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News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Mi, 12. Jul 2006, 23:10
von Yllsen
"Të gjitha produktet e Kosovës mund të eksportohen në Shqipëri pa doganë"

Prishtinë, 12 korrik- Të gjithë prodhuesit e Kosovës mund të eksportojnë në Shqipëri me tarifë zero doganore, bëri të ditur zëdhënësja e qeverisë, Ulpiana Lama. Sipas saj, mbledhja e qeverisë së Kosovës ka filluar sipas "traditës, me raportimet për arritjet në implementimin e standardeve. Poashtu në plotësim të tyre qeveria ka vendosë që secilës ministri t'i shtohet edhe nga një përkthyes, duke pasë parasysh edhe ndërlikimet financiare. Kjo çështje sipas zëdhënëses Lama do ta ndihmontepërmbushjen edhe të një pike tjetër të planit për standardet, duke e çuar në tre nga pesë detyra për Qeverinë e Kosovës. Qeverisë i ka raportuar për gjendjen në QKU Ministria e Shëndetësisë, sipas së cilës "gjendja akute" është kapërcyer. "Kryeministri ka vlerësuar se gjendja është serioze dhe se kërkon trajtim serioz që nuk synon vetëm daljen nga kriza e emergjencës, por kërkon një qasje më të thellë, që do të thotë edhe verifikimin e historikut të menaxhimit të QKU-së", tha znj.Lama. Qeveria ka vendosur që Bordin e Rregullatorit për Energji (MEM) që Ali Hamiti të jetë anëtar dhe kryesues i tij, vendim ky i marrë unanimisht nga kabineti. Qeverisë së Kosovës i është kërkuar që të marrë vendim për themelimin e Agjencionit të Kosovës për Barazi Gjinore dhe të jetë në gjendje t'i përmbushë detyrimet që dalin nga Ligji për Barazi Gjinore. Qeveria ka nxjerrë udhëzimin administrativ për përdorimin e automjeteve të Qeverisë së Kosovës (MSHP), i cili do të përfshijë edhe sugjerimet e bëra sot nga anëtarë të kabinetit qeveritar. Poashtu në takimin e sotëm është miratuar Projektligji për adaptimin e Konventës së Këshillit të Evropës mbi krimin në fushën e kibernetikës (MTPT). "Ky projektligj është në funksion të parandalimit dhe shmangies së krimeve në fushën e kibernetikës dhe mbrojtjen më efikase të shoqërisë", tha zëdhënësja. Ndërsa, ministri Dugolli ka njoftuar qeverinë për arritjen e marrëveshjes së Tregtisë së Lirë ndërmjet Kosovës dhe Shqipërisë. "Me hyrjen në fuqi të kesaj marrëveshjeje të gjitha poduktet kosovare mund të eksportohen në Shqipëri me tarifë doganore zero", tha ajo.

http://www.kosova.com/artikulli/32088

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Kurze Übersetzung: Alle Produkte, die in Kosova hergestellt werden, kann man ab jetzt nach Albanien exportieren ohne einen Cent Zoll zu bezahlen.


Tung

Kryetari Sejdiu përuron rrugën Kërpimeh -Kaqanoll

Verfasst: Sa, 05. Aug 2006, 15:52
von Yllsen
Kryetari i Kosovës Fatmir Sejdiu dhe ministrat Qemail Ahmeti dhe Agim Veliun, sot bënë përurimin e rrugës Kërpimeh – Kaqanoll, rrugë kjo që lidh Podujevën me Mitrovicën.


