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gschumacher
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weil es immer wieder Thema ist...

Sa, 13. Dez 2008, 17:39

...Androhung von Familienentzug/Kontaktabbruch weil Eltern das "Beste" wollen oder auch nur die Familienehre in Gefahr sehen...


Die Aussage, dass albanische Eltern eine Beziehung zu nichtalbanischen Partnern mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterbinden versuchen liest man ja nun hier ständig.
Die Aussage, überwiegend von albanischen Usern, warum sie es versuchen, läßt dann auch nicht lange auf sich warten.
Nun gut, letztendlich spiegelt das Verhalten von Kindern ja das wieder, was von Eltern Übermittelt wird.

Ich möchte hier auch kein Urteil abgeben, nur einige Gedanken dazu äußern...

Wie einige sicher wissen, bin ich selber Mutter einer wunderbaren Tochter und eines gut geratenen Sohnes.
Ich kann für mich gerade stehen in der Gewissheit, meine Kinder mit guter Erziehung und viel Liebe für ihr Leben gerüstet zu haben.

Was mich besonder stolz macht, ist mein grenzenloses Vertrauen in meine Kinder.
Sie sind erwachsen und ich lasse sie ihren Weg gehen, auch wenn ich dabei immer ein "stiller (!)" Begleiter bin.
Auch mir "passt" nicht immer alles oder ich sehe manches mit meinen "erfahrenen" Augen anders.
Trotzdem, meine Meinung dazu ist, egal, für welche Wege sie sich entscheiden, ich liebe sie und unterstütze sie in allen Dingen.
Und fallen sie auf die Nase..., aufstehen hab ich ihnen beigebracht...

So tue ich mich sehr schwer damit, die Ansichten von albanischen Eltern zu verstehen. Wie kann man als Vater oder Mutter sein Kind so unter Druck setzen, und, tut mir leid, da gibt es keine Entschuldigung, auch nicht die, dass nur das künftige (Un-)Glück der Anlass ist.

Falls meine Kinder die, meiner Meinung nach, falschen Partner wählen sollten, ich kann meine Bedenken äußern und begründen aber die Entscheidung ist die ihre und eine Entzweiung deswegen ist einfach undenkbar.

Ich vertraue auf das, was ich ihnen vorgelebt habe und auf Gott und dann kann eigentlich groß nix passieren.
Gegen Liebesleid ist kein Kraut gewachsen und davor gibt es auch keine Sicherheit, schon garnicht ein Verbot von Eltern, die das ihren Kindern "ersparen" wollen...

Und bitte, das alles hat auch nichts mit "Kultur" oder Mentalität zu tun,
Eltern lieben ihre Kinder und ich finde es nur traurig, was ich hier trotzdem immer wieder lesen muss..., gerade im Namen der Liebe...

Vielleicht habt Ihr ja Lust, Eure Gedanken dazu zu äußern...

faleminderit
Lebe, wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben

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liberte
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Sa, 13. Dez 2008, 18:13

ich, eine deutsche frau, und ebenfalls mutter, werde dann auch mal gucken, ob ich meine spontanen gedanken dazu irgendwie in worte fassen kann.

ich glaube nämlich nicht, daß man das system unserer männer und unsere auch nur annähernd vergleichen kann.

die kosvaren meine ich im speziellen hier.

ein volk, das immer unterdrückt wurde, daß nur so lange so gut funktioniert hat, weil das wohl der gemeinschaft über das wohl der individuen gestellt wurde.

diese regeln gelten sowohl in der tradition als auch der religion. denn der islam ist genau darauf aufgebaut.

die menschen sind nicht verhungert und haben so viele lange jahrzehnte überlebt, weil sie sich genau in dieses funktionierende system fügten.

so, wie es auch bei uns vielel lange jahre lang üblich war. noch anfang des jahrhunderts wurden unsere urgroßmütter an männer versprochen, mit ihnen verheiratet. es war ein großer skandal, wenn katholiken und protestanten sich vermischen.

