Wow, wieder etwas interessantes!
Ich bin mit Hund und Katze aufgewachsen und finde, dass es etwas wunderbares ist.
Die Tiergegner hier haben ja recht, wenn sie sagen, dass die Eltern doch die Vorbilder sind...Aber erstens, wer hat behauptet, dass Tiere Vorbilder sein sollen?
2) "Kinder brauchen keine Tiere, sie brauchen Freunde".
Hier gibt es keine richtigen Argumente, sondern nur radikale Ablehung. Aber hat man ja schon beim Thema : Albanerin mit schwarzen, gemerkt. Mit einer schwarzen Frau in´s Bett steigen, ja, aber besser nicht heiraten...
Nun was haben die Tiere mit dem Thema zu tun?
In meinen Augen einiges, wenn auch Tiere Tiere bleiben sollen, und Menschen Menschen.
Tiere sind auch Lebewesen, sie sind Bestand der Natur.
Nur, weil sie auf 4 "Pfoten" laufen muss man sie nicht als "Dreck" sehen.
Es liegt dann natürlich im Auge des Betrachters, welches Tier er in´s Haus lässt oder nicht.
Wir hatten als Kinder einen Garten und somit war die Sache durchaus einfacher. Unser Vater war auch eher dagegen, dass der Hund in´s Haus kommt. Aber wenn Papa weg war, ging es blitzschnell.
Werde nie vergessen, als wir von unserem damaligen Nachbarn eine ganz junge Hündin bekommen haben, halb irish Setter, halb cocker Spaniel. Mann war die süß! Und ich war auch noch ein Kind. Das tat mir in der Seele weh, sie draussen auf der Terrasse alleine zu lassen, wo sie doch noch kuschelbedürftigt war, die Wärme ihrer Mutter sicher vermisste... Ich habe sie dann heimlich mit in meinem Zimmer genommen und sie war super glücklich.
Im übrigen bin ich in einem sehr sauberen Elternhaus hineingeboren und aufgewachsen. Solange die Besitzer ihre Tiere genau so sauber halten, wie sie selber sind, wird man auch niemals von seinem Haustier krank, mit Ausnahme von Allergien vielleicht, was bei Fell passieren kann.
Für mich war das schönste zu beobachten wie liebevoll auch unsere Katzen mit den Hunden umgingen und umgekehrt.
Das waren wahre Freunde. Ein Hund ist dann leider später gestorben. Den haben wir dann in unserem Garten ganz tief vergraben... Was ist passiert? Der Kater, der mit ihm groß geworden ist, hat an Lebensfreude verloren, weil er seinen besten FReund verloren hat und