Rruga rajonale Kërpimeh – Kaçanoll është e gjatë 8.25 kilometra. Kjo rrugë lidh dy rajonet e Kosovës, Llapin me Shalën, përkatësisht qendrën komunale të Podujevës me Mitrovicën. Realizimin e këtij projekti ne vlere mbi 800 mije euro, e ka bërë në tërësi Ministria e Transportit dhe Postë-Telekomunikacionit.

http://www.rtklive.com/site/news/news_view.php?id=33289

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Kurze Übersetzung: President Sejdiu eröffnete gemeinsam mit dem Verkehrsminister Qemail Ahmeti die neue Fernverkehrsstrasse Podujeva-Mitrovica. Die Strecke ist 8.25km lang und kostete über 800.000€

Kosovarische Seifenblasen undWirtschaft und UNMIK

Verfasst: So, 24. Sep 2006, 11:54
von germantiger
FAZ: Kosovarische Seifenblasen

Hier nur ein paar (provozierende) Auszuege:
Vladimir Gligorov vom Wiener Institut für internationale Wirtschaftsstudien winkt spöttisch ab, wenn er darauf angesprochen wird. „Im Kosovo glauben tatsächlich manche, sie säßen auf einem riesigen Energiepotential und lebten in einem potentiellen Bahrein. Aber das sind Mythen.“ Die Vorkommen im Kosovo seien „von sehr geringer Qualität“, und der Abbau lohne nur, wenn ein Wärmekraftwerk direkt bei den Förderungsstellen entstünde. „Wenn man die Kohle noch transportieren muß, lohnt es sich schon nicht mehr“, sagt Gligorov, einer der führenden Spezialisten für Wirtschaftsfragen Südosteuropas.

Zukunftsbranche „Menschen-Export“Die wahrscheinlichste Zukunft für das Kosovo sei es wohl, „Menschen zu exportieren und von deren Überweisungen zu leben“.

Auch die Infrastruktur und die Lage des Binnenlandes Kosovo bleiben eine Hürde. Der wichtigste Hafen für das Kosovo ist Thessaloniki, eine angemessene Verkehrsverbindung in die albanische Hafenstadt Durrës hingegen existiert nicht und wird in absehbarer Zeit auch nicht zu finanzieren sein

Wirtschaftliche Scheinblüte
Eine andere Schwierigkeit ist jetzt schon sichtbar, wird aber erst im kommenden Jahr ihren Höhepunkt erreichen, wenn die UN-Mission für das Kosovo (Unmik) die Pforten schließen soll: Seit das Kosovo im Juni 1999 unter die Verwaltung der Vereinten Nationen gestellt wurde, haben viele tausend zum Teil sehr gut bezahlte Ausländer im Kosovo gearbeitet und einen Teil ihres Gehalts dort ausgegeben. Vor allem die Hauptstadt Prishtina, wo die Unmik ihren Sitz hat, erlebte in den ersten Jahren nach dem Abzug der Serben eine wirtschaftliche Scheinblüte. Restaurants und Cafés entstanden, eine Heerschar von Fahrern, Übersetzern, Köchen, Reinigungskräften und anderen Dienstleistern fand ihr Auskommen bei den Vereinten Nationen oder anderen internationalen Organisationen.
In einer von der Unmik vor kurzem veröffentlichten Studie heißt es, die Mission habe bisher 2,6 Milliarden Euro für Personalkosten, Waren und Dienstleistungen ausgegeben. Derzeit sind laut Unmik-Angaben fast 3300 Einheimische bei der Mission beschäftigt, die, gemessen an den ortsüblichen Löhnen, überdurchschnittlich bezahlt werden. Die Unmik soll im kommenden Jahr von einer wesentlich kleineren EU-Mission für das Kosovo abgelöst werden. „Das bedeutet, die Leute im Kosovo werden sich nach alternativen Einkommensquellen umsehen müssen“, so Gligorov. Bis dahin werden die meisten wirtschaftlichen Seifenblasen im Kosovo ohnehin längst geplatzt sein. Noch ist in Prishtina allerdings nicht zu erkennen, wie die einheimischen Politiker darauf reagieren wollen.