bis heute gibt es im kosovo kein / kaum rente. und eines steht doch mal fest - die wahrscheinlichkeit, daß eine albanische frau z.b. mehr verständnis hat, wenn der mann geld runterschickt, ist eine größere.

es ist fakt, daß es weit aus mehr geduld und liebe braucht in einer binationalen partnerschaft zu leben als in einer nationalen. das gilt für beide seiten. ich persönlich wäre auch nicht zwingend erpicht darauf, daß meine söhne eine solche beziehung eingehen.

aber natürlich würde ich mich nie dagegen stellen bzw. vorher solche dinge äußern.
aber ich kann sie doch auch nachvollziehen und verstehen.

meine beziehung ist eine zufriedene. unsere eltern, d.h. mein vater, meine schwiegereltern waren sicher auch nie begeistert als wir uns zusammen taten, haben es aber auch nie geäußert. für sie zählt, was auch für mich zählt: das wir glücklich sind.

ich denke stück für stück, mit dem wohnstand und der unabhängigkeit einhergehend wird sich auch diese regel im kosovo lockern. ich hoffe es zumindest.

aber so ganz aus der luft gegriffen finde ich es auch bis heute nicht.

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gschumacher
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Sa, 13. Dez 2008, 18:26

liberte.

Deine "Gedanken" finde ich gut... :) :) :)
Lebe, wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben

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liberte
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Sa, 13. Dez 2008, 18:33

danke :D

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Visarja
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So, 14. Dez 2008, 1:08

liberte hat geschrieben:ich, eine deutsche frau, und ebenfalls mutter, werde dann auch mal gucken, ob ich meine spontanen gedanken dazu irgendwie in worte fassen kann.

ich glaube nämlich nicht, daß man das system unserer männer und unsere auch nur annähernd vergleichen kann.

die kosvaren meine ich im speziellen hier.

ein volk, das immer unterdrückt wurde, daß nur so lange so gut funktioniert hat, weil das wohl der gemeinschaft über das wohl der individuen gestellt wurde.

diese regeln gelten sowohl in der tradition als auch der religion. denn der islam ist genau darauf aufgebaut.

die menschen sind nicht verhungert und haben so viele lange jahrzehnte überlebt, weil sie sich genau in dieses funktionierende system fügten.

so, wie es auch bei uns vielel lange jahre lang üblich war. noch anfang des jahrhunderts wurden unsere urgroßmütter an männer versprochen, mit ihnen verheiratet. es war ein großer skandal, wenn katholiken und protestanten sich vermischen.

bis heute gibt es im kosovo kein / kaum rente. und eines steht doch mal fest - die wahrscheinlichkeit, daß eine albanische frau z.b. mehr verständnis hat, wenn der mann geld runterschickt, ist eine größere.

es ist fakt, daß es weit aus mehr geduld und liebe braucht in einer binationalen partnerschaft zu leben als in einer nationalen. das gilt für beide seiten. ich persönlich wäre auch nicht zwingend erpicht darauf, daß meine söhne eine solche beziehung eingehen.

aber natürlich würde ich mich nie dagegen stellen bzw. vorher solche dinge äußern.
aber ich kann sie doch auch nachvollziehen und verstehen.

meine beziehung ist eine zufriedene. unsere eltern, d.h. mein vater, meine schwiegereltern waren sicher auch nie begeistert als wir uns zusammen taten, haben es aber auch nie geäußert. für sie zählt, was auch für mich zählt: das wir glücklich sind.

ich denke stück für stück, mit dem wohnstand und der unabhängigkeit einhergehend wird sich auch diese regel im kosovo lockern. ich hoffe es zumindest.

aber so ganz aus der luft gegriffen finde ich es auch bis heute nicht.

hey liberte!

Kompliment! Deine geäußerten Aussagen sind sehr nachvollziehbar und verständlich. Es ist sofort erkennbar, dass du dich intensiver mit unserer Kultur außeinander gesetzt hast. Ich find es gut, dass sich aus der Befremdung eine Neugier entwikeln kann und man sich mehr mit der anderen Kultur auseinandersetzt, anstatt immer darüber zu urteilen.

