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Koby Phoenix
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Di, 03. Aug 2010, 22:46

Es hieß Montessori Grundschule und ich habe dieses halt mitgemacht..
Ich weiß das 90 % Ausländer in meiner Klasse waren und darunter
haben 60% nur ihren Hauptschulabschluss, 20% ihren Realschulabschluss
und 10 % Ihr Abitur nachher gemacht.. Woher ich das weiß? Ich habe alle wieder getroffen.
Natürlich ist die Grundidee prima, aber bei meiner Grundschule total
falsch rübergebracht.
Zuletzt geändert von Koby Phoenix am Di, 03. Aug 2010, 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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saloni
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Di, 03. Aug 2010, 22:47

ja warum nicht, dass passt glaub gut dazu.

http://www.montessori-shop.de/material/ ... ch-108.php

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stolz bin, auf meine Schwiegereltern :)

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Hogwash
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Mi, 04. Aug 2010, 7:07

Man muss zur Vollständigkeit aber erwähnen, dass das Prinzip von dieser italienischen Dame für den Kindergarten bzw. Alter konzipiert wurde und nicht für die Schule. Zuerst wurden diese für geistig behinderte Kinder genutzt und dann für geistig normale weiterentwickelt. Also gerade die Materialien dafür. Aus diesem Grund werden diese in den M-Schulen nur für die 1. und 2 Klasse verwendet und nur für Kinder die in diesen Bereichen Defezite auf weisen.

Um an einer M-Schule arbeiten zu dürfen, muss man eine ziemlich teure Fortbildung als Lehrer machen. Ich glaube es waren ca. 8000 Euro.

@Koby: dann warst Du vll. an einer schlecht umgesetzten Schule und ich an einer gut umgesetzten Schule. Ich konnte beobachten, dass es an meiner Praktikumsschule kontrollen über das Erarbeitete gab und, dass auch richtiger Unterricht mit Disziplin stattfand.

Das aberwitzige an der ganzen Sache ist aber, dass die gute Frau ihr eigenes Kind in Pflege gab, da sie unverheiretet war und das ein Skandal gewesen wäre. Er arbeitete dann später für seine Mutter als Sekräter. Ich glaube sie war auch die erste Frau die Medizin studierte. In diesem Fall kann man das noch nachvollziehen. Die Frau war unverheiratet und in einer Position in die zu der Zeit wohl keine andere Frau gekommen wäre und schon gar nicht mit einem unehelichen Kind.

Dasselbe tat übrigens Jean-J. Rousseau, der Pädagoge. Sein berühmtestes Werk ist Emile. Auch er hatte 5 Kinder, die er in das Findelhaus gab, da er mit der Erziehung überfordert war und so jemand beeinflusst dann über Jahrhunderte die Pädagogkik. Schon komisch...
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liberte
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Mi, 04. Aug 2010, 8:15

das wußte ich auch noch nicht hogwash. ja, das ist wirklich erschreckend.

ich selbst mit ja jahrgan 68 und bei uns ging es recht antiautoritär zu, was ja heute tota verschrien ist. in einem ersten schulversuch waren wir eine der ersten integrationsklassen deutschlands und haben am projekt "spielend lernen" teilgenommen, wofür ich heute noch dankbar bin.

ich hatte 6 wunderbare schuljahre, ohne druck, ohne angst und mit viel spaß am lernen und mit einander. was unsere lehrer (gott sei dank hatten wir kleine klassen und ganz viel unterstützung als projekt). jedes nicht behinderte kind bekam einen paten. das war für uns alle so wertvoll und hat uns weit wichtigere dinge als nur lesen und schreiben gelehrt.

leider wurde das projekt nach der 6. klasse abgebrochen und jeder ging auf die weiterführende oberschule. ich ging mit 90 prozent der anderen auf s gymnasium, da wir usn selbst die empfehlungen geben durften;-) natürlich haben es nicht alle geschafft. aber das ist auch nicht so wichtig.

mich haben diese 6 jahre für mein leben geprägt. sie waren oft mein schatzkistchen, denn dort habe ich erfahren wer ich bin, was ich kann und das ist so viel mehr wert als das abc.

die schule praktiziert die integrationsklassen bis heute und ist in berlin heiß begehrt, für meinen sohn gab es leider keinen platz.

ich bin nun, ab august geht es los, sehr gespannt für ihn.

ich kann mir vorstellen, daß disziplin etwas ist, das auch von zu hause vorgelebt werden muss und wozu man seine kinder anhalten muss. zumindest mache ich es so.

