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Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 1:45
von Kusho1983
Shqipetare hat geschrieben:
dann sollen doch diese mütter,die sich um ihre söhne sorgen machen,sie davon abhalten ins militär zu gehen,oder sollen die jungen männer den militärdienst verweigern.dann gäbe es keine soldaten,und jedes leben wäre gleich"wertvoll"...

Also du meinst also, dass das Leben von Soldaten nicht so "wertvoll" ist wie unsers,oder verstehe ich dich falsch????
ich meinte viel mehr,dass erst dadurch,dass die jungen männer den militärdienst verweigern,es dann eine gleiche ausgangslage für alle menschen gäbe,dass ihr leben auf die gleiche weise bewertet werden kann...sprich,dass die menschen,erst dadurch,dass sie alle zivilisten/zivilistinnen sind,auch gleich behandelt werden können.
im endeffekt könnte man es aus meiner sich auch auf deine vereinfachte aussage herunterbrechen...

Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 3:48
von besimi
@kusho und wer sollte unseren land verteidigen falls wir angegriffen werden?Ein land wo kein miltär hat existiert nicht oder nicht lange das wird sofort von einem anderem land eingenommen und dafür sind die soldaten auch da zum die bevölkerung beschützen und sein land.

Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 12:43
von Kusho1983
besimi hat geschrieben:@kusho und wer sollte unseren land verteidigen falls wir angegriffen werden?Ein land wo kein miltär hat existiert nicht oder nicht lange das wird sofort von einem anderem land eingenommen und dafür sind die soldaten auch da zum die bevölkerung beschützen und sein land.
dies ist zwar ein guter einwand,doch mittlerweile auch ein überholter.
nehmen wir doch als beispiel albanien.albanien hat ein heer von 30'000soldaten.diese sind schlecht ausgebildet und mit sehr veraltetem equipment ausgestattet/ausgerüstet.während bsp.serbien ein über 100'000mann starkes heer hat.serbien könnte bsp.so oder so fast mühelos albanien einnehmen.aber was serbien davon abhält ist wohl das int.recht.denn im falle eines angriffes bsp.serbiens auf albanien würde die int.gemeinschaft[mit uno,nato,eu,etc.]voll und ganz hinter albanien stehen und gegenüber serbien ein embargo und vollständige isolation aushängen...
das gleich könnte man bei der schweiz sagen.die schweiz ist ein kleines land und könnte jeder zeit von deutschland eingenommen werden,doch einen solchen lapsus könnte sich deutschland nie und nimmer leisten...
armeen sind also schon lange kein instrument mehr,um das land gegen äussere feinde zu verteidigen,sondern sie werden immer mehr gegen innere"feinde"eingesetzt,so z.b.um unruhen und demonstrationen niederzuschlagen,oder sie auf int.einsätze in afghanistan oder irak zu schicken...

Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 13:04
von kosovar
Kusho1983 hat geschrieben: dann sollen doch diese mütter,die sich um ihre söhne sorgen machen,sie davon abhalten ins militär zu gehen,oder sollen die jungen männer den militärdienst verweigern.dann gäbe es keine soldaten,und jedes leben wäre gleich"wertvoll"...
nicht in jedem land ist der militärdienst freiwillig.

Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 15:05
von Shqipetare
Auch wenn die Hauptaufgabe von Soldaten heut zu Tage nicht mehr die ist, fremde Länder einzunehmen, müssen trotzdem welche da sein, beispielsweise bei/nach einem Terroranschlag oder wie schon genannt bei Demonstrationen. Außerdem bleiben wir mal realistisch, als würden alle den Wehrdienst verweigern.

und zu
ich meinte viel mehr,dass erst dadurch,dass die jungen männer den militärdienst verweigern,es dann eine gleiche ausgangslage für alle menschen gäbe,dass ihr leben auf die gleiche weise bewertet werden kann...sprich,dass die menschen,erst dadurch,dass sie alle zivilisten/zivilistinnen sind,auch gleich behandelt werden können.
im endeffekt könnte man es aus meiner sich auch auf deine vereinfachte aussage herunterbrechen...
Also das du behaupten kannst, dass das Leben von Soldaten nicht auf die gleiche Art und Weiste bewertet werden kann, wie das einer Zivilperson, ist doch eine sinnlose Behauptung, die für mich nicht im Geringsten nachvollziehbar ist. Aber mit welcher einleutenden/logischen Begründung würdest du deine Aussage rechtfertigen?Ich mein du hast ja schon bereits erwähnt, dass Soldaten schon wissen worauf die sich da einlassen, aber nur weil die sich dessen bweusst sind(dass sie eventuell im Krieg fallen) ist es doch nicht weniger tragisch. Ich meine es ist logisch, dass es was anderes ist, wenn ein Soldat stirbt und eine Zivilperson, denn ein Soldat lässt es manchmal sagar drauf ankommen, aber für mich klingt das so als wäre der Tod an sich, also der Verlust eines Menschenlebens, bei einem Soldaten und einer Zivilperson anders einzustufen!!!

