Viktor
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die grösste Angst/Problem des Menschen

Fr, 02. Mär 2007, 18:13

Was ist die grösste Angst des Menschen....

Meiner MEinung nach ist es die Isolation seiner individualität...kurzgesagt, vom allein sein...

was ist überhaupt "alleinsein"?
Warum ist dass so?
Welche Folgen hatt das "alleinsein",


Noch andere Frage dazu:

Ist die Angst vor dem allein sein das grösste Problem der Menschen?

Wie seht ihr das bei den Albanern? kann man etwas daraus ziehen? worauf ich eingehen will ist der "Familienzusammenhalt"....
Wie ist das bei andeeren Gesellschaften, zbsp. Schweiz, Deitshland, wie wirkst sich dass auf die Gesellschaft aus?!?

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daylight
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Fr, 02. Mär 2007, 19:43

ich glaube die größte angst der menschen ist der tod

menschen sind nicht in der lage, den tod abzuschaffen.
aber sie sind ganz gewiss in der lage, das gegenseitige töten abzuschaffen.



im alleinsein sehe ich für mich kein problem
ich bin froh, wenn ich manchmal alleine bin......
ich kann das richtig genießen und wenn man will findet man auch unterhaltung und nette menschen, und das überall auf der welt.
man muß nur dafür offen sein !!!

lg
Daylight

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Fr, 02. Mär 2007, 19:45

Man kann mit 100 Menschen zusammensein und trotzdem einsam sein...
Und man kann allein - aber trotzdem nicht einsam sein...
Zwischen "allein sein" und "einsam sein" besteht ein kleiner aber feiner Unterschied.
Und es gibt auch Albaner die diesen kennen .... ;)
Ergo: auch Albaner sind nur Menschen und keine außerirdischen Wesen ;)

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Fr, 02. Mär 2007, 19:49

@daylight
Nicht so sehr der Tod als die Angst davor, daß es schmerzhaft sein könnte zu sterben...
Das ist glaub ich die erste Angst jedes Menschen...

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Miss Kosovarja
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Fr, 02. Mär 2007, 19:58

Ich denke, man kann hier eure beiden Vermutungen kombinieren, denn meistens ist es nicht der eigene Tod, vor dem die Menschen Angst haben, sondern jener eines geliebten Menschen, ohne welchen sie allein UND einsam wären.
Vor meinem eigenen Tod habe ich keine allzu große Angst, höchstens trauere ich um den Verlust meiner Teilnahme an dem Leben der Menschen, die mir viel bedeuten, ... ich hab vielmehr Angst vor dem Moment, wenn ich einen geliebten Menschen verliere, weil ich es bin, die dann ein Leben ohne diese Person führen und verkraften muss. Allein der Gedanke daran jagt mir eine unvorstellbare Angst ein.

mogli_at: Diesen Satz von dir "Und man kann allein - aber trotzdem nicht einsam sein... Zwischen "allein sein" und "einsam sein" besteht ein kleiner aber feiner Unterschied" finde ich sehr interessant. Stimme dir vollkommen zu. :wink:
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Fr, 02. Mär 2007, 20:04

Miss Kosovarja:
Ich stimme dir voll und ganz zu, daß der Verlust eines geliebten Menschen schmerzhaft ist und es ist auch legitim diesen Schmerz auszuleben, den natürlich jeder erlebt wenn es ihn selbst betrifft, wenn er einen geliebten Menschen verliert der ihm nahe steht...
Aber im Grunde genommen - wie du es auch gesagt hast - ist es eigentlich auch etwas sehr egoistisches. Man trauert, weil MAN selbst diesen Menschen nicht mehr hat...

Übrigens teile ich auch in dem Punkt deine Meinung: ich wäre nie ein Selbstmordkandidat, schon allein weil ich Angst hätte was zu versäumen ... ;)

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Miss Kosovarja
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Fr, 02. Mär 2007, 20:12

mogli_at hat geschrieben:Aber im Grunde genommen - wie du es auch gesagt hast - ist es eigentlich auch etwas sehr egoistisches. Man trauert, weil MAN diesen Menschen nicht mehr hat...
Stimmt, aber die Tatsache, dass mir mein Leben weniger Wert ist als das Leben eines geliebten Menschen, gleicht den Egoismus wieder aus.