hier sind die lehrer, so viel habe ich schon erfahren, mit dem neuen prinzip - 25 schüler, 1 lehrerin und 1. + 2. +3. klasse zusammen ein wenig überfordert. da müssen die kinder auch sehr viel selbständig arbeiten. ich denke nicht, daß das für alle kinder von vorteil ist.
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Harabeli67
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Do, 26. Aug 2010, 23:51

Hogwash hat geschrieben:Man muss zur Vollständigkeit aber erwähnen, dass das Prinzip von dieser italienischen Dame für den Kindergarten bzw. Alter konzipiert wurde und nicht für die Schule. Zuerst wurden diese für geistig behinderte Kinder genutzt und dann für geistig normale weiterentwickelt. Also gerade die Materialien dafür. Aus diesem Grund werden diese in den M-Schulen nur für die 1. und 2 Klasse verwendet und nur für Kinder die in diesen Bereichen Defezite auf weisen.
Und die "italienische Dame" hat ihr Prinzip für Armeleutekinder in Rom und später Indien entwickelt, gedacht als effiziente Methode, um möglichst vielen Kindern auf einmal zu ermöglichen, möglichst viel zu lernen. Die Methode funktioniert nämlich auch bei großen Klassen mit wenigen Lehrern, solange nur genug Lehrmaterialien/Lernspielzeuge zur Verfügung stehen.

Zur Zweisprachigkeit habe ich eine andere Meinung als du. Der Streit darüber, ob Erziehung zur perfekten Zweisprachigkeit funktioniert oder stets "Doppelte Halbsprachigkeit" produziert ist ebenso alt wie erbittert und wird merkwürdigerweise nur in weitgehend einsprachigen Ländern wie Deutschland oder Frankreich geführt, in denen Zweisprachigkeit überwiegend bei Kindern von wenig gebildeten Arbeitsmigranten vorkommt. Sprachliche Defizite sind dann aber die Folge des späten Erlernens der Zweitsprache und des Umstands, dass die Erstsprache zumeist auf den Küchen-und-Kinderzimmer-Wortschatz beschränkt ist.

Diese Pannen lassen sich aber vermeiden, wenn gleich viel Wert auf beide Sprachen gelegt wird, auch schriftlich.

Schließlich: Früher war Zweisprachigkeit in Kosova üblich. Viele ältere gebildete Kosovaren sprechen und schreiben ebenso gut Albanisch wie Serbisch.

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 13:41

Hogwash hat geschrieben:und hier noch einen Kommentar von einer Mutter:

1. vielen Dank für diesen Artikel,

war gestern mit meinem Sohn bei einem Kinderarzt, da mein Kind unter einer Rechtschreibschwäche leidet. Der Arzt hat innerhalb von 10 Minuten, ohne genauer zu hinterfragen und sich genauere Kenntnisse zu verschaffen, nur aufgrund eines ausgefüllten Fragebogens ADS diagnostiziert und wollte meinem Sohn gleich Ritalin verschreiben. Auf Nachfrage ergab sich zudem, dass mein Sohn beim Konzentrationstest ganz durchschnittlich abgeschnitten hat!

Als ich auch noch gesagt habe, dass ich dagegen bin, wurde er unglaublich arrogant. Ich finde das unmöglich!!!!!!!!!!!!
Diesen Arzt, und alle anderen sollte man die zulassung entziehen, sowie allen eltern die das zulassen oder verlangen die Kinder wegnehmen oder ine inen Kurs schicken worin gelehrt wird was es heist Eltern zu sein, und was es heist ein Kind zu erziehen, was es heist zuwendung und liebe zu geben, was es heist zeit mit dem Kind zu verbringen.


Die Kindererziehung kann nicht eine Pille übernehmen weder noch gewisse schwächen aufheben, die völlig normal sind.

Aber dass ist typisch, statt spazieren zu gehen, nehmen die Leute wegen Depressionen (die absolut und völllig natürlich sind) Antidepresiva, was im Grunde nichts anderes als bewustseinsveränderte Drogen sind.
Weil ein Mensch den ganzen Tag nichts tut, (obwohl der Mensch nicht dazu geschaffen wurde) und daher nicht gut einschläfft, nimmt er antdepresiva....obwohl 30 min joggen und eine schöne dusche dannach völlig ausreichen würde. Und weil halt der Mensch nicht lernen will wie man seine Depressionen auf natürlicherweise in griff bekommt, wird er halt sein leben lang pillen einnehmen und seine Psyche schaden.

Eltern die nicht verstanden haben, dass Kinder Zeit, Zuwendung und Liebe brauchen, werden ihre Kinder immer mit Drogen vollstopfen und die eigentlichen Probleme ignorieren.

Und diese Eltern gehören nicht automatisch der unteren Sozialschicht an, sondern können auch Akademiker sein.


es ist halt immer die einfachste Lösung, Pille oder Heim, obwohl das Kind für seine Probleme absolut nichts dafür kann.

