Benutzeravatar
Magnet
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1708
Registriert: Do, 07. Sep 2006, 11:24

Haben sich die Diaspora-Kids verändert?

Fr, 11. Mai 2007, 16:37

Hallo zusammen

Mir ist aufgefallen, das ich schon seit längerem keine neuen Themen eröffnet habe. Also möchte ich hier eine Diskussion starten mit der Frage:

Haben sich die albanischen "Diaspora-Kids", zu denen vor allem Jugendliche dazugehören, verändert oder sind sie immer noch die gleichen Idioten geblieben über die man sich lustig macht?

Ich weiss nicht, vielleicht bilde ich mir das nur ein, aber ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass sie sich verändert haben, dass sie reifer geworden sind und endlich ihre wahre Identität als Albaner gefunden haben. Früher waren sie einfach nur die Ausländer, die einen auf Gangsta machten und ständig nur Probleme machten. Klar, solche Idioten gibt es Heute immer noch genug, aber findet ihr nicht, dass sich viele Albaner zum Guten verändert haben? Ich bekomme immer mehr mit, was für tolle Albaner und Albanerinnen es auf der Welt gibt, auf die man wirklich stolz sein kann und mich wieder daran erinnern was es heisst ein Albaner zu sein.

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Fr, 11. Mai 2007, 20:21

Hmmm, also wenn man so mal durch Zürich flaniert dann dominiert doch eindeutig der "Wannabe-Gangsta" Typ. Ich weis nicht, es kommt sicherlich auch darauf an wie man Erfolg & Reife definiert. Die meisten verbinden das mit universitärer Reife oder finanziellem Erfolg. Meiner Meinung nach sind aber auch, und das sind viele, die anständigen, nicht kriminellen KV-Ausgebildeten, ein tolles Exempel. Die fallen aber eben nicht auf weil sie eben ein ganz normales Leben führen, es fallen eben doch meistens die negativen Beispiele auf und dominieren damit das Bild.

In meiner engeren Familie z.B. (Schwester und Cousins/Cousinen ersten Grades) sind wir 13 Personen meiner Generation. 4 haben in der Diaspora bereits die Uni abgeschlossen und arbeiten, 7 studieren derzeit erfolgreich in der Diaspora und zwei in Mazedonien. Von daher war mein Bild sowieso niemals so richtig dunkel, die meisten negativen Bsp. hab ich erst erfahren seit ich in Zürich lebe (sowohl in real als auch aus den ständigen Zeitungsberichten)
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Benutzeravatar
Magnet
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1708
Registriert: Do, 07. Sep 2006, 11:24

Fr, 11. Mai 2007, 23:34

Ja, es stimmt schon, die Negativen Beispiele dominieren das Bild und das ist auch nichts Neues. Daher kann ich auch so manch einen Schweizer verstehen, der ein schlechtes Bild von uns Albanern hat, denn wenn man uns nicht wirklich kennt, ist es wirklich schwer ein anderes Bild von uns zu haben, als das was in den Medien präsentiert wird.

Das Problem ist nur, dass die "guten" Albaner kaum beachtet werden , weil das nicht ins Klischee-Denken passt und damit meine ich jetzt nicht nur erfolgreiche Albaner, sondern einfach Albaner mit einem guten Charackter.

Ich weiss nicht, wie viele male ich erzählt habe, dass ich ein Albaner bin und dann kam so eine dumme Antwort wie: "Du bist aber auch nicht der typische Albaner". Nur weil ich eine etwas höhere Schule besucht habe. Das sind dann eben diese Leute, die uns nicht wirklich kennen und nicht wissen, dass wir im Grunde genommen ein sehr ehrgeiziges Volk sind.

Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass sich unser Ruf spätestens mit der nächsten Generation wesentlich verändern wird.

Estra
Danke für die vielen Übersetzungen
Danke für die vielen Übersetzungen
Beiträge: 4413
Registriert: Di, 22. Mär 2005, 21:27

So, 13. Mai 2007, 12:36

Hmm ja schwierige Frage..
Ich mache die Beobachtung, dass in Gegenden der Ostschweiz, inklusive Zürich, eher noch dieses negativ Bild ist und das bring ich in Zusammenhang mit der realtiv hohen Anzahl alb. Jugendlichen. In Winterthur zB. kannst du locker (im Zentrum) jeden Dritten alb. ansprechen und du hast einen Treffer. Da macht sicher auch viel die Gruppendynamik aus, je mehr alb. Jugendliche du in deiner Umgebung hast, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich ihnen anschliesst und sie dich beeinflussen. Je weniger du aber die Möglichkeit hast dich einer solchen Gruppe anzuschliessen und deinen eignen Weg machst umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eben dadurch auch nicht in dieses negativ Bild kommst....
Gruss Estra

