. Man kann so viele deutsche Staatsbürgerschaften haben wie man will, auch von den Inländern selbst wird man trotzallem noch als Ausländer bezeichnet. Das ist für mich keine Beleidigung, wieso auch? Ich bin nun mal Ausländerin und so wie ich von den Deutschen nur wegen einem Papier nicht als Deutsche gesehen werden kann, kann ich ich mich selber auch nicht als Deutsche sehen, wenn meine Wurzeln wo anders liegen. Ich habe nur eine Heimat und das hat jeder Ausländer, der die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hat, auch, und das ist nicht Deutschland.
Das heißt aber noch lange nicht, dass man sich nun den aus der Staatsbürgerschaft resultierenden Vorteilen annimmt und es sich hier einfach leben lässt. Wie alle anderen Staatsbürger auch, zahlen auch die Ausländer ihre Steuern, halten sich an die Regeln, Gesetze und Vorschriften. Und allein darauf kommt es an.
Man ist durch die deutsche Staatsbürgerschaft ein deutscher Bürger, aber noch längst kein Deutscher.
hättest du das "Missverständnis" aufklären können, wenn es denn eins gewesen ist.

Schließlich hat Darleen es ebenso aufgefasst wie ich.
Darleen17 hat geschrieben:Also dem kann ich auch nicht ganz folgen Morganlefay.
Ich weiss leider nicht, über welche Pflichten hier gesprochen werden. Welche Pflichten habe ich denn als Deutsche/Deutscher, ausser meine immensen Steuern abzudrücken? Die Pflicht, gut über "mein" Land zu sprechen, die Pflicht, alle Deutschen toll zu finden, oder die Pflicht, meine Wurzeln zu verleugnen?
Also ich denke, Steuern zahl Kosovar hier und alles andere kann keine Pflicht sein.
Mein Exmann hat die deutsche Staatsangehörigkeit angenomme, weil es einfacher war, mit dem Pass und alles mögliche. Er hat dadurch aber nicht sein ganzes Wesen und seine Erziehung und seine Sitten und Gebräuche abgelegt. Das wäre ja auch ziemlich schlimm.
Wenn ich eine andere Staatsbürgerschaft annehme, bin ich nicht automatisch ein anderer Mensch. Ich möchte meine deutschen Wurzeln nicht eintauschen.
Wie dem auch sei, mir ist es eigentlich egal. Ich bin Albanerin, lebe in Deutschland, bin eine gute brave Bürgerin und schätze das Land. Aber von mir verlangen, dass ich nun meine Wurzeln vergesse um hier richtig dazuzugehören, sonst hätte ich kein Recht hier zu bleiben, ist ziemlich heftig, den bestimmten Ausdruck dafür möchte ich jetzt nicht nennen.
Ich achte Deutschland nicht mehr oder weniger, wenn ich mein "albanisches Ich" aufgebe. Ich ziehe weder schlecht über Deutschland her, noch ärgere ich mich über das Wetter, die Menschen oder sonst was. Ich verstehe auch nicht, wie du nun darauf kommst, dass sich die Deutschen immer rechtfertigen müssen.

Denn darum ging es hier gar nicht, aber wie gesagt, anscheinend war es die ganze Zeit über nur ein "Missverständnis" ...
... Jeder Gewinn, der Ehre kostet, ist ein Verlust ...
... Eine handvoll Heimaterde ist mehr wert als zehntausend Pfund fremden Goldes ...
... Nicht wo du die Bäume kennst, sondern wo die Bäume dich kennen, ist deine Heimat ...