zu albanern im speziellen in bezug auf die integrationspolitik kann ich eigentlich nicht viel sagen.
in hamburg haben die albaner, die ich kenne, unter dem osmani-clan-ruf zu leiden. aber allgemein sagt man albaner ja nur schlechtes nach. leider, leider.
allgemein bin ich der ansicht, dass zu wenig interkulturelle begegnungen zwischen albanern und deutschen stattfinden. vorurteile werden ohne kontakt nicht abgebaut. hinzukommend wären gesprächskreise für ausländer, um sprachkenntnisse zu verbessern und einander die kultur und heimat des anderen näher zu bringen, nötig und lobenswert.
von sprachkursen, die auch wirklich etwas vermitteln, wollen wir gar nicht erst reden.
ghettos sollten vermieden werden. ausländische kinder durch förderunterricht besser in die klassen integriert. ich bin der meinung, dass man den eltern bei der erziehung ihrer kinder nicht zu sehr hereinreden sollte, aber wenn die kinder zu hause nur albanisch/jede andere sprache außer deutsch sprechen, wie sollen sie dann die deutsche sprache erlernen?!
das sind die bereiche, die mir am stärksten auffallen.
ob sich die albaner als masse gut integriert haben, kann ich nicht beantworten. ich kenn ja nicht alle. und hab auch noch nie für längere zeit im ausland gelebt. die erfahrungen, die mein mann gemacht hat, zeigen mir, dass es wahrlich nicht einfach ist sich zu integrieren, wenn man keine unterstützung von "deutschen" hat. er versucht sein bestes, aber auch, weil meine familie und ich ihn antreiben und ihm die deutsche gesellschaft näher bringen.
andere albaner, die ich kenne, verhalten sich bezüglich des integrationsprozesses eher kontraproduktiv durch kriminalität und vorurteile den deutschen gegenüber.
so jetzt hab ich genug geschwafelt. so präzise auf albaner bezogen ist das ganz schön schwierig, etwas beizutragen.