Benutzeravatar
Magnet
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1708
Registriert: Do, 07. Sep 2006, 11:24

So, 13. Mai 2007, 14:47

Estra hat geschrieben:Hmm ja schwierige Frage..
Ich mache die Beobachtung, dass in Gegenden der Ostschweiz, inklusive Zürich, eher noch dieses negativ Bild ist und das bring ich in Zusammenhang mit der realtiv hohen Anzahl alb. Jugendlichen. In Winterthur zB. kannst du locker (im Zentrum) jeden Dritten alb. ansprechen und du hast einen Treffer. Da macht sicher auch viel die Gruppendynamik aus, je mehr alb. Jugendliche du in deiner Umgebung hast, umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich ihnen anschliesst und sie dich beeinflussen. Je weniger du aber die Möglichkeit hast dich einer solchen Gruppe anzuschliessen und deinen eignen Weg machst umso grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eben dadurch auch nicht in dieses negativ Bild kommst....
Gruss Estra
Absolut deiner Meinung! Genau das selbe habe ich jetzt auch gedacht! :wink:

Es kommt halt wirklich darauf an, in welcher Gegend man aufwächst. Nehmen wir mal an, man wohnt als Albaner in einem Zürcher Vorort Quartier, wo es viele Albaner gibt. Da würden sich die meisten, als Albaner, sich dieser Gruppe anschliessen und Fakt ist eben, das solche Gruppen meistens Mist bauen. Diese Kids haben meiner Meinung nach, einfach zu wenig Vorbilder, sie machen einfach nur das nach, was ihnen die Grossen vormachen und meistens machen eben die Grossen, das was sie nicht tun sollten. Und doch bin ich der Überzeugung, dass es besser wird, meiner Meinung :)

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Mo, 14. Mai 2007, 0:48

Magnet hat geschrieben:Das Problem ist nur, dass die "guten" Albaner kaum beachtet werden , weil das nicht ins Klischee-Denken passt und damit meine ich jetzt nicht nur erfolgreiche Albaner, sondern einfach Albaner mit einem guten Charackter.
Natürlich nicht, aber das ist auch nachvollziehbar. Wieso sollte man auch über den angepassten Durchschnittsbürger was schreiben? Berichte in den Medien werden lediglich außergewöhnlichen Erfolgen und kriminellen Straftaten gewidmet (überspitzt gesagt). Und bei uns ist es eben so das 90% aller Berichte negativ sind und nur 10% positiv (zu Recht, da das Ratio von Straftaten gegenüber außergewöhnlichen Erfolgen eben 9:1 ist [in der Schweiz]).

Und das die Umgebung natürlich extrem maßgebend ist, ist selbstverständlich. Aber dazu wurde ja in den letzten 2 Postings alles gesagt (Wichtiges Stichwort: Gruppendynamik), daher zieh ich meinen Beitrag nicht unnötig in die Länge.

By the way: Darf man fragen was für eine "höhere Schule" du besucht hast? Uni? FH? Fernuni? Diplomprüfung?
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Benutzeravatar
Magnet
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1708
Registriert: Do, 07. Sep 2006, 11:24

Mo, 14. Mai 2007, 1:20

Vienna hat geschrieben: Natürlich nicht, aber das ist auch nachvollziehbar. Wieso sollte man auch über den angepassten Durchschnittsbürger was schreiben? Berichte in den Medien werden lediglich außergewöhnlichen Erfolgen und kriminellen Straftaten gewidmet (überspitzt gesagt). Und bei uns ist es eben so das 90% aller Berichte negativ sind und nur 10% positiv (zu Recht, da das Ratio von Straftaten gegenüber außergewöhnlichen Erfolgen eben 9:1 ist [in der Schweiz]).
Stimmt, aber es geht nicht darum, was die Medien schreiben, sondern darum wie der einfache Schweizer denkt und diese Leute haben ein so verzerrtes Bild von den Albanern (natürlich auch wegen den Medien, ist klar) , aber auch deswegen, weil sie uns einfach nicht richtig kennen oder nicht kennen lernen wollen. Ich meine, schau dir mal Lars an, er ist Schweizer, er kennt unsere Geschichte, unsere Kultur usw. sehr gut. Ihm würde nie der Gedanke kommen uns alle als kriminelle Schläger oder sonst was zu bezeichnen? Oder Lars? Sag jetzt nichts falsches :lol:
Vienna hat geschrieben: By the way: Darf man fragen was für eine "höhere Schule" du besucht hast? Uni? FH? Fernuni? Diplomprüfung?
Nein darfst du nicht! :lol: Ich besitze die Matura und ein Diplom als Softwarentwickler und bilde mich nachher weiter. Wahrscheinlich im Bereich Wirtschaft.

