jeki hat geschrieben:
Eben dass ist der Punkt, weil zum teil auch Enver Hoxha dagegen war.
Siehe Enver Hoxha und BAlli Kombetar......
Er war nicht dagegen. Zeige mir bitte auf, dass er dagegen war. Ich zeige dir auf, dass er dafür war, wie folgt...
- In der albanischen Verfassung war in einem Artikel der Wunsch aller Albaner in einem Staat zu leben verankert. Nach dem Umsturz änderte Sali Berisha diesen Artikel in der Verfassung, 1998 wurde dieser Artikel durch die Sozialisten wiederaufgenommen.
- 1972 fand in Tirana die Konferenz über die albanische Sprache statt. Es wurden Akademiker aus allen albanischen Gebieten eingeladen. Wäre für eine Spaltung der albanischen Nation gewesen, hätte er die Albaner aus Jugoslawien nicht eingeladen. Die Konferenz selber hat eine Vereinigungssymbolik.
- Nach der Koferenz wurden nach Kosovo viele Bücher, Lehrer, Profesoren, Musiker in den Kosovo geschickt, damit die Albaner die Schriftsprache lernen! Dass die Sprache uns aufrechtgehalten hat muss ich nicht erwähnen.
- Nach 1981 wurde ein Plan ausgearbeitet, Militärisch in Kosovo einzugreifen. Dieser Plan wurde 1990 nach der Wende als Spekulation abgestuft. Vor 3 Jahren hat der damalige General diesen Plan an die Öffentlichkeit gebracht. Bei diesem Plan spielten die vielen Bunker nicht eine unbedeutende Rolle. Enver Hoxha hat in seinem Werk Jahre vor 1990 vorausgesagt, dass Jugoslawien zusammenbrechen wird, und hat diesen Einmarschplan in den Kosovo als notwändig gesehen.
- 1945 nach dem Krieg setzte sich Enver Hoxha für die Vereinigung Albaniens und Kosovos. In Paris sprach er für das albanische Volk, dass es als Siegernation zu sehen sei, und dass Albanien 28000 Märtyrer für den Kampf gegen den Nazi-Faschismus zählt. Die Engländer sprachen von einer kleinen Unterstützung der Albaner, welche nicht zu beachten sei.
Die Pariser Konferenz entschied keine Grenzänderung, d.h. die Grenzen tretten zurück wo sie vor dem 2. WK waren, mit Ausnahmen dass die Siegermächte belohnt und die Verlierer dieses Krieges bestraft wurden.
Die Ausnahmen waren: Die Grenzen Polens wurden verschoben. Die Grenzen Deutschlands verkleinert. Sowjetunion bekam Gebietszusprachen.
Kriegsreparationen der Verlierer an die Sieger ausbezahlt siehe hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Fr ... erenz_1946
Siehe auch im Text die Bestrafung für Italien, usw...
Albanien versuchte an dieser Konferenz auch in den Gebietskorrekturen miteinbezogen zu werden, ohne Erfolg.
Es war also unmöglich dieser Konferenz zu trotzen (wie es auch unmöglich war der Konferenz 1912 zu trotzen, ODER willst du behaupten, Ismail Qemaili war ein Verräter???).
Es gab zwei Möglichkeiten die Gebietskorrektur zu realisieren.
1. Albanien tritt in einen Krieg gegen Jugoslawien um die Freiheit Kosovos zu erzwingen, oder
2 man versucht es durch eine "ars.chkriechenden" Art, denn die Internationale Gemeinschaft hätte eine Vereinigung Albaniens mit Kosovo akzeptiert, wenn es auf beidseitigem Willen erfolgt wäre (Jugslawien-Albanien).
Darum reiste Enver Hoxha 2 Jahre nach der Pariser Konferenz nach Belgrad, und verlangte Kosovo. Tito antwortete ihm: "Kosovo ist albanisch, Kosovo gehört euch, aber wenn ich Kosovo einfach so gebe, werden die serbischen Nationalisten mich stürzen und ihr werdet in einen Krieg gegen Jugoslawien ziehen müssen."
Die "ar.schkriechende" Karte war ausgespielt. Es folgte die Vorbereitung auf einen Krieg. Die Beziehungen mit Jugoslawien gebrochen, Aleaten wurden gesucht. Das Volk leidete, die Armee wurde gestärkt, Bunker anstatt Häuser gebaut. Und 1981 hast du den militärischen Plan gegen Jugoslawien.
So sehe ich das in einer kleinen Zusammenfassung.
Wir können auch über die Humane Situation Albaniens sprechen. Über die Frage der Verhaftungen und der Todesstrafe. Doch ich würde vorerst die Punkte sehen, die zeigen dass Enver Hoxha gegen eine Vereinigung war.