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Koby Phoenix
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Alternative albanische Naturmedizin

Fr, 31. Dez 2010, 12:00

Unglaublich, nach einer kurzen Story und Gespräch mit meiner Oma hatte sie mal mit einem "Gurkali", einen blauen Kristallstein, welches sie gerieben, gepulvert und verdünnt hatte auf einen Neugeborenen, der mit einer Wunde am Rücken geboren wurde, behandelt.
Das benutzte sie auch als Pflanzenschutzmittel für Trauben etc..
Nach einer Weile stellte ich fest (laut Wörterbuch), das "Gurkali" "Pferdestein" auf Deutsch Kupfersulfat ist und wird laut einem medizinischen Lexikon so beschrieben und für folgende Zwecke benutzt:

Die paramagnetische Eigenschaft von Kupfersulfat macht die Nutzung als Kontrastmittel in der Magnetresonanzspektroskopie (NMR) möglich. Im Deutschen Arzneibuch ist wasserfreies Kupfer(II)-sulfat monographiert, im Europäischen Arzneibuch Kupfer(II)-sulfat-Pentahydrat. Kupfersulfat wurde früher äußerlich als Ätzmittel, als Adstringenz und in der Wundbehandlung, innerlich als Brechmittel, zur Stillung von Blutungen und als Gegenmittel gegen Phosphorvergiftung verwendet. In der Schäferei bzw. Veterinärmedizin wird Kupfersulfat zur Behandlung der Moderhinke, einer bakteriellen Erkrankung der Klauen bei Schafen, eingesetzt.
Folgendes noch:
Pflanzenschutz [Bearbeiten]
Kupfersulfatlösung gemischt mit Calciumhydroxid-Suspension wurde früher als Bordeauxbrühe im Weinbau zur Bekämpfung von Pilzerkrankungen eingesetzt. Heute setzt man Pflanzenschutzmittel ein, die Kupfersulfat oder andere Kupferverbindungen enthalten. Moderne, kupferhaltige Pflanzenschutzmittel sind besser formuliert und haben geringere Konzentration an Kupfersulfat, Kupferoxychlorid, Kupferhydroxid oder Kupferoktanoat. Wegen möglicher Bodenbelastung mit Kupfersalzen wird nach Alternativen gesucht (z. B. Phosphonsäure-Verbindungen).
Der Integrierte Weinbau und der Biologische Weinbau haben die Anzahl der Ausbringungen von kupferhaltigen Mitteln beschränkt. Jedoch haben kupferhaltige Mittel im Bioweinbau eine zentrale Bedeutung bei der Peronosporabekämpfung
.[/b
]


Dieses Wissen war in diesem Dorf schon seit Generationen und ist in Europa erst sehr spät zur medikamentielle und industrielle Zwecke zur
Verwendung gebracht worden.

Das Wissen der Ahnen, die wir manchmal für primitiv und dumm hielten, ist keineswegs primitiv und dumm, es ist in einigen Bereichen fortschrittlicher als in unserer Zeit, wo direkte Operationen geführt werden, obwohl die Natur uns anderes bietet. Wo chemisch giftige Substanzen für Pflanzenschutz eingesetzt werden, wo doch auch natürliche Substanzen ausreichen. Ich finde das sehr vorbildhaft und bin beschämt das dieses Wissen verloren geht.
Zuletzt geändert von Koby Phoenix am Fr, 31. Dez 2010, 16:44, insgesamt 1-mal geändert.

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liberte
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Fr, 31. Dez 2010, 15:13

da kann ich mich zu 100% anschließen! gerade die überlieferung von solchen oma-rezepten hilft auch uns müttern, wenn die kleinen mal krank werden.

meine schwiegermutter und ich waren beide überrascht wie identisch unsere rezepte bei babies waren........und das alles von unseren ur-ur-uromas!

wenn du noch mehr tips auf lager hast........immer her damit! ich LIEBE sie!
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Lilli
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Fr, 31. Dez 2010, 15:16

Jaja, das alte Wissen ;) So schade, daß so vieles verloren ging ...

Viele "neue" Medikamente basieren übrigens auf der "alten" Naturmedizin. Nur wird der Wirkstoff halt im Labor künstlich hergestellt. Aber im Prinzip ist es dasselbe.

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Koby Phoenix
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Fr, 31. Dez 2010, 15:21

Lilli hat geschrieben:Jaja, das alte Wissen ;) So schade, daß so vieles verloren ging ...

Viele "neue" Medikamente basieren übrigens auf der "alten" Naturmedizin. Nur wird der Wirkstoff halt im Labor künstlich hergestellt. Aber im Prinzip ist es dasselbe.
Nein ich denke das direkte natürliche Mittel viel effektiver sind als in der Chemiefabriken produzierte Konzentrate oder Präparate..

