jeki
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Enver Hoxha Popularität

Di, 25. Dez 2007, 16:19

hallo allerseits und frohe weinachten den christlichen Leute

Warum wird Ener Hoxha im positivem Sinne populär?

Erstaunen tut mich vorallem die Zeitspanne von knapp 20 Jahren.

Obwohl er mehr als die hälfte der Albaner verraten und verkauft hatt(Kosovo-Mazedonien) und in Albanien selbst 2(3?) Wellen von Massenexikution durchgeführt hatt, die sonstigen Verbrechen einbezogen.

Nationalismus? Eine Reaktion auf die Represion gegen das albanische Volk? Oder doch die schöne "dummheit" unter uns?

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Kusho1983
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Re: Enver Hoxha Popularität

Di, 25. Dez 2007, 18:51

jeki hat geschrieben:hallo allerseits und frohe weinachten den christlichen Leute

Warum wird Ener Hoxha im positivem Sinne populär?

Erstaunen tut mich vorallem die Zeitspanne von knapp 20 Jahren.

Obwohl er mehr als die hälfte der Albaner verraten und verkauft hatt(Kosovo-Mazedonien) und in Albanien selbst 2(3?) Wellen von Massenexikution durchgeführt hatt, die sonstigen Verbrechen einbezogen.

Nationalismus? Eine Reaktion auf die Represion gegen das albanische Volk? Oder doch die schöne "dummheit" unter uns?
erstens:gehört dieses thema in die rubrik "albanien?!".

zweitens:von was für einem verrat sprichst du eigentlich?!kosovo und der alb.teil mazedoniens haben vorher zu serbien resp. mazedonien gehört,und daran konnte enver hoxha auch nicht viel ändern(allein aus der tatsache,weil beide seiten,tito und hoxha die besatzung albaniens und des kosovos als eine feindliche okkupation betrachteten)!(und was heisst hier mehr als die hälfte der albaner?!kosovo hatte nach ende des weltkrieges ca.500'000 albaner und mazedonien wenige 10'000 albaner)...und wenn er doch so schlecht gewesen sein soll(was ich nicht abstreite),wieso wäre es dann für das kosovo und den alb.teil mazedoniens besser gewesen,wenn sie albanien angegliedert worden wären?!wieso sprichst du dann von verrat,wenn doch das kosovo und der alb.teil mazedoniens einem tyrannen entgangen ist?!

drittns:von was für einer popularität sprichst du eig.?!ich sehe da keine empirische evidenz!

albacina
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Di, 25. Dez 2007, 19:50

Mein Vater hat ihn heute gerade erwähnt, als wir ein Bilderbuch ansahen, wo altalbanische Kleidung, Waffen, Besteck, Teppiche etc abgebildet sind.
Auf der 2. Seite war ein Bild von Enver Hoxha mein Vater darauf: A ky shum nacionalist u kan... veq t'miren qe e ka ba: e ka ndalu fejen. Si mos te kish ndalu, nuk ishmi tasht aq t'afer. Kombi vjen para fejes.

Vielleicht ist das auch ein Grund für seine Popularität. Er wollte den Zusammenhang der Albaner.

Ehrlich gesagt, weiss ich aber nichts genaueres über ihn.
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jeki
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Re: Enver Hoxha Popularität

Mi, 26. Dez 2007, 12:45

Kusho1983 hat geschrieben:
jeki hat geschrieben:hallo allerseits und frohe weinachten den christlichen Leute

Warum wird Ener Hoxha im positivem Sinne populär?

Erstaunen tut mich vorallem die Zeitspanne von knapp 20 Jahren.

Obwohl er mehr als die hälfte der Albaner verraten und verkauft hatt(Kosovo-Mazedonien) und in Albanien selbst 2(3?) Wellen von Massenexikution durchgeführt hatt, die sonstigen Verbrechen einbezogen.

Nationalismus? Eine Reaktion auf die Represion gegen das albanische Volk? Oder doch die schöne "dummheit" unter uns?
erstens:gehört dieses thema in die rubrik "albanien?!".

zweitens:von was für einem verrat sprichst du eigentlich?!kosovo und der alb.teil mazedoniens haben vorher zu serbien resp. mazedonien gehört,und daran konnte enver hoxha auch nicht viel ändern(allein aus der tatsache,weil beide seiten,tito und hoxha die besatzung albaniens und des kosovos als eine feindliche okkupation betrachteten)!(und was heisst hier mehr als die hälfte der albaner?!kosovo hatte nach ende des weltkrieges ca.500'000 albaner und mazedonien wenige 10'000 albaner)...und wenn er doch so schlecht gewesen sein soll(was ich nicht abstreite),wieso wäre es dann für das kosovo und den alb.teil mazedoniens besser gewesen,wenn sie albanien angegliedert worden wären?!wieso sprichst du dann von verrat,wenn doch das kosovo und der alb.teil mazedoniens einem tyrannen entgangen ist?!

drittns:von was für einer popularität sprichst du eig.?!ich sehe da keine empirische evidenz!
erstens: Ist das Thema hier richtig , da es die albanische Gesellschaft betrifft und nicht nur direkt Albanien selbst.

Demnach hatt sich die alb. Population in Kosovo in den letzten 50 Jahre um das 4 fache erhöht? Und in Mazedonien hatt sich die Bevölkerung um das 50fache erhöht?

Ich beziehe mich auf den Verrat von Albanien und die Zusammenarbeit und Verträge mit Tito, der Verrat ende des 2ten Wletkrieges der alb. Kommunisten, Kosovo nicht nach Triana zu orientieren, sondern nach Belgrad. Die Zusammenarbeit und Aufstieg Hoxhas mit der Jug. Kommunisten.

Von der Popularität, dass in Albanien zunehmend Enver Hoxha Musik angeboten wird, sowie in Kosovo.

Ich meine dass Enver Hoxha einen positiven Kultstatus erhält, schon afangs der 90ziger waren die Bücher Enver Hoxhas eine Inspiration für das nationalen Bewusstsein in Kosovo unter den Studenten.......

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Mi, 26. Dez 2007, 13:44

Enver Hoxha war für mich nichts besseres als Stalin.
Er hatte wie er unschuldige Menschen (des eigenen Landes) töten lassen.
Er hat die Arbeiter bluten lassen, ich habe von einem Damaligen Albanischen Landwirt gehört , das er und seine Söhne den ganzen Tag gearbeitet haben( von 7 Uhr Morgens bis 8 Uhr abends). Egal ob im Winter oder ob im Sommer. Die Schweine(damit ist das Tier gemeint) haben besseres essen gekreigt als die Arbeiter. Den Arbeitern hatte man verdorbenes Käse und altes Brot gegeben und den Schweinen echtes Weizen und Kartoffeln gegeben. Ist absurt zu sagen, aber so war die Realtität, so war Enver Hoxha, der manche Beerdigungen nicht erlaubt hat. Ich habe da Informationen über ein Albanischen General, der von sein Freund begraben wurde, keiner durfte zu dieser Beerdigung kommen, weil er nicht kommunistisch war und nicht der Ideologie entsprach. Aber sein Leben fürs Land aufs Spiel gesetzt hat.

