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Sandy
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"Rossmann" bald in Albanien

Mi, 21. Mai 2008, 13:55

Rossmann spielt bald in Albanien
Neue Marke: Drogeriekette kooperiert mit Fußballprofi Lala auf dem Balkan
Burgwedel - Der neue Geschäftspartner von Dirk Rossmann trägt Spitznamen wie "Kampfzwerg" oder "Aufräumer". Die "Bild"-Zeitung setzte jenen albanischen Nationalspieler Altin Lala (32) von Hannover 96 in ihrer Liste der unfairsten Spieler der Fußball Bundesliga gar auf Platz fünf. In Anzug und Krawatte dagegen wirkt das 1,72 Meter große Abwehr-Leichtgewicht freundlich und harmlos. Mit ihm zusammen wird Dirk Rossmann im Herbst eine Drogeriemarktkette eröffnen, in Albanien: "Rossmann & Lala". "In dem Land bewegt sich was. In ein paar Jahren kann man da Geld verdienen. Aber man muss sich auskennen und an Ladenlokale herankommen", sagt Rossmann. Und genau das ist die Aufgabe Altin Lalas. "Ich kenne ja viele Leute in Albanien", sagt er. Drogeriemärkte gebe es dort noch nicht, die Preise lagen 20 Prozent über denen in Deutschland. Zudem seien deutsche Produkte in dem Drei-Millionen-Einwohner-Land hoch geschätzt. Rossmann ist dann einer der ersten westlichen Händler im ärmsten Land an der Adria.

Firmengründer Rossmann sieht eine günstige Gelegenheit, dort das Wachstum für die nächsten Jahre vorzubereiten. Bisher läuft es hervorragend. 2007 stieg der Umsatz der Gruppe um 14,2 Prozent auf 3,16 Mrd. Euro. Selbst in Deutschland stieg er um 10,3 Prozent. Im ersten Quartal des laufenden Jahres legte das Geschäft insgesamt sogar um 23 Prozent und in Deutschland um 19,6 Prozent zu - allerdings begünstigt durch die Übernahme von 160 Filialen der Kieler Kette Kloppenburg.

"Die Bruttorendite ist nicht kleiner geworden. Sie liegt weiter über 2,5 Prozent. Damit sind wir sehr zufrieden", sagte Rossmann bei der Jahres-Pressekonferenz. Genaue Zahlen nennt er zum Gewinn nicht. Wohl aber zur Expansion: In diesem Jahr sollen 120 neue Märkte eröffnet werden.

Die Kloppenburg-Filialen werden bis Herbst 2009 auf das Rossmann-Konzept umgestellt sein, wenn auch die meisten ihren alten Namen behalten. "Von der Umstellung erwarten wir uns in den Filialen ein Umsatzplus von 20 Prozent. Als wir vor einigen Jahren kd übernommen hatten, steigerten wir die Umsätze sogar um 70 bis 100 Prozent", sagte Rossmann. Vor allem in Süddeutschland sowie im Ausland sieht er noch weiße Flecken für die drittgrößte deutsche Drogeriemarktkette, die zu 60 Prozent ihm und zu 40 Prozent Hutchinson Whampoa in Hongkong gehört.

Maßgebliche Preiserhöhungen für seine Produkte erwartet Rossmann trotz der allgemeinen Diskussion über Rohstoffkosten nicht. "Davon sind in erster Linie die Lebensmittelhändler betroffen." Große Hoffnung setzt er in das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten, das derzeit allerdings außerhalb von Apotheken praktisch noch verboten ist. "Dieses Verbot wird fallen. Man kann nur noch nicht sagen, ob das in einem halben oder in einem Jahr passiert", so Rossmann.

In der Debatte um Kameras, die in Läden Mitarbeiter kontrollieren, warb Rossmann um Verständnis für die Interesse der Händler. "Leider sind nicht alle Mitarbeiter ehrlich. Einige wenige beklauen uns massiv. Um das zu beweisen, braucht man in seltenen Fällen die Fernsehüberwachung", sagte Rossmann. In seinem Unternehmen gebe es pro Jahr drei bis vier Fälle, in denen dieses Mittel angewendet werde.
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Squatrazustradin
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Mi, 21. Mai 2008, 14:41

Das sind mal gute Meldungen, wo albanische Promis sich engagieren! Rudi Vata hat ein Talentscout und Fussball-Manager Büro in Albanien eröffnet, Fatmir Vata hilft der Fussballschule "KF Shkendia", Igli Tare sammelt Geld für albanische Obdachlosenkinder, und Altin Lala zieht Investoren ins Land.
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Sandy
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Di, 27. Mai 2008, 19:29

Ein weiteres Beispiel: Ahlfeld fördert Albanien

http://www.szon.de/lokales/spaichingen/ ... 70244.html
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