<hr>Der Leserlichkeit zuliebe den einleitenden Link angepasst. ~Admin<hr>

Verfasst: Di, 21. Nov 2006, 21:03
von Viktor
Stadtwerke Leipzig erhalten Aufträge in China und im Kosovo


Die Stadtwerke Leipzig haben von der KfW einen Auftrag in der nordchinesischen Stadt Shihezi erhalten. Dort wird die Fernwärmeversorgung saniert. Im Kosovo führt der Energieversorger zusammen mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft ein Weiterbildungsprogramm durch.
Leipzig (red) - Drei Monate lang sollen drei Mitarbeiter der Stadtwerke Leipzig in China vor Ort tätig sein. Hintergrund für den Auftrag ist, dass in der Stadt Shihezi (zirka 600 000 Einwohner) in dem wirtschaftlich aufstrebenden Gebiet Xinjiang die Fernwärmeversorgung saniert wird. Dafür werden Mittel von der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt.

Nach Angaben des Energieversorgers liegen bereits Wärmebedarfsanalysen, Energiemanagementkonzepte, netzhydraulische Berechnungen und Konzepte zur Energieeinsparung vor. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat die Stadtwerke Leipzig damit beauftragt, diese Unterlagen zu prüfen und Empfehlungen zur weiteren Optimierung und Sanierungsplanung abzugeben.


Im Kosovo haben die Stadtwerke Leipzig gemeinsam mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) eine internationale Ausschreibung der EU zur Durchführung eines Trainings- und Weiterbildungsprogramms für den nationalen Energieversorger "KEK" gewonnen. Schwerpunkte in diesem Projekt sind die Weiterbildung des Managements und der Ausbilder für das Trainingszentrum sowie die Schulung von Fachspezialisten aus den Bereichen Bergbau und Energieversorgung.

Bereits von Januar 2004 bis Februar 2006 hatte das Konsortium im Auftrag der EU für den Energieversorger in Pristina das Trainingszentrum aufgebaut und umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt.

http://anbieterwechsel.strom-magazin.de ... 18582.html

Re: News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Do, 01. Feb 2007, 17:10
von Scheichyy
Yllsen hat geschrieben:

Kurze Übersetzung: Alle Produkte, die in Kosova hergestellt werden, kann man ab jetzt nach Albanien exportieren ohne einen Cent Zoll zu bezahlen.


Tung
da soll mann sagen die mögen uns nicht ??? nee wir haben vorurteile nicht die

Re: News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Do, 01. Feb 2007, 21:45
von Viktor
Scheichyy hat geschrieben:
Yllsen hat geschrieben:

Kurze Übersetzung: Alle Produkte, die in Kosova hergestellt werden, kann man ab jetzt nach Albanien exportieren ohne einen Cent Zoll zu bezahlen.


Tung
da soll mann sagen die mögen uns nicht ??? nee wir haben vorurteile nicht die
Nur solche Bauern, oder auch Stammtisch alkis haben diese vorurteile...Leute die absolut keine Ahung von der albanischen Geschichte haben, also wer sagt scheizz albanien-Albaner, ist für ich ein primitiver Affe.

Re: News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Do, 01. Feb 2007, 21:55
von Scheichyy
Viktor hat geschrieben:
Scheichyy hat geschrieben:
Yllsen hat geschrieben:

Kurze Übersetzung: Alle Produkte, die in Kosova hergestellt werden, kann man ab jetzt nach Albanien exportieren ohne einen Cent Zoll zu bezahlen.


Tung
da soll mann sagen die mögen uns nicht ??? nee wir haben vorurteile nicht die
Nur solche Bauern, oder auch Stammtisch alkis haben diese vorurteile...Leute die absolut keine Ahung von der albanischen Geschichte haben, also wer sagt scheizz albanien-Albaner, ist für ich ein primitiver Affe.
meine meinung ich hab keine vorurteile gegenüber AL albanern ausser ......

achwas hab echt keine :D

Re: News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Fr, 02. Feb 2007, 17:34
von Kusho1983
Scheichyy hat geschrieben:
Yllsen hat geschrieben:

Kurze Übersetzung: Alle Produkte, die in Kosova hergestellt werden, kann man ab jetzt nach Albanien exportieren ohne einen Cent Zoll zu bezahlen.