Das einzigste was an Enver Hoxha gut war, waren die Bunkers und Flak-Stellungen , die Sicherheit vor Eindringlingen beiten konnten und das er das Gesetz in der Hand hatte, sodass es keine Drogenexporte und andere Kriminalitäten gabs. Dann war noch so ein Vorfall, das ich früher mal gehört habe:

Da war ein Mann der ein Potmonai gefunden hatte und es eingesteckt hat. Kurzer Zeit war ein Plakat in Innenstadt von Tirana und da stand:

Dieser Vaterlandsverräter hat es gewagt ein Potmonai mitzunehmen.(Gemälde von dieser Person war auch dabei)

Seit dem traute sich keiner was zu klauen oder was aufzuheben. :lol:

Warum Leute ihn noch heute mögen, ist ein wenig absurt.

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Kusho1983
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Re: Enver Hoxha Popularität

Mi, 26. Dez 2007, 15:55

jeki hat geschrieben:1.)erstens: Ist das Thema hier richtig , da es die albanische Gesellschaft betrifft und nicht nur direkt Albanien selbst.

2.)Demnach hatt sich die alb. Population in Kosovo in den letzten 50 Jahre um das 4 fache erhöht? Und in Mazedonien hatt sich die Bevölkerung um das 50fache erhöht?

3.)Ich beziehe mich auf den Verrat von Albanien und die Zusammenarbeit und Verträge mit Tito, der Verrat ende des 2ten Wletkrieges der alb. Kommunisten, Kosovo nicht nach Triana zu orientieren, sondern nach Belgrad. Die Zusammenarbeit und Aufstieg Hoxhas mit der Jug. Kommunisten.

4.)Von der Popularität, dass in Albanien zunehmend Enver Hoxha Musik angeboten wird, sowie in Kosovo.

5.)Ich meine dass Enver Hoxha einen positiven Kultstatus erhält, schon afangs der 90ziger waren die Bücher Enver Hoxhas eine Inspiration für das nationalen Bewusstsein in Kosovo unter den Studenten.......
1.)solche themen sind viel mehr politische diskussion (also im politforum) oder diskussionen zu personen eines landes (also albanien).

2.)ja.und die bevölerung albaniens ist auch von 1mio.einwohner auf 3.5mio gewachsen(weil die medizinische versorgung in albanien und jugoslawien mit der machtergreifung der kommunisten besser wurde)!

3.)ich war zu faul,um dir die ganze thematik des kosovos noch einmal aufzurollen,also habe ich einen beitrag,den ich vor kurzem mal in diesem forum gelesen habe rauskopiert:
Squatrazustradin hat geschrieben:Italiont, kur paten pushtu Shqipnin, ja bashkangjiten Shqipnis n'at koh ene Kosoven, po ashtu ene pjesen veri-perendimore t'Maqedonis. Por kur perfundoj lufta e dyt botnore, as Shqipnia e as Enver Hoxhe nuk munden me ndiku ne t'ardhmen e Kosoves, mqs. regjimi i atehershem socialisto-komunist n'Jugosllavi pat organizu i kuvend me ndihmen e disa kosovarve, qe deshen, qe Kosova t'qendroj nen Jugosllavin. E aj kuvend vendosi, qe "deshira" e kosovarve qenka qendrimi nen Jugosllavin, me gjithse aj kuvend nuk qe fare reprezentativ per gjith popullin e Kosoves. Por aj kuvend u morr si i fare legjitimitet per pustetin e atehershem jugosllav. E kshu as Shqipnia, e as Enver Hoxhe nuk munden te kundershtojn "vullnetin e deshiren" e populli kosovar (me gjithse aj nuk ishte vullneti e deshira e popullit kosovar)...
Squatrazustradin hat geschrieben:Ma par duhet sqaru, qe n'fillim t'prillit 1945 shkon i delegacion kosovar, kryesu pi Mehmet Hoxhes ene Dushan Mugoshes, te cilet takohen me Titon ene i garantojn atij, qe Kosova ka me qendru nen Jugosllavin. Ma pas, pi 8 deri 10 korrik 1945 n'Prizren organizohet i ashtuqujturi "Kuvendi i Prizrenit", i cili merr vendimin, qe Kosova do bohet pjes autonome e Jugosllavis. Ne at kuvend morren paradoksalisht ene delegate te ashtuqujturit "Kuvendit te Bujanit", i cili u organizu pi komunistve shqiptar, ne te cilen morren pjes Partizanet shqiptar ene Ballistet. Ne at kuvend u diskutu, nese Kosova ti bashkangjitet Shqipnis apo t'rri nen Jugosllavin...

Kjo pjes e historis kosovare fatkeqsisht osht shtremberu pi ideologjive t'ndryshme, qoft ajo komuniste e ma pas ajo anti-komuniste, kshuqe sot nuk guxon asi historian kosovar t'publikoj rreth kesaj çeshtje. Osht i gjo e thjesht, te thush, qe Enver Hoxha e tradhtoj Kosoven, apo serbet kan masakru ket e at. Kjo çeshtje e masakrimeve psh. nuk osht aq e leht, mqs. ne ato brigada, qe kan bo "pastrime" te tilla, ka pas ene kosovar, si psh. Ali Shukriu ejt...
Po ashtu askujt nuk i osht kujtu t'hetoj rolin e Fadil Hoxhes gjat Luftes se Dyt Botnore, mqs.ky ka pas detyra t'nolta ushtarake ene administrative n'Kosov...
Shum pak osht hetu kjo pjes e historis kosovare me fakte ene burime t'shkrume...
Squatrazustradin hat geschrieben:Po. Kuvendi i Bujanit kishte morr vendimin, qe Kosova ti bashkangjitet Shqipnis. Ama aj kuvend ma shum ishte i far kuvend simbolik, qe deshmonte deshiren e dy paleve, qe Kosova t'bohet pjes e Shqipnis.
Kurse Kuvendi i Prizrenit nuk mund t'ket morr vendimin, qe Kosova t'boht pjes e Shqipnis, mqs. n'at kuvend morren pjes 142 delegat, pi t'cileve ishin gjysma kosovar(ene shum pi ktyne ishin funksionar t'Partizonve kosovar ene puntor t'ngusht me jugosllavet),gjysma tjeter ishin funksionar apo ushtarak t'nolt t'Ushtrise Nacionalçlirimtare t'Jugosllavis,qe operonin n'Kosovo.
Sa per krijimin e Partis Komuniste t'Shqiptare, osht e vertet, qe ka ndihmu Partia Komuniste e Jugoslavis, qe t'krijohet Partia Komuniste e Shqipnis. Por n'krijimin e saj nuk qe Mugosha si nismetar, por pik se pari komunistet shqiptar. Ma pas Svetozar Vukmanovic Tempo ndihmon Enver Hoxhen, qe ti bashkoj ato grupet e vogla komuniste, qe eksistonin n'Korc, Shkoder e n'Tiron; por kto grupe nuk mundeshin t'bashkohen, per shkak se kishin diferenca n'ideologjin e tyre, grupi i Korces ishte ma shum per i parti, qe nuk osht i tipit sovjetik, kurse grupi i Shkodres ishte per i parti te tipit Stalinist, Tempo e ndihmoj Hoxhen, ta ngjitej ne grupin e Korces, per ta marri kontrollin e atij grupi ene ma pas per me i bashku grupet komuniste. Kshu nuk qe Mugosha, por malazezi Tempo, qe ndihmoj Hoxhen ta krijoj Partin Komuniste ne stilin e Titos. Tempo bashk me Dilas-in u dergun shpesh her n'Shqipni per me organizu Partin Komuniste n'Shqipni.
Dhe ajo tjetra, qe thu osht po ashtu e vertet: Enver Hoxha ka pas frik pi Jugosllaveve, mqs. Partizone Shqiptar pas Luftes se Dyt Botnore ishin vetem afro 70'000, kurse Partizonet Jugosllav ishin afro 800'000.Ca do mund t'kishte bo Enver Hoxha me ato pak Partizon kunder i Ushtrie Jugosllave, qe ishte ma mir e organizu ene armatosur?
dieses statement fast kurz das ganze problem zusammen.
aber ich bin mir immer noch nicht im klaren,inwiefern deine interpretation(dass enver hoxha das kosovo an jugoslavien"verkauft"haben soll)ein verrat an die kosovaren ist,da doch im nachhinein viele kosovaren froh sind,dass nicht in die hände dieses diktators gekommen sind...was hätte es also gebracht,wenn das kosovo teil albaniens gewesen wäre,ausser dass im kosovo auch viele kosovaren von alb.hand getötet worden wären?!