Lula
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Fr, 27. Aug 2010, 13:56

In vielen Fällen wird zu schnell diagnostiziert.
Aber Vorsicht, Depressionen ist eine Krankheit, neurologisch bedingt. Was Du meinst, mit spazieren, ist ein normes Down, welches man hat, aber Depressionen können nur medikamentös behandelt werden.

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 14:03

Lula hat geschrieben:In vielen Fällen wird zu schnell diagnostiziert.
Aber Vorsicht, Depressionen ist eine Krankheit, neurologisch bedingt. Was Du meinst, mit spazieren, ist ein normes Down, welches man hat, aber Depressionen können nur medikamentös behandelt werden.
Hallo Lula

Ich bin da ganz anderer Meinung, ich denke dass gerade Depressionen nicht medikamentös behandeln werden sollten.

Also ich habe mal eine halbe Antidepresiva genommen, weil meine Mutter diese gegen Schlafstörungen bekommen hat aber nie verwendet, ich war 2 Tage auf Trance, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Der Arzt hatt dann gelacht und gesagt, ja stell dir vor wie es denen geht die täglich 2-4 ganze schlucken.

Lula
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Fr, 27. Aug 2010, 14:07

Ja, also "normal" funktionierendes Gehirn, aber lies mal bitte das:

Wie wirken Antidepressiva?
Warum diese Medikamente wirken, ist noch nicht genau bekannt. Sicher ist jedoch, daß sie die Signalübertragung der Nervenzellen im Gehirn verändern, so daß die Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin besser bei der Übertragung der Nervenreize wirken können. Dies geschieht dadurch, daß sie die Wiederaufnahme der körpereigenen Moleküle hemmen oder Enzyme beim Abbau der auch Transmitter genannen Botenstoffe bremsen. Wahrscheinlich fördern Antidepressiva auch langfristig die Neubildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Diese Neubildung ist bei Depressiven oft gehemmt. Sie spielt wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der Entstehung dieser Krankheit.

Sorry für Offtopic.

Und bevor Du fragst, ich bin nicht depressiv und habe noch nie was genommen, aber ich finde es nicht schön, wenn Deppressive gleich als Simulanten hingestellt werden, denn die Menschen sind wirklich krank und spazieren gehen heilt sie nicht.

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 14:37

Nein, ich stelle diese Menschen nicht als Simulaten dar, ich denke diese Menschen sind sich oft nicht ehrlich genug oder sie verfügen die Kapazität nicht ihre emotionalen und geistigen Probleme zu analysieren, und machen es sich leicht mit der Lösung des Problems.

Wenn man jahrelang nichts tut ausser arbeiten, nach hause kommen, kochen, dann fernseh schauen und zu bett, weder Hobbys hatt, noch Sport treibt und keinen Freundeskreis besitzt, dann muss man sich nicht wundern warum man Depressiv ist.


Und Pharmafirmen sind eine Sache für sich, denen kümmert das nicht, hauptsache sie machen profit und wen es sein muss, werden nebenwrikungen unter dem tisch gekehrt, wie kürzlich eine studie über antibebypillen gezeigt hatt, die auch lebensgefärhlich sein können, aber diese Todesfälle bewusst unter dem tisch gekehrt wurden.
Zuletzt geändert von Alket am Fr, 27. Aug 2010, 14:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Fr, 27. Aug 2010, 14:39

Traurigkeit kann man mit einem Spaziergang oder einer warmen Dusche "bekämpfen" aber Depressionen ganz bestimmt nicht.

Jeder der etwas anderes behauptet, ist genau so ein Schwachkopf wie Tom Cruise.

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Fr, 27. Aug 2010, 14:45

Die meisten Depressiven haben/hatten ein sehr erfülltes Leben. Depressionen haben biologische, genetische und psychologische Faktoren.

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 14:49

Oh danke danke für die netten Worte.

Mir ist das eigentlich egal, was ihr darüber denkt ist ja eure Sache, ich jedenfalls stehe sehr sketpisch gegenüber der medikamentöse Behandlung von emotionalen und geistigen Probleme.

Meine Meinung ist, dass sie längerfristig mehr schaden,als dass sie helfen, sei es ritalin, antidepresiva oder sonst was.

Lula
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Fr, 27. Aug 2010, 14:53

Alket, es geht hier weniger um meine persönliche Sichtweise als um biochemische Vorgänge innerhalb des Körpers. Diese magst Du jetzt doch wohl nicht bestreiten, oder!?

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Fr, 27. Aug 2010, 14:59

Antidepressiva ersetzen noch lange nicht eine Psychotherapie. Leider kann man aber eine Psychotherapie erst durch führen wenn die Patienten Antidepressiva nehmen. Die meisten sind ohne Antidepressiva gar nicht ansprechbar.

