Squatrazustradin
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Mo, 17. Nov 2008, 18:06

Estra hat geschrieben:Ich denke Mutter Theresa, war die Nationalität egal, sie hat die Barmherzigkeit gelebt und da hatte so Nationalitätsgefühl, dass vielleicht einige von ihr erwartet hätten, keinen Platz.
Belushi stellt seine Wurzeln ja auch nur in den Vordergrund wenns gerade zu seiner PR passt. Dem ist Albanien so lang wie breit.
Aber genau dann sollte eine Nation nicht den Anspruch auf eine Person erheben, wenn sich diese Person nicht dieser Nation zugehörig fühlt... Es ist schön und gut, dass Mutter Theresa barmherzig zu den Kindern in Indien war, aber deshalb verdient sie noch lange nicht ein Abzeichen oder eine Würdigung vom albanischen Staat, sondern viel eher von internationalen Organisationen...
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Sonne1710
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Mo, 17. Nov 2008, 18:20

In Albanien wird der Tag der Seligsprechung von Mutter Teresa als Nationalfeiertag begangen, an dem Behörden und Schulen geschlossen bleiben. Die Regierung hat einen Mutter-Theresa-Orden gestiftet, die einzig bekannte Preisträgerin ist die ehemalige österreichische Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer für das Überlassen gebrauchter, nicht mehr benötigter Schulmöbel aus österreichischen Schulen. Im Jahr 2003 wurde der Flughafen von Tirana anlässlich ihrer Seligsprechung nach Mutter Teresa benannt.

In Skopje steht ein Denkmal in der Nähe ihres nicht mehr bestehenden Geburtshauses. Weitere Denkmäler finden sich auch in Albanien und in verschiedenen Städten mit großem albanischen Bevölkerungsanteil in Mazedonien, Kosovo und Südserbien.

Zu ihrem zehnten Jahrestag wurden vor dem Flughafen in Tirana, Albanien sowie in Manchester von der albanischen Community in England (in der Kirche von Gorton) Statuen eingeweiht.



Was bin ich froh, dass es doch noch Menschen in Albanien gibt, das Leben dieser Frau hoch schätzen! Einen James Belushi wird man irgendwann vergessen haben, sie aber nicht!
Und wenn dass, was dieser Schauspieler in senien Filmen abliefert, albanischer Humor sein, soll, na denn gute Nacht!
Wie die Biene, die den Honig verschiedenen Blumen entnimmt, anerkennt der Weise den Wahrheitskern verschiedener heiliger Schriften und sieht nur das Gute in allen Religionen.
Aus dem Srimad Bhagavatam

Squatrazustradin
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Di, 18. Nov 2008, 12:44

Sonne1710 hat geschrieben:Was bin ich froh, dass es doch noch Menschen in Albanien gibt, das Leben dieser Frau hoch schätzen! Einen James Belushi wird man irgendwann vergessen haben, sie aber nicht!
Und wenn dass, was dieser Schauspieler in senien Filmen abliefert, albanischer Humor sein, soll, na denn gute Nacht!
Me merzite fare me keto polemika! Po nejse, ta kthej edhe nje pergjigje:

Niemand hat hier behauptet, dass diese Frau nichts geleistet habe (obwohl vieles eigentlich nur hypokrite Augenwischerei war, was sie geleistet hat). Doch ist hier die Rede davon, wer es mehr verdient hat, vom albanischen Staat beehrt zu werden, jemand, der sich seiner Abstammung bewusst ist und dies auch öffentlich zugibt, oder einer Frau, die von den Albanern nichts wissen wollte?! Der albanische Staat als Beschützer und Verantwortlicher gegenüber seinen Bürgern hat nur die Interessen seiner Bürger zu wahren. Und Mutter Theresa hat nichts für die Albaner getan. Wieso sollte deiner Ansicht nach der albanische Staat diese Frau ehren?!

Wenn Mutter Theresa geehrt wird, dann bin ich dafür, dass auch Georg W. Bush, Angelina Jolie, Dalaj Lama, Kofi Anan, etc. ehrt!

Zu Belushis Humor: Niemand sagt, dass das 'albanischer Humor' ist, hör auf, die Worte nach deinem Gutdünken und Belieben so umzuformen! Humor ist bestandteil der albanischen Kultur, und es ist gut, dass jemand dies auch zeigt! Denn viele Albaner werden dank anderen 'vorteilhaften' Beispielen mit Mörder, Drogenhändler usw. assoziiert! Und Belushi hat für das Ansehen der Albaner mehr beigetragen, als Mutter Theresa allein durch die Tatsache, dass viele mehr Menschen über Belushis Abstammung wissen, als über Mutter Theresas!

Selbst ich habe vom albanischen Staat viel eher eine Anerkennung verdient, als Mutter Theresa, weil ich mit meinen Arbeiten an der Uni dazu beigetragen habe, dass viele mehr Leute Albanien, seine Geschichte, seine Kultur, seine Wirtschaft und Politik kennen!
Oder jemand anders, der einem Schweizer/Deutschen/Engländer empfielt nach Albanien zu reisen und das Land ein bisschen kennenzulernen, hat viel eher eine Ehrung durch den albanischen Staat verdient, als Mutter Theresa, die wahrlich nichts für Albanien getan hat!
Selbst Papst Johannes Paul II. hat vom albanischen Staat mehr Anerkennung verdient, weil er die Weihnachtsmessen auch auf albanisch vorträgt!

Mjaft me, morri fund ketu ky muhabet i pakuptimte!
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Estra
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Di, 18. Nov 2008, 16:24

Klar hat sie was für Albaner gemacht. Sie verkörpert die Barmherzigkeit in Person, auch wenn du da anderer Ansicht bist. Sie ist eine Botschafterin für alle Albaner und für alle Menschen. So wird das ewig negative Bild über Albanien als Drogenumschlagplatz und Korruption usw, einmal mehr und hoffentlich immer öfters, in ein positives Licht gestellt. Eine Frau, Albanerin, ist auf der ganzen Welt bekannt und geschätzt.

