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fetah
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was läuft schief bei der schweizer integrationspolitik?

Mo, 22. Jan 2007, 1:04

was denkt ihr dazu, läuft überhaupt etwas schief oder sind es die kosovaren, welche mehr integrationsbereitschaft an den tag legen müssen.
kann man sich in einer gesellschaft integrieren, wo man von allen seiten am liebsten aus dem land gejagt würde?
Werden wir kosovaren stigmatisiert?
schweizer, deutsche und österreicher bitte auch meinung mitteilen :-)
kosovaren natürlich auch. ;.)))

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Magnet
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Mo, 22. Jan 2007, 14:14

Hallo fetah

Über dieses interessante Thema gab es schon sehr viele Diskussionen in diesem Forum.

Zum einen sind die Albaner selber Schuld, wenn ich sehe, wie sich viele Albaner Heute verhalten, kann man schon irgendwie verstehen, dass wir bei den Schweizern sehr unbeliebt sind. All diese Werte wofür man einst Stolz war ein Albaner zu sein, gehen langsam immer mehr verloren.

Aber auf der anderen Seite, werden wir hier in der Schweiz über die Medien mit allen möglichen negativen Attributen wie Raser, Vergewaltiger, Pöbler etc. versehen, da ist es auch nicht verwunderlich, woher diese Abneigung ja sogar Hass uns gegenüber kommt.

In den Medien sorgen wir für die Schlagzeilen und somit für hohe Auflagen und in den rechten Lager der Politik werden wir auch für politische Ziele missbraucht. Und in einer modernen Gesellschaft wie der Schweiz prägen nunmal die Medien und die Politik das Denken der einfachen Mehrheit der Bevölkerung und somit ist der "Albaner" bei der Mehrheit dieser Bevölkerung auch nicht gern gesehen...

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fetah
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Mo, 22. Jan 2007, 14:38

Magnet hat geschrieben:Hallo fetah

Über dieses interessante Thema gab es schon sehr viele Diskussionen in diesem Forum.

Zum einen sind die Albaner selber Schuld, wenn ich sehe, wie sich viele Albaner Heute verhalten, kann man schon irgendwie verstehen, dass wir bei den Schweizern sehr unbeliebt sind. All diese Werte wofür man einst Stolz war ein Albaner zu sein, gehen langsam immer mehr verloren.

Aber auf der anderen Seite, werden wir hier in der Schweiz über die Medien mit allen möglichen negativen Attributen wie Raser, Vergewaltiger, Pöbler etc. versehen, da ist es auch nicht verwunderlich, woher diese Abneigung ja sogar Hass uns gegenüber kommt.

In den Medien sorgen wir für die Schlagzeilen und somit für hohe Auflagen und in den rechten Lager der Politik werden wir auch für politische Ziele missbraucht. Und in einer modernen Gesellschaft wie der Schweiz prägen nunmal die Medien und die Politik das Denken der einfachen Mehrheit der Bevölkerung und somit ist der "Albaner" bei der Mehrheit dieser Bevölkerung auch nicht gern gesehen...

hoi Magnet

Du stimmst sicher mit mir überein, dass die gegenwärtige Situation der Albaner in der Schweiz immer unerträglicher wird. Es darf nicht mehr so weiter gehen. Die Politik muss ernsthaft etwas dagegen unternehmen.
Es ist doch diskriminierend, einzig der Nationalität wegen von der Arbeit ausgeschlossen zu werden. Des Öfteren lese ich Stelleninserate in den Zeitungen durch und stosse immer wieder auf: Bewerbungen der Jugoslawen werden nicht berücksichtigt. Oder, unerklärlich für mich ist auch, dass Kosovaren mehr als die restlichen Bürger für die Autoversicherung zu bezahlen haben.
Es liegt an der Politik dies schnellstmöglich zu ändern.
Oder, dass die reiche Schweiz für die 1.5 Millionen Ausländer nur 14. Millionen im Jahr für Integrationsprojekte zur Verfügung stellt. Ist doch lächerlich, findest du nicht? Mehr als 60% der Integrationsprojekte werden, wegen Geldmangels gar nicht berücksichtigt.
Integration ist für mich nicht die Verschärfung aller möglichen Gesetzte. Integration ist nicht die Polizei Jugendliche verhaften lassen.
Wichtig ist doch die Ursachen festzustellen und zu bekämpfen.
Integration kann nicht funktionieren, wenn nur gefordert wird, man sollte auch etwas dafür gaben , ja opfern.

