Estra hat geschrieben:Klar hat sie was für Albaner gemacht. Sie verkörpert die Barmherzigkeit in Person, auch wenn du da anderer Ansicht bist. Sie ist eine Botschafterin für alle Albaner und für alle Menschen. So wird das ewig negative Bild über Albanien als Drogenumschlagplatz und Korruption usw, einmal mehr und hoffentlich immer öfters, in ein positives Licht gestellt. Eine Frau, Albanerin, ist auf der ganzen Welt bekannt und geschätzt.
Doch niemand wusste, dass sie Albanerin war. Also inwiefern hat sie zum Ansehen Albaniens und der Albaner beigetragen!
Miss_Sunshine hat geschrieben:
In Geschichtsbüchern steht, dass sie halb Italienerin war. Kein Wunder, dass es die wenigsten wissen.
Solche Fehlinformationen kann man sehr leicht bereinigen: Indem man sich öffentlich zu seiner Abstammung bekennt!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Woher weisst du, dass sie sich nie mit Albanien identifiziert hat? Kennst du dieses Zitat von ihr: un çdo dit lutem për popullin tem shqyptar? (Ich bete jeden Tag für mein albanisches Volk).
Wem hat sie das gesagt?! Per Zufall ihrem 'Biografen', dem Pfarrer aus Kosovo (dessen Name mir nicht mehr einfällt), der mit grösster Engstirnigkeit fanatisch an Mutter Theresa glaubte. Dann wird dieses Zitat wohl kaum etwas wahres an sich haben. Wenn dieses Zitat nicht in dem besagten Buch von At Lush Gjergji shteht, dann wo bitteschön?! Denn soweit ich weiss, sprach Mutter Theresa kein einziges Wort albanisch.
Miss_Sunshine hat geschrieben:Sie war stolz Albanerin zu sein, nur weil sie verschiedenen Nationen geholfen hat, heisst das noch lange nicht, dass sie „anders“ sein wollte. Überall konnte sie ja schlecht sein und mehr als Leute verpflegen konnte sie auch nicht.
Jim Belushi sollte sich schämen. Nichts hat er für Albanien getan, nicht mal 5 Rappen von seinen Millionen gespendet oder investiert. Dieser Preis hat Hintergründe, vielleicht interessiert er sich jetzt mehr für Albanien.
Ein stolzer Albaner oder eine stolze Albanerin sieht für mich anders aus! Wenn ich stolz auf meine Herkunft bin, dann zeige ich dies auch öffentlich, indem ich mich öffentlich zu meiner Herkunft bekenne. Dies hat Mutter Theresa nie getan und zudem hat sie die albanische Staatsbürgerschaft abgelehnt! Wo liegt da der Stolz bitteschön?!
Jim Belushi hat sehr wohl was für Albanien getan: Er hat für die Filmschule in Tirana "Shkolla e Filmit Marubi" gespendet und in seinem Heimatdorf Qyteze (Distrikt Korça) für sanitäre und schulische Einrichtungen Geld gespendet. Also, bevor du etwas nicht weisst, informier dich bitte zuerst!
Zudem hatte Mutter Theresa mehr Geld als Jim Belushi (oder zumindest die Organisation, die von Mutter Theresa geleitet wurde)! Schätzungen belaufen sich auf 100 Millionen USD (wohlgemerkt: jährliche Spenden!!!), doch weiss man bei vielen dieser eingetriebenen und eingesammelten Spendengelder nicht, wohin sie geflossen sind. Für mehr Infos, schau mal auf Wikipedia, was dort über die "INDISCHE Trägerin des Friedensnobelpreises" steht (insbesondere die Kritik an der ach so wohlwollenden und gutmütigen Mutter ist sehr interessant!!!).
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa
Kritik an der Arbeit Mutter Teresas
Als Hauptkritikpunkte werden angeführt:
Die Behandlung (im Sterbehaus in Kalkutta) fand regelmäßig durch medizinisch nicht ausreichend ausgebildete Schwestern statt. Dem wird entgegengehalten, dass Ärzte sich weigerten, diese meist dem Tod geweihten, hoch ansteckenden Patienten zu behandeln, Krankenhäuser die Aufnahme nicht zahlungsfähiger Patienten verweigerten etc. Viele Ärzte hingegen arbeiten freiwillig stunden- oder tageweise in Ambulanzen oder Krankenstationen der Schwestern in aller Welt. Auch intern wird ausgebildet, bzw. sich um Ausbildung bemüht. Schwester Andrea z. B., eine der ersten Nonnen im Orden, wurde gleich nach dem Eintritt zum Medizinstudium an der Universität in Kalkutta eingeschrieben und promovierte mit Auszeichnung, andere Schwestern erhielten Krankenpflegeausbildungen. Daneben steht aber die seelische Betreuung, nicht das körperliche Heilsein allein im Blickpunkt.