Sonne1710
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Di, 18. Nov 2008, 16:27

Und Belushi hat für das Ansehen der Albaner mehr beigetragen, als Mutter Theresa allein durch die Tatsache, dass viele mehr Menschen über Belushis Abstammung wissen, als über Mutter Theresas!

Nenn mir bitte ein einziges Beispiel!

Und noch eine Bermerkung am Rande; bitte erspare mir Kommentare in albanischer Sparche! Ich spreche und verstehe diese Sprache nicht und empfinde es als sehr unhöflich mit gegenüber! Danke!
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Miss_Sunshine
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Di, 18. Nov 2008, 16:48

Hingegen solche die nur per Zufall Albaner waren oder sind und sich nie damit identifiziert haben (wie Bsp. Mutter Theresa) haben einen solchen Ehrentitel nicht verdient, weil kaum jemand auf der Welt weiss, dass diese Person albanische Abstammung hat.
Es wissen mehr nicht-Albaner dass Jim Belushi Albaner war, als dass Mutter Theresa Albanerin war...
In Geschichtsbüchern steht, dass sie halb Italienerin war. Kein Wunder, dass es die wenigsten wissen.

Woher weisst du, dass sie sich nie mit Albanien identifiziert hat? Kennst du dieses Zitat von ihr: un çdo dit lutem për popullin tem shqyptar? (Ich bete jeden Tag für mein albanisches Volk).

Sie war stolz Albanerin zu sein, nur weil sie verschiedenen Nationen geholfen hat, heisst das noch lange nicht, dass sie „anders“ sein wollte. Überall konnte sie ja schlecht sein und mehr als Leute verpflegen konnte sie auch nicht.
Jim Belushi sollte sich schämen. Nichts hat er für Albanien getan, nicht mal 5 Rappen von seinen Millionen gespendet oder investiert. Dieser Preis hat Hintergründe, vielleicht interessiert er sich jetzt mehr für Albanien.

Squatrazustradin
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Mi, 19. Nov 2008, 11:09

Estra hat geschrieben:Klar hat sie was für Albaner gemacht. Sie verkörpert die Barmherzigkeit in Person, auch wenn du da anderer Ansicht bist. Sie ist eine Botschafterin für alle Albaner und für alle Menschen. So wird das ewig negative Bild über Albanien als Drogenumschlagplatz und Korruption usw, einmal mehr und hoffentlich immer öfters, in ein positives Licht gestellt. Eine Frau, Albanerin, ist auf der ganzen Welt bekannt und geschätzt.
Doch niemand wusste, dass sie Albanerin war. Also inwiefern hat sie zum Ansehen Albaniens und der Albaner beigetragen!
Miss_Sunshine hat geschrieben: In Geschichtsbüchern steht, dass sie halb Italienerin war. Kein Wunder, dass es die wenigsten wissen.
Solche Fehlinformationen kann man sehr leicht bereinigen: Indem man sich öffentlich zu seiner Abstammung bekennt!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Woher weisst du, dass sie sich nie mit Albanien identifiziert hat? Kennst du dieses Zitat von ihr: un çdo dit lutem për popullin tem shqyptar? (Ich bete jeden Tag für mein albanisches Volk).
Wem hat sie das gesagt?! Per Zufall ihrem 'Biografen', dem Pfarrer aus Kosovo (dessen Name mir nicht mehr einfällt), der mit grösster Engstirnigkeit fanatisch an Mutter Theresa glaubte. Dann wird dieses Zitat wohl kaum etwas wahres an sich haben. Wenn dieses Zitat nicht in dem besagten Buch von At Lush Gjergji shteht, dann wo bitteschön?! Denn soweit ich weiss, sprach Mutter Theresa kein einziges Wort albanisch.
Miss_Sunshine hat geschrieben:Sie war stolz Albanerin zu sein, nur weil sie verschiedenen Nationen geholfen hat, heisst das noch lange nicht, dass sie „anders“ sein wollte. Überall konnte sie ja schlecht sein und mehr als Leute verpflegen konnte sie auch nicht.
Jim Belushi sollte sich schämen. Nichts hat er für Albanien getan, nicht mal 5 Rappen von seinen Millionen gespendet oder investiert. Dieser Preis hat Hintergründe, vielleicht interessiert er sich jetzt mehr für Albanien.
Ein stolzer Albaner oder eine stolze Albanerin sieht für mich anders aus! Wenn ich stolz auf meine Herkunft bin, dann zeige ich dies auch öffentlich, indem ich mich öffentlich zu meiner Herkunft bekenne. Dies hat Mutter Theresa nie getan und zudem hat sie die albanische Staatsbürgerschaft abgelehnt! Wo liegt da der Stolz bitteschön?!

Jim Belushi hat sehr wohl was für Albanien getan: Er hat für die Filmschule in Tirana "Shkolla e Filmit Marubi" gespendet und in seinem Heimatdorf Qyteze (Distrikt Korça) für sanitäre und schulische Einrichtungen Geld gespendet. Also, bevor du etwas nicht weisst, informier dich bitte zuerst!
Zudem hatte Mutter Theresa mehr Geld als Jim Belushi (oder zumindest die Organisation, die von Mutter Theresa geleitet wurde)! Schätzungen belaufen sich auf 100 Millionen USD (wohlgemerkt: jährliche Spenden!!!), doch weiss man bei vielen dieser eingetriebenen und eingesammelten Spendengelder nicht, wohin sie geflossen sind. Für mehr Infos, schau mal auf Wikipedia, was dort über die "INDISCHE Trägerin des Friedensnobelpreises" steht (insbesondere die Kritik an der ach so wohlwollenden und gutmütigen Mutter ist sehr interessant!!!).
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa
Kritik an der Arbeit Mutter Teresas

Als Hauptkritikpunkte werden angeführt:

Die Behandlung (im Sterbehaus in Kalkutta) fand regelmäßig durch medizinisch nicht ausreichend ausgebildete Schwestern statt. Dem wird entgegengehalten, dass Ärzte sich weigerten, diese meist dem Tod geweihten, hoch ansteckenden Patienten zu behandeln, Krankenhäuser die Aufnahme nicht zahlungsfähiger Patienten verweigerten etc. Viele Ärzte hingegen arbeiten freiwillig stunden- oder tageweise in Ambulanzen oder Krankenstationen der Schwestern in aller Welt. Auch intern wird ausgebildet, bzw. sich um Ausbildung bemüht. Schwester Andrea z. B., eine der ersten Nonnen im Orden, wurde gleich nach dem Eintritt zum Medizinstudium an der Universität in Kalkutta eingeschrieben und promovierte mit Auszeichnung, andere Schwestern erhielten Krankenpflegeausbildungen. Daneben steht aber die seelische Betreuung, nicht das körperliche Heilsein allein im Blickpunkt.
Leicht heilbare Patienten wurden vom Sterbehaus nicht immer in ein Krankenhaus eingewiesen, sondern ihnen wurde bisweilen durch die Behandlung womöglich geschadet, z. B. durch Verwendung nicht sterilisierter, mehrfach verwendeter Spritzen. [6]
Die Patienten mussten im Sterbehaus vielfach auf primitiven Feldbetten in großer Zahl auf engstem Raum vegetieren und auch die Nahrungsversorgung war nicht immer im nötigen Umfang gewährleistet. [7]
Der Orden benutze das ihm zufließende Geld nicht zweckmäßig für die Verbesserung dieser Umstände. Der Verbleib der dem Orden zufließenden Mittel, die laut Schätzungen 100 Millionen USD im Jahr ausmachen, sowie deren genaue Höhe, ist unbekannt, da sich der Orden weigert, seine Finanzen offenzulegen. Für den Dauerunterhalt und die teilweise Neuerrichtung von mehreren hundert Niederlassungen mit Heimen für Kranke und Alte, Sterbende und Waisen (Neubau von Häusern, als Beispiel s. Tabora, Tansania), Bezahlung von Armen, die als Angestellte helfen, Bezahlung von Krankenhausaufenthalten von Schwerkranken aus ihren Heimen in Ländern, in denen diese nicht von Kliniken im Vorhinein abgelehnt werden (s. Portugal-Beispiel im Interview im Anhang) soll ein Teil des Geldes verwendet worden sein. Mutter Teresa hielt den Kritikern anfangs entgegen, sie wolle keine Zeit mit Buchhaltung verschwenden. Sie weigerte sich lange, sogar ein einfaches Bankkonto zu besitzen. Heute ist allerdings z. B. in der Zentrale des Ordens in Kalkutta eine kleine Zahl von Schwestern (teilweise behinderte Frauen) mit der Buchhaltung beschäftigt. Der Besitz einer jeden Schwester hält sich allerdings in Grenzen: zwei Saris, ein Blecheimer zum Spülen der Saris, ein Paar Sandalen, ein Gebetbuch, in hiesigen Breiten noch zwei Paar Socken und eine Strickweste, bzw. ein Mantel für den Winter. Daneben werden bezahlt: Arztbesuche oder unvermeidbare Krankenhausaufenthalte, die großenteils nicht unentgeltlich erfolgen, für die Schwestern, die alle nicht versichert sind.
Der Orden verwende in einigen Niederlassungen wie in Papua-Neuguinea das Geld statt für die Hilfe für die Armen ausschließlich für deren Missionierung. Grundlagen einer jeden Niederlassung sind aber Armenspeisung, Besuch von Kranken, Betreuung verlassener Kinder. Dazu meinte Mutter Teresa: „Es gibt nur einen Gott, und er ist der Gott aller. Wir sollten einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer Muslim zu werden, und einem Christen, ein besserer Christ zu werden.“
Viel weitergehender ist die Kritik, die der indische Autor Aroup Chatterjee in seinem Buch The final verdict anführt. So bezweifelt er in einem Interview, dass die Hilfstätigkeit in Kalkutta überhaupt stattgefunden habe ("36.000 Kranke, die sie von der Straße aufgesammelt habe. Ich fand keinen einzigen Menschen dem das passiert ist [...] Krankenwagen des Ordens sind zum Fahrdienst für die Nonnen umgebaut worden, und bei Hilferufen verwies der Orden auf die Ambulanz von Kalkutta.")[6]
Ein weiterer Kritikpunkt ist Mutter Teresas entschiedene Ablehnung der Abtreibung, unter anderem als "größter Zerstörer des Friedens"[8]. Im selben Kontext[9] geriet auch ihre Ablehnung von künstlicher Verhütung in Kritk.[2][10]
Und zudem: Anders als Mutter Theresa schreibt Jim Belushi auf seiner Homepage öffentlich, dass seine Eltern aus Albanien stammen!

http://www.jimbelushi.ws/biography.htm

Ich bin kein Verteidiger von Belushi, doch hat Belushi viel mehr für die Albaner geleistet, als die 'gutmütige' Mutter Theresa und dementsprechend diesen Preis viel eher als Mutter Theresa verdient!
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funky75
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Mi, 19. Nov 2008, 13:40

Squatrazustradin hat geschrieben: Ich bin kein Verteidiger von Belushi, doch hat Belushi viel mehr für die Albaner geleistet, als die 'gutmütige' Mutter Theresa und dementsprechend diesen Preis viel eher als Mutter Theresa verdient!
James Belushi und Mutter Theresa sind zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene grössen.

Der Belushi ist Schauspieler, Trinker usw,und Showmensch,der ab und zu mal seine albanische Herkunft erwähnt.

Doch die Mutter Theresa erwähnt auch ihren albanischen Herkunft ( siehe zitate aus dem Abend als sie den Nobelpreis bekam, etc etc etc,wen das soooooo wichtig sein soll ),aber der unterschied liegt ganz woanders.
Die grosse Mutter Theresa ist Meschenhelferin ,helferin und nochmal helferin .Sagt dir etwas Nächstenliebe???
Sie machte keine unterschiede zwischen Menschen ( so gehört sich auch bei Menschen mit gesunden verstand,meiner Meinung nach ) , genauso wie die Westliche Welt die keine unterschiede machten als Kosovos ( und Albaniens hunderttausenden Wirtschaftflüchtlinge in Italien,Griechenland etc) Menschen Hilfe brauchten.
Übrigens,für die die nicht sagen und wissen wollen - als die Mutter Theresa in Albanien war 1991, sind die ersten Hilfsorganisationen namens :"Muter Theresa"geöffnet und sind von dem Fonds des Mutter Theresa unterstützt worden um den arme Menschen in Albanien geholfen (davon gab und gibts ja leider zuviel),bis heute noch.