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Longitudinal
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Di, 23. Jan 2007, 18:46

was läuft schief bei der schweizer integrationspolitik?
Ist mir leider auch ein Rätsel, da ich auf ein Bündnis der Käseindustrie ziwschen der Schweiz und Kosovo hoffe.
Stellt euch das mal vor:

Djath i Sharrit + Schweizer Käse !
:D

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fetah
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So, 28. Jan 2007, 13:04

Longitudinal hat geschrieben:
was läuft schief bei der schweizer integrationspolitik?
Ist mir leider auch ein Rätsel, da ich auf ein Bündnis der Käseindustrie ziwschen der Schweiz und Kosovo hoffe.
Stellt euch das mal vor:

Djath i Sharrit + Schweizer Käse !
:D
der käsefusion sollte die integration nicht im wege stehen, denke ich.:-)

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So, 28. Jan 2007, 13:13

fetah hat geschrieben:der käsefusion sollte die integration nicht im wege stehen, denke ich.:-)
Hoffst du auch, dass dies bald geschieht ?
Ich würde mich nämlich unendlich freuen.
:D
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So, 28. Jan 2007, 13:26

Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:der käsefusion sollte die integration nicht im wege stehen, denke ich.:-)
Hoffst du auch, dass dies bald geschieht ?
Ich würde mich nämlich unendlich freuen.
:D
ich würde mich mehr als alle anderen freune, da ich selber aus dem sharrital komme. Könnte meinen Käse verkaufen :-)

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So, 28. Jan 2007, 15:14

fetah hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:der käsefusion sollte die integration nicht im wege stehen, denke ich.:-)
Hoffst du auch, dass dies bald geschieht ?
Ich würde mich nämlich unendlich freuen.
:D
ich würde mich mehr als alle anderen freune, da ich selber aus dem sharrital komme. Könnte meinen Käse verkaufen :-)
Du kommst aus dem Sharrital ?
Und du sprichst perfekt Deutsch ?
MEIN GOTT, ENDLICH HAB ICH DICH GEFUNDEN ? WO WARST DU ALL DIE ZEIT BLOß , MEINE GELIEBTE :!: :?: :lol:
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fetah
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Mo, 29. Jan 2007, 1:12

Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:der käsefusion sollte die integration nicht im wege stehen, denke ich.:-)
Hoffst du auch, dass dies bald geschieht ?
Ich würde mich nämlich unendlich freuen.
:D
ich würde mich mehr als alle anderen freune, da ich selber aus dem sharrital komme. Könnte meinen Käse verkaufen :-)
Du kommst aus dem Sharrital ?
Und du sprichst perfekt Deutsch ?
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scheinst wohl was missverstanden zu haben, bin ein mann und hab eine geliebte.
Was meinst denn du zum thema oder betrifft es dich nicht?
bist du gut integriert?

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Mo, 29. Jan 2007, 16:16

fetah hat geschrieben:scheinst wohl was missverstanden zu haben, bin ein mann und hab eine geliebte.
Sorry, fetah hört sich so weiblich an :oops: .
fetah hat geschrieben:Was meinst denn du zum thema oder betrifft es dich nicht?

Natürlich betrifft es mich, bin ja selbst Kalbaner.
fetah hat geschrieben:bist du gut integriert?

Unter dem Aspekt des Erwerbs der deutschen Sprache bin ich wohl bestens integriert ;)
Auch meine moralischen Standpunkte sind westlich-demokratischer Basis.
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fetah
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Mo, 29. Jan 2007, 20:00

Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:scheinst wohl was missverstanden zu haben, bin ein mann und hab eine geliebte.
Sorry, fetah hört sich so weiblich an :oops: .
fetah hat geschrieben:Was meinst denn du zum thema oder betrifft es dich nicht?

Natürlich betrifft es mich, bin ja selbst Kalbaner.
fetah hat geschrieben:bist du gut integriert?

Unter dem Aspekt des Erwerbs der deutschen Sprache bin ich wohl bestens integriert ;)
Auch meine moralischen Standpunkte sind westlich-demokratischer Basis.
kennst du eine frau die fetah heisst? das wäre ja lustig.