Verfasst: Mi, 16. Mai 2007, 19:02
von Kusho1983
Shqipetare hat geschrieben:zur vorherigen aussage,dass nicht in allen ländern der armeedienst freiwillig wäre.es gibt kaum ein land in dem der armeedienst freiwillig ist,aber man kann sich durch jegliche formen und lügen davor drücken.selbst bsp.im soz.jugoslawien haben es viele kosovaren geschafft,den wehrdienst zu verweigern...


Auch wenn die Hauptaufgabe von Soldaten heut zu Tage nicht mehr die ist, fremde Länder einzunehmen, müssen trotzdem welche da sein, beispielsweise bei/nach einem Terroranschlag oder wie schon genannt bei Demonstrationen. Außerdem bleiben wir mal realistisch, als würden alle den Wehrdienst verweigern.

:arrow: ja,und eben genau das ist es.die armee kann nichts gegen allfällige terroranschläge an der zivilbevölkerung unternehmen.und demonstrationen niederzuschlagen muss ja eine sehr"grossartige"und"tapfere"arbeit sein,für die es die armee braucht...
nein,alle können wohl den wehrdienst nicht verweigern.aber diejenigen,die bleiben würden,wären wohl solche militärfreaks,um die man nicht zu trauern braucht...aber wenn sich doch einige mühe geben würden,könnten sie doch den militärdienst verweigern



Also das du behaupten kannst, dass das Leben von Soldaten nicht auf die gleiche Art und Weiste bewertet werden kann, wie das einer Zivilperson, ist doch eine sinnlose Behauptung, die für mich nicht im Geringsten nachvollziehbar ist. Aber mit welcher einleutenden/logischen Begründung würdest du deine Aussage rechtfertigen?Ich mein du hast ja schon bereits erwähnt, dass Soldaten schon wissen worauf die sich da einlassen, aber nur weil die sich dessen bweusst sind(dass sie eventuell im Krieg fallen) ist es doch nicht weniger tragisch. Ich meine es ist logisch, dass es was anderes ist, wenn ein Soldat stirbt und eine Zivilperson, denn ein Soldat lässt es manchmal sagar drauf ankommen, aber für mich klingt das so als wäre der Tod an sich, also der Verlust eines Menschenlebens, bei einem Soldaten und einer Zivilperson anders einzustufen!!!

:arrow: ich sag dir,wieso ich meine,dass ein leben eines soldaten weniger wertvoll ist,als ein leben eines zivilisten:ein mensch,der das töten mit seiner moral vereinbaren kann und der durch befehl einen anderen menschen töten kann ist meiner meinung nach schon fast kein mensch mehr.und ein solcher mensch trägt zur legitimation von gewalt bei...

Verfasst: Do, 17. Mai 2007, 12:40
von Shqipetare
Ich verstehe schon was du meinst und das sie töten kann ich auch nicht akzeptieren und tolerieren ich finde es sogar schrecklich,grausam und unmenschlich.Aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, da wir nicht darüber diskutiert haben, sondern ob der Verlust eines Soldates nicht so schlimm ist!

Verfasst: Do, 17. Mai 2007, 20:46
von Kusho1983
Shqipetare hat geschrieben:Ich verstehe schon was du meinst und das sie töten kann ich auch nicht akzeptieren und tolerieren ich finde es sogar schrecklich,grausam und unmenschlich.Aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, da wir nicht darüber diskutiert haben, sondern ob der Verlust eines Soldates nicht so schlimm ist!
ich weiss,ich habe eine etwas radikale ansicht,aber als ein überzeugter anti-militarist,ist das nun halt meine meinung...

Verfasst: Do, 17. Mai 2007, 22:18
von Shqipetare
Ich bin auch eine überzeugte Pazifistin und absolut gegen den Krieg, aber wie gesagt das weicht nun vom Thema ab, den es war nicht von Krieg die Rede.Naja ich hab zu diesem Theama eigentlich alles schon gesagt.

LG