Genauso verhält sich das mit Vitamin C natürlich und künstlich, künstliches taugt fast nichts, da sie die üblichen Werte verlieren.

So verhält es sich, so denke ich, auch bei anderen Dingen.

Alket
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Fr, 31. Dez 2010, 15:33

Sehr interessant, kenn zwar die Eigenschaften von Kupfersulfat (CuSO4) wusste aber nicht dass dieses auch bei uns verwendet wurde, hab jetzt auch meinen Onkel gefragt, der meint sie hätten das immer in der Landwirtschaft verwendet und das Gemüse damit bespritzt.

Unser Wissen über die Natur wurde mir schon früh bewusst, spätestens bei Wanderungen in der Schulzeit, einmal hat sich einer verletzt und unsere Lehrerin hatte kein erste Hilfekasten dabei, ich hab dann Palomit gesucht, dieses zusammengepresst und auf die Wunde draufgetan, in 5 Min hielt die Wunde auf zu bluten, zunächst waren alle skeptisch auch die Lehrerin,sie befürchteten sogar dass ich den Schüler damit vergifte, dann machten sie aber Augen 8)


Aus wissenschaftlicher Sicht, können wir noch heute nicht mal ansatzweise das bewirken oder herstellen was die Natur macht, alle chemischen Substanzen die wir künstlich herstellen sind im Grunde billige und ganz primitive Mittel, und im Grunde ist das in allen Bereichen gleich, auch beim HausBau, etwas weit hergeholt, aber zBsp. das Lüftungssystem von Maulwürfen ist viel effektiver als eine Klimaanlage, das eine funktioniert durch einfache physikalische Gesetze ohne dass man dafür Energie braucht, während das andere enoooorme Energie verbraucht. ( Das Lüftungssystem von Maulwürfel ist im Grunde ganz simpel, die Ausgänge sind an verschiedenen Höhen angebracht, bewusst!, somit kann die warme und dicke Luft an den Ausgängen die weiter oben liegen, zbsp. einem Hügel austretten, während die kühle frische Luft bei den untersten Ausgängen von selbst eingesaugt wird, durch diese natürliche Luftzirkulation hat man eine konstante Temp. und stätig saubere Luft.)

Daher ist das Wissen von Bevökerungsgruppen die in der "Wildnis" oder Naturbegunden leben oft viel "höher", und ihre Methoden auch effektiver, weil sie mit und von der Natur leben und aus ihr lernen,und lange Zeit wurde dieses Wissen ignoriert und wie du sagst als "primitiv" abgestempelt..weil der Mensch schlicht arrogant und eingebildet ist.
Zuletzt geändert von Alket am Fr, 31. Dez 2010, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.

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liberte
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Fr, 31. Dez 2010, 15:45

na ja, mein vater war chemie ingenieur und hat medikamente entwickelt, also ganz so würde ich es nicht sehen.

aber diese dinge im zusammen spiel, ein weiter tragen des wissens. ein sammeln der tips - das wäre doch toll.

vll. machen wir einen extra thread auf, wo jeder sein geheimmittel preis gibt?
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Alket
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Fr, 31. Dez 2010, 15:49

Ich will niemanden oder etwas abwerten liberte, , aber das ist wirklich so.

zBsp.um ein chemisches Medi. herzustellen braucht man unzählige Substanzen und der Herstellunsprozess ist kompliziert und sehr aufwendig und teuer, während ein biologisches Mittel "extrem" einfach und preiswert herzustellen ist, sofern man das Wissen verfügt.

In den nächsten Jahrzehnten wird sich das drastisch ändern, weil wir auch immer mehr Wissen haben und die Natur besser verstehen.

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Fr, 31. Dez 2010, 16:39

Ich geb dir da recht , alket, da schon einige Ärzte an chemischen Medikamenten zweifeln und lieber natürliche Konzentrate aus der Natur zurückgreifen. Nur wird das noch unterschätzt, was die Natur kann.

Gestern habe ich eine Reportage über Wissenschaftler gesehen, die Völker aus den Urwäldern besuchten um von denen zu lernen.
Sie haben somit ein Rezept rausgefunden, welches Blutkreislaufprobleme
und sogar Leukämie bekämpfen könnte. Sie versuchen seit jahren diese Kunst zu verstehen und sie chemisch zu imitieren, was bis jetzt nicht 1 zu 1 geklappt hat.

Hmm, interessant das mit den Maulwürfen in Verbindung mit Lüftungssystem, aus dieser Sicht habe ich das nie betrachtet. Etwas was uns kaum auffällt aber enorm an Wissen bietet. Wir können viel daraus lernen.

Aus Erzählungen gab es in Nordwestkosovo eine große Epidemie ende des 19 Jahrhunderts, wo auch die Eltern meines Großvaters starben. Diese Epidemie , ich weiß nicht was das für eine war, aber das Volk hat das binnen von Monaten wieder hingekriegt, obwohl die Gegend an Ärztemangel litt.