Ausserdem, man schätzt ein Mensch nicht NUR wenn man von dem Menschen Hilfe bekommen hat sondern man sollte den Mensch schätzen für seine Taten, Weltweit.

Aber ich wundere mich wie ein studierte Historiker wie du (wie du mal hier behauptet hast ) , nicht in der Lage ist den Unterschied zwischen James Belushi und Mutter Theresa zu machen,mir scheint das so als du einfach gegen alles was irgendein kosovarische (Geografisch gemeint ) Herkunft hat, schlecht zu reden.

Falls ja dann gewöhne dir diese schlechte Gewohnheit ab, das macht dich nur lächerlich und wertet dich nur ab.Wirklich wirklich :-)

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Miss_Sunshine
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Mi, 19. Nov 2008, 15:07

Doch niemand wusste, dass sie Albanerin war. Also inwiefern hat sie zum Ansehen Albaniens und der Albaner beigetragen!
Ich habe zwar keine Quellen, aber ich weiss, dass sie viel für die Albaner geleistet hat. Sie hat Medikamente und Ärzte bezahlt, damit sich die untersuchen konnten, die kein Geld hatten. Es gab Krankenversorgungswagen unter ihrem Namen in Albanien und Kosova.

In Albanien sowie in Kosova gibt es Strassen, Schulen, etc. die nach ihr benannt wurden. Wenn sie nichts für die Albaner getan hat, warum war und ist sie für uns so Wichtig?
Solche Fehlinformationen kann man sehr leicht bereinigen: Indem man sich öffentlich zu seiner Abstammung bekennt!
Es wurde von der Presse und vom Fernseher nie erwähnt. Ich habe schon gelesen, dass einige Balkan-Hasser gesagt haben, dass Mutter Teresa kaum erwarten konnte aus Albanien wegzugehen, weil man es bei uns kaum aushält :roll:
Wem hat sie das gesagt?! Per Zufall ihrem 'Biografen', dem Pfarrer aus Kosovo (dessen Name mir nicht mehr einfällt), der mit grösster Engstirnigkeit fanatisch an Mutter Theresa glaubte.
Squatrazustradin ich frage mich, wieso dir ein Name von einem Albaner in Kosova nicht einfällt? Er hat an sie geglaubt klar, ich meine welcher Mensch tut soviel für die Armen und lebt auch noch mit ihnen zusammen? Keiner, sogar die achso tollen Promis spenden, ziehen es aber von ihren Steuern ab.
Dann wird dieses Zitat wohl kaum etwas wahres an sich haben. Wenn dieses Zitat nicht in dem besagten Buch von At Lush Gjergji shteht, dann wo bitteschön?!
Dieses Zitat ist wahr :!:
Denn soweit ich weiss, sprach Mutter Theresa kein einziges Wort albanisch.
Sie ist in Albanien aufgewachsen. Ich glaube nicht, dass sie in ihrer Schule deutsch gesprochen hat!

Jim Belushi kann kein albanisch.
Ein stolzer Albaner oder eine stolze Albanerin sieht für mich anders aus! Wenn ich stolz auf meine Herkunft bin, dann zeige ich dies auch öffentlich, indem ich mich öffentlich zu meiner Herkunft bekenne.
Wichtig ist das man sein Volk nicht hintergeht, oder seine Nationalität verleugnet.
Dies hat Mutter Theresa nie getan und zudem hat sie die albanische Staatsbürgerschaft abgelehnt! Wo liegt da der Stolz bitteschön?!
Quelle? Sie ist in Albanien aufgewachsen, also hätte sie einen albanischen Pass haben sollen. Ausserdem was sagt ein Pass schon aus?

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Mi, 19. Nov 2008, 15:19

funky75 hat geschrieben:James Belushi und Mutter Theresa sind zwei komplett verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene grössen.
James Belushi war nun mal das Beispiel. Es ist mir schon klar, dass das verschiedene Menschen waren, die verschiedenes geleistet haben! Doch James Belushi hat einen von einer NATION/LAND verliehenen Preis mehr verdient, weil er diese Nation würdigt, indem er seine emotionalen, geistigen Bindungen zu dieser Nation kundtut!
funky75 hat geschrieben:Der Belushi ist Schauspieler, Trinker usw,und Showmensch,der ab und zu mal seine albanische Herkunft erwähnt.
Wenn er auf seinem Lebenslauf auf seiner homepage schreibt, dass er albanische Abstammung ist, ist das für dich 'ab und zu'?! Naja...
funky75 hat geschrieben:Doch die Mutter Theresa erwähnt auch ihren albanischen Herkunft ( siehe zitate aus dem Abend als sie den Nobelpreis bekam, etc etc etc,wen das soooooo wichtig sein soll ),aber der unterschied liegt ganz woanders.
Na dann, her mit diesem 'Zitat'!
funky75 hat geschrieben:Die grosse Mutter Theresa ist Meschenhelferin ,helferin und nochmal helferin .Sagt dir etwas Nächstenliebe???
Sie machte keine unterschiede zwischen Menschen ( so gehört sich auch bei Menschen mit gesunden verstand,meiner Meinung nach ) , genauso wie die Westliche Welt die keine unterschiede machten als Kosovos ( und Albaniens hunderttausenden Wirtschaftflüchtlinge in Italien,Griechenland etc) Menschen Hilfe brauchten.
Es geht nicht darum, dass Mutter Theresas Leistungen hier nicht gewürdigt werden. Es geht darum, einen NATIONAL verliehenen Preis, den NUR ZUGEHÖRIGE ZU DIESER NATION ODER (ANDERE) LEUTE DIE FÜR DIESE NATION DIREKT GUTES bewirkt haben, einen solchen Preis verdient haben und nicht Leute, die gar nichts mit dieser Nation zu tun haben wollen und nichts für diese Nation gemacht haben!