Leicht heilbare Patienten wurden vom Sterbehaus nicht immer in ein Krankenhaus eingewiesen, sondern ihnen wurde bisweilen durch die Behandlung womöglich geschadet, z. B. durch Verwendung nicht sterilisierter, mehrfach verwendeter Spritzen. [6]
Die Patienten mussten im Sterbehaus vielfach auf primitiven Feldbetten in großer Zahl auf engstem Raum vegetieren und auch die Nahrungsversorgung war nicht immer im nötigen Umfang gewährleistet. [7]
Der Orden benutze das ihm zufließende Geld nicht zweckmäßig für die Verbesserung dieser Umstände. Der Verbleib der dem Orden zufließenden Mittel, die laut Schätzungen 100 Millionen USD im Jahr ausmachen, sowie deren genaue Höhe, ist unbekannt, da sich der Orden weigert, seine Finanzen offenzulegen. Für den Dauerunterhalt und die teilweise Neuerrichtung von mehreren hundert Niederlassungen mit Heimen für Kranke und Alte, Sterbende und Waisen (Neubau von Häusern, als Beispiel s. Tabora, Tansania), Bezahlung von Armen, die als Angestellte helfen, Bezahlung von Krankenhausaufenthalten von Schwerkranken aus ihren Heimen in Ländern, in denen diese nicht von Kliniken im Vorhinein abgelehnt werden (s. Portugal-Beispiel im Interview im Anhang) soll ein Teil des Geldes verwendet worden sein. Mutter Teresa hielt den Kritikern anfangs entgegen, sie wolle keine Zeit mit Buchhaltung verschwenden. Sie weigerte sich lange, sogar ein einfaches Bankkonto zu besitzen. Heute ist allerdings z. B. in der Zentrale des Ordens in Kalkutta eine kleine Zahl von Schwestern (teilweise behinderte Frauen) mit der Buchhaltung beschäftigt. Der Besitz einer jeden Schwester hält sich allerdings in Grenzen: zwei Saris, ein Blecheimer zum Spülen der Saris, ein Paar Sandalen, ein Gebetbuch, in hiesigen Breiten noch zwei Paar Socken und eine Strickweste, bzw. ein Mantel für den Winter. Daneben werden bezahlt: Arztbesuche oder unvermeidbare Krankenhausaufenthalte, die großenteils nicht unentgeltlich erfolgen, für die Schwestern, die alle nicht versichert sind.
Der Orden verwende in einigen Niederlassungen wie in Papua-Neuguinea das Geld statt für die Hilfe für die Armen ausschließlich für deren Missionierung. Grundlagen einer jeden Niederlassung sind aber Armenspeisung, Besuch von Kranken, Betreuung verlassener Kinder. Dazu meinte Mutter Teresa: „Es gibt nur einen Gott, und er ist der Gott aller. Wir sollten einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer Muslim zu werden, und einem Christen, ein besserer Christ zu werden.“
Viel weitergehender ist die Kritik, die der indische Autor Aroup Chatterjee in seinem Buch The final verdict anführt. So bezweifelt er in einem Interview, dass die Hilfstätigkeit in Kalkutta überhaupt stattgefunden habe ("36.000 Kranke, die sie von der Straße aufgesammelt habe. Ich fand keinen einzigen Menschen dem das passiert ist [...] Krankenwagen des Ordens sind zum Fahrdienst für die Nonnen umgebaut worden, und bei Hilferufen verwies der Orden auf die Ambulanz von Kalkutta.")[6]
Ein weiterer Kritikpunkt ist Mutter Teresas entschiedene Ablehnung der Abtreibung, unter anderem als "größter Zerstörer des Friedens"[8]. Im selben Kontext[9] geriet auch ihre Ablehnung von künstlicher Verhütung in Kritk.[2][10]
Und zudem: Anders als Mutter Theresa schreibt Jim Belushi auf seiner Homepage öffentlich, dass seine Eltern aus Albanien stammen!
http://www.jimbelushi.ws/biography.htm
Ich bin kein Verteidiger von Belushi, doch hat Belushi viel mehr für die Albaner geleistet, als die 'gutmütige' Mutter Theresa und dementsprechend diesen Preis viel eher als Mutter Theresa verdient!