Lula hat geschrieben: Und bei Monatseinkommen von über 5 stelligen Beträgen Netto sollten diese auch aufhören zu mosern finde ich.
Lula, das stimmt so definitiv nicht !!
Was verdient ein Arzt im Bundesdurchschnitt (Einnahmen aus der gesetzlichen Krankenversicherung)?
Laut Statistischem Bundesamt verdiente ein Arzt 2007 im Schnitt 206.247 Euro. Nach Abzug der durchschnittlichen Quote von 55% Kosten der Praxis, bleiben 92.811 Euro über. Was das das Bundesgesundheitsministerium aus den Zahlen des Bundesamtes nicht mitteilt:
Der größere Anteil der Niedergelassenen Ärzte ist in einer Einzelpraxis tätig, dort liegt die Kostenquote laut der Ärzte- und Apothekerbank deutlich höher, nämlich bei 63%. Das wäre dann ein Überschuss (Verfügbares Geld vor Steuer, Finanzierungskosten, Sozialkosten (Krankenversicherung, et.)) von 76.311 Euro. Laut der gleichen Bank beträgt das durchschnittliche Investitionsvolumen eines Gynäkologen 170.000 Euro. Bei einer Tilgung von 1% und Zinsen von 5% würde dieses eine Belastung von 10.200 Euro/Jahr bedeuten. Dazu kommt eine Altersvorsorge (Rente) von im Schnitt 12.000 Euro/Jahr und Krankenversicherungskosten von 6.000 Euro/Jahr. Vergessen wir bei diesen Rechnungen nicht die Steuer, welche bei o.g. Überschuss in etwa 23.000 Euro ausmacht.
Rechnen wir nach:
206. 247 Euro Einnahmen
130.000 Euro Kosten Praxis
23.000 Euro Steuern
12.000 Euro Rente
10.000 Euro Finanzierungskosten
6.000 Euro Krankenversicherung
macht: 46.000 Eur0 verfügbares Einkommen pro Jahr, d.h. 3.800 Euro pro Monat.
Dabei sind nicht berücksichtigt: Rücklagen für Neuanschaffungen, Ersatzkosten etc.
Ist das zuviel? - schade dass kassenpatienten keinen einblick
in ihre rechnungen haben.
aber ok, das ist jetzt ein wenig OT
wir wollen ja nicht vom thema abkommen gell