4.)diese musik und bücher sind für die nostalgiker,von welchen es zu genüge gibt.selbst deutschland kenn ns-nostalgiker,so auch russland sowjet-nostalgiker...

5.)du meinst wohl in den 1980er jahren,denn in den 1990er jahren war die figur von enver hoxha weit diskreditiert...

Belifario
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Mi, 26. Dez 2007, 16:32

die auseinandersetzung der albaner mit der geschichte und konkret mit der rolle e.hoxhas in Albanien hat NICHT stattgefunden, wie kann das auch passieren, das land wird immer noch von der jungen generation der "punisten" (komunisten) geführt.
hoxha hat seine politische gegner ELEMINIERT, nicht einmal Hitler hat seine "judenfrage" besser "gelöst". am ende der 80-jahre war in Albanien keine politischer gegner des hoxhas-regime am leben! sogar ihre familien wurden zum groessten teil umgebracht, oder haben im straflager (über)lebt.
beide seiten der heutigen alb. politik sind überfüllt von ehemaligen enveristen, und sie treffen die entscheidungen, nur heute sind sie nicht mehr für komunismus um jeden preis sondern für EU und NATO! und kassieren "nebenher" auch millionen! und das nicht nur in der politik, sondern überall sogar ALLE NGO-s sind VOLL mit den kindern von ehemaligen komunist. elite Albaniens.
die zeigen keine reue, nein! sie sind stolz auf ihren väter auf deren greueltaten!

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Kusho1983
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Mi, 26. Dez 2007, 17:36

Belifario hat geschrieben:1.)hoxha hat seine politische gegner ELEMINIERT, nicht einmal Hitler hat seine "judenfrage" besser "gelöst". am ende der 80-jahre war in Albanien keine politischer gegner des hoxhas-regime am leben! sogar ihre familien wurden zum groessten teil umgebracht, oder haben im straflager (über)lebt.
2.)beide seiten der heutigen alb. politik sind überfüllt von ehemaligen enveristen, und sie treffen die entscheidungen, nur heute sind sie nicht mehr für komunismus um jeden preis sondern für EU und NATO! und kassieren "nebenher" auch millionen! und das nicht nur in der politik, sondern überall sogar ALLE NGO-s sind VOLL mit den kindern von ehemaligen komunist. elite Albaniens.
die zeigen keine reue, nein! sie sind stolz auf ihren väter auf deren greueltaten!
1.)ich denke nicht,dass es ein treffender vergleich ist,die "judenfrage" mit der verfolgung von politischen gegnern gleichzusetzen.das sind zwei verschiedene schuhe,die auf verschiedenen treppenlagen(niveaus)stehen.

2.)das die politische elite in albanien immer noch von ehemaligen kommunisten diktiert wird,ist offensichtlich und auch nicht abstreitbar.doch dass auch alle ngo's von diesen kommunisten beherrscht werden,ist meiner meinung nach übertrieben.
und zu behaupten,dass die kinder der kommunisten auch so üble schurken wie die kommunisten selber seien,ist meiner meinung nach eine anmassung.denn die kinder können sich nicht aussuchen,wer ihre eltern sind,doch sie können sie ihre ideologie,ihr denken und ihre einstellung frei aussuchen.wenn der vater kommunist ist,heisst das noch lange nicht,dass die kinder auch kommunisten sein müssen!

Belifario
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Mi, 26. Dez 2007, 17:53

1.
was mein vergleich betrifft: von Hitlers erlösung der "judenfrage" haben viele (nicht sehr viele) juden überlebt, aber von envers rache KEINER seiner gegner!!!!
2.
kusho du bist selber ein beispiel für das ich schrieb,
aber das beste beispiel ist der heutige chef der sozialisten (ex komunisten) e.rama,
erst mal gründet er ein "bündnis" namens qemal stafa (wegbegleiter des e.hoxha), die bündnis soll neue ideen in seiner partei bringen!!!, dann feiert er mit nostalgiken in Peza jedes jahr das jubileum von enver angestifften nationalen krieg, der 3te nachfolger hoxhas (nach r.alia und f.nano), möchte gerne eine neue politik machen ABER auf die idee sich als vorsitzender der PS (ex-PPSH) vor dem albanischen volk zu entschuldigen für die fast 50 jahren diktatur kommt er nicht!
was die NGO betrifft willst du namen?
alle aber alle sind die nachfolger der komunisten!