Und zudem muss man auch beachten, dass Mutter Theresa nicht nur Gutes sondern auch stupides und schlechtes geleistet hat! Siehe Kritik im weiter oben!
funky75 hat geschrieben:Übrigens,für die die nicht sagen und wissen wollen - als die Mutter Theresa in Albanien war 1991, sind die ersten Hilfsorganisationen namens :"Muter Theresa"geöffnet und sind von dem Fonds des Mutter Theresa unterstützt worden um den arme Menschen in Albanien geholfen (davon gab und gibts ja leider zuviel),bis heute noch.
Es gibt keine humanitäre Organisation Namens 'Mutter Theresa' in Albanien. Eine solche gibt es im Kosovo, aber nicht in Albanien!
Wenn ihr soviel an den Albanern gelegen wäre, hätte sie ein paar Millionen USD für die sanitäre Versorgung in Albanien und Kosovo abgeben können. Hat sie aber nicht! Ich habe auch schon eine humanitäre Organisation dazu bewegt, in Albanien für den Bau von einem Schulhaus in Pogradec zu investieren (habe auch selber tatkräftig mitgeholfen), aber das ist noch kein grosser verdienst!
funky75 hat geschrieben:Ausserdem, man schätzt ein Mensch nicht NUR wenn man von dem Menschen Hilfe bekommen hat sondern man sollte den Mensch schätzen für seine Taten, Weltweit.
Es geht hier um die Würdigung mit einem NATIONALEN Titel, und da muss man dieser NATION schon einen Dienst erbracht haben, sonst ist ja dieser NATIONALE Titel sinnlos!
funky75 hat geschrieben:Aber ich wundere mich wie ein studierte Historiker wie du (wie du mal hier behauptet hast ) , nicht in der Lage ist den Unterschied zwischen James Belushi und Mutter Theresa zu machen,mir scheint das so als du einfach gegen alles was irgendein kosovarische (Geografisch gemeint ) Herkunft hat, schlecht zu reden.
Nein, erstens mal hat das damit nichts zu tun! Zweitens hat Mutter Theresa sowohl kosovarisch als auch albanische Abstammung (Vater aus Mirdita, Mutter aus Gjakove)! Und drittens ist Mutter Theresa in Mazedonien geboren!
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa

Dieses schematische Denken scheinst wohl eher du zu haben!
funky75 hat geschrieben:Falls ja dann gewöhne dir diese schlechte Gewohnheit ab, das macht dich nur lächerlich und wertet dich nur ab.Wirklich wirklich :-)
Ich muss mir nichts abgewöhnen. Du musst dir dieses schematische Denken abgewöhnen, aus einer 'Personalkritik' gleich 'Nationalkritik' zu machen! Denn DAS ist lächerlich!
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Mi, 19. Nov 2008, 15:49

Miss_Sunshine hat geschrieben:Ich habe zwar keine Quellen, aber ich weiss, dass sie viel für die Albaner geleistet hat. Sie hat Medikamente und Ärzte bezahlt, damit sich die untersuchen konnten, die kein Geld hatten. Es gab Krankenversorgungswagen unter ihrem Namen in Albanien und Kosova.

In Albanien sowie in Kosova gibt es Strassen, Schulen, etc. die nach ihr benannt wurden. Wenn sie nichts für die Albaner getan hat, warum war und ist sie für uns so Wichtig?
Das ist alles ein Mythos und eine Glorifizierung, der um diese Frau aufgebaut wurde. Ich weiss, dass sie in Albanien nie Geld gespendet hat (und im Kosovo hat sie nicht mal ihren Fuss gesetzt)!
Die Benennung von Strassen und Schulen ist das heuchlerische ins A*** Kriechen einer alten, hässlichen Frau, die nichts für ihr Land gemacht hat!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Es wurde von der Presse und vom Fernseher nie erwähnt. Ich habe schon gelesen, dass einige Balkan-Hasser gesagt haben, dass Mutter Teresa kaum erwarten konnte aus Albanien wegzugehen, weil man es bei uns kaum aushält :roll:
Ja, selbstverständlich, 'Balkan-Hasser' und 'Albaner-Hasser', 'Menschenfresser'...
Miss_Sunshine hat geschrieben:Squatrazustradin ich frage mich, wieso dir ein Name von einem Albaner in Kosova nicht einfällt? Er hat an sie geglaubt klar, ich meine welcher Mensch tut soviel für die Armen und lebt auch noch mit ihnen zusammen? Keiner, sogar die achso tollen Promis spenden, ziehen es aber von ihren Steuern ab.
Ich habe den Namen weiter unten genannt! At Lush Gjergji!

Und Mutter Theresa zahlte GAR KEINE Steuern, weil sie sich weigerte, ihre Spendeneinnahmen offenzulegen und weil das nach offiziellen Statuten 'keine' gewinnorientierte Einnahmen waren... :roll:
Miss_Sunshine hat geschrieben:Dieses Zitat ist wahr :!:
Quelle!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Sie ist in Albanien aufgewachsen. Ich glaube nicht, dass sie in ihrer Schule deutsch gesprochen hat!

Jim Belushi kann kein albanisch.
Sie ist zwar in Albanien aufgewachsen, hat jedoch sie in den späten 1980er Jahren laut Nexhmie Hoxha (die Beauftragte für Kultur in der sozialistischen Regierung unter Ramiz Alia) kein Wort albanisch gesprochen, als Hoxha sie besuchte! Sie brauchten einen Übersetzer! Da sehen wir, wie wichtig ihr die Nation war! In ihrer Schule hat sie Italienisch gesprochen, da sie eine Franziskaner-Schule in Shkodra besucht hat, wo die Lehrerinnen Italienerinnen waren!