kosovar
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 775
Registriert: Fr, 10. Mär 2006, 15:32

Mo, 14. Mai 2007, 17:35

leider sind die diaspora kids noch schlimmer geworden, und dieses gangstergehabe scheint gut anzukommen.naja, ich hoffe das sich das mal bald ändert, wobei es schlecht danach aussieht. es nervt, wegen solchen gucken andere leute komisch wenn man sagt das man albaner ist ,weil die denken das alle so sind. bei schlägereien müssen die natürlich sofort dabei sein, aber auch bei schießereien waren die dabei. auch die älteren ziehen unseren ruf in den dreck, vor paar monaten wurde eine frau in stuttgart auf den flughafen erschossen, vor 2 wochen oder so wurde ein grieche von 2 kosovo-albanern erschossen. auch in reportagen werden albaner oft genannt wenn es um ausländerkriminalität geht. ich finde deutschland und die schweiz sollten härter durchgreiffen, und das gegen alle ausländer die sich nicht benehmen können.
Bild

Benutzeravatar
lord_red_dragon
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 410
Registriert: Mi, 04. Jan 2006, 21:50

Mo, 14. Mai 2007, 21:27

ne gute frage magnet!
ich kan aus meiner sicht sagen viele sind gleich geblieben immer noch möchtgern "gangsta" und es gibt immer noch einige mit der einstellung "weist du wer ich bin MAN".
doch zu einem schatten gehört immer auch licht dazu, und die gibt es doch noch vllt. sogar in der mehr zahl doch man hört und liest ja nur das schlechte.
wenn ich mir hier einige im forum anschaue fühl ich mich echt stoltz das ich mich auch ein albaner nennen kann!
wenn man an einem Gymnasium vorbei fährt hört man manchmal auch einige jugentliche die albanisch sprechen und sogar in der uni.
ich arbeite als verkäufer und habe jeden tag mit jugentlichen kontakt, mit albanern und allen anderen nationalitäten, doch ich muss sagen so viel respekt wie die albanischen jugentlichen vor mir haben als verkäufer hat niemand, natürlich sind sie laut und frech mit freunden doch sie haben trotzdem anstand, und reden mich sogar mit "sie" an.
letzens habe ich mit einem 15 jährigen albaner gesprochen er kiffte und rauche und war auch ein "gangster", voll auf dem schiefen bahn, doch seit einigen wochen hat er es gemerkt das ihm das nicht weiter hilft, er hat mit kiffen aufgehört und raucht nur noch eine schachtel in der woche, und ein "gangster" ist er auch nicht mehr, als ich ihn letztens wieder sah erkannte ich ihn kaum so sehr hat er sich verändert.
im kurzen und ganzen find ich das sich unseren kleinen brüder und schwestern doch langsam richtung "guten" weg bewegen.
den weg bei dem ein wort ein wort ist ein schwur ein schwur und keine leere versprechung!
und das sollte auch so sein.
Wörter sind gut doch Taten sind besser.

Die Verantwortung zu tragen ist hart, die Kosnequenzen zu tragen noch härter.

Benutzeravatar
skenderbe
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1061
Registriert: Di, 27. Mär 2007, 16:13