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Kusho1983
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Mi, 26. Dez 2007, 19:03

Belifario hat geschrieben:1.
was mein vergleich betrifft: von Hitlers erlösung der "judenfrage" haben viele (nicht sehr viele) juden überlebt, aber von envers rache KEINER seiner gegner!!!!
2.
kusho du bist selber ein beispiel für das ich schrieb,
aber das beste beispiel ist der heutige chef der sozialisten (ex komunisten) e.rama,
erst mal gründet er ein "bündnis" namens qemal stafa (wegbegleiter des e.hoxha), die bündnis soll neue ideen in seiner partei bringen!!!, dann feiert er mit nostalgiken in Peza jedes jahr das jubileum von enver angestifften nationalen krieg, der 3te nachfolger hoxhas (nach r.alia und f.nano), möchte gerne eine neue politik machen ABER auf die idee sich als vorsitzender der PS (ex-PPSH) vor dem albanischen volk zu entschuldigen für die fast 50 jahren diktatur kommt er nicht!
was die NGO betrifft willst du namen?
alle aber alle sind die nachfolger der komunisten!
1.du hast da eine winzig kleine nebensächlichkeit ausser acht gelassen,nämlich die quantität!bei millionen von juden wird es schwierig,dass man alle umbringt,jedoch bei tausenden von politischen gegnern ist dies kein problem!
ausserdem gab es mehrere 100'000menschen in albanien,die das system zwar nicht zu stürzen versucht haben,doch das system auch nicht getragen haben,sondern apathisch dem treiben der partei zugeschaut haben,um ihr leben und das ihrer geliebten dadurch zu schützen!

2.pol.parteien ist das eine,ngo's das andere.ja nenn mir doch bitte mal einige namen...
und eig.bist du auch ein kommunistischer nachfolger,wenn du dies nur darauf beziehst,dass dein vater in einem kommunistischen regime gelebt hat und kommunist war(kommunist nach deiner definition:jemand,der sich nicht gegen das system aufgelehnt hat)...doch wie schon gesagt,kann man einen kommunistischen vater gehabt haben,doch sich mit dieser ideologie nicht einverstanden erklären und diese ideologie und das kommunistische regime kritisieren.

jeki
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Re: Enver Hoxha Popularität

Do, 27. Dez 2007, 12:17

Kusho1983 hat geschrieben:
jeki hat geschrieben:1.)erstens: Ist das Thema hier richtig , da es die albanische Gesellschaft betrifft und nicht nur direkt Albanien selbst.

2.)Demnach hatt sich die alb. Population in Kosovo in den letzten 50 Jahre um das 4 fache erhöht? Und in Mazedonien hatt sich die Bevölkerung um das 50fache erhöht?

3.)Ich beziehe mich auf den Verrat von Albanien und die Zusammenarbeit und Verträge mit Tito, der Verrat ende des 2ten Wletkrieges der alb. Kommunisten, Kosovo nicht nach Triana zu orientieren, sondern nach Belgrad. Die Zusammenarbeit und Aufstieg Hoxhas mit der Jug. Kommunisten.

4.)Von der Popularität, dass in Albanien zunehmend Enver Hoxha Musik angeboten wird, sowie in Kosovo.

5.)Ich meine dass Enver Hoxha einen positiven Kultstatus erhält, schon afangs der 90ziger waren die Bücher Enver Hoxhas eine Inspiration für das nationalen Bewusstsein in Kosovo unter den Studenten.......
1.)solche themen sind viel mehr politische diskussion (also im politforum) oder diskussionen zu personen eines landes (also albanien).

2.)ja.und die bevölerung albaniens ist auch von 1mio.einwohner auf 3.5mio gewachsen(weil die medizinische versorgung in albanien und jugoslawien mit der machtergreifung der kommunisten besser wurde)!

3.)ich war zu faul,um dir die ganze thematik des kosovos noch einmal aufzurollen,also habe ich einen beitrag,den ich vor kurzem mal in diesem forum gelesen habe rauskopiert:
Squatrazustradin hat geschrieben:Italiont, kur paten pushtu Shqipnin, ja bashkangjiten Shqipnis n'at koh ene Kosoven, po ashtu ene pjesen veri-perendimore t'Maqedonis. Por kur perfundoj lufta e dyt botnore, as Shqipnia e as Enver Hoxhe nuk munden me ndiku ne t'ardhmen e Kosoves, mqs. regjimi i atehershem socialisto-komunist n'Jugosllavi pat organizu i kuvend me ndihmen e disa kosovarve, qe deshen, qe Kosova t'qendroj nen Jugosllavin. E aj kuvend vendosi, qe "deshira" e kosovarve qenka qendrimi nen Jugosllavin, me gjithse aj kuvend nuk qe fare reprezentativ per gjith popullin e Kosoves. Por aj kuvend u morr si i fare legjitimitet per pustetin e atehershem jugosllav. E kshu as Shqipnia, e as Enver Hoxhe nuk munden te kundershtojn "vullnetin e deshiren" e populli kosovar (me gjithse aj nuk ishte vullneti e deshira e popullit kosovar)...
Squatrazustradin hat geschrieben:Ma par duhet sqaru, qe n'fillim t'prillit 1945 shkon i delegacion kosovar, kryesu pi Mehmet Hoxhes ene Dushan Mugoshes, te cilet takohen me Titon ene i garantojn atij, qe Kosova ka me qendru nen Jugosllavin. Ma pas, pi 8 deri 10 korrik 1945 n'Prizren organizohet i ashtuqujturi "Kuvendi i Prizrenit", i cili merr vendimin, qe Kosova do bohet pjes autonome e Jugosllavis. Ne at kuvend morren paradoksalisht ene delegate te ashtuqujturit "Kuvendit te Bujanit", i cili u organizu pi komunistve shqiptar, ne te cilen morren pjes Partizanet shqiptar ene Ballistet. Ne at kuvend u diskutu, nese Kosova ti bashkangjitet Shqipnis apo t'rri nen Jugosllavin...