Du stimmst mir sicher zu, dass einzig mit der sprache eine erfolgreiche integration nicht unbedingt gelingen kann. hier bei uns in zuerich beherrschen die meisten um nicht zu sagen alle die deutsche sprache aber dennoch haben viele probleme sich in die gesellschaft einzubringen.
woran mag das liegen?

jiggy
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Mo, 29. Jan 2007, 20:34

fetah hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:scheinst wohl was missverstanden zu haben, bin ein mann und hab eine geliebte.
Sorry, fetah hört sich so weiblich an :oops: .
fetah hat geschrieben:Was meinst denn du zum thema oder betrifft es dich nicht?

Natürlich betrifft es mich, bin ja selbst Kalbaner.
fetah hat geschrieben:bist du gut integriert?

Unter dem Aspekt des Erwerbs der deutschen Sprache bin ich wohl bestens integriert ;)
Auch meine moralischen Standpunkte sind westlich-demokratischer Basis.
kennst du eine frau die fetah heisst? das wäre ja lustig.

Du stimmst mir sicher zu, dass einzig mit der sprache eine erfolgreiche integration nicht unbedingt gelingen kann. hier bei uns in zuerich beherrschen die meisten um nicht zu sagen alle die deutsche sprache aber dennoch haben viele probleme sich in die gesellschaft einzubringen.
woran mag das liegen?
Hallo Fetah
Kannst du bitte erklären, ab wann man als integriert gilt?.

...gruss

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fetah
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Mo, 29. Jan 2007, 21:05

jiggy hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:
Longitudinal hat geschrieben:
fetah hat geschrieben:scheinst wohl was missverstanden zu haben, bin ein mann und hab eine geliebte.
Sorry, fetah hört sich so weiblich an :oops: .
fetah hat geschrieben:Was meinst denn du zum thema oder betrifft es dich nicht?

Natürlich betrifft es mich, bin ja selbst Kalbaner.
fetah hat geschrieben:bist du gut integriert?

Unter dem Aspekt des Erwerbs der deutschen Sprache bin ich wohl bestens integriert ;)
Auch meine moralischen Standpunkte sind westlich-demokratischer Basis.
kennst du eine frau die fetah heisst? das wäre ja lustig.

Du stimmst mir sicher zu, dass einzig mit der sprache eine erfolgreiche integration nicht unbedingt gelingen kann. hier bei uns in zuerich beherrschen die meisten um nicht zu sagen alle die deutsche sprache aber dennoch haben viele probleme sich in die gesellschaft einzubringen.
woran mag das liegen?
Hallo Fetah
Kannst du bitte erklären, ab wann man als integriert gilt?.

...gruss
für mich ist es das gefühl, sich integriert fühlen.

Estra
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Mo, 29. Jan 2007, 22:52

fetah hat geschrieben: Es liegt an der Politik dies schnellstmöglich zu ändern.
Oder, dass die reiche Schweiz für die 1.5 Millionen Ausländer nur 14. Millionen im Jahr für Integrationsprojekte zur Verfügung stellt. Ist doch lächerlich, findest du nicht? Mehr als 60% der Integrationsprojekte werden, wegen Geldmangels gar nicht berücksichtigt.
Integration ist für mich nicht die Verschärfung aller möglichen Gesetzte. Integration ist nicht die Polizei Jugendliche verhaften lassen.
Wichtig ist doch die Ursachen festzustellen und zu bekämpfen.
Integration kann nicht funktionieren, wenn nur gefordert wird, man sollte auch etwas dafür gaben , ja opfern.
Hallo Fetah,
Also Integrationsprojekte anbieten und dann geht niemand hin, ist ja auch schon vorgekommen. Ich kenn auch die Gegenseite, Projekte verlaufen im Sand, weil niemand Interesse hat.... Es werden Sprachkurse angeboten, wo die Frauen nicht hindürfen weil sie gemischt sind mit Männern, dann werden Sprachkurse von Frauen für Frauen angeboten da geht dann aber trotzdem auch niemand hin usw. Ich würde mir mehr Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern/ Pädagogen usw. wünschen, vorallem wenn man bemerkt, dass was schief läuft. Und dann nicht die Augen verschliessen von allen Seiten. Es ist keine Schande sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht, meistens ist auch das noch ein Problem. Integration hat nicht nur mit Politik zu tun, sondern vorallem mit den Menschen an der Front, die die sich integrieren wollen und die die ihnen dabei helfen können, Nachbarn, Freunde, usw.
Und was sollte man opfern für die Integration, da kann ich mir jetzt nicht so direkt was darunter vorstellen.
Gruss Estra