Es ist doch eigentlich so: Wenn ich stark um den Verlust eines Menschen trauere, dann sagt dies nur aus, wie sehr ich diesen Menschen geliebt habe und wie sehr mir dieser Mensch nun in meinem Leben fehlen wird. Selbst wenn ich an meinen eigenen Tod denke, denke ich nicht daran, was ich alles verliere, weil ich von diesem Verlust nichts spüren werde, sondern ich denke daran, dass für jene Menschen, die mich lieben und geliebt haben, eine sehr schwere Zeit auf sie zukommen wird, in der sie es durchstehen müssen einen wichtigen Menschen verloren zu haben.

Man sagt immer: "Eine Beerdigung ist nicht für den Verstorbenen, sondern für die Hinterbliebenen". Für jeden Menschen ist der Tod eine harte Thematik, für jeden ist es ein Kompromiss, aber niemand verliert dabei mehr als die Hinterbliebenen, selbst jener nicht, der sein Leben verliert.
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Fr, 02. Mär 2007, 20:16

Miss Kosovarja hat geschrieben:
mogli_at hat geschrieben:Aber im Grunde genommen - wie du es auch gesagt hast - ist es eigentlich auch etwas sehr egoistisches. Man trauert, weil MAN diesen Menschen nicht mehr hat...
Stimmt, aber die Tatsache, dass mir mein Leben weniger Wert ist als das Leben eines geliebten Menschen, gleicht den Egoismus wieder aus.
Ja, das ist eigentlich ein nicht von der Hand zu weisender und tröstlicher Gedanke.
Ich kann nur aus der Erfahrung mit der Pflege von unheilbar Kranken sagen, daß diese es oft brauchen, daß die Menschen die sie lieben sie gehen lassen um sterben zu können, und daß gerade das für die Menschen die sie lieben eine sehr schwere Forderung ist die sie oft auch überfordert.

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Fr, 02. Mär 2007, 20:19

Miss Kosovarja hat geschrieben:
Man sagt immer: "Eine Beerdigung ist nicht für den Verstorbenen, sondern für die Hinterbliebenen". Für jeden Menschen ist der Tod eine harte Thematik, für jeden ist es ein Kompromiss, aber niemand verliert dabei mehr als die Hinterbliebenen, selbst jener nicht, der sein Leben verliert.
Eine absolut wahre Aussage der ich nur zustimmen kann.

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lisa-06
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Fr, 02. Mär 2007, 20:27

meine großte angst is auch der tod
bei mir ist es auch so ich kann mir das nicht vorstellen nicht mehr auf der welt zusein oder irgendwan nicht mehr auzuwachen ich weiss auch nicht aber es ist so ein sch... gefühl manchmal habe ich angst einzuschlafen weil ich denke das die leute traurig sein werden :cry: :roll:

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daylight
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Fr, 02. Mär 2007, 21:02

lisa-06 hat geschrieben:meine großte angst is auch der tod
bei mir ist es auch so ich kann mir das nicht vorstellen nicht mehr auf der welt zusein oder irgendwan nicht mehr auzuwachen ich weiss auch nicht aber es ist so ein sch... gefühl manchmal habe ich angst einzuschlafen weil ich denke das die leute traurig sein werden :cry: :roll:
ach lisa schätz´chen,

die meisten haben angst vor dem tod, aber du bist ja noch jung
und die allerwenigsten legen sich abends hin.... und sind morgens tot :wink:

also keine angst.... und noch ein langes schönes leben :sun:

Viktor
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Fr, 02. Mär 2007, 22:11

mogli_at hat geschrieben:@daylight
Nicht so sehr der Tod als die Angst davor, daß es schmerzhaft sein könnte zu sterben...
Das ist glaub ich die erste Angst jedes Menschen...
Ein Faktor(der grösste) dieser Angst, vor den schmerzene ist alleine die Phantasie.

