ilyrian-King hat geschrieben:
Es geht immer um liebe zu einer person. nun ja bizza auch wenn deine beiträge sehr klug und tolerant geschriben sind. Finde ich wo bleibt die liebe zum vaterland und zum Albanertum' Wo bleibt die liebe zur religion?
Hat die keine Stellenwert, je nach Lust und LAUNE WIRT DIE LIEBE MISSBRACUHT UM ETWAS ZU ERREICHEN!
Ich denke mir alle Albaner in den ganzen Kriegen , leider waren das viele sind für ihre LIEBE zum Albaertum gestorben! Und wen ein vater dies respktiert und will das seine Tocher oder sein Sohn eine Albanerin/Albaner heiratet als sturr ect zu nennen! schwach!
Im foum hier werden alle die etwas konservativer als andere sind in beziehung zu religion und albaner Tradition stehen als Sturr , nicht tolerant und anderes unsinniges zeug dargestellt!
Es kann gehen das sich 2 >menschen anderer Religion lieben! ist keine frage aber mann muss mal auch sich in die Postion gewisser Eltern stellen! aber nun ja genug von mir sonst kann ich nicht aufhören zu schriebn¨
gruss an bizza
Hallo ilyrian-King!
Wenn du meine Beiträge ein bisschen mitverfolgt hättest, würdest erkennen, dass ich selbst heimatverbunden bin und sehr oft dazu neige, Beiträge mit einem Hauch Heimatliebe zu verfassen.
Doch was dich wahrscheinlich dazu bewegt hat, mir einen Beitrag zu widmen, war wahrscheinlich die Tatsache, dass du meinst, man ist erst dann voller Heimatstolz, wenn man die gleiche Nationalität und die gleiche Religion heiratet, ganz gleich ob man dadurch die Psyche derer Menschen zerstört, die man liebt, stimmt's ?! Und da trennen sich bedauerlicherweise unsere Wege, denn ich persönlich mess der Herzlichkeit, der Menschlichkeit und dem Wohlbefinden eines Menschen, eines Albaners, mehr zu, als irgendwelche zurechtgelegten Werte, die man stolz als Deffinition des Albanisch sein brüskiert, aber mit dem albanisch sein nicht's gemein haben (zumindest nach meiner Auffassung)
Du sagtest, wo die Liebe zum Vaterland, zum Albanertum, zur Religion bleibt, merkst aber nicht, dass du dich schon nach diesen 3 Stichwörtern selbst widersprichst! Ich weiss, dass du mit diesen 3 Schlagwörtern darauf zielen möchtest, dass man nur dann Liebe zum Vaterland etc. empfinden kann, wenn man eine Albanerin gleichen Glaubens heiratet, merkst aber nicht, dass du andere Albaner - die man als heimatverbundener Albaner eigentlich als gleichwertig und einheitlich ansieht - auf den Glauben reduzierst und sie für eine mögliche Heirat gnadenlos ausgrenzst - also würde ich sagen, dass du auch zu denjenigen gehörst, die das zurechtgelegte Albanertum erst dann herausholen, wenn es mit den persönlichen Interessen konform ist.
Glaube mir, in dieser Zeit wird die Liebe für das Flachlegen und das Spass haben auf den Ikea Betten missbraucht, aber doch nicht für eine ernstgemeinte, lebenslange Bindung zwischen zwei Personen?! Gerade du als Albaner musst doch wissen, wie schwer es für eine Albanerin ist, zum Vater zu gehen (wo das Wort Liebe höchstens in den Duli Liedern fällt aber als ernstgemeintes Thema tabuisiert wird) und ihm zu berichten, dass sie in dieser heutigen Zeit, in dieser verkommenen Welt einen lieben Menschen gefunden hat, mit dem sie sich eine Zukunft vorstellt?! Gerade du als Albaner, solltest doch wissen, dass wir uns sogar untereinander nicht einig sind, wenn es darum geht, den Jungen oder die Tochter heiraten zu lassen?! Und auch dann möchtest du mir sagen, wo die Heimatliebe bleibt? Ja, wenn einem als Albaner sogar Steine in den Weg gelegt werden, wenn es darum geht, eine Albanerin zu heiraten, dann frage ich mich, wo sich die glorreich in den Himmel gelobte Heimatliebe von gewissen Albanern verkrochen hat!