Kjo pjes e historis kosovare fatkeqsisht osht shtremberu pi ideologjive t'ndryshme, qoft ajo komuniste e ma pas ajo anti-komuniste, kshuqe sot nuk guxon asi historian kosovar t'publikoj rreth kesaj çeshtje. Osht i gjo e thjesht, te thush, qe Enver Hoxha e tradhtoj Kosoven, apo serbet kan masakru ket e at. Kjo çeshtje e masakrimeve psh. nuk osht aq e leht, mqs. ne ato brigada, qe kan bo "pastrime" te tilla, ka pas ene kosovar, si psh. Ali Shukriu ejt...
Po ashtu askujt nuk i osht kujtu t'hetoj rolin e Fadil Hoxhes gjat Luftes se Dyt Botnore, mqs.ky ka pas detyra t'nolta ushtarake ene administrative n'Kosov...
Shum pak osht hetu kjo pjes e historis kosovare me fakte ene burime t'shkrume...
Squatrazustradin hat geschrieben:Po. Kuvendi i Bujanit kishte morr vendimin, qe Kosova ti bashkangjitet Shqipnis. Ama aj kuvend ma shum ishte i far kuvend simbolik, qe deshmonte deshiren e dy paleve, qe Kosova t'bohet pjes e Shqipnis.
Kurse Kuvendi i Prizrenit nuk mund t'ket morr vendimin, qe Kosova t'boht pjes e Shqipnis, mqs. n'at kuvend morren pjes 142 delegat, pi t'cileve ishin gjysma kosovar(ene shum pi ktyne ishin funksionar t'Partizonve kosovar ene puntor t'ngusht me jugosllavet),gjysma tjeter ishin funksionar apo ushtarak t'nolt t'Ushtrise Nacionalçlirimtare t'Jugosllavis,qe operonin n'Kosovo.
Sa per krijimin e Partis Komuniste t'Shqiptare, osht e vertet, qe ka ndihmu Partia Komuniste e Jugoslavis, qe t'krijohet Partia Komuniste e Shqipnis. Por n'krijimin e saj nuk qe Mugosha si nismetar, por pik se pari komunistet shqiptar. Ma pas Svetozar Vukmanovic Tempo ndihmon Enver Hoxhen, qe ti bashkoj ato grupet e vogla komuniste, qe eksistonin n'Korc, Shkoder e n'Tiron; por kto grupe nuk mundeshin t'bashkohen, per shkak se kishin diferenca n'ideologjin e tyre, grupi i Korces ishte ma shum per i parti, qe nuk osht i tipit sovjetik, kurse grupi i Shkodres ishte per i parti te tipit Stalinist, Tempo e ndihmoj Hoxhen, ta ngjitej ne grupin e Korces, per ta marri kontrollin e atij grupi ene ma pas per me i bashku grupet komuniste. Kshu nuk qe Mugosha, por malazezi Tempo, qe ndihmoj Hoxhen ta krijoj Partin Komuniste ne stilin e Titos. Tempo bashk me Dilas-in u dergun shpesh her n'Shqipni per me organizu Partin Komuniste n'Shqipni.
Dhe ajo tjetra, qe thu osht po ashtu e vertet: Enver Hoxha ka pas frik pi Jugosllaveve, mqs. Partizone Shqiptar pas Luftes se Dyt Botnore ishin vetem afro 70'000, kurse Partizonet Jugosllav ishin afro 800'000.Ca do mund t'kishte bo Enver Hoxha me ato pak Partizon kunder i Ushtrie Jugosllave, qe ishte ma mir e organizu ene armatosur?
dieses statement fast kurz das ganze problem zusammen.
aber ich bin mir immer noch nicht im klaren,inwiefern deine interpretation(dass enver hoxha das kosovo an jugoslavien"verkauft"haben soll)ein verrat an die kosovaren ist,da doch im nachhinein viele kosovaren froh sind,dass nicht in die hände dieses diktators gekommen sind...was hätte es also gebracht,wenn das kosovo teil albaniens gewesen wäre,ausser dass im kosovo auch viele kosovaren von alb.hand getötet worden wären?!

4.)diese musik und bücher sind für die nostalgiker,von welchen es zu genüge gibt.selbst deutschland kenn ns-nostalgiker,so auch russland sowjet-nostalgiker...

5.)du meinst wohl in den 1980er jahren,denn in den 1990er jahren war die figur von enver hoxha weit diskreditiert...
Nun, ich hab die Artiklel über die Verträge zwischen Enver Hoxha und Tito nicht grad parat, müsste nnoch suchen.

Aber für mich ist es ein Fakt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter war in der kosovarischen Frage, obwo0hl Serbien zuvor in Albanien abertausende exikutiert hatt.

1981 demos...

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Kusho1983
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Re: Enver Hoxha Popularität

Do, 27. Dez 2007, 19:56

jeki hat geschrieben:Nun, ich hab die Artiklel über die Verträge zwischen Enver Hoxha und Tito nicht grad parat, müsste nnoch suchen.

Aber für mich ist es ein Fakt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter war in der kosovarischen Frage, obwo0hl Serbien zuvor in Albanien abertausende exikutiert hatt.

1981 demos...
ja.such doch male diese"verträge".denn ich habe bislang nichts über solche verträge gehört,da doch die kommunistischen leader und deren parteien im untergrund kaum mit handfestem material(sprich abkommen,etc)gearbeitet haben.doch ich streite nicht ab,dass es solche verträge gegeben haben soll;es ist für mich einfach nicht so glaubwürdig...

die grosse frage,die ich dir auch vorher gestellt habe,ist ja,in wiefern enver hoxha das kosovo verraten haben soll.da doch enver hoxha ein paranoider tyrann und diktator im stalinistischen stile war(was man von tito nicht behaupten kann),lässt doch die frage hochkommen,welche kosovaren denn zur damaligen zeit das kosovo gerne als teil albaniens gesehen hätten.und welcher kosovare kann aus heutiger perspektive/sicht(mit den neuen erkenntnissen über das regime hoxhas und der ppsh)behaupten,dass er damals das kosovo gerne als teil albaniens gesehen hätte...?

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 13:04

jeki hat geschrieben:Nun, ich hab die Artiklel über die Verträge zwischen Enver Hoxha und Tito nicht grad parat, müsste nnoch suchen.

Aber für mich ist es ein Fakt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter war in der kosovarischen Frage, obwo0hl Serbien zuvor in Albanien abertausende exikutiert hatt.

1981 demos...
Dass du die Demos 1981 erwähnst, und dabei sagst, Enver Hoxha habe Kosovo verkauft/verraten ist widersprechend.

Nach dem 2. Weltkrieg bis 1990 wurde die albanische politische Gesellschaft in zwei Teile unterteilt. In Titisten und Enveristen. Die Titisten waren Tito sehr loyal, die Enveristen träumten von einer Vereinigung mit Albanien. Warum waren die Titisten Tito loyal? Weil er ihnen einen Job anbot, Kosovo war eine Autonomie, und die Administration wurde von Jugoslawien finanziell unterstützt.
Die Enveristen waren Diejenigen, welche von einer Vereinigung träumten. Und diese Typen konnte Tito nicht in die Administration zulassen. So gab es Beispiele bei welchem ein albanischer Student sein Studium abgeschlossen hatte und nicht in die staatlichen Institutionen akzeptiert wurde weil er zu viel von Albanien träumte. Darum waren die vielen Agenten/Spione in den verschiedenen Dörfern in Kosovo und Mazedonien wichtig und heute noch bekannt. Jeder weiss heute wer damals für die UDB gearbeitet hatte, und jeder weiss wieso er reich geworden ist.

Die Demo 1981 haben die Enveristen durchgeführt, mit teilweiser Unterstützung aus Albanien!! Die Titisten hatten die Medien, die Schulen, die Universitäten, die Administration!!
Die Demostranten waren hauptsächlich Enver-loyale Studenten!! In einem Bericht in RTK wurde einmal erwähnt, dass direkt nach den Demos von den Redaktoren verlangt wurde, 1 mal in der Woche ein Bericht über Albanien zu schreiben, GEGEN ALBANIEN zu schreiben!!

Später sind die Enveristen sind in den Westen geflohen, weil sie die Verfolgung nicht standhalten konnten. Die Titisten sind in Kosovo geblieben.

Und dann entstand die UCK, von wem muss ich nicht erwähnen.


Was Kusho aber sagt trifft sehr gut ein: Es ist wieder ein Widerspruch zu behaupten, Kosovo wäre von Enver Hoxha verkauft worden, wenn doch zugleich du sagst er sei der Grösste Tyrann gewesen. Oder wollten die Kosovaren unter einem Tyrannen leben????