Desweiteren kann man dörfliche Hebamenkunst sehr ernst nehmen, da heutzutage meist für diese Probleme der Kaiserschnitt eingesetzt wird, wo früher andere Methoden eingesetzt wurden. Leider weiß ich noch zu wenig darüber , aber es interessiert mich sehr, da so viel Wissen drinne steckt.

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Fr, 31. Dez 2010, 16:42

liberte hat geschrieben:na ja, mein vater war chemie ingenieur und hat medikamente entwickelt, also ganz so würde ich es nicht sehen.

aber diese dinge im zusammen spiel, ein weiter tragen des wissens. ein sammeln der tips - das wäre doch toll.

vll. machen wir einen extra thread auf, wo jeder sein geheimmittel preis gibt?
das kann man machen, ich wollte sowieso beim nächsten kosovo urlaub noch mehr an diesen wissen sammeln. Wir können ja hier weiterschreiben darüber. Hab jetzt den titel auf Alternative albanische Naturmedizin umgeschrieben.

Lula
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Fr, 31. Dez 2010, 16:48

Koby, sehr interessant, aber auch nicht neu. Mitarbeiter von Pharmaunternehmen und Ärzte reisen schon seit Jahrzehnten durch die Länder, erforschen Natur und Wissen der Eingeborenen, etc.

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Fr, 31. Dez 2010, 16:52

@lula

klar ist es sicherlich nichts neues, nur interessant, was sich an Neuem finden lässt. Gerade das Wissen der albanischen Ahnen und vielen anderen Völkern ist nicht näher untersucht worden und man könnte einiges noch finden, was man verwenden könnte.

grüße

Lula
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Fr, 31. Dez 2010, 17:06

Stimmt, "man" fokussiert meist zuviel auf Indios und deren Wissen, auf jeden Fall ein interessantes Thema. Wäre schön, wenn Du, falls Du neues Wissen erringst, es uns mitteilst :). Merci

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Fr, 31. Dez 2010, 17:09

es gibt sicherlich auch schweizerisches und deutsches wissen, was identisch mit anderen europäischen völkern sind, wäre auch interessant die mal zu sammeln und dann zu vergleichen. Würde gerne auch darüber was wissen.

so allen einen guten rutsch :) und feiert schön

Alket
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Fr, 31. Dez 2010, 18:24

Also warum die Menschen grundsätzlich weniger davon wissen,liegt finde ich vor allem an der Industrialisierung, die in Kosova waren nun mal alles Bauern, das war bis spät so, ein Bauer aus Uri wird wohl mehr über die Natur wissen als ein Zürcher aus der Stadt.
Man stelle sich einfach mal die frage wie viele Menschen wissen wie mann Brot backt?Je mehr Technik desto weniger muss der mensch tun und desto weniger muss er wissen, ist ja auch mit den dicken in Amerika so, die haben so kleine Roller die sie auf ihrem jeep laden und beim einkaufen dieses Ding verwenden damit sie nicht laufen müssen... :roll:

Lula
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Fr, 31. Dez 2010, 20:18

Ist zwar Offtopic, aber Industrialisierung ist auch ein interessantes Thema. Ich denke, es liegt an jedem selbst sich zu informieren und dementsprechend zu handeln. Wenn wir erkältet sind, gibt es Zwiebelsäckchen und Tee mit Honig (kaltgeschleudert) vom Imker, Hühnersuppe, etc... Desweiteren backe ich unser Brot selber aus Vollkornmehl, Saft gibt es direkt aus dem Entsafter von Bio-Äpfeln, Fertignahrung oder Fast Food nur noch sehr selten, Brühe zum Würzen ohne Geschmacksverstärker.. und und.
Interessant ist dabei, dass die Lebensmittelindustrie und die Pharmaindustrie in der Politik die gleich (starke) Lobby haben.

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liberte
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Fr, 31. Dez 2010, 20:38

jau lula, wer hätte das gedacht, daß wir mal so enden, gelle. noch vor jahren hab ich darüber gelacht, heute mach ich das auch so.

hab z.b. gerade gelesen, daß in einer studie festgestellt wurde, daß kindern bei reizhusten (im entsprechenden alter, versteht sich) honig viel besser hilft als jeder hustensaft. ausprobiert - und wirklich!

ich interessiere mich schon urlange für ayurveda, also die indische heilmethoden und auch die chinesischen. ich geh auch mit meinen kindern zur heilpraktikerin - und da kommen wir wieder auf all die kräuter usw. zu sprechen.

koby, ich würde mich freuen, wenn du mehr zu diesem thema aus dem kosovo mitbringst, auch evtl. kräuter, die man hier anbauen kann, wie man sie verwendet usw.

für mich eins der spannendsten themen in fremden kulturen!
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Lilli
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Fr, 31. Dez 2010, 20:57

Koby Phoenix hat geschrieben:
Lilli hat geschrieben:Jaja, das alte Wissen ;) So schade, daß so vieles verloren ging ...