Ja, Jim Belushi spricht KAUM Albanisch (er kann lediglich miredita, mireupafschim, ç'kemi, und so einfache Sätze)! Jedoch ist Belushi im Gegensatz zu Mutter Theresa im Ausland geboren, dort aufgewachsen und hat sich wie viele Albaner in den USA sehr schnell in das Leben dort assimilliert!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Wichtig ist das man sein Volk nicht hintergeht, oder seine Nationalität verleugnet.
Ja, und wer hat das gemacht und wer nicht?! Das ist die grosse Frage Abseits jeglicher Glorifizierung!
Miss_Sunshine hat geschrieben:Quelle? Sie ist in Albanien aufgewachsen, also hätte sie einen albanischen Pass haben sollen. Ausserdem was sagt ein Pass schon aus?
Nexhmie Hoxha! Kannst sie selber fragen gehen, die lebt noch!
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funky75
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Mi, 19. Nov 2008, 16:05

Squatrazustradin hat geschrieben:Es geht hier um die Würdigung mit einem NATIONALEN Titel, und da muss man dieser NATION schon einen Dienst erbracht haben, sonst ist ja dieser NATIONALE Titel sinnlos!
Es lohnt sich nicht wirklich viel mit dir darüber zu diskutieren ( das habe ich zwar auch in andere beiträgen von dir gelesenen wie du einfach zu jede Beitrag trotzst und nein nein nein sagst aber egal), aber das noch zu deine ausage: wenn das so wäre, dann sind ja alle Preisverleiuhungen umsonst .
Fatmir Sejdiu,Kosovos Präsident hat jetzt auch einen Nationalen Preis ( wie du es nennst)von Albanien bekommen,was hat er gutes über Albanien geleistet? Ich könnte zig solche beispiele nennen,Weltweit, aber du wirst ja eh wieder kommen und sagen : ja aaaaber....usw usw.
Oder willst jetzt auch anfangen Mutter Theresa mit Fatmir Sejdiu oder irgendwelchen Schauspieler,Sportler, Sänger oder irgendeinenn komunistischen oder demokratischen politiker etc der mal einen Orden von albsnichen Staat bekommen hat, vergleichen ????

Und ja, in Albanien hat sicher Mutter Theresa Hilfsorganisationen (seit anfang 90.), recherche mal ein bisschen besser oder frag einfach deine Verwandten in Albanien,oder WIKI ;-).

Aufjedenfall sollst nicht alles glauben was in Wikipedia steht,besonderes nicht wenn etwas über dich und dein Nation steht den du kennst dich besser als irgendein Wiki schreiber,du weisst doch dass in Wiki darf jede schreiben .

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Mi, 19. Nov 2008, 16:13

funky75 hat geschrieben:Es lohnt sich nicht wirklich viel mit dir darüber zu diskutieren ( das habe ich zwar auch in andere beiträgen von dir gelesenen wie du einfach zu jede Beitrag trotzst und nein nein nein sagst aber egal), aber das noch zu deine ausage: wenn das so wäre, dann sind ja alle Preisverleiuhungen umsonst .
Fatmir Sejdiu,Kosovos Präsident hat jetzt auch einen Nationalen Preis ( wie du es nennst)von Albanien bekommen,was hat er gutes über Albanien geleistet? Ich könnte zig solche beispiele nennen,Weltweit, aber du wirst ja eh wieder kommen und sagen : ja aaaaber....usw usw.
Oder willst jetzt auch anfangen Mutter Theresa mit Fatmir Sejdiu oder irgendwelchen Schauspieler,Sportler, Sänger oder irgendeinenn komunistischen oder demokratischen politiker etc der mal einen Orden von albsnichen Staat bekommen hat, vergleichen ????
Vereinzelte Beispiele sind die Ausnahme, nicht die Norm/Regel!
funky75 hat geschrieben:Und ja, in Albanien hat sicher Mutter Theresa Hilfsorganisationen (seit anfang 90.), recherche mal ein bisschen besser oder frag einfach deine Verwandten in Albanien,oder WIKI ;-).

Aufjedenfall sollst nicht alles glauben was in Wikipedia steht,besonderes nicht wenn etwas über dich und dein Nation steht den du kennst dich besser als irgendein Wiki schreiber,du weisst doch dass in Wiki darf jede schreiben .
NEIN, es gibt keine Hilfsorganisation mit dem Namen 'Mutter Theresa' in AL. Ich weiss das, weil ich selber für eine Hilfsorganisation gearbeitet habe und für die Koordination mit anderen Hilfsorganisationen in Albanien zuständig war! Eine solche Hilfsorganisation gibt es im Kosovo, aber die wurde nicht von Mutter Theresa, sondern von Kosovaren im Ausland gegründet!

Zu den Quellen: Ich habe lediglich diese Wiki-Quellen angegeben, weil ich keine anderen griffbereit hatte. Ich könnte dir auch einige Bücher zum lesen geben, die dir die Augen öffnen würden (bezüglich Mutter Theresa)! Ich war früher selber so idealistisch wie viele von euch und glaubte an die Wunder von Mutter Theresa. Aber als ich begann, mich für diese wunderliche Frau zu interessieren (in Kombination mit meiner humanitären Tätigkeit in Albanien), habe ich einiges Ernüchterndes und gar Erschreckendes über diese Frau herausgefunden (Bsp. dass Mutter Theresa und ihre Ordensschwestern so stark von der Heilkraft Gottes und Jesu überzeugt waren, dass sie medizinische Fachhilfe für unnötig hielten, resp. dass Gott den Menschen den Leid wegnimmt, wenn er es für nötig hält. Des Weiteren ist Leiden ein zentraler Aspekt in der Philosophie Mutter Theresas und des Christentums allgemein: Leiden wird als Weg ins Paradies interpretiert. Sagt doch schon einiges über das humanitäre Potential von diesem Mutter-Theresa-Orden. Ausserdem pflegte Mutter Theresa Beziehungen zu verschiedenen fragwürdigen Persönlichkeiten, wie dem haiitianischen Diktator Jean-Claude Duvalier, dem Millionen Betrüger Charls Keating Jr., und anderen Persönlichkeiten. Zudem ist heute bekannt, dass viele Gelder von Mutter Theresa diese suspekten Persönlichkeiten ihr gespendet haben.)!

Einige Beispiele: Christopher Hitchesn (berühmter Kritiker von Mutter Theresa), Dr. Aroup Chatterjee (hat einige Jahre als Arzt für Mutter Theresa gearbeitet) oder Tariq Ali.