Man muss die Geschichte damals sich vor Augen setzen und sich fragen: Wer unterstützte damals die Albaner?? Welchen politischen Aleat hatten die Albaner direkt nach dem 2. W-Krieg??
Und Heute: Welchen Unterstützer haben die Albaner?? Ist die USA heute unser Freund?? Alle würden sagen: JAAAAA

Da stellt sich die Frage: Warum verlangen die albanischen Politiker in Kosovo und Mazedonien nicht eine Vereinigung???? Sie haben doch die volle Unterstützung....

Diese Sache ist sehr schwierig... und einfach zu sagen, er hat Kosovo verkauft ist sehr banal.

jeki
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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 15:39

Baton84 hat geschrieben:
jeki hat geschrieben:Nun, ich hab die Artiklel über die Verträge zwischen Enver Hoxha und Tito nicht grad parat, müsste nnoch suchen.

Aber für mich ist es ein Fakt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter war in der kosovarischen Frage, obwo0hl Serbien zuvor in Albanien abertausende exikutiert hatt.

1981 demos...
Dass du die Demos 1981 erwähnst, und dabei sagst, Enver Hoxha habe Kosovo verkauft/verraten ist widersprechend.

Nach dem 2. Weltkrieg bis 1990 wurde die albanische politische Gesellschaft in zwei Teile unterteilt. In Titisten und Enveristen. Die Titisten waren Tito sehr loyal, die Enveristen träumten von einer Vereinigung mit Albanien. Warum waren die Titisten Tito loyal? Weil er ihnen einen Job anbot, Kosovo war eine Autonomie, und die Administration wurde von Jugoslawien finanziell unterstützt.
Die Enveristen waren Diejenigen, welche von einer Vereinigung träumten. Und diese Typen konnte Tito nicht in die Administration zulassen. So gab es Beispiele bei welchem ein albanischer Student sein Studium abgeschlossen hatte und nicht in die staatlichen Institutionen akzeptiert wurde weil er zu viel von Albanien träumte. Darum waren die vielen Agenten/Spione in den verschiedenen Dörfern in Kosovo und Mazedonien wichtig und heute noch bekannt. Jeder weiss heute wer damals für die UDB gearbeitet hatte, und jeder weiss wieso er reich geworden ist.

Die Demo 1981 haben die Enveristen durchgeführt, mit teilweiser Unterstützung aus Albanien!! Die Titisten hatten die Medien, die Schulen, die Universitäten, die Administration!!
Die Demostranten waren hauptsächlich Enver-loyale Studenten!! In einem Bericht in RTK wurde einmal erwähnt, dass direkt nach den Demos von den Redaktoren verlangt wurde, 1 mal in der Woche ein Bericht über Albanien zu schreiben, GEGEN ALBANIEN zu schreiben!!

Später sind die Enveristen sind in den Westen geflohen, weil sie die Verfolgung nicht standhalten konnten. Die Titisten sind in Kosovo geblieben.

Und dann entstand die UCK, von wem muss ich nicht erwähnen.


Was Kusho aber sagt trifft sehr gut ein: Es ist wieder ein Widerspruch zu behaupten, Kosovo wäre von Enver Hoxha verkauft worden, wenn doch zugleich du sagst er sei der Grösste Tyrann gewesen. Oder wollten die Kosovaren unter einem Tyrannen leben????


Man muss die Geschichte damals sich vor Augen setzen und sich fragen: Wer unterstützte damals die Albaner?? Welchen politischen Aleat hatten die Albaner direkt nach dem 2. W-Krieg??
Und Heute: Welchen Unterstützer haben die Albaner?? Ist die USA heute unser Freund?? Alle würden sagen: JAAAAA

Da stellt sich die Frage: Warum verlangen die albanischen Politiker in Kosovo und Mazedonien nicht eine Vereinigung???? Sie haben doch die volle Unterstützung....

Diese Sache ist sehr schwierig... und einfach zu sagen, er hat Kosovo verkauft ist sehr banal.
Was die Demos anbelangt, so ist es doch nicht überrachend dass zu dieser Zeit im ländlichen Kosovo von etwas geträumt wurde was es nicht gab.

Die Kommunisten benutzten die nationale Identität für ihre Machterhaltung, wer sich als wahrer Albaner sah musste sich auch automatisch als Kommunist sehen oder umgekehrt nur wer sich als Kommunist sah konnte sagen er wäre ein Albaner. Dass ist im übrigen überall zu beobachten.


Mir scheint es als würdet ihr den Kommunismus in Albanien unterschätzen, da ihr einen wiederspruch zwischen den Demos und Enver Hoxha sieht..... man soll nicht glauben, der Kommunismus wäre mit pressefreheit beflügelt worden und Enver Hoxha war ein offenes Buch, so dass die ganze albanische Bevölkerung und Wlet damals wusste was eigentlich vor sich ging.

Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter der albanischen Sache war.

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 15:41

Baton84 hat geschrieben:
Da stellt sich die Frage: Warum verlangen die albanischen Politiker in Kosovo und Mazedonien nicht eine Vereinigung???? Sie haben doch die volle Unterstützung....
Eben dass ist der Punkt, weil zum teil auch Enver Hoxha dagegen war.

Siehe Enver Hoxha und BAlli Kombetar......

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 16:45

jeki hat geschrieben: Eben dass ist der Punkt, weil zum teil auch Enver Hoxha dagegen war.

Siehe Enver Hoxha und BAlli Kombetar......
Er war nicht dagegen. Zeige mir bitte auf, dass er dagegen war. Ich zeige dir auf, dass er dafür war, wie folgt...

- In der albanischen Verfassung war in einem Artikel der Wunsch aller Albaner in einem Staat zu leben verankert. Nach dem Umsturz änderte Sali Berisha diesen Artikel in der Verfassung, 1998 wurde dieser Artikel durch die Sozialisten wiederaufgenommen.


- 1972 fand in Tirana die Konferenz über die albanische Sprache statt. Es wurden Akademiker aus allen albanischen Gebieten eingeladen. Wäre für eine Spaltung der albanischen Nation gewesen, hätte er die Albaner aus Jugoslawien nicht eingeladen. Die Konferenz selber hat eine Vereinigungssymbolik.


- Nach der Koferenz wurden nach Kosovo viele Bücher, Lehrer, Profesoren, Musiker in den Kosovo geschickt, damit die Albaner die Schriftsprache lernen! Dass die Sprache uns aufrechtgehalten hat muss ich nicht erwähnen.


- Nach 1981 wurde ein Plan ausgearbeitet, Militärisch in Kosovo einzugreifen. Dieser Plan wurde 1990 nach der Wende als Spekulation abgestuft. Vor 3 Jahren hat der damalige General diesen Plan an die Öffentlichkeit gebracht. Bei diesem Plan spielten die vielen Bunker nicht eine unbedeutende Rolle. Enver Hoxha hat in seinem Werk Jahre vor 1990 vorausgesagt, dass Jugoslawien zusammenbrechen wird, und hat diesen Einmarschplan in den Kosovo als notwändig gesehen.