Viele deiner Ausführungen sind zutreffend. Aber klar, ich kann auch die Gedanken von "geschumacher" verstehen.

Ich bin bin aber der Einstellung, dass sich partnerschaftliche Nationalitäten untereinander besser ergänzen und verstehen können als multikulturelle, aber sicherlich gibt es auch hier Ausnahmen. Sicher ist, dass es eine intensive Beschäftigung mit der Kultur des Partners, mit dem Partner selbst und dessen Familie bedarf, um eine glückliche Beziehung führen zu können.

Es ist ein Wandel im Kosovo der sich vollzieht, denn Kosovo`s jüngere Generationen richten sich zum Teil der westlichen Vorstellungen und Einstellungen. Allerdings ist auch zu sagen, dass sich die Einstellung eines Menschen nach seiner Individualität richtet, denn es gab auch früh albanische Männer die mit Kroatinnen, Serbinnen, Französinnen, Türkinnen usw. geheiratet haben. Nur bedingt durch die politischen Umstände und der Unterdrückung von diversen anderen Völkern, hat sich die Einstellung in den Köpfen der Menschen gelegt, dass man sich halt nicht gerade wünscht, dass der Sohn oder die Tochter einen Lebenspartner findet, der gerade dieser Ethnie angehört unter der sie gelitten haben.

Ich persönlich kann mir nie vorstellen, dass später meine Kinder serbische Partner oder russische Partner anheiraten.

Allerdings find ich es nicht gut, dass albanisch Männer sich auf eine Beziehung einlassen, die "keine" Zukunft haben kann. Wenn ich doch weiß, dass die Einstellungen meiner Familie mir wichtig sind, dann halte ich mich von vornherein daran, ohne einen Umweg zu mach, um erst gar nicht in so einem Konflikt zu kommen.

Naja nichtsdestotrozt sollte man sich merken, dass uns Albaner/innen unsere Familie wirklich das alle wichtigste ist. Deshalb würde ich keiner/keinem empfehlen seinen Partner vor einem Ultimatum zu stellen, sich zwischen ihr/ihm und seine/seiner Familie zu entscheiden, denn hier wird immer die Familie den Vortritt haben.

lg. Visarja :D
Është bërë bota si laraska krijon fytyra me dy maska një dje, tjetër sot, nesër duket si robot...

Die Augen sind das Fenster zur Seele. ;-)

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt!!!

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liberte
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So, 14. Dez 2008, 6:18

ich gebe dir recht visarja - in den meisten fällen ist eine nationale / partnerschaftliche beziehung ist in vielem einfacher.

ich glaube die beziehung zu meinem mann funktioniert nur so gut, weil er aus einer sehr intelektuellen, geistig offenen familie kommt, so wie ich auch. in erziehungs- und glauensfragen haben wir die gleiche basis - und das macht es um vieles leichter unsere liebe zu leben.

schön ist es nicht, daß alb. männer eine solche beziehung eingehen, die keine zukunft hat. aber ich glaube sie tun das nicht (immer) mit böser absicht, sondern eben um ein wenig individualität leben zu können, weil die liebe sie gestreift hat. und im rausch der ersten liebe wachen einem flügel, glaubt man alle hindernisse überwinden zu können.

daß es dann doch nicht so ist, steht auf einer anderen karte.

auch deutsche lieben ihre familien. nur sind wir nicht mehr in der form abhängig von ihnen....

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gschumacher
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So, 14. Dez 2008, 11:47

hi Visarja,hi liberte,

erst mal Danke für Eure Antworten.

Ja, ich kann Euren Ausführungen nur zustimmen. Ich kann nicht widersprechen, dass wohl der größte Teil der Eltern sich Partner gleicher Kultur/Nationalität für ihre Kinder wünschen, ich kann mich davon auch nicht ganz freisprechen. Warum das so ist, habt ihr sehr gut beschrieben.
Eltern haben schon ihre berechtigte Sorge, wenn es eben anders kommt.