Kurzgesagt: Je Dümmer desto weniger Angst, weil man es sich einfach nicht vortstellen kann, bzw, daran gehindert wird anhan seiner geistigen schwäche, oder fehlender Phantasie.

Aber die Angst vor Schmerzen, die ja noch nicht eingetroffen ist, spielt sich in erster LIenie im Kopf ab, und die Phantasie ist sozusagen der Baustein dazu, oder auch die Erfahrung die im Kopf gespeichert ist was man beim Tod aber auser acht lässt.


Ich glaube nicht dass die grösste Angst der Menschen der Tod ist.

ich will hierzu nur einen kleinen Beispiel bringen:

Ein Mensch bringt sich um

Wenn also die Angst vor dem Tot die grösste ist, warum durchbricht er diese Angst?

DAs zeigt doch dass etwas "anderes" die Angst ausmacht bzw. das Problem ist. Also ein "Schmerz/(ANGST)" höcher ist als der Schmerz/Angst zum Tot.


also kann der Tot nicht die grösste Angst des Menschen sein...

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Fr, 02. Mär 2007, 22:28

Viktor hat geschrieben:ich will hierzu nur einen kleinen Beispiel bringen:

Ein Mensch bringt sich um

Wenn also die Angst vor dem Tot die grösste ist, warum durchbricht er diese Angst?

DAs zeigt doch dass etwas "anderes" die Angst ausmacht bzw. das Problem ist. Also ein "Schmerz/(ANGST)" höcher ist als der Schmerz/Angst zum Tot.


also kann der Tot nicht die grösste Angst des Menschen sein...
Es gibt ja auch Menschen, die haben Angst vor dem Leben, Angst vor dem nächsten Morgen, Angst vor der Zukunft, weil die Vergangenheit und die Gegenwart schon die Hölle waren. Diese Menschen sehen in dem Tod eine Erlösung ihrer Angst.

Kann es nicht einfach sein, dass jeder Mensch vor etwas anderem Angst hat? So wie jeder Mensch Gefühle anders empfindet und für sich auf eine andere Art und Weise interpretieren kann, so kann auch Angst bei einem Menschen immer eine andere sein.

Angst ist auch nur ein Gefühl. Für den einen eins unter vielen, für den anderen ragt es unter allen anderen heraus, aber letztlich ist es "nur" ein Gefühl, welches jeder anders empfindet.
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Longitudinal
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Fr, 02. Mär 2007, 22:36

Der Tod ist das größte Übel des Lebens.
Gäbe es den Tod nicht, würde die Welt ganz anders aussehen.

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Miss Kosovarja
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Fr, 02. Mär 2007, 22:40

Longitudinal hat geschrieben:Der Tod ist das größte Übel des Lebens.
Gäbe es den Tod nicht, würde die Welt ganz anders aussehen.
Das kann nicht sein.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie das Leben selbst. Ich glaube, ohne den Tod wüssten wir Menschen das Leben nicht zu schätzen. Bekanntlich liebt man immer die Dinge, die man auch verlieren kann, weil man dadurch deren Wert zu schätzen weiß.
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Fr, 02. Mär 2007, 22:44

Miss Kosovarja hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:Der Tod ist das größte Übel des Lebens.
Gäbe es den Tod nicht, würde die Welt ganz anders aussehen.
Das kann nicht sein.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie das Leben selbst. Ich glaube, ohne den Tod wüssten wir Menschen das Leben nicht zu schätzen. Bekanntlich liebt man immer die Dinge, die man auch verlieren kann, weil man dadurch deren Wert zu schätzen weiß.
Das weiß man ja jetzt auch nicht zu schätzen.
Mag auch sein, dass wir uns bei einem unendlichen Leben irgendwann alle gehörig auf die Nerven gehen würden, aber wir würden uns nicht bekriegen, uns um Ressourcen streiten, Atombomben bauen etc., um uns zu vernichten.
Und für eine Welt voller Frieden würde ich in Kauf nehmen, dass uns mit der Zeit extrem langweilig wird.
Hauptsache kein Leid geschieht mehr auf dieser Welt.
Zuletzt geändert von Longitudinal am Fr, 02. Mär 2007, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Fr, 02. Mär 2007, 22:45