Tung
da soll mann sagen die mögen uns nicht ??? nee wir haben vorurteile nicht die
ich hoffe,euch ist nicht entgangen,dass dieses freihandelsabkommen auf reziprozität basiert.das heisst,auch alb.produkte können ins kosovo zollfrei exportiert werden...
also so scheinheilig ist die wirtschaftspolitik albaniens schon nicht:denn ökonomen wissen,dass die strassenverbindung albanien-kosovo eher etwas marode ist,und in den nächsten jahren(bis 2009)die strasse durres-kukes noch nicht fertiggestellt sein wird...also können kos.produkte die alb.noch nicht gross konkurrieren...
und ausserdem sind diese abkommen auch im rahmen der weltbank-projekte,die freihandel als eine kondition festgelegt haben...

fazit:die alb.ökonomen und wirtschaftspolitiker sind nicht so altruistisch,wie sie gerne auftreten und angesehen werden möchten!

Verfasst: Fr, 02. Feb 2007, 17:53
von Viktor
Kosova liefert Albanien auch gratis Strom.

Re: News aus Kosova (Wirtschaft/Infrastruktur/etc.)

Verfasst: Fr, 23. Feb 2007, 1:01
von Scheichyy
ja so genau wusst ich es nicht :oops:

Verfasst: Fr, 23. Feb 2007, 14:55
von Kusho1983
Viktor hat geschrieben:Kosova liefert Albanien auch gratis Strom.
das stimmt so nicht ganz!
die gegenseitige lieferung von strom basiert auf einem abkommen,dass strom mit strom bezahlt werden soll!das heisst genauer,dass wenn bsp.albanien das kosovo letzten sommer mit strom beliefert hat,so beliefert das kosovo im winter albanien mit strom.
die lieferungen in den letzten monaten sin also schulden,die kek[kosovarische stromgesellschaft]gegenüber kesh[albanische stromgesellschaft]hat...
Borxhlinjtë e pasur

Prishtinë, 25 gusht - Ndërmarrjet shoqërore për vite me radhë vazhdojnë të ngelen borxhlinjtë kryesorë të Korporatës Energjitike të Kosovës. Megjithëse pagimi i këtyre borxheve pritet të zgjidhet me procesin e likuidimit, ajo që është për t’u shqetësuar është fakti se kjo shumë vazhdon të rritet kur ndërkohë KEK-u vazhdon të përballet me mungesën e të hyrave nga arkëtimi i ulët, duke bërë që vetë KEK-u të vazhdojë të thithë para nga Buxheti i Konsoliduar i Kosovës.

Sipas Donika Kadajat, zyrtare për informim në Korporatën Energjitike të Kosovës, borxhi që ndërmarrjet e privatizuara i kanë KEK-ut ka arritur shumën 2.9 milionë euro dhe ndërkohë, sipas saj, vetëm në 6 muajt e parë të 2006-ës KEK-ut i është dashur të importojë rrymë në vlerë prej 10 milionë eurosh dhe një pjesë të kësaj shume është dashur ta marrë nga Buxheti i Konsoliduar i Kosovës (BKK).

Ajo tha se gjatë kësaj periudhe KEK-u nuk ka eksportuar energji elektrike në ndonjë vend të rajonit, mirëpo veçoi eksportin me Shqipërinë, duke theksuar se ky eksport është pjesë e borxhit ndaj Korporatës Energjetike të Shqipërisë (KESH).

“Ne periudhën gjashtëmujore KEK-u nuk ka pasur eksport të energjisë elektrike, ndërsa në periudhën e korrikut ka qenë një eksport i bërë në baza shkëmbimi, i cili kryesisht është bërë gjatë natës kur KEK-u ka tepricë të rrymës”, tha Kadaj.