Es geht mir aber nicht um das "Warum, Wieso, Weshalb", die Gründe sind verständlich, sondern um die Handlungen/Aktionen/Druck, die Eltern dann anwenden, wenn es eben doch passiert und Kind entscheidet sich für eine andere Verbindung.

Und hier finde ich eben die Androhungen von Austoßen aus der Familie (wenn du das tust, bist du nicht mehr meine Tochter/Sohn...) und ähnlichem eben äußerst brutal.

Gespräche ohne psychische Gewalt sind angebracht und nicht mehr...
Zuletzt geändert von gschumacher am Fr, 19. Dez 2008, 8:25, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe, wie Du, wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 12:27

Es mag sein das es falsch ist wenn Eltern ihren Kindern psychischen Druck machen. Aber die Lage ist schwer für alle beteiligten. Der Familienzusammenhalt ist ibei den albanern aber auch bei einigen anderen Nationen stärker als bei den westlichen Völkern. Denn Eltern fällt es schwer ihre Kinder loszulassen. Außerdem fürchtet man den Einfluss des Partners auf seine Kinder und die Angst ist da das sie dann anders werden. Denn der Partner kann den charakter des Kindes beeinflussen. Das Kind kann dadurch der Kontrolle der Eltern entziehen. Ich denke wenn man selber in so einer Lage gerät wird man zum Teil Verständnis für die Eltern haben. Ich kann einige Bsp nennen. Ich kannte eine Familie die dagegen war das ihr Sohn sich mit eine Frau einlässt der hat es aber trotzdem getan. Obwohl sie seine Frau irgendwann akzeptierten war die Beziehung des Sohnes zu den Eltern bis zum derenTod gespannt. Sie sind mit Sorgen gestorben. Der Einfluss den seine Frau auf ihn hat ist so stark das es sogar die Beziehung zu den anderen Verwandten schwer belastet. Man kann behaupten das er eine Marionette ist. Wenn er spricht dann spricht eigentlich sie. Es gibt auch weitere Fälle wo die Kinder sich mit streng religiösen christen oder Moslimen eingelassen haben und sich für ihre Familie entfremdet haben. Das Kind und die Eltern haben sogut wie nichts gemeinsam. Das Kind versucht sogar die Familienmitglieder zu beeinflussen und auch religiös zu werden. Da die Eltern es auch in all den Jahren keine freundschaftliche Beziehung zu Nicht Albaner geschaffen haben sind sie spekptisch auf eine Ehe mit ihnen.

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liberte
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So, 14. Dez 2008, 12:47

hm, ich lebe ja nun mit einem albanischen mann und wir haben zwei söhne. und es stimmt, es ist ein unterschied zu einer beziehung mit einer albanerin. die jungs sprechen als erste sprache deutsch, sie erfahren eben so viel über die christliche religion wie über die moslemische.

und sie sind in erster linie mit der westlichen, meiner kultur vertraut. zum einen weil sie hier leben. zum anderen weil sie eine deutsche mutter haben.

aber ganz ehrlich? ich glaube nicht, daß sie oder mein mann deswegen der familie entfremdet werden. denn es ist die liebe zwischen uns allen, die uns mit einander verbindet.

es gibt da einen großen unterschied in der lebensweise. die albaner. leben mehr in sippen. es ist von enormer wichtigkeit was über einen gedacht wird. es zählt weniger der selbstwert, der in westl. kulturen von großer wichtigkeit ist, sondern wird die wertigkeit durch das urteil von außen bestimmt.

was dann auch erklärt, warum es eben nicht schön ist, wenn der sohn eine partnerin aus dem ausland heiratet. ich weiß, daß meine schwiegermutter heute noch zuweilen leidet, wenn die leute ihr blöde sprüche an den kopf hauen nach dem motto "um gottes willen, du arme, dein sohn hat tatsächlich eine deutsche geheiratet." es verletzt sie, auch wenn sie sich nichts anmerken lässt.

gibt es aber auch in westlichen ländern. je geringer der selbstwert, desto mehr wird wert darauf gelegt was andere über einen denken. bestimmte verwandte von uns schauen auch auf uns herab, weil ich einen kosovaren geheiratet habe. das gute: ist mir piep egal:-)

Genci85
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So, 14. Dez 2008, 13:06

Ich persönlich würde eher sagen, das Problem liegt daran, dass es in unserer Gesellschaft einfach nicht toleriert wird und wir nun ein grosse Meinung auf die Meinung anderer geben.