- 1945 nach dem Krieg setzte sich Enver Hoxha für die Vereinigung Albaniens und Kosovos. In Paris sprach er für das albanische Volk, dass es als Siegernation zu sehen sei, und dass Albanien 28000 Märtyrer für den Kampf gegen den Nazi-Faschismus zählt. Die Engländer sprachen von einer kleinen Unterstützung der Albaner, welche nicht zu beachten sei.
Die Pariser Konferenz entschied keine Grenzänderung, d.h. die Grenzen tretten zurück wo sie vor dem 2. WK waren, mit Ausnahmen dass die Siegermächte belohnt und die Verlierer dieses Krieges bestraft wurden.

Die Ausnahmen waren: Die Grenzen Polens wurden verschoben. Die Grenzen Deutschlands verkleinert. Sowjetunion bekam Gebietszusprachen.
Kriegsreparationen der Verlierer an die Sieger ausbezahlt siehe hier http://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Fr ... erenz_1946
Siehe auch im Text die Bestrafung für Italien, usw...

Albanien versuchte an dieser Konferenz auch in den Gebietskorrekturen miteinbezogen zu werden, ohne Erfolg.
Es war also unmöglich dieser Konferenz zu trotzen (wie es auch unmöglich war der Konferenz 1912 zu trotzen, ODER willst du behaupten, Ismail Qemaili war ein Verräter???).
Es gab zwei Möglichkeiten die Gebietskorrektur zu realisieren.
1. Albanien tritt in einen Krieg gegen Jugoslawien um die Freiheit Kosovos zu erzwingen, oder
2 man versucht es durch eine "ars.chkriechenden" Art, denn die Internationale Gemeinschaft hätte eine Vereinigung Albaniens mit Kosovo akzeptiert, wenn es auf beidseitigem Willen erfolgt wäre (Jugslawien-Albanien).
Darum reiste Enver Hoxha 2 Jahre nach der Pariser Konferenz nach Belgrad, und verlangte Kosovo. Tito antwortete ihm: "Kosovo ist albanisch, Kosovo gehört euch, aber wenn ich Kosovo einfach so gebe, werden die serbischen Nationalisten mich stürzen und ihr werdet in einen Krieg gegen Jugoslawien ziehen müssen."

Die "ar.schkriechende" Karte war ausgespielt. Es folgte die Vorbereitung auf einen Krieg. Die Beziehungen mit Jugoslawien gebrochen, Aleaten wurden gesucht. Das Volk leidete, die Armee wurde gestärkt, Bunker anstatt Häuser gebaut. Und 1981 hast du den militärischen Plan gegen Jugoslawien.


So sehe ich das in einer kleinen Zusammenfassung.


Wir können auch über die Humane Situation Albaniens sprechen. Über die Frage der Verhaftungen und der Todesstrafe. Doch ich würde vorerst die Punkte sehen, die zeigen dass Enver Hoxha gegen eine Vereinigung war.

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 16:49

Baton84 hat geschrieben: http://de.wikipedia.org/wiki/Pariser_Fr ... erenz_1946
Siehe auch im Text die Bestrafung für Italien, usw...
Sehr interessant. Albanien wurde zwei mal angegriffen. Einmal von Deutschland, gefolgt von Italien.
Albanien erhält ledigliche 5 Mio. USD vgl. mit Jugoslawien (200 Mio. USD) und Griechenland (150 Mio. USD) ein sehr kleiner Betrag.

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 17:42

jeki hat geschrieben:Die Kommunisten benutzten die nationale Identität für ihre Machterhaltung, wer sich als wahrer Albaner sah musste sich auch automatisch als Kommunist sehen oder umgekehrt nur wer sich als Kommunist sah konnte sagen er wäre ein Albaner. Dass ist im übrigen überall zu beobachten.
Ebenso der Balli Kombetar. Der Balli Kombetar wusste nur allzu gut, dass die jugoslawischen Kommunisten ein grosses Heer an Partisanen hatten, gegen die sie sich nicht anzukämpfen trauten. Und sie wussten ganz genau, dass das Kosovo niemals durch einen Krieg Teil Albaniens werden konnte, sondern durch Verhandlungen zwischen den albanischen und jugoslawischen Partisanen. Darum haben sie sich auf den Vorschlag der Kommunisten am "kuvendi i Bujanit" teilzunehmen. Doch wie ich hier schon richtig zitiert wurde, wurde im Kosovo der "Kuvendi i Prizrenit" organisiert, an welchem der Beschluss gefällt wurde, dass das Kosovo ein Teil Jugoslawiens zu bleiben wünscht. Und über diesen "demokratischen" Entscheid der kosovarischen Bevölkerung konnten sich weder Hoxha noch Tito hinweg setzen. Also kam es erst gar nicht zu Verhandlungen zwischen albanischen und jugoslawischen Partisanen. Im Vorfeld dieses "Kuvendi i Prizrenit" versprach Tito, dass er den Wunsch der Kosovaren befolgen würde, warum er befahl, dass dieser "Kuvend" organisiert werden sollte.
Es war also auch von Ballistischer Seite alles nur Rhetorik, um einen Teil der Bevölkerung für sich zu gewinnen und mehr Mitkämpfer dadurch zu mobilisieren.
jeki hat geschrieben:Mir scheint es als würdet ihr den Kommunismus in Albanien unterschätzen, da ihr einen wiederspruch zwischen den Demos und Enver Hoxha sieht..... man soll nicht glauben, der Kommunismus wäre mit
pressefreheit beflügelt worden und Enver Hoxha war ein offenes Buch, so dass die ganze albanische Bevölkerung und Wlet damals wusste was eigentlich vor sich ging.
Und du scheinst den Kommunismus in Albanien zu kennen?! :roll: Wieso sprichst von etwas, das du nicht mal aus der Ferne gesehen hast?!
Nein, das hat auch niemand behauptet, dass der Kommunismus Pressefreiheit erlaubt habe und Enver Hoxha all seine Gedanken der Öffentlichkeit Preis gegeben hat. Doch es gibt viel Literatur über die Person Hoxhas, über die Kommunisten, über die Partisanen, etc. John Halliday ("The Artful Albanian: Memoirs of Enver Hoxha: Memoirs von Jon Halliday") zum Beispiel hat ein Buch über Enver Hoxha's person geschrieben, in welchem er Hoxha als einen Menschen umschrieb, der von einem starken Nationalismus geleitet sei. Oder das Buch von Lloyd Jones "Der Mann, der Enver Hodscha war" (den englischen Originaltitel weiss ich leider nicht mehr), "Biografi: A Traveler's Tale" und "Biografi: An Albanian Quest", Owen S. Pearson "Albania in Occupation and War", James S. O'Donnell "A Coming of Age: Albania Under Enver Hoxha", etc. etc.
Ich würde dir mal vorschlagen, dich ein bissche darüber zu informieren, bevor du hier mit deiner pauschalen Schwarz-Weiss-Malerei uns hier überzeugen willst!
jeki hat geschrieben:Ich bleibe bei meinem Standpunkt, dass Enver Hoxha ein grosser Verräter der albanischen Sache war.
Um dir eine Meinung zu bilden, musst du auch genügend Information betreffend einer Thematik/Angelegenheit haben. Doch in deinem Fall kann man kaum von einer ausreichenden Informationslage sprechen...
jeki hat geschrieben:Eben dass ist der Punkt, weil zum teil auch Enver Hoxha dagegen war.