Ndërkohë që KEK-u bën eksport të rrymës tepricë, jo më larg se të premten qytetarët janë zgjuar dhe kanë shkuar në punë të shoqëruar me zhurmën e agregateve.

Sipas Kadajt, vështirësimi në furnizimin me energji ka ndodhur si shkak i rrjedhjes së ujit në njërin nga kazanët e gjeneratorit B-2 dhe kjo ka ngjarë në orët e mbrëmjes të së enjtes.

Për të siguruar furnizim paksa më të qëndrueshëm, KEK-u ka aktivizuar gjeneratorin numër 3 të termocentralit “Kosova A”, që së bashku me gjeneratorin B-1, konsumatorëve kosovarë u ofron 400 megavatë orë energji elektrike.

Kadaj ka shtuar se, meqë kjo sasi e energjisë nuk i plotëson kërkesat e konsumatorëve, KEK-u do të vazhdojë me zbatimin e reduktimeve sipas planit ABC, ndërsa zyrtarët theksuan se për shkak të kësaj avarie me reduktime sipas orarit 5 me 1, mund të ballafaqohen edhe konsumatorët e grupit A. | Shaqir Dabulla
[iliria post]

und hier noch eine aktuellere meldung:

http://www.lajm.info/images/Edicioni%20 ... 1/1-23.pdf
seite 7, artikel: kek-u kthen borxhet ne shqiperi

sehr gut

Verfasst: Fr, 31. Aug 2007, 17:06
von Roberti

Verfasst: Di, 18. Sep 2007, 11:13
von Armend
Ein sehr guter und neuer Artikel über Kosova ...

http://www.praxispaediatrie.ch/page.asp?DH=365

Verfasst: Fr, 05. Okt 2007, 13:25
von Armend
Ich habe gelesen das bis jetzt 13 Milliarden Dollar in den Kosovo geflossen sind, das heisst Kosova hätte einen Schuldenberg von 13 Milliarden Dollar !

Wo ist das Geld ???

Wenn man 13 Milliarden sinnvoll ausgeben würde, hätte jetzt jeder Bewohner Kosovas ein Dach über dem Kopf, es gäbe genug Strom, jedes Haus hätte einen Highspeed Indernetzugang mit Fiberoptic Kabeln und renovierte Schulen und Ausbildungsplätze und und ...

Realität ist das es in jeder Ecke (egal ob hell oder dunkel) gibts eine Caffe/Bar und sehr viele 4 Quadratmerterlebensmittelläden !

Was meint ihr dazu ?

Verfasst: Fr, 23. Nov 2007, 17:34
von Boy_of_Rahovec
Armend hat geschrieben:Ich habe gelesen das bis jetzt 13 Milliarden Dollar in den Kosovo geflossen sind, das heisst Kosova hätte einen Schuldenberg von 13 Milliarden Dollar !

Wo ist das Geld ???

Wenn man 13 Milliarden sinnvoll ausgeben würde, hätte jetzt jeder Bewohner Kosovas ein Dach über dem Kopf, es gäbe genug Strom, jedes Haus hätte einen Highspeed Indernetzugang mit Fiberoptic Kabeln und renovierte Schulen und Ausbildungsplätze und und ...

Realität ist das es in jeder Ecke (egal ob hell oder dunkel) gibts eine Caffe/Bar und sehr viele 4 Quadratmerterlebensmittelläden !

Was meint ihr dazu ?


Armend hast du das auf Homepage von Vojslav Koshtunica gelesen.
So ein Schwachsinn in Kosova sind nicht einmal 2 Milliareden Euro geflossen.
Die EU hat den Kosovaren leere Versprechungen von einer Aufbauhilfe von 2 Milliarden Euro gemacht.Aber fast gar nichts davon ist gekommen.

Verfasst: Mi, 23. Apr 2008, 11:14
von clari
Estland und Kosovo stellen diplomatische Beziehungen her

10:51 | 23/ 04/ 2008


TALLINN, 22. April (RIA Novosti). Estland und das Kosovo stellen am heutigen Donnerstag diplomatische Beziehungen her.