Links:
http://www.secularhumanism.org/library/ ... _16_4.html
http://www.slate.com/id/2090083
http://home.snu.edu/~dwilliam/f97projec ... ritics.htm
http://www.texnews.com/1998/religion/morph0117.html
http://macintyre.com/content/view/533/105
http://query.nytimes.com/gst/fullpage.h ... A963958260
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Estra
Danke für die vielen Übersetzungen
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Do, 20. Nov 2008, 11:11

Obwohl hier ja nicht Mutter Theresa das Thema ist, scheif ich auch nochmals ab zu ihr.
Zitat aus der offizielen Webseite von:http://www.motherteresa.org/german/layout.html
"Vom Blut her, bin ich Albanerin. Von der Staatsbürgerschaft her, bin ich Inderin. Vom Glauben her, bin ich eine katholische Nonne. Meiner Berufung nach gehöre ich der ganzen Welt. Meinem Herzen nach, gehöre ich einzig und allein, dem Herzen Jesu!"

Sie war seit Geburt katholisch geprägt, sehr gläubige Eltern, dann der Eintritt in den katholischen Orden Loretto in Dublin, von dort wurde sie nach Indien geschickt und hat dann da später den Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" gegründet. Jemand der seit Geburt so sehr im Glauben gelebt hat, ist es schwer einige Dogmen der katholischen Kirche in Frage zu stellen. Daher sicher ihre manchmal doch sehr weltfremden Ansichten was Verhütung usw angeht. Aber was man ihr nicht absprechen kann ist, dass sie sich egal welcher Herkunft oder Religion, um die Menschen gekümmert hat, die wie Abfall weggeworfen wurden, zB Leprakranke und Menschen unterster Kaste usw. Was halt leider auch oft der Fall ist, bei Menschen die voll und ganz im Dienste der Mitmenschen stehen ist, dass sie es mit den Finanzen nicht so haben. Das liegt zum Teil daran, dass sie gar keine oder schlechte Berater haben, oder einfach dass sie ihre Zeit nicht mit solchen Dingen vergeuden wollen und dies dann oft zu Misswirtschaft führt, aber sicher nicht in böser Absicht. Des weiteren hat sich ihre Organisation so weit vergrössert, dass sie mit der Zeit gar nicht mehr bestimmend war für deren Finanzen usw, sondern das übernahmen ja andere für sie. Der Glaube war für sie alles und das ist für Nichtgläubige, und das sind die Personen die sie und ihr Werk in Frage stellen, sehr schwer nachzuvollziehen, ist ja auch verständlich, denn dazu braucht es wirklich Vertrauen.
Ganz persönlich find ich sie hat sehr vieles bewirkt und vielen Menschen geholfen, sei es auch nur damit, dass sie Mensche, verstossen aus der Gesellschaft, in den schwersten Stunden, im Tod, nicht alleine lies.
Da ich nicht katholisch bin, hab ich es nicht so mit der Heiligsprechung und denke, dass dies nicht unbedingt nötig war, aber das ist meine, nicht massgebende Meinung, als Nichtkatholikin. Desweiteren find ich einen nationalen Feiertag auch ein bisschen übertrieben, aber da Albanien nicht gerade so viele Feiertage hat, sei ihnen der von Herzen gegönnt. Aber eine Ehrung von dem Staat, indem sie zwar per Zufall nicht geboren war, weil ihre Eltern noch unterwegs waren, aber doch ihr Heimatort ist und damit da ihre Wurzeln hat, find ich doch angebracht.

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besimi
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Do, 20. Nov 2008, 11:50

Squatrazustradin bin voll deiner Meinung.
Leider denken viele noch das man besser da steht wenn man einen Flughafen oder Strassen nach sie benennt.
Wenn eine Frau schweigt,sollte man sie nicht unterbrechen.
Rechtschreibfehler absichtlich!

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Kusho1983
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Fr, 21. Nov 2008, 12:28

leute,das eigentliche thema war hier james belushi und nicht mutter theresa.also back to the topic!

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Miss_Sunshine
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Fr, 21. Nov 2008, 15:02

Ja, selbstverständlich, 'Balkan-Hasser' und 'Albaner-Hasser', 'Menschenfresser'...
Eigentlich ging es um Gewalt und einer meinte, dass alle aus dem Balkan sehr oft und schnell zuschlagen. Dann hat er noch eins draufgelegt und gesagt „sogar Mutter Teresa ist aus Albanien weggegangen, weil sie es dort kaum ausgehalten hat mit diesen aggressiven Menschen“. Deswegen Balkan-Hasser…
Sie ist zwar in Albanien aufgewachsen, hat jedoch sie in den späten 1980er Jahren laut Nexhmie Hoxha (die Beauftragte für Kultur in der sozialistischen Regierung unter Ramiz Alia) kein Wort albanisch gesprochen, als Hoxha sie besuchte! Sie brauchten einen Übersetzer! Da sehen wir, wie wichtig ihr die Nation war! In ihrer Schule hat sie Italienisch gesprochen, da sie eine Franziskaner-Schule in Shkodra besucht hat, wo die Lehrerinnen Italienerinnen waren!
Ich bin mir aber sicher, dass sie albanisch konnte, wie sonst konnte sie sich mit ihrer Familie verständigen? Sie hat es sehr wahrscheinlich verlernt, als sie in Indien war.

...

Hmm…Okay, ich habe mir fast alles durchgelesen und auch weitere Texte über sie gefunden.
Das meiste Geld des Ordens landet in Rom, auf einem Konto bei der Vatikanbank. Was auch immer dort damit geschieht – den Armen der Welt kommt es nicht zugute. Das Finanzgebaren Mutter Teresas hat Hilfe systematisch verhindert, denn so unterblieb der Aufbau einer effizienten Organisationsstruktur. Die Schwestern werden weder aus- noch weitergebildet, viele der Hilfseinrichtungen arbeiten nicht professionell und die Ordensgründerin war offensichtlich noch stolz auf diesen Zustand: laut stern soll sie die Missionarinnen der Nächstenliebe die “desorganisierteste Organisation der Welt” genannt haben.