Siehe Enver Hoxha und BAlli Kombetar......
Du machst es dir ziemlich einfach: Kommunisten schlecht, Balli Kombetar gut. Genau dasselbe haben die Kommunisten gemacht, nur in umgekehrter Konstellation: Balli Kombetar schlecht, Kommunisten gut.
Doch die Welt ist nicht so einfach zu erklären, da spielen 100 weitere Faktoren eine so relevante Rolle, dass man das alles nicht so schematisch aufzeichnen kann.
Übrigens, hast du gewusst, dass der Westen, sprich Grossbritannien die kommunistischen Partisanen und nicht den Balli Kombetar unterstützt hat?! Und weisst du auch wieso?! Weil die Partisanen vom britischen Geheimdienst als zuverlässigere Partner angesehen wurden, als der Balli Kombetar. Die Kommunisten haben sich mehr darum bemüht, die Nazis zu bekämpfen, als dies bei den Ballisten der Fall war (welche Teilweise mit den Nazis zusammengearbeitet haben, siehe Xhaferr Deva, Mit'hat Frasheri der ins Exil geflohen ist, etc.), lies mal diesbezüglich das Buch von Owen S. Pearson "Albania in Occupation and War"!

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Re: Enver Hoxha Popularität

Fr, 28. Dez 2007, 18:04

Baton84 hat geschrieben:
jeki hat geschrieben:- 1945 nach dem Krieg setzte sich Enver Hoxha für die Vereinigung Albaniens und Kosovos. In Paris sprach er für das albanische Volk, dass es als Siegernation zu sehen sei, und dass Albanien 28000 Märtyrer für den Kampf gegen den Nazi-Faschismus zählt. Die Engländer sprachen von einer kleinen Unterstützung der Albaner, welche nicht zu beachten sei.
Die Pariser Konferenz entschied keine Grenzänderung, d.h. die Grenzen tretten zurück wo sie vor dem 2. WK waren, mit Ausnahmen dass die Siegermächte belohnt und die Verlierer dieses Krieges bestraft wurden.
Der Beitrag Albaniens am Sieg der Alliierten Mächte war tatsächlich klein. Doch wenn man sich vor Augen führt, dass Albanien an der Pariser Friedenskonferenz dank der Regierung von Shefqet Verlaci (mit dem faschistischen Innenminister Xhaferr Deva und seiner SS-Skanderbeg im Kosovo) und dem Balli Kombetar (weil die Ballisten teilweise mit den Italienern teilweise mit den Deutschen kollaborierten) als ein Land der Achsenmächte angeschaut wurde, sieht die ganze Angelegenheit in einem anderen Licht völlig anders aus.
Erst das Auftreten Enver Hoxhas an der Pariser Konferenz als Oberkommandeur der albanischen Partisanen (die vom englischen Geheimdienst und von den jugoslawischen Partisanen unterstützt wurden), und die Beteuerung, dass in Albanien 28'000 Menschen als Folge des Krieges gestorben seien (ein Teil von denen als Unabhängigkeitskämpfer) konnte Albanien vor Reperationszahlungen an Griechenland bewahren (denn unter der italienischen Besatzung erklärte die Regierung von Shefqet Verlaci Griechenland den Krieg).
Die Ära nach der Machtergreifung der Kommunisten war durchaus nicht ruhmreich für Albanien (Zeit der Diktatur, des staatlichen Terrors, der Ausschaltung von Oppositionellen, der Ausschaltung der freien Presse, etc.), doch während des Zweiten Weltkrieges waren die Kommunisten die wohl einzige ernstzunehmende Kraft in Albanien, die an eine Befreiung des Landes aus den Krallen der Nazis dachte (und das haben der britische und amerikanische Geheimdienst auch erkannt, weshalb sie den Ballisten ab 1943 jede Unterstützung untersagten, dafür die Partisanen zu unterstützen begannen).

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Sa, 29. Dez 2007, 21:17

Ich möchte ein Beispiel geben, das mir dieses Jahr wiederfahren ist. Ich möchte aber voher klar sagen, dass ich gegen die Todesstrafe oder gegen die Polarität der Staatsmacht bin, ich bin gegen Bekämpfung der politischen Gegner durch Todesstrafe oder durch Verhaftung.


Zum Beispiel:

Ich war im September dieses Jahres in Albanien. In Tirana habe ich an einem Symposium teilgenommen, bei welchem viele Besucher anwesend waren.
Bei der Diskussion ging es um etwas Anderem als um Enver Hoxha. Wir hatten das Glück dass die Diskussion nicht idealisieret oder ideologisierert wurde (da viele verschiedene politische Kreise teilnahmen unter anderem auch der Prinz Zogu).
Der Organisator dieses Treffens begann in der Mitte der Debatte über Enver Hoxha zu reden, über ihn zu fluchen, über ihn zu schimpfen. Er sprach dann von seinem Leben, dass er nach Albanien gekommen sei, um das schöne Land zu sehen, um in Albanien zu arbeiten, um zum Wohlstand Albaniens beizutragen. Er beschwerte sich dass ihn dann Enver Hoxha ohne Grund verhaften liess.

Die Stimmung drückte sich. Jeder Mensch würde in dieser Situation sagen, das ist richtig was er gesagt hat, der Arme. Jeder Mensch würde sagen, das was der Organisator über Enver Hoxha sagt, ist wahr und sollte erwähnt werden.

Doch er war die Falsche Person, welcher sich beschwerte!! Er war die Falsche Person in der Falschen Debatte.

Nach dem Treffen wurde ich informiert, dass der Organisator ein Mann aus Gostivar (MK) war, ein UDB Agent war, der dafür nach Albanien geschickt wurde, um über die Lage in Albanien an Jugoslawien zu berichten. Er habe auch die Aufgabe gehabt, die politische Lage in Albanien zu destabilisieren, um für einen späteren besseren Zeitpunkt die Regierung zu stürzen.

Jetzt stell ich die Frage in den Raum: Was machte man in den USA mit einem KGB Agenten? Was macht die Sowjetunion mit einem CIA Agenten?
Was macht man in Europa mit einem Staatsfeind? Wenn sich jemand geschworen hat, die Regierung eines Landes zu stürzen, was passiert mit dem?

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