Wie der Pressedienst des estnischen Außenministeriums mitteilte, unterzeichnen Außenminister Urmas Paet und der Kosovo-Vizepremier Rame Manaj in der estnischen Hauptstadt Tallin ein entsprechendes Dokument.

Eine hochrangige Delegation aus dem Kosovo mit Manaj an der Spitze bespricht zudem die Perspektiven der bilateralen Beziehungen und die Situation im Westbalkan.

Das Kosovo-Parlament hatte am 17. Februar einseitig die Unabhängigkeit der Region von Serbien erklärt.

Viele EU-Länder und die USA erkannten die Kosovo-Unabhängigkeit an.

Serbien sowie Russland, China, Indien, Spanien, Griechenland und viele andere Staaten weigern sich, die Unabhängigkeit anzuerkennen. Sie betrachten den Alleingang des Kosovo in die Unabhängigkeit als rechtswidrig und als groben Verstoß gegen das Völkerrecht.

Die estnische Regierung hatte das Kosovo als neuen Staat am 21. Februar anerkannt.

Verfasst: Sa, 03. Mai 2008, 12:32
von besimi
Kosovo auf der Suche nach Investoren

Nach der Unabhängigkeitserklärung intensiviert Kosovo die Suche nach ausländischen Investoren. Der Nachholbedarf ist gross. Auch die Privatisierung von Betrieben im Infrastrukturbereich soll nicht länger ein Tabu darstellen. Von unserem Wirtschaftskorrespondenten für Ostmitteleuropa, Thomas Fuster

