ich verstehe, also in der Schweiz kann ich das nicht beurteilen, ich war nie dort. Aber ich denke Schweiz und Deutschland ähneln sich etwas und klar gibt es die Sorte von Schweizer und Deutschen die gerne lesen, das Ausländer kriminell sind aber genaus gibt es auch Deutsche und Schweizer die auf Demos gegen Abschiebungen gehen, die sich gegen Rassismus aussprechen, die multikultur willkommen heißen.Naja ich sehe Nachholbedarf, politisch und Gesellschaftlich. Wir sollten uns nicht fragen, was ein Teil tut, sondern was die Allgemeinheit der Bürger aller Herkünfte tun (ob Deutsch, Schweizer oder nicht).Lula hat geschrieben:Meine Eindrücke differieren nicht grad so starkt, Focus wird wirklich auf Gewalt und Islam grad gelegt. Ich lese im übrigen keine Zeitungen und sehe keine Nachrichten
Aber ich fand die Darstellungsweise von Genci total übertrieben, als würden alle nur in den Löchern hocken und auf den nächstbesten Albaner warten und dann erneut zu betonen, kein MÖchtegern Schweizer zu werden. Verlangt auch keiner. Gruezi sagen und Good Bye macht noch keinen Schweizer. Ich mag schwarzmalerei nicht, egal aus welcher Seite sie kommt, falls Du verstehst was ich meine.
P.S. ich warte noch auf die Quelle mit den Gewalttaten und dem Prozentanteil der Afrikaner
ich bin als Albaner geboren und wuchs mit den Traditionen unserer Heimat auf. Es sind viele schöne Traditionen. Mir ist aufgefallen das ich unten in Kosova nicht wirklich als vollständiger Albaner gesehen werde, das ergeht vielen irgendwie und hier in Deutschland bin ich Albaner mit Deutscher Staatsbürgerschaft.. Ich will mich auch nicht Deutscher nennen, da ein moderner Staat alle Ethnien beinhalten darf und ein Titeltausch wäre ein Halbidentitätsverleumdung.
Wieso halb? In Wirklichkeit hab ich hier 3/4 meines Lebens verbracht, Deutsche Schule besucht, Deutsche Freunde gewonnen, aber bin mit meinen albanischen Traditionen aufgewachsen. Somit kann ich nicht sagen ich wäre Deutscher, aber auch nicht irgendwie ganz Albaner, da ich in einem anderen Umfeld gelebt habe.. Letzendlich würde ich sagen man ist ein Albaner in einem anderem Umfeld.
Naja heutzutage muss man sich die Frage stellen, was ist ein Albaner und was ist ein Deutscher, was ein Nigerianer.. Man kann trotz dieser Verschiedenheit parallelen finden aber auch verschiedenheiten und ich finde das schön.. Ich mag es nicht so wenn alles in einem Einfalt geschieht. Ich finde das die Vielfalt zu einer starken Gemeinschaft werden kann, wenn man sich gegenseitig genug respekt erweist.
Ich sehe es deswegen nicht ein, das man Verbrecher nach ihrer herkunft betittelt. Ein Verbrechen ist ein Verbrechen und muss mit den nötigen gesellschaftlichen und staatlichen Mitteln konsequent behandelt werden.
Ich kann mich mal an einer Szene erinnern, da war ich mit meiner Klasse in Spanien gewesen .. nun ja im Hotel beschlossen einige am Balkon Luft zu schnappen, als uns Einheimische mit dem Hitlergruß begrüßten. Wir waren geschockt und einige Deutsche fanden das verständlich auch frech.. So ergeht uns das wenn wir in der Zeitung
lesen, das irgend ein Mensch den wir nicht kennen ein Verbrechen gemacht hat. Man will mit sowas einfach nichts zu tun haben und man will einfach wie in einem Urlaub sein leben genießen. Klar ist die Nazi Zeit damit nicht vergleichbar, aber ich wollte nur diese Situation mal schildern.
Was ich meine es ist egal ob gegen Deutsche oder gegen Albaner gerichtet wird, dort wo gerichtet wird entsteht Hass und das will ich nicht
Peace.
