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(AL)OVE
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Albanische Identitäten in Veränderung

Mi, 05. Sep 2007, 11:05

Eine spannende Arbeit zum oben genannten Thema. Die PDF-Datei ist 11 Seiten lang, aber lesenswert.

http://www.kakanien.ac.at/beitr/emerg/IHerscht1.pdf

Folgender Abschnitt ist sehr interessant und beschreibt ziemlich treffend das Verständnis der Albaner zum Westen:

"Bildlich beschreibt er das, was im albanischen Verständnis über den Westens steckt, als »ein weit liegendes, versprochenes Land« und nicht als »einen kommenden Retter«. Deshalb bewirkt diese Definition des Westens auch keinen innerstaatlichen Zusammenhalt und keine Motivation, sich im eigenen Land einzubringen, sondern fördert ungewollt die Massenemigration in das »versprochene Land«, in den
Westen."

Gruss

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(AL)OVE
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Mi, 05. Sep 2007, 14:00

echt traurig dass dieser, meiner meinung nach sehr spannender bericht, auf wenig interesse stösst.

Miss-B
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Mo, 10. Sep 2007, 22:48

HEY ALOVE ersteinmal Danke das du dir die Mühe machst uns zum Lesen zu bringen :lol:

:arrow: Rund eine Million Albaner haben in den vergangenen fünfzehn Jahren ihr Heimatland
verlassen.
Nicht mehr?!!

:arrow: Im negativsten Fall
wird Albanien – auch wenn es selbst gute Fortschritte gemacht hat – auf andere, weniger
schnelle Staaten warten, wenn sie alle gleichzeitig der EU beitreten sollen.
Welche Staate sind damit gemeint??


:arrow: Der Staat hat keine ausgeprägte Legitimität in den Köpfen
der Menschen. Ganz im Gegenteil, der Staat hat wenig für den Bürger geleistet und ihn oft
seinem Schicksal überlassen.
Oh Ja!! Desswegen so wenig "Vertrauen" dem Staat gegenüber...

:arrow: Alle anderen Lebensformen (z.B. in der Diaspora)
wurden negiert und ideologisch unschädlich gemacht. Jeder Kontakt mit der Außenwelt, auch
jener mit Auslandsalbanern wurde kontrolliert.
Wie bitte ist das zu verstehen? Wie wollen sie allles kontrolliert haben?!

:arrow: Im Text ist noch zu entnehmen, dass die Albaner im "Geist" noch ein wenig Missvertrauen gegenüber der Nachbarstaaten sowie allen anderen Fremden. (Finde den Abschnitt nicht mehr hab es zusammengefasst)
Was meinst du, wie alnge es noch dauern wird bis dieses Missvertrauen weg ist? Noch ein Jahrzehnt?? :?:

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Shqipetare
Danke für die vielen Übersetzungen
Danke für die vielen Übersetzungen
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Di, 11. Sep 2007, 0:05

Bin grade damit durch und muss sagen,dass die Autorin eine eine tolle Arbeit abgeliefert hat.Sie hat so ziemlich alles zusammenfassend erwähnt und sehr elegant formuliert.

Was ich besonders gut fand wäre,dass sie die politischen Missstände Albaniens präzise und wahrheitsgemäß darstellt.Sie hat auch für eine "Nicht-Albaner" deutlich gemacht,dass die Regierung vielmehr die Politiker,die sich eigenltich mehr oder weniger für das VOLK einsetzen müssten,dieses schon immer im Stich gelassen haben!!!

Außerdem,finde ich auch den religiösen Aspekt sehr gut beschrieben,denn es kann jetzt jeder behaupten was er will,aber in den Herzen der Albaner herrscht nun mal kein ausgeprägtes Religionsbewusstsein.Und ich war auch sehr erleichert als sie den Satz"Die Religion des Albaners ist das Albanertum"erwähnt hat,den dieser beschreibt so ziemlich genau die REALITÄT!!!


LG Shqipetare
Me dogji malli moj nena ime...

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shaker
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Sa, 22. Sep 2007, 19:13

al love

es ist ein sehr gut korrekt und kompakt geschriebener bericht, es ist vollgeladen und sehr komprimiert geschrieben, so dass auswärtige es nicht so einfach haben draus zu kommen....

auch wenns nur 11 seiten sind,sind sehr viele informative hintergründe genau und effizient beschrieben...
um das ganze zu lesen und es auch wirklich verstehen zu können sollte man sich die zeit nehmen und die mühe machen...

es sind sehr viele sachen worüber im forum gschrieben wird, welche dort drin schon sehr viele antworten liefern...

jeki
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Registriert: Mi, 12. Sep 2007, 9:17

So, 23. Sep 2007, 13:15

Dieser Text ist wohl mit der EU -Frage eng verbunden, gar moltiviert.

Was die albanische Identität angeht, so fehlte mir im Text der Bruch der Clanstrukturen zum wandel in die Grossfamilien und die heutige Zeit indem wir uns gerade befinden, der bruch der Grossfamilien und Wandel in Familien und er differenziert die Gesellschaft in Albanien Mazedonien und Kosovo seit dem Rückzug der Osmanen nich, sondern ignoriert die Albaner die in den Nachbarstaates verstreut sind gar, obwohl sie eine beträchtige Zahl ausmachen also somit schon redenswert wären, schade eigentlich.

Aber Interessant, was mich überrashte ist die klare Schlussfolgerung dass die Albaner pelasgisch illyrsicher Abstammung sind.

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