Wien, im April
Im Wiener Büro der Investment Promotion Agency of Kosovo (IPAK) herrscht Aufbruchstimmung. Mit farbigen Prospekten («Kosovo, die letzte grosse Möglichkeit in Südosteuropa») und mit eloquent vorgetragenem Argumentarium werden potenzielle Investoren in Österreich, Deutschland und der Schweiz ins Visier genommen. Die jungen Kosovaren, die dies tun, haben allesamt im Ausland studiert. Nun wollen sie dazu beitragen, ihre Heimat, die sich Mitte Februar für unabhängig erklärt hat, auf eine stabilere wirtschaftliche Basis zu stellen. Büroleiter Kujtim Dobruna kehrt die Probleme Kosovos zwar nicht unter den Tisch, etwa die hohe Arbeitslosigkeit, die schiefe Handelsbilanz oder die verfallene Infrastruktur im Energie- und Verkehrsbereich. Er zeigt sich aber überzeugt, dass all diese Probleme durch ausländische Investitionen lösbar wären.
Anzeige Zurückhaltende AusländerWegen des umstrittenen völkerrechtlichen Status hielten sich Ausländer bisher aber zurück mit Investitionen auf dem 2,3 Mio. Einwohner zählenden Markt, trotz tiefen Durchschnittslöhnen von 218 € pro Monat. Laut Dobruna summierten sich die ausländischen Direktinvestitionen zwischen 2001 und 2006 auf nur gerade 800 Mio. €. Ein Sprung konnte 2007 festgestellt werden, als nach dem Verkauf einer zweiten Mobilfunklizenz an die slowenische Telekom Investitionen von rund 300 Mio. € ins Land flossen; bei einem geschätzten Bruttoinlandprodukt (BIP) von 2,4 Mrd. €. Für 2008 und vor dem Hintergrund der aus Sicht Kosovos nun geklärten Statusfrage erwartet die Regierung bereits Investitionen von 1 Mrd. €. Die Privatisierungsagentur KTA (Kosovo Trust Agency) hat laut Dobruna bisher Anfragen von über 9000 Investoren erhalten, die sich für Privatisierungen interessieren. Das grösste Potenzial attestiert er dabei dem Energiesektor, dem Bergbau, der Telekommunikation und der Landwirtschaft.
Bereits gibt es einige ausländische Konzerne, die in Kosovo operativ tätig sind. Zu ihnen gehören etwa Finanzinstitute wie die österreichische Raiffeisen-Bank oder die französische BNP Paribas. Auch die Assekuranzfirmen Vienna Insurance Group oder Uniqa haben den Schritt gewagt, zusammen mit Industriebetrieben wie Mittal Steel oder der Holcim Group (vgl. separaten Bericht).
Ebenfalls nach Kosovo expandiert ist vor knapp zwei Jahren die österreichische Mineral-Abbau GmbH, eine Tochter des Baukonzerns Strabag. Im Rahmen eines Privatisierungsprojekts sicherte man sich im Juli 2006 für 2 Mio. € die Rechte an einem Kalksteinbruch in der Nähe Pristinas. Seither investierte man weitere 0,5 Mio. € in die Anlage, die Rohstoffe für den Strassenbau und die Asphalt- und Betonproduktion liefert. Zwar sei der Steinbruch, dessen Vorräte für 50 Jahre ausreichen würden, wegen der Kriegswirren fast sieben Jahre lang stillgestanden, erklärt Bereichsleiter Markus Häupl. Die angetroffene Ausrüstung aus schwedischer Produktion sei aber von hoher Qualität gewesen. Da man zudem die Sicherheit erhalten habe, dass nicht eines Tages alte Verbindlichkeiten – etwa von serbischer Seite – geltend gemacht werden könnten, habe man den Kaufentscheid bisher nie bereut.
«Fluktuation» von BetriebsmittelnDennoch, ein Engagement im noch jungen Staat verlangt besondere Vorkehrungen. Von den 40 Angestellten, welche die Mineral-Abbau in Kosovo beschäftigt, sind 12 Arbeiter dem Wachpersonal zuzuordnen. Weshalb? Häupl wählt diplomatische Worte: Man müsse schon dafür sorgen, dass sich die «Fluktuation von Kabeln und Eisen» in Grenzen halte. Gegen den Diebstahl von Betriebsmitteln gilt es sich also zu wappnen. Als weniger gravierend empfindet Häupl demgegenüber das Problem der prekären Stromversorgung: Wer den Strom im Voraus bezahle, könne durchaus auf eine zuverlässige Belieferung mit Elektrizität zählen. Auch die schlechte Verkehrsanbindung ins Ausland falle für sein Unternehmen weniger ins Gewicht, zumal die eigenen Produkte vor allem zum Strassenbau im Einzugsgebiet rund um Pristina verwendet würden.
Anders präsentiert sich die Lage für die österreichische Gemüsebau-Firma Kolm Pfluger, die zunächst Peperoni nach Kosovo importierte, um diese dort weiterzuverarbeiten, und die seit diesem Jahr auch direkt vor Ort einen eigenen Gemüseanbau unterhält. Wenn man Nahrungsmittel und Einmachgläser in Sattelschleppern ein- und ausführe, erklärt Inhaber Peter Pfluger, dann sei die schlechte Strassenqualität natürlich ein Handicap. Grosse Hoffnungen setzt er aber in die Pläne der Regierung, rund 1,3 Mrd. € in den Bau von Autobahnen in die Nachbarstaaten Albanien, Serbien und Mazedonien zu investieren. Aber auch Pfluger betont, dass sich die rund 0,5 Mio. € teure Investition, die zur Schaffung von über 100 Arbeitsplätzen geführt habe, bisher überraschend gut entwickelt habe. Kosovo versorgte früher ganz Jugoslawien mit Gemüse. Mit einem Anteil von 19% am BIP bleibt die Landwirtschaft denn auch eine der wichtigsten Einkommensquellen im Land.
Abschreckend für ausländische Investoren wirkt hingegen die mitunter fehlende Rechtssicherheit. Christian Mikosch kennt die Sorgen. Der Jurist arbeitet für die Anwaltskanzlei Wolf Theiss, welche die Privatisierungsagentur KTA seit drei Jahren berät. Laut Mikosch haben die in Kosovo tätigen ausländischen Organisationen zwar einige selbst gesteckte Ziele zur Stärkung der Rechtssicherheit verfehlt. Dennoch hätten sie in den vergangenen Jahren viel zum Aufbau rechtlicher Standards beigetragen. Die Unmik-Mission, die vom Uno-Sicherheitsrat mit weitreichenden Gesetzgebungs- und Exekutivgewalten ausgestattet worden sei, habe das aus jugoslawischen Zeiten stammende Regelwerk schrittweise verdrängt. Die entsprechenden Gesetze würden nun von der neuen Regierung übernommen, zusammen mit der KTA, die Mitte Juni ebenfalls aus der Obhut der Unmik entlassen werde.
Serbische AnsprücheMit dem baldigen Ende der Uno-Verwaltung geht laut Mikosch ein erweiterter Handlungsspielraum bei Privatisierungen einher. Seien nämlich bisher wegen Einschränkungen des Uno-Mandats ausschliesslich Unternehmen in «sozialem Eigentum» privatisiert worden, werde es künftig auch möglich sein, Firmen in «öffentlichem Eigentum» zu entstaatlichen. Mit dem Etikett «öffentliches Eigentum» werden dabei Grossfirmen im Infrastrukturbereich betitelt. Beispiele sind die Elektrizitätsgesellschaft KEK, das Post- und Telekomunternehmen PTK, der Flughafen von Pristina, die Eisenbahngesellschaft Kosovos und die für die Wasserversorgung zuständigen Betriebe.
Wie die Privatisierung dieser Firmen ablaufen wird, ist laut Mikosch aber noch unklar, zumal bei diesen Betrieben wohl auch Serbiens Regierung eigene Besitzansprüche geltend machen werde. So weise beispielsweise der serbische Elektrizitätsversorger EPS in seiner Bilanz weiterhin auch kosovarisches Firmenvermögen aus – als «politisches Statement», wie Mikosch anfügt.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaf ... 24409.html