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 15:06

Lula hat geschrieben:Alket, es geht hier weniger um meine persönliche Sichtweise als um biochemische Vorgänge innerhalb des Körpers. Diese magst Du jetzt doch wohl nicht bestreiten, oder!?
Lula, alle Gefühle sind Folgen einer biochemischen Reaktion.
Angstzustände sowohl auch Glückgefühle sind folgen einer biochemischen Reaktion

das heist aber nicht das dies anorganisch ist und der mensch nicht auf natürlichem Wege in der Lage ist diese einigermassen zu kontrollieren.

Sport führt zu Glückgefühlen aufgrund biochemischer Reaktionen im Körper, gesundes Essen macht glücklich, auch eine folge von "biochemischer Reaktionen", kommunikation führt zu linderung gewisser emotionaler Anspannungen...etc etc.

Mit einem Witz entsteht auch eine biochemische Reaktion, sowohl auch mit einer Beleidigung.

Ich denke, der Mensch hatt vergessen was er ist, ein Lebewesen mit Eigenschaften und Merkmalen die man nicht ignorieren darf.
Zuletzt geändert von Alket am Fr, 27. Aug 2010, 15:18, insgesamt 4-mal geändert.

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Fr, 27. Aug 2010, 15:09

Nein Alket hat Recht!

Auf Bezug von Ritalin, dass ist ein Verbrechen einem Kleinkind so was zu verbreichen :evil:

im übrigen wurde auch Bewiesen, dass Kinder, die eine Traumatische kindheit haben hatten, Entwicklungsrückstände und Auffälligkeiten haben.
Nachzu lesen auf der polizei seiten unter Häuslicher Gewalt.
Und da ja dann in der schule auch noch Prob. kommen etc. kommt es sehr oft zu solchen Dingen wie, das Kind bräuche Medikamente. Anstatt ne stabile Familie. Wie viele hüten den Schein? Wie viele Kinder werden dazu noch gemobbt? Das sind alles auch Faktoren, die gerne ausgeblendet werden!!!
mfg
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Fr, 27. Aug 2010, 15:20

Ich hoffe ihr habt alle Glück und müsste nie richtige Depressionen mit oder selber erleben. Ich hoff ihr müsst nicht mal eine depressive Stimmung miterleben.
Ansonsten würdet ihr nicht so leichtfertig darüber schreiben. Depressionen gab es schon immer nur hat man früher solche Leute für dumm oder menschenscheu gehalten.
Postpartale Stimmungskrisen gab es schon immer nur hat man früher die Mutter für eine Hexe gehalten oder gedacht dass sie im Wahn ist wenn sie ihr nicht "liebt"

Alket
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Fr, 27. Aug 2010, 15:28

Finde ich auch Saloni, die Kinder müssen herhalten für das was die Eltern und ihre Umgebung ihnen antut.

Ich hatte einen in meienr Klasse dem Ritalin verabreicht wurde und dann im Heim gelandet ist, warum? Weil der Mutter die Anerkennung im Dorf wichtiger war und nach der Arbeit lieber an den Fasnachtsvorbereitungen arbeitete, statt Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, das ging Jahrelang so, und als dann logischerweise die Probleme auftauchten, gabs Ritalin, nach einem Jahr war das Heim die Lösung.

Heute ist ihr Kind alkohol und drogenabhängig

dass ist die realität wovon keiner sprechen will, dafür lieber dem Kind alles in die Schuhe schieben, denn Kinder werden ja gestört geboren.

Und im Dorf ist die Mutter immernoch hoch angesehen,logisch, denn das Kind ist ja schuld.

Lula
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Fr, 27. Aug 2010, 15:35

Ok, Ritalin bei Kindern, bei denen fälschlicherweise oder leichtsinnig ADS diagnostiziert wird, verwerfe ich.
Ansonsten zu Depressionen schliesse ich mich Klesh. an.
Alket, bei manchen funktioniert die Biochemie aber nicht richtig, mein Mann hat zuviel Cholesterin, ERBLICh bedingt, sein Körper produziert zu wenig von den guten Cholesterin-Trägern. Und wenn nun jemand kommt und sagen würde: NA ist, ja klar, dass er Cholesterin hat, weil seine Eltern ihm immer zuviel Hamburger gegeben haben, würde ich sauer werden. Es gibt auch den zu hohen Cholesterin durch Ernährung, aber halt auch den erblich bedingten, sein Körper ist nicht in der Lage XX genug zu produzieren.
Und genauso verhält es sich bei Depressionen, es gibt halt auch die, wofür weder die Eltern, noch die Kinder was können. In dem Fall sind Medikamente abdingbar.

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