Viktor hat geschrieben:
also kann der Tot nicht die grösste Angst des Menschen sein...


ich bin kein potenzieller selbstmordkandidat !

habe eigentlich wenig angst und bin auch manchmal zu risikofreudig.

was ich aber für mich ganz fürcherlich finden würde, wäre ein krieg....
sowas möchte ich nicht erleben...... und davor hätte ich auch angst.
ich verabscheue kriege..... egal wo sie stattfinden auf der welt.

wenns nicht gerade einen weltkrieg geben würde, gäbe es ja noch die möglichkeit auszuwandern - ich würde niemals kämpfen, sondern wär die erste die abhauen würde.

auch wenn ich jetzt als feigling da stehe....


und schreib nicht gleich wieder ....... das widerspricht sich alles....
es ist eben meine meinung...... und danach hast du ja wohl gefragt !

lg
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Fr, 02. Mär 2007, 22:49

@Longitudinal: Schau dir mal an, was die Menschen alles wagen, trotz der Kenntnis, dass sie sterblich sind. Was meinst du was sie alles machen würden, wenn sie wüssten sie sind unsterblich?

Ich wage sogar so weit zu gehen und die Behauptung aufzustellen, dass die Menschen sich manchmal sogar ein Ende herbei sehnen würden, wenn es keinen Tod gäbe.
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Fr, 02. Mär 2007, 22:52

Miss Kosovarja hat geschrieben:@Longitudinal: Schau dir mal an, was die Menschen alles wagen, trotz der Kenntnis, dass sie sterblich sind. Was meinst du was sie alles machen würden, wenn sie wüssten sie sind unsterblich?
Das ist es ja!
Nichts !
Die nächstschlimmere Stufe nach dem Tod wäre zum Beispiel Folter oder Schändung.
Aber durch Qualen tötet man niemanden (im Falle des unendlichen Lebens).
Der größte Verlust, sagst du ja selbst, ist ja, wenn jemand stirbt.
Im Falle von Unsterblichkeit würde der Mensch aber einsehen, dass man sich einfach nicht gegenseitig umbringen kann und dementsprechend auch ganz anders agieren als jetzt.

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mel_ody
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Fr, 02. Mär 2007, 23:06

Miss Kosovarja hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:Der Tod ist das größte Übel des Lebens.
Gäbe es den Tod nicht, würde die Welt ganz anders aussehen.
Das kann nicht sein.

Der Tod gehört zum Leben dazu, wie das Leben selbst. Ich glaube, ohne den Tod wüssten wir Menschen das Leben nicht zu schätzen. Bekanntlich liebt man immer die Dinge, die man auch verlieren kann, weil man dadurch deren Wert zu schätzen weiß.

Da kann ich dir nur zustimmen..
ich glaube auch wie mogli bereits erwähnt hat, man kann mit 100 Menschen zusammen sein und sich trotzdem einsam fühlen..Aber wenn du jemanden verlierst, den du liebst,vergiesst du Tränen-gelten diese Tänen dir oder dem Toten?Wehklagst du Deinetwillen oder beklagst du den anderen?
Ich finde es ist einfach um sich selbst zu wehklagen, weil der andere gestorben ist, weil du einsam bist, weil du verlassen wurdest, aber nennt man das Liebe? Egoismus? Ich glaube all dies ensteht in unseren Gedanken..

Meine grösste Angst wäre, geistig tot zu sein...
Däs wäre unvorstellbar..Ich glaube nur Menschen die Geistig tot sind, "können" sich das eigene Leben nehmen..

Denn wenn der Geist und die Seele eines Menschen in einem lebt, ist man sich bewusst, dass der Mut denn man hat um sich das Leben zu nehmen genauso gut reicht um weiterzuleben...

"illuminatus ist nur ein Roman, Graffiti nur Kunst und Rap nur Musik..
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