Verfasst: Sa, 03. Mai 2008, 23:00
von Lars
war noch ein zweiter Artikel insbesondere über die - recht erfolgreichen - Investitionen von Holcim in Kosova und Serbien dabei. Sehr interessant: eine ganze Seite hatte die NZZ dem wirtschaftlichen Aufbau in Kosova gewidmet.

<hr>

habe den Artikel noch gefunden:
:arrow: Gekaufte und geleaste Zementfabriken in Ex-Jugoslawien

Verfasst: Sa, 30. Mai 2009, 1:29
von Sandy
Türkei und Kosovo unterzeichnen wirtschaftliche Zusammenarbeit

Freitag, 29. Mai 2009 um 12:13 Uhr
Der türkische Industrie- und Handelsminister Zafer Caglayan besucht zurzeit den Kosovo und hat am zweiten Tag seines Besuches ein Treffen mit dem Wirtschafts-und Finanzminister des Kosovo, Ahmet Shala wahr genommen. Bei diesem Treffen unterzeichneten die beiden Minister ein Übereinkommen für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Türkei und dem Kosovo. Während des Treffens sagte Caglayan, dass ein starker Staat des Kosovo wichtig für die Türkei sei.
Der türkische Minister besuchte auch das türkisch-kosovarische Wirtschafts-Forum in Prishtina. Dort sagte er, dass die Türkei den Kosovo immer im internationalen Bereich unterstützt habe und dies auch in Zukunft tun werde.
Caglayan fügte hinzu, dass die Türkei und der Kosovo so schnell wie möglich eine Vereinbarung zum freien Handel und eine Vereinbarung zur Verhinderung von doppelten Steuern unterzeichnen sollten, um die wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder zu fördern.

Verfasst: Di, 13. Okt 2009, 19:49
von Lars