Iliros
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Vergewaltigungsfall Zürich-Seebach

Sa, 06. Jan 2007, 12:47

Vergewaltigungsfall Zürich-Seebach: Inwiefern wurde deine Meinung von den Medien beeinflusst?

In der letzten Zeit beschäftigte uns der Vergewaltigungsfall einer 13-jährigen Schülerin aus Zürich-Seebach und der Fall war das Thema Nummer 1 in den Medien. Jeden Tag las oder hörte man neue Schlagzeilen, sei es im Blick, Tagi, NZZ, Radio oder Fernsehen.

Mich persönlich würde es interessieren, inwiefern die Medien deine Meinung nun betreffend Ausländer, Jugendkriminalität, Sexualdelikte, Ausländerpolitik usw. beeinflusst haben.
Hast du nun eine andere Meinung wegen diesen Vorfalles und wie stark und in welchen Gesichtspunkten ist sie bei dir von den Medien beeinflusst worden?

Was denkst du über die Medienberichterstattungen in Bezug auf diesen Fall?

Besten Dank und ich freue mich auf eure Meinungen

Lieben Gruss

Iliros

Viktor
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Sa, 06. Jan 2007, 16:20

ZU den Typen sage ich: Ausländer... das sagt alles aus.

Die Medien haben so reagiert wie jederGastgeberreagieren würde.




Deren Folgen sind aber wichtiger.

Den, schonwider hatt der Schweizerstaat wegen den Albanern ihre Gesetzgeug geändert,das erste war die Autoprüfung und all die Gesetze (Raser-..ect)

Und jetzt ändertsich die ganze Ausländerpolitik

Es giebt kein "multikulti" den Multikulti bedeutet verschiedene Kulturen gemeinsamm, friedlich und tolerierend leben.

Jetzt heisst es "Integration" und das ist zu differenzieren, den "Integration" heisst anpassen, nix mehr mit eigener Kultur.

Integration heisst assimilation.


Der Fall in Seebach hatt nur deutlich gemacht dass INtegration nötig ist.

eigentlich sehr sehr traurig!!

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Lars
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Sa, 06. Jan 2007, 18:45


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fetah
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Re: Vergewaltigungsfall Zürich-Seebach

So, 21. Jan 2007, 13:52

Iliros hat geschrieben:Vergewaltigungsfall Zürich-Seebach: Inwiefern wurde deine Meinung von den Medien beeinflusst?

In der letzten Zeit beschäftigte uns der Vergewaltigungsfall einer 13-jährigen Schülerin aus Zürich-Seebach und der Fall war das Thema Nummer 1 in den Medien. Jeden Tag las oder hörte man neue Schlagzeilen, sei es im Blick, Tagi, NZZ, Radio oder Fernsehen.

Mich persönlich würde es interessieren, inwiefern die Medien deine Meinung nun betreffend Ausländer, Jugendkriminalität, Sexualdelikte, Ausländerpolitik usw. beeinflusst haben.
Hast du nun eine andere Meinung wegen diesen Vorfalles und wie stark und in welchen Gesichtspunkten ist sie bei dir von den Medien beeinflusst worden?

Was denkst du über die Medienberichterstattungen in Bezug auf diesen Fall?

Besten Dank und ich freue mich auf eure Meinungen

Lieben Gruss

Iliros
Ich als Kosovare habe grundsätzlich ein Problem mit der Haltung der Medien allgemein in der schweiz. Das bereits bestehnde Stigma wird alltäglich gefüttert und aufgebaut. Zu leiden haben Unschuldige, also die grosse masse.
Trotz der unverzeilichen Tat, welches die Jugendlichen begangen haben, sind sie die Opfer ihrer Familien und der Gesellschaft. Für Albaner hat es in der Schweiz keinen platz. Sich stets wie eine Randgruppe fühlen, von den Medien täglich blossgestellt, von den Arbeitgebern meist von vornherien nicht erwünscht. Ist das Integration? Dient diese Haltung der Integration? Im Gegenteil, es spaltet und man lebt sich immer mehr auseinander.
Jugendliche Albaner, wie ich es bin, haben mit grossen Problemen zu kämpfen, die Erwartungen der Familie zu erfüllen, die keinen Halt vor den eigenen Wünschen machen. Eltern wissen meist nicht, dass die Kinder in der Schweiz die Möglichkeit haben ihr leben selbst zu gestalten. Nein, Albaner schreiben ihren Kindern sogar vor, dass sie keine schweizerin haeiraten dürfen. Da der Rückhalt der familie meist fehlt, wäre es doch sicherlich intelligent mit intelligenten integrationsprojekten diesen Jugendlichen eine Perspektive in diesem Land zu bieten. Uns fehlen Vorbilder, Leiter. Schule, Staat und Familien versagen seit je her und ein Ende ist nicht abzusehen. Es würde mich nicht wundern, wenn solch schändliche Taten sich wiederholen würden. Kinder ohne Identität schweben zwischen Himmel und Erde, nirgends fühlt man sich wohl, denkbar schlechte voraussetzungen für eine erfolgreiche integration.

Es ist doch traurig, wenn jemand von Integration spricht und nichts dafür tut, ausser den endlosen Diskussionen, deren Kern immer die Brandmarkung der Kosovaren ist.
Du wolltest noch wissen, ob die Berichterstattung mich in irgendwelcher weise beeinflusst hat. Überhaupt nicht, das war von Anfang an klar, wie es in etwa aussehen würde. Schlimm dagegen fand ich die Gespräche mit vielen schweizern, die ich geführt habe, nicht selten hörte ich: das sind Menschen ohne jegliches Verständnis, ohne Mitgefühl. esikalt, faul,dumm etc.... die gehören nicht hierher. Die Voreingenommenheit ist nicht erklärbar zudem rassistisch und diskriminierend. Die gesamte Gesellschaft hat sich bewusst oder unbewusst gegen die Albaner gerichtet. Über eigenes Verschulden denkt keiner nach, es sind immer die anderen, die etwas falsch machen, wir nicht. Auf dem hohen Ross sitzen und mit dem Finger auf andere zeigen kann jeder.
Die Schweiz betreibt Integration, wie die Pharmamultis den hiv bekämpfen, nämlich nur die symptome. Wichtig ist es doch die Ursachen ausfindig zu machen und geeignete Massnahmen in die Wege zu leiten.

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