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fetah
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Di, 30. Jan 2007, 4:14

Hallo Fetah,
Also Integrationsprojekte anbieten und dann geht niemand hin, ist ja auch schon vorgekommen. Ich kenn auch die Gegenseite, Projekte verlaufen im Sand, weil niemand Interesse hat.... Es werden Sprachkurse angeboten, wo die Frauen nicht hindürfen weil sie gemischt sind mit Männern, dann werden Sprachkurse von Frauen für Frauen angeboten da geht dann aber trotzdem auch niemand hin usw. Ich würde mir mehr Zusammenarbeit von Eltern und Lehrern/ Pädagogen usw. wünschen, vorallem wenn man bemerkt, dass was schief läuft. Und dann nicht die Augen verschliessen von allen Seiten. Es ist keine Schande sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht, meistens ist auch das noch ein Problem. Integration hat nicht nur mit Politik zu tun, sondern vorallem mit den Menschen an der Front, die die sich integrieren wollen und die die ihnen dabei helfen können, Nachbarn, Freunde, usw.
Und was sollte man opfern für die Integration, da kann ich mir jetzt nicht so direkt was darunter vorstellen.

hallo Estra
wenn niemand erscheint, weil kein interesse vorhanden ist, dann liegt es doch am projekt selber oder nicht? uns ausserdem man stellt keine integrationsprojekte auf die beine, ohne zu wissen ob jemand erscheint oder nicht. schlechte vorbereitung und pure geldverschwendung.
und wenn kurse angeboten werden und die frauen nicht teilnehmen können weil sie aus kulturellen oder religiösen gründen nicht mit männern in einem raum sitzen können, dann gilt es das zu akzeptieren.
gewisse ausländer sind sich der bedeutung der sprache und integration nicht bewusst, diese gilt es besonders zu führen und leiten. dafür sind eben nicht nur freiwillige sprachkurse nötig.
ich stimme mit dir überein, dass pädagogen und eltern zusammenarbeiten müssen. dies wird in der schweiz seit jahren gefordert, scheitert aber immer am willen der eltern. solchen eltern müsste man meiner meinung nach gespräche mit den lehrern aufzwingen. Zeigen wie die schweiz und die gesellschaft funktioniern und ihnen immer wieder klar machen, dass ihre kinder hier und nicht in der heimat aufwachsen.
schön für dich, wenn du sagst es ist keine schande hilfe anzunehemn, dies liegt eben in deiner kultur und bei anderen ist es eben nicht immer der fall.
ich bin der meinung dass integration sehr wohl mit politik zu tun hat, vor allem in der schweiz, wo ex-jugoslawen der diskriminierung der gesamten gesellschaft ausgesetz sind. Arbeit, Freizeit und sogar die Versicherungen erhöhen die prämien massiv, nur weil einer aus dem balkan kommt.
was die schweiz der integration zuliebe opfern sollte ist die art und weise wie man ausländern gegenüber eingestellt ist: ich bin schweizer, bin besser,sitze oben, habe macht und du bist der, auf den ich mit dem zeigefinger zeige. die rollenverteilung,welche überall spürbar ist in umgang mit schweizern, ich mächtig du nichts, das stört mich. niemand ist besser als der andere, wir sind alle menschen auch die schweizer sind wie du und ich.

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Magnet
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Di, 30. Jan 2007, 11:27

Hallo zusammen

Ich denke, man sollte das Ganze nicht zu sehr Schwar-Weiss malen. Klar, im Moment sieht es nicht gerade gut aus, bezüglich der Integration der Albaner in der Schweiz, aber ich bin mir sicher, die ganze Situation wird sich bald ändern. Immer mehr Albaner hier in der Schweiz werden sich bewusst, was es überhaupt heisst, ein Albaner zu sein und somit geben sich auch immer mehr Mühe, wirklich etwas sinnvolles aus ihrem Leben zu machen. Ich weiss es sind nicht alle, aber viele Jugendliche fangen eine Lehre an, geben sich mehr Mühe in der Schule und und und... Ich bin sicher die Situation wird sich ändern, sobald wir Albaner gelernt haben, uns hier in der Schweiz wirklich zurechtzufinden und uns der Möglichkeiten und Chancen in so einem soliden Staat wie die Schweiz eine ist, bewusst werden. Und wie die Geschichte uns zeigt, sind wir Albaner die grössten Überlebenskünstler, die sich von Niemanden unterkriegen lassen :wink:

Viele Grüsse

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Lars
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Di, 30. Jan 2007, 11:58

fetah hat geschrieben:
jiggy hat geschrieben:Kannst du bitte erklären, ab wann man als integriert gilt?.
für mich ist es das gefühl, sich integriert fühlen.
ist das überhaupt möglich? Es sagen doch immer ganz viele Secondos, dass sie in der Schweiz die Ausländer sind und im Heimatland die Schweizer. Zu einem gewissen Grad sitzt man doch immer zwischen den Stühlen?