Di, 15. Mai 2007, 10:59

ziemlich interessantes thema.
hab auch gedacht sowas anzufangen.
also ich bin in einem Vorort von Bern aufgewachsen.
da giebt es ziemlich viele Albaner und besonders eine jugendliche alb. Gruppe in meinem Alter (welche oft mit schlägereien und Vergewaltigungen in Verbindung waren) ich hab auch guten Kontakt zu denen (schon immer gehabt) und immer wen sie mich sehen, dan sagen sie dass sie sie seien stolz auf mich, da ich den Ruf der albaner etwas angenehmer mache. Sie sagen dan hätt ich es doch früher begriffen, dan hätte ich jetzt so wie du, eine gute ausblidung und Aussichten erhalten.
Leider giebt es immernoch ziemlich viele Vorurteile und obwohl ich immer ein guter Schüler war ,besonders in Wirtschaft und Rechts, hatte ich es ziemlich schwer eine Stelle zu finden. hab vor einiger Zeit erfahren, dass meine Ausbildnerin (mache ne Kaufmänische Ausbildung) mich anfangs garnicht nehmen wollte, gerdae wegen dem schlechten Ruf.
Ich finde es echt fies. Aufgrund einzelner Leute kriegen andere weniger Aussichten. Ich muss zugeben ich war selber mal so ein "gangsta" oder besser gesagt ich wollte einer sein. wollte ich immer mit anderen messen und zeigen das ich ein "proud albanian" bin! aber ich hab früh genug gemerkt, dass es nix bringt und wen ich kämpfen wollte, dan könnte ich das im Ring machen und nciht auf der Strasse.
Ësht nje gju qe e flasim tanë, ësht nje ven qe e thrasim nanë.

Benutzeravatar
lord_red_dragon
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 410
Registriert: Mi, 04. Jan 2006, 21:50

Di, 15. Mai 2007, 20:28

@skenderbe
das wir ausländer vor allem wir albaner in einem topf geschmissen werden muss ich jeden tag feststellen bei der arbeit, alle reden schlecht über uns alle nur weil einer etwas schlechtes gemach hat.....aber...es gibt hoffnung....

dein letzer satzt gefällt mir echt gut den sag ich auch sehr oft, ich war in der dritten oberstufe als ich aufgehört habe blödsinn zu machen, und wenn ich heut drüber nachdenke ist es gut so wer weiss wo ich jetzt währ wenn ich mich nicht verändert hätte.

...ich red ungern gutes zueg über mich doch ich bin der einizge im betrieb der die ausländer verteidigt gegen mehrere schweizer auf einmal, das beste ist ich habe gemerkt die schweizer lernen auch dazu ( ein wuder ist geschehn^^) zumindenst bei unseren gesprächen schmeissen sie nicht alle auf einen topf und sagen immer wieder:
man soll nicht vergessen es gibt auch gute ausländer wie der herr krasniqi hier, deswegen sollten die medien nicht so hart und aufdringlich sein.
ich sehen das als einen riesen erfolg das ich über 5 schweizer zum umdenken gebracht habe am anfang hasten sie alle die ausländer, sie sind sogar netter zu den ausländischen kundschaft geworden und beraten sie mit einen "angemssenen" respekt :D
Wörter sind gut doch Taten sind besser.

Die Verantwortung zu tragen ist hart, die Kosnequenzen zu tragen noch härter.

Benutzeravatar
skenderbe
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1061
Registriert: Di, 27. Mär 2007, 16:13

Di, 15. Mai 2007, 20:53

lord_red_dragon hat geschrieben:@skenderbe
das wir ausländer vor allem wir albaner in einem topf geschmissen werden muss ich jeden tag feststellen bei der arbeit, alle reden schlecht über uns alle nur weil einer etwas schlechtes gemach hat.....aber...es gibt hoffnung....

dein letzer satzt gefällt mir echt gut den sag ich auch sehr oft, ich war in der dritten oberstufe als ich aufgehört habe blödsinn zu machen, und wenn ich heut drüber nachdenke ist es gut so wer weiss wo ich jetzt währ wenn ich mich nicht verändert hätte.

...ich red ungern gutes zueg über mich doch ich bin der einizge im betrieb der die ausländer verteidigt gegen mehrere schweizer auf einmal, das beste ist ich habe gemerkt die schweizer lernen auch dazu ( ein wuder ist geschehn^^) zumindenst bei unseren gesprächen schmeissen sie nicht alle auf einen topf und sagen immer wieder:
man soll nicht vergessen es gibt auch gute ausländer wie der herr krasniqi hier, deswegen sollten die medien nicht so hart und aufdringlich sein.
ich sehen das als einen riesen erfolg das ich über 5 schweizer zum umdenken gebracht habe am anfang hasten sie alle die ausländer, sie sind sogar netter zu den ausländischen kundschaft geworden und beraten sie mit einen "angemssenen" respekt :D
ja den letzten satz hab ich dan tatsächlich umgesetzt.
ich hab schon immer kampfsport gemacht, seit ich 8 bin. und wollte immer meine kräfte unter beweisstellen, da ich in diesem alter keinen full contact betreiben durfte. dan bin ich zu thaibox gewechselt und alle haben mich dan benieden weill ich das als sport mache, aber die antwort war immer die selbe: wieso bezahlen wenn ich es auf der strasse gratis kann... :roll:
Ësht nje gju qe e flasim tanë, ësht nje ven qe e thrasim nanë.