Genci85
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So, 14. Dez 2008, 13:08

djali i vores hat geschrieben:Es mag sein das es falsch ist wenn Eltern ihren Kindern psychischen Druck machen. Aber die Lage ist schwer für alle beteiligten. Der Familienzusammenhalt ist ibei den albanern aber auch bei einigen anderen Nationen stärker als bei den westlichen Völkern. Denn Eltern fällt es schwer ihre Kinder loszulassen. Außerdem fürchtet man den Einfluss des Partners auf seine Kinder und die Angst ist da das sie dann anders werden. Denn der Partner kann den charakter des Kindes beeinflussen. Das Kind kann dadurch der Kontrolle der Eltern entziehen. Ich denke wenn man selber in so einer Lage gerät wird man zum Teil Verständnis für die Eltern haben. Ich kann einige Bsp nennen. Ich kannte eine Familie die dagegen war das ihr Sohn sich mit eine Frau einlässt der hat es aber trotzdem getan. Obwohl sie seine Frau irgendwann akzeptierten war die Beziehung des Sohnes zu den Eltern bis zum derenTod gespannt. Sie sind mit Sorgen gestorben. Der Einfluss den seine Frau auf ihn hat ist so stark das es sogar die Beziehung zu den anderen Verwandten schwer belastet. Man kann behaupten das er eine Marionette ist. Wenn er spricht dann spricht eigentlich sie. Es gibt auch weitere Fälle wo die Kinder sich mit streng religiösen christen oder Moslimen eingelassen haben und sich für ihre Familie entfremdet haben. Das Kind und die Eltern haben sogut wie nichts gemeinsam. Das Kind versucht sogar die Familienmitglieder zu beeinflussen und auch religiös zu werden. Da die Eltern es auch in all den Jahren keine freundschaftliche Beziehung zu Nicht Albaner geschaffen haben sind sie spekptisch auf eine Ehe mit ihnen.
Haben sich den die Eltern einmal gefragt, was ihr Sohn will?

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 13:23

Natürlich wollen die Eltern das ihr Kind glücklich wird aber nicht auf Kosten der familie wenn es möglich ist und ich denke man kann alle Seiten zufriedenstellen wenn man sich bemüht.

Genci85
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So, 14. Dez 2008, 13:34

djali i vores hat geschrieben:Natürlich wollen die Eltern das ihr Kind glücklich wird aber nicht auf Kosten der familie wenn es möglich ist und ich denke man kann alle Seiten zufriedenstellen wenn man sich bemüht.
Das heisst, wenn meine Mutter glücklich ist bin ich auch glücklich. Wenn ich ein schwarzes Auto schön finde, kauf ich mir kein rotes meiner Eltern zuliebe.
Weisst du was Männer sind, die nur auf ihre Eltern oder umgekehrt ihre Frauen hören "Waschlappen". Ein Mann, der es verdient so genannt zu werden, der hat weder Angst von seinen Eltern noch von seiner Frau, weil ein solcher souverän in jeder Lebenslage ist. Und noch eins, diejenigen Männer, die nicht fähig sind schützen vor ihrer Frau zu stehen sind einfach nichts wert.

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 14:11

Das ist kein Vergleich denn ob man ein rotes oder schwarzes Auto kauft hat nicht so einen großen Einfluss auf die Familie und auf die eigene Zukunft. Autos kann man immer wieder kaufen. Heiraten sollte man wenn es möglich ist nicht mehr als einmal tun. Man sollte da nicht herum experimentieren. Außerdem ist man kein Feigling oder Waschlappen wenn man auf seine Eltern hört. Man macht dies aus Respekt zu ihnen. Denn sie haben ihr Respekt dem Kind gezeigt indem sie all die Jahre sich um ihn gekümmert haben ( bis auf einige Ausnahmefälle natürlich). Sie wollten das beste für das Kind und für sich. Da kann man nicht sagen hauptsache ich bin glücklich meine Eltern sind mir egal, denn als Kind war man ihnen in all den Jahren auch nicht egal.