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Magnet
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Di, 30. Jan 2007, 12:07

Lars hat geschrieben: ist das überhaupt möglich? Es sagen doch immer ganz viele Secondos, dass sie in der Schweiz die Ausländer sind und im Heimatland die Schweizer. Zu einem gewissen Grad sitzt man doch immer zwischen den Stühlen?
Da hast du vollkommen Recht Lars, das ist vor allem bei den Secondos der Fall, obwohl sie in der Heimat nicht direkt die Schweizer sind, sondern vielmehr die "Albaner aus der Schweiz"... Nur schon daran erkennt man, wie schwer es zum Teil für Secondos ist... Zwischen zwei Welten gerissen...

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fetah
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Di, 30. Jan 2007, 12:40

Magnet hat geschrieben:
Lars hat geschrieben: ist das überhaupt möglich? Es sagen doch immer ganz viele Secondos, dass sie in der Schweiz die Ausländer sind und im Heimatland die Schweizer. Zu einem gewissen Grad sitzt man doch immer zwischen den Stühlen?
Da hast du vollkommen Recht Lars, das ist vor allem bei den Secondos der Fall, obwohl sie in der Heimat nicht direkt die Schweizer sind, sondern vielmehr die "Albaner aus der Schweiz"... Nur schon daran erkennt man, wie schwer es zum Teil für Secondos ist... Zwischen zwei Welten gerissen...
lieber lars und lieber magnet

Stimmt, wenn ihr sagt, dass man hier und in der Heimat als Ausländer angesehen wird. Die schweiz aber ist die neue Heimat und hier soll man sich orientieren und integrieren und schlussendlich auch wohl fühlen. Dass, ich in der heimat als ausländer angesehen werde, hat keinen direkten Einfluss auf mein Leben hier und stört auch nicht weiter.

Ich denke es ist durchaus möglich sich integriert zu fühlen. wenn bestimmte Faktoren vorhanden sind, wie Arbeit, Sprache, Freundeskreis, Kenntnisse der schweizer Kultur und Schweizerfreunde und bis zu einem gewissen Grad sollte man sich mit der Schweiz als solches identifizieren und sich als Teil davon ansehen. sind diese Faktoren vorhanden, steht dem Gefühl sich integriert fühlen nichts im Wege, was meint ihr?

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Di, 30. Jan 2007, 12:47

Magnet hat geschrieben:Hallo zusammen

Ich denke, man sollte das Ganze nicht zu sehr Schwar-Weiss malen. Klar, im Moment sieht es nicht gerade gut aus, bezüglich der Integration der Albaner in der Schweiz, aber ich bin mir sicher, die ganze Situation wird sich bald ändern. Immer mehr Albaner hier in der Schweiz werden sich bewusst, was es überhaupt heisst, ein Albaner zu sein und somit geben sich auch immer mehr Mühe, wirklich etwas sinnvolles aus ihrem Leben zu machen. Ich weiss es sind nicht alle, aber viele Jugendliche fangen eine Lehre an, geben sich mehr Mühe in der Schule und und und... Ich bin sicher die Situation wird sich ändern, sobald wir Albaner gelernt haben, uns hier in der Schweiz wirklich zurechtzufinden und uns der Möglichkeiten und Chancen in so einem soliden Staat wie die Schweiz eine ist, bewusst werden. Und wie die Geschichte uns zeigt, sind wir Albaner die grössten Überlebenskünstler, die sich von Niemanden unterkriegen lassen :wink:

Viele Grüsse
Schön, dass es Optimisten wie dich gibt, aber die herrschenden Probleme kann man nicht schön reden.
Ein Überlebenskünstler in der Schweiz zu sein, ist doch traurig findest du nicht? schon die einstellung es wird besser, zeigt dass du dich damit abgefunden hast.

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