Clotaire ist albanischer als manch anderer Albaner hier und wie er schon sagte, bemüht er sich, dass sein Schwiegervater ihn als Partner an der Seite der Tochter, akzeptiert! Bei ihm wird ganz gewiss nicht das Albanertum untergehen, da bin ich mir ganz sicher

Also, sage mir, wieso man sich dann das Recht herausnimmt, einen Menschen, ohne ihn auch nur ansatzweise zu kennen, zu verurteilen?
Wozu die Verbissenheit des Vaters? Was möchte er mit seiner Inakzeptanz bezwecken, wo doch eh alles schon entschieden ist. Er stellt nicht nur sich damit ein Bein, sondern auch dem Zusammenhalt der Familie. Nie wieder wird die Freude heimkehren, weil einfach ein Mitglied der Familie fehlt - und warum das ganze Theater?! Weil man meint, man müsse der Nachbarschaft und den gerüchteg.eilen Leuten seinen falschen Stolz und seine Unverwandbarkeit beweisen - obwohl die Liebe und das Glück der Tochter das einzige sein sollte, was sein Handeln beeinflusst! Diese Art von "Stolz und Ehre" kenne ich eigentlich nur von Türken - und nein, ich möchte nicht mit den Türken darein gepackt werden und es gehört meiner Meinung nach nicht zu unserer albanischen Mentalität, die Liebe zu den Kindern mit Bedingungen und eigenen Wunschvorstellungen zu verknüpfen, damit weiterhin Kinder die gleichstarke Liebe von den Eltern erhalten. Das ist für mich nichts weiter als das Leben der Kinder einzuzäunen - ohne das die Kinder da reingezwängt werden wollen - und hat mit der bedingungslosen, herzlichen Liebe zu den Kindern für mich nichts zu tun!
Kinder müssen selbst mit eigenen Wertevorstellungen und Prinzipien diesen Weg wählen und nicht erst von den Eltern mit verschiedenen Mitteln dazu eingetrimmt werden! Denn das bringt nichts und stellt nur die Eltern zufrieden, aber das Leben und die Selbstbestimmung der Tochter sind angekratzt. Ich möchte beispielsweise eine Albanerin, weil ich es will und nicht weil meine Eltern mir diese Meinung auferlegt haben - und damit diese binationale Liebe nicht plötzlich aus heiterem Himmel kommt, meide ich jeglichen weiblichen Kontakt mit Westeuropäerinnen und stosse mir nicht unter einem Vorwand von grosser Liebe, wie viele meiner Landsmänner, die Hörner ab
Möglicherweise bin ich ja in dieser Sache ein Träumer und du Realist, aber ich könnte nie eine Frau heiraten, zu der ich nicht einwandslos Vertrauen habe und sie nicht über alles liebe. Das geht weit über mein Vorstellungsvermögen hinaus, dass man mit einem Menschen heiratet, den Akt der Liebe vollzieht und das Leben mit ihm teilt, bei dem man höchstens 10% seines Charakters kennt und von Liebe garkeine Rede davon sein kann. Man muss sich dann auch nicht wundern, wieso ein paar auffallende Albaner, verheirate Ehefrauen zuhause lassen und sich andersweitig irgendwo vergnügen, weil die Hemmschwelle einfach sehr klein ist bei solchen lieblosen Zweckgemeinschaften, wo das Interesse zwischen den Familien das einzige war, was diese Heirat erst ermöglicht hat. Aber man sagt ja vielmals "Die Liebe wird später kommen"
Gruss zurück!