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So, 14. Dez 2008, 14:57

ach und an dem zeitpunkt wo ihr sprössling heiraten will hört der respekt der eltern ihrem kind gegenüber plötzlich auf?? ihre söhne sind ja schliesslich erwachsen und versuchen auch nur das beste für alle zu machen und wenn sie denken, dass sie der familie und sich eine bestimmte frau 'zumuten' können, dann haben sie sich das sicher gut überlegt und dann sollten die eltern respekt vor der mündigkeit ihrer söhne haben und ihnen diese wahlmöglichkeit zugestehen.

aber ich glaube, das ist ein thema wo man noch lange diskutieren kann. aber meiner meinung nach gibt es immer einen mittelweg mit dem alle zufriden sind, man muss es nur wollen und an diesem punkt hapert es meiner meinung nach bei der älteren generation noch ein bisschen. möchte ich nicht kritisieren, kann man bis zu einem gewissen grad sicher nach vollziehen, aber wenn es ums glück und die zufriedenheit der kindet geht, sollte man tradition manchmal auch tradition sein lassen. wie gesagt, meine meinung :wink:

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 15:16

Wie gesagt die Lage ist für alle beteiligten schwer. Am Ende muss immer einer leiden deswegen sollte man die Situation nicht soweit kommen lassen wenn es vermeidbar ist. Jeder hat gegen jeden Vorurteile. Ab dem Punkt wo man seiner Interessen gefährdet sieht macht man keine Kompromisse. Zum Beispiel.Wie oft wurde ich in der Discothek abgewiesen. Ein Türsteher sagte zu mir viele deiner Landsleute machen Blödsinn. Du kannst dich bei ihnen bedanken wenn du nicht reinkommst. Sie entscheiden also im zweifel gegen den betroffenen. Für mich ist das dumm. Sie aber handeln in ihrem eigenen Interesse auch wenn sie dadurch in kauf nehmen das auch ein Teil der abgewiesenen die ruhig sind das ausbaden müssen. Ich kann sie zum Teil verstehen aber mir gefällt es auch nicht das ich das ausbaden muss. So ist das einer muss immer darunterleiden. Solange die verschiedenen Volgsdgruppen nicht mit sondern nebeneinanderleben wird sich auch nichts ändern.

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So, 14. Dez 2008, 15:21

ok, es ist klar was du meinst.

aber kann man eine mit massivem druck von aussen bestrafte und verbotene liebe wirklich mit einem verhinderten disco besuch vergleichen?? hat irgendwie nicht die selbe tragweite für ein menschenleben finde ich..

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 15:35

Das war jetzt nur ein Beispiel um das zu erklären. Es ist klar das eine verbotene Liebe einen Menschen psychisch mehr belasten kann. Anderseits gab es Fälle wo alleingänge der Kinder die Eltern psychisch belastet haben. Egal wer der betroffene ist für ihn ist es traurig das er sowas durchmachen muss. Das ist ein Problem indem ich keine Lösung sehe.

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So, 14. Dez 2008, 15:37

es kommt ja erst durch das unverständnis der eltern zu diesen alleingängen. wie gesagt, mit ein bisschen verständnis von beiden seiten gäbe es einen weg, der würde allen dienen..

djali i vores
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So, 14. Dez 2008, 15:50

Wie gesagt ab dem Punkt wo man seine Interessen gefährdet sieht hat keine mehr Verständnis, auch wenn das jemand ausbaden muss. Das ist schwer. Schau dir das go femin forum von binationalen ehen wie meistens negativ über mischbeziehung gesprochen wird. Es existieren Vorurteile zwischen den verschiedenen Nationen. Gibt es eigentlich was neues aus deiner Geschichte?

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