Kürzlich sah ich per Zufall auf Telezüri einen SVP Kandidaten aus Zürich, ich weis nicht mehr worüber er sprach,aber ich war überrascht/chockiert als er am schluss meinte dass man proSVP sein sollte wen man keine lust hat seine Kinder jeden Tag mit dem Auto zur Schule zu fahren. Im Klartext bedeutet es, dass die Kriminalität (natürlich von Ausländern verübt) in der Schweiz so hoch ist, dass Kinder nicht mehr alleine zur Schule können.
Heute sah ich diesen Artikel per Zufall.................
Kosovaren schlitzt Schweizer auf!
http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/k ... -112410273
Ich denke es ist offensichtlich dass das Plakat die Allgemeinheit suggerieren möchte...
Woran mich die SVP mit all dem immer erinnert:
Wer glaubt die Plakate seien nur eine "modische" Erscheinung die Ihren Wind wieder verliert und ohne Folgen bliebt, ist naiv, Gefühle können zur Gewohneit werden, und die können nicht einfach so "überkleistert" werden.....In einem seiner bekanntesten Bücher, Ein verrücktes Land (Luda Zemlja), womit er Jugoslawien meint, schrieb Raskovic über das Miteinanderleben von drei ethnischen Gruppen: „Sowie Paranoia ihre Beziehungen überschattet, wird Haß der normale, menschliche Faktor, der Faktor der Verteidigung.“ Aber um Haß entstehen zu lassen, so schrieb er, mußte Paranoia bei den verschiedenen ethnischen Gruppen erst hervorgerufen werden.
Die Massenpsychologie der Paranoia war genau das, was in den Achtzigern in dieser Gegend zur Wirkung kam, als „im früheren Jugoslawien über Vergewaltigung als Kriegsverbrechen zu sprechen begonnen wurde“, schrieb Dr. Mladen Loncar vom Medizinischen Zentrum für Menschenrechte in Zagreb, Kroatien, Anfang 1993.
„Die serbischen Behörden lancierten diese Geschichten, um verschiedene politische Ziele zu erreichen, die Abschaffung der Autonomie des Kosovo und die Etablierung eines diskriminierenden Gesetzes. Sie verbreiteten die Nachricht, daß albanische Männer serbische Frauen im Kosovo vergewaltigten. Das wurde jedoch nie bewiesen, es gab auch keine medizinischen Gutachten darüber.
Es war eine ,Pilotstudie‘ zur Verwendung von Vergewaltigung zur Erreichung von politischen und militärischen Zielen“, schrieb Loncar weiter."
„Sie sahen, daß diese Methode für die Massen sehr effizient war. Sie provozierte psychologische Wirkungen, die Leute belagerten die Behörden, um mehr repressive Maßnahmen gegen die Albaner zu fordern. Sie ebnete auch den Weg für politisches Handeln. Der Parteiführer der Serben, Slobodan Milosevic, erklärte sich selbst zum ,Befreier‘ des serbischen Volkes, und nach seiner Wahl zum serbischen Präsidenten 1989 erkannte er dem Kosovo dessen Autonomie ab, die dem Land seit 1974 zum Wohle gereicht hatte.“
http://de.cchr.org/
Ich finde gerade auch wegen dem Fall Norwegen, dass eine nationale Debatte (meiner Meinung nach Europaweite) nötig ist, es ist sehr sehr gefährlich wen Fall Parteien die eine enorme gesellschaftliche Verantwortung tragen die Gesellschaft spaltet und Menschen aus ihr ausgrenzt, obwohl Sie fester Bestandteil davon sind.