Viele "neue" Medikamente basieren übrigens auf der "alten" Naturmedizin. Nur wird der Wirkstoff halt im Labor künstlich hergestellt. Aber im Prinzip ist es dasselbe.
Nein ich denke das direkte natürliche Mittel viel effektiver sind als in der Chemiefabriken produzierte Konzentrate oder Präparate..

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So verhält es sich, so denke ich, auch bei anderen Dingen.
das denk ich auch, ich wollte nicht die naturmedizin damit abwerten, im gegenteil. war vielleicht bissel unglücklich ausgedrückt.

liberté, ich kann dir da so ein hexenkräuterbuch empfehlen, leider isses grad schon eingepackt und weiß den genauen titel nicht genau. da sind die kräuter und pflanzen hier aus der gegend erklärt und bei was man sie wie anwenden kann. oder wolltest speziell kräuter aus albanischen landen?

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Fr, 31. Dez 2010, 20:59

Lula hat geschrieben:Interessant ist dabei, dass die Lebensmittelindustrie und die Pharmaindustrie in der Politik die gleich (starke) Lobby haben.
Das stimmt, wahrscheinlich weil beide ein hohes Vertrauen an der allgemeinen Bevölkerung haben und somit sich einiges erlauben.
Das von dir benannte Geschmacksverstärker ist eins davon,
Glutamate was auch bei Fast Food drinne sind, ZWINGEN fast einen
zu essen. Diese Stoffe lösen Reaktionen aus, die Menschen dazu mehr
zum Essen bringen als sie benötigen. Nun ja das ist aber nur ein
wichtiger Faktor für Übergewicht, natürlich gibt es mehrere Faktoren wie Eigendisziplin, Gewohnheit, Psyche, Erziehung, Hungergefühl und auch Medikamenten. Je nach dem, da Übergewicht nicht immer in einer Richtung geht, es können viele Faktoren sein.

Finde ich gut das du viel Wert darauf legst, auch wenn es finanziell etwas mehr kostet. Aber lieber etwas mehr zahlen als später Krank zu werden,
dann muss man das doppelte zahlen.


@ liberte:
In unserer Kultur stellt man vieles selber. So wird aus Zitronen /Limetten
und einer Zucker Mehl (wenn ich mich nicht irre) Pampe eine klebrige Masse, die Frauen für Enthaarung benutzen. Das Vitamin C in der Zitrone ist gesund für die Haut und die Zitrone riecht auch gut.


Zudem macht man oft bei uns Blütentee aus vielen Pflanzen. "Caj Mali" ist nur eins davon, wo Waldfrüchte eine wichtige Rolle spielen.

Brennnessel ist auch ein Element, das bei Gebäckteig und auch bei Schmerzlinderung bei Fieber und Krämpfen hilft.

Kürbiskerne werden gerne geröstet und das gibt man gerne den kleinen Kindern. Desweiteren benutzt man gerade Kürbiskerne gegen Blasenentzündung und Blasenschwäche.

Gegen Verstopfung kenn ich ein guten Rezept:
Heiße Milch und kalter Honig, honig in die Milch eingeben und dann schnell trinken, ich verspreche euch das spätestens nach 10 Minuten alles flutschen muss.

Naja es gibt viel mehr, ich weiß nur zu wenig darüber :D
Zuletzt geändert von Koby Phoenix am Fr, 31. Dez 2010, 21:01, insgesamt 2-mal geändert.

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liberte
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Fr, 31. Dez 2010, 21:00

oh kräuterhexenbücher usw. hab ich. bin ja so ne olle kräuterhexe;-) (duch auch?)
aber ja eben, ich erhoffe mir noch mehr tips und tricks aus dem kosovo!

trotzdem interessiert mich deine empfehlung, also immer her damit!
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Fr, 31. Dez 2010, 21:03

Früher wurden Kinder mit Blüten gewaschen und Salz über den Kopfe geschütet (ein bestimmter Salz).. diese tradition wird nicht mehr gemacht.
Außerdem trank man gerne Quittensaft zur Winterzeit, da sie das Imunsystem gestärkt haben ( man sagte früher wäre es gut für die
Durchblutung in der kalten Zeit gewesen).

Es gibt Kräuter, die ich nichtmal weiß wie sie auf deutsch heißen.
Meine Oma hat früher Knochenausrenkungen und Brüche behandelt.
Sie hat es von ihrem Vater gelernt. Kräuter haben dort eine Rolle gespielt, welche weiß ich leider nicht genau.

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