Diese zynische Einstellung führt nicht nur dazu, dass Spendengelder nicht für den eigentlich vorgesehenen Zweck eingesetzt werden, Zeugen beschreiben zudem menschenverachtende Zustände, die in den Stationen der Missionarinnen herrschen sollen: Tuberkulosekranke werden nicht isoliert, Spritzen nicht anständig desinfiziert, aus Prinzip wird auf die Verabreichung von Schmerzmitteln verzichtet. Für Mutter Teresa war der Schmerz “das schönste Geschenk für den Menschen”, weil er so, “am Leiden Christi teilnehmen kann”; die britische Zeitung Guardian hingegen sah in den Sterbehospizen nur eine “organisierte Form unterlassener Hilfeleistung”.

Als wäre dies nicht schon genug, sind nun auch noch Vorwürfe aufgetaucht, dass der Orden in Kinderhandelsaktivitäten verstrickt sei. Wiederum der stern berichtet von einem Fall aus Indien, wo Nonnen einer Mutter ihr Kind wegnahmen und nach Deutschland vermittelten – ohne dass die Adoptiveltern ahnten, dass die leibliche Mutter des Kindes noch lebte und ihre Tochter nicht freiwillig weggegeben hatte. Vermittlungsstelle in der BRD ist der Verein pro infante, der wegen seiner Praktiken von einer Reihe von Adoptionsexperten heftig kritisiert wird. Die Motivation dürfte sowohl bei den Missionarinnen als auch bei ihren deutschen Helfern in erster Linie ideell sein: arme Heiden-Kinder zu guten Christen machen. Juristisch scheint dagegen übrigens (zumindest von der BRD aus) keine Möglichkeit zum Eingreifen zu bestehen. Zwar stellte ein Gericht im betreffenden Fall fest, “dass die Voraussetzungen für die Adoption ... nicht ordnungsgemäß geschaffen waren”, da die Verfahrensfehler jedoch in Indien stattgefunden hätten, sei pro infante dafür nicht haftbar zu machen.

Dass Nonnen sich dafür hergeben, sogar Dokumente zu manipulieren, erscheint nur auf den ersten Blick überraschend. Wenn die Erzählungen ausgestiegener Missionarinnen stimmen, werden die jungen Frauen von Beginn an großem psychischen Druck ausgesetzt, der von Sekten und sonstigen Psychogruppen bekannt ist und darauf abzielt, die Identität der Nonnen aufzulösen. Dazu gehören ein aufs straffste durchgeregelter Tagesablauf ebenso wie Schlafentzug; die Zensur der Lektüre ebenso wie häufige Versetzungen, damit keine Fenster nach draußen aufgestoßen und keine Bindungen aufgebaut werden können. Dass bei solchermaßen konditionierten Menschen ethische Maßstäbe verrutschen können und ein vermeintlicher Dienst für Gott weltliches Recht und die Interessen von Menschen aufwiegen, ist hinreichend bekannt.
Quelle:http://www.mutter-teresa.info/verachtung.html

Es schockiert mich das zu lesen. Ich kann’s fast nicht glauben, weil ich bis jetzt nur Gutes von ihr gehört habe. In der katholischen Kirche wird sie immer erwähnt.

Zum Bsp. dachte ich auch, dass ihre Organisationen, nachdem sie gestorben ist, immer noch funktioniert haben und den Flüchtlingen vom Kosovo Krieg sehr geholfen haben.

Ich habe sogar ein albanisches Buch über sie :|

Squatrazustradin
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Fr, 21. Nov 2008, 17:55

^^^ Da sag ich nur:
Wenn der Vorhang fällt sieh hinter die Kulissen
die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen
Geblendet vom Szenario erkennt man nicht
die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht
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Fr, 21. Nov 2008, 21:54

Wir können auch mit den Belushis fortfahren und über deren schlechte Eigenschaften schreiben.
John Belushi: nach der Erfolgsstory von Blues Brothers, in den Drogen und Alkoholsumpf abgetriftet und bei einem Mix von Heroin und Kokainschuss gestorben. Sein Bruder Jim konnte sich erst nach dem Tod von John im Filmgeschäft einen Namen machen.
Beide sehr gute Bluesmusiker. Warum hat man eingentlich den Bruder nie erwähnt bei der ganzen Geschichte der Ehrung? Schade find ich, wenn schon denn schon.

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Sa, 22. Nov 2008, 13:37

besimi hat geschrieben:Squatrazustradin bin voll deiner Meinung.
Leider denken viele noch das man besser da steht wenn man einen Flughafen oder Strassen nach sie benennt.

Po e shkruaj komentin tim në shqip... Personalisht, pata fatin të shikoja Nënë Terezën kur erdhi për herë të parë në Shqipëri... Nderimi me emrin e saj i një rruge apo një aeroporti, është shumë pak, pasi nuk mund të vlerësohet me asgjë puna e kësaj zonje, gruaje madhështore... Një grua e vogël, me një zemër të madhe... Ishte regjimi komunist, që nuk e lejoi të vinte në Shqipëri, as në momentin më të vështirë të varrimit të nënës së saj, dhe ky është një Fakt që s'mund ta mohojë askush...! Gjithashtu, m'u dha rasti, që të punoja me motrat e Nënë Terezës afërsisht një vit e gjysmë dhe, mund t'ju them pa druajtje, se puna dhe ndihma e tyre në vitin 1993, ishte një ndihmë e madhe për ne ... Kush e ka përjetuar atë kohë (ndoshta i kujtohen vitet e trazirave, krizës së madhe të viteve '91, '92, '93), e di fare mirë se çfarë kushtesh patën spitalet, sa ushqime kishin dyqanet ... S'kishim mjete dezinfektimi, ilaçe (medikamente), serume, doreza, gjilpëra, shampo, ushqim për të sëmurët..., me një fjalë, mungonin gjërat më elementare... Ishin motrat e Nënë Terezës, që na ndihmuan me mjete mjeksore, veshmbathje, ushqime etj... Janë po ato motra që kontribojnë dhe sot...Se çfarë ndihme japin ato edhe sot, mund të shkoni dhe ta shihni me sytë tuaj në disa qytete të Shqipërisë. Mua, personalisht, nuk mund të ma kthejë asnjeri në botë mendimin, nderimin dhe respektin kundrejt Nënë Terezës dhe motrave që ndjekin rrugën e saj!!!

egnatia
Koha s'vjen pas teje, ti hiq pas kohese!
Naim Frasheri

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