Benutzeravatar
Longitudinal
Danke für die vielen Übersetzungen!
Danke für die vielen Übersetzungen!
Beiträge: 840
Registriert: Di, 06. Jun 2006, 10:48

Di, 15. Mai 2007, 21:00

lord_red_dragon hat geschrieben:ch war in der dritten oberstufe als ich aufgehört habe blödsinn zu machen
So früh schon? :o
Ich mache dieses Jahr mein Abitur und naja......ich mache trotz meiner 18 Jahre noch immer Blödsinn mit meinen Freunden, wenn auch nicht mehr so vermehrt wie früher (Falls du genau wissen willst, was für speziellen Blödsinn... kannst du mich gerne im MSN adden^^). Ich werde jedoch nicht diskriminiert, weil wir eine Gruppe aus verschiedensten Nationen samt Österreichern sind und uns auf eine nicht differenzierbare Kollektivschuld verlassen könnten, falls wir jemals erwischt werden sollten! :P

Benutzeravatar
lord_red_dragon
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 410
Registriert: Mi, 04. Jan 2006, 21:50

Di, 15. Mai 2007, 21:09

@skenderbe
ja wieso nicht auf der szrasse :P
das sagen die jenigen die noch nie kampfsport gemacht haben, auf der strasse ist es zwar gratis aber die konsequenzen sind viel viel viel höher.
PS: ich hab auch mal ein paar jahre kampfsport gemacht so bald ich meine lehre fertig hab beginne ich wieder :D

@Longitudinal

hehe alter ich weiss nicht was du unter ":-P" verstanden hast :D mit freunden ab hängen und spass haben, hab ich heut noch, ich dachte da ehre an körperverletzung und straftaten wo man mit dem gesetz in kontakt trifft, 3 von 4 meiner freunde waren schon im knast weil sie nicht aufgehört haben, und alle sind neidisch auch mich weil ich es nicht übertrieben habe :D
Wörter sind gut doch Taten sind besser.

Die Verantwortung zu tragen ist hart, die Kosnequenzen zu tragen noch härter.

Benutzeravatar
Longitudinal
Danke für die vielen Übersetzungen!
Danke für die vielen Übersetzungen!
Beiträge: 840
Registriert: Di, 06. Jun 2006, 10:48

Di, 15. Mai 2007, 21:18

lord_red_dragon hat geschrieben: @Longitudinal
hehe alter ich weiss nicht was du unter ":-P" verstanden hast :D mit freunden ab hängen und spass haben, hab ich heut noch, ich dachte da ehre an körperverletzung und straftaten wo man mit dem gesetz in kontakt trifft
Ok, Menschen fassen wir nicht an, das ist oberstes Angebot, aber ansonsten.......wie gesagt, du kannst mich gerne im MSN adden :lol:

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Di, 15. Mai 2007, 22:12

Man muss differenzieren: Blödsinn machen ist an sich nichts verwerfliches und gerade das schöne an der Jugend. Man macht Mist ohne sich dabei dämlich zu fühlen :lol:

Die Probleme fangen erst an wenn es zu ernsteren Übertretungen kommt (Raub, Diebstahl, Körperverletzung, etc)... Ich bezweifle das jemand wer meine Wienkarriere im Blödsinn machen toppen kann :wink: mit dem Gesetz bin ich aber noch nie gekommen, und es waren auch nie Sachen dabei die man verheimlicht weil es einen schlechten Eindruck hinterlassen könnte...

Im Prinzip ist das ja das schönste, im gemütlichen Freundeskreis nachher all die "Räubergeschichten" erzählen... köstlich.. :lol: :lol: :lol:

In der Schweiz sind die Leute da deutlich zurückhaltender... oder vll. ist auch das fortschreitende Alter daran schuld... :?
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Viktor
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 2947
Registriert: Mo, 26. Dez 2005, 16:51

Di, 15. Mai 2007, 23:37

Irgendwie bekomm ich das Gefühl dass einige Albaner hier selbst rassistisch und vourteilhaft gegenüber Albaner sind.

Benutzeravatar
skenderbe
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 1061
Registriert: Di, 27. Mär 2007, 16:13

Mi, 16. Mai 2007, 9:35

lord_red_dragon hat geschrieben: @skenderbe
ja wieso nicht auf der szrasse :P
das sagen die jenigen die noch nie kampfsport gemacht haben, auf der strasse ist es zwar gratis aber die konsequenzen sind viel viel viel höher.
PS: ich hab auch mal ein paar jahre kampfsport gemacht so bald ich meine lehre fertig hab beginne ich wieder :D
ja hab ich mir auch gesagt. aber wenn man auf der strasse kämpft, dan ist man meiner meinung anch feige, den dan stehen alle freunde drum herum und packen dich fest damit der andere rein schlagen kann oder so.
wen ich im ring kämpfe, dan nur für mich, denn da weiss ich genau, dass der andere auch von sich aus kämpfen will und nicht dazu gezwungen wird. die folgen für einen Kampf auf der strasse sind sehr speziell. wen man aggresiv ist, dan spührt man keine schmerzen mehr, weil der adrenalin spiegel so hoch steigt, das man sich vorkommt wie in einer achterbahn. deshalb überschätzt man sich dan wen man nichts spührt. man glaubt man sei stark und wen der eine dan den andere zu boden geschlagen hat, dan spührt er seine schmerzen erst nach dem kampf und die ursache davon kann bewusstlosigkeit sein oder hirnerschütterung.
wenn man kampfsport macht, kriegt man respekt vor dem gegner. nicht nur im ring sondern auch auf der strasse, weiss man wie man sich verhalten muss, wenn einer kommt und dich blöd anmacht. man versucht auch fataleverletzungen zu vermeiden, weil man dan weiss welche folgen solche verletzungen haben können.
find ich toll, das du kampfsport gemacht hast.
aber wieso warten? ich bin auch in dr Lehre und betreibe intensiv thaibox.
habe vorher ca. 4 Jahre Karate gemacht.
Ësht nje gju qe e flasim tanë, ësht nje ven qe e thrasim nanë.

Benutzeravatar
lord_red_dragon
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 410
Registriert: Mi, 04. Jan 2006, 21:50

Mi, 16. Mai 2007, 18:19

@Vienna
vllt. hat es doch was mit dem alter zu tun

@skenderbe
das bin ich ganz deiner meinung, im ring ist es etwas anderes und wenn man kampfsport macht dan lernt man wie du es sagtes grosse schäden zu vermeiden hab ich selbst gemerkt, man achtet "hat mehr respekt" mehr auf den anderen auch wenn er ein voll idiot ist.
ich habe aufgehört weil ich von 6.30 bis 18.30 arbeiten muss und habe an 3 tagen schule (2 davon je am nachmitag) und da bleibt kaum zeit zum lernen wenn ich noch 2 bis 3 mal in der woche tranieren würde, deswegen nach der lehre danach muss ich nicht mehr lernen.
ich habe vor 5 oder 6 jahren 2 jahre judo gemacht und danach ein jahre "kung fu" (mit meinem oberstufenlehrer der konnte das war aber nicht sehr intensiv) und danach noch ine halbes jahr teakwon do, danch hab ich aufgehört, arbeit und schule liessen es nicht zu.
Wörter sind gut doch Taten sind besser.

Die Verantwortung zu tragen ist hart, die Kosnequenzen zu tragen noch härter.

Vienna
Senior Member
Senior Member
Beiträge: 975
Registriert: So, 16. Apr 2006, 0:27

Mi, 16. Mai 2007, 18:28

Ist zwar Offtopic aber es passt gerade in den Gesprächsfluss: Ich hab von meinem 6ten bis zum 14ten Lebensjahr Judo trainiert und dann in den letzten 3 Jahren auch an Turnieren teilgenommen. Nach meinem größten Erfolg hab ich dann von einem Tag auf den anderen aufgehört, hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht. Was meinen Vater damals, das hab ich aber erst später erfahren, sehr enttäuscht hat, zumal er den Zeitpunkt mehr als unpassend fand (grad nach dem größten Erfolg meiner Leistungslaufbahn) und es nicht ganz nachvollziehen konnte.

Heute denke ich mir noch manchmal das es besser gewesen wäre weiterzumachen, zumal ich recht gut war... naja, aus der damaligen (kindlichen) Perspektive wars die richtige Entscheidung und ich hab erst vor 2 Jahren angefangen mir darüber Gedanken zu machen...
"Im Leben kommt es nicht darauf an gute Karten zu haben, es kommt darauf an mit schlechten Karten gut zu spielen"
R. L. Stevenson

Zurück zu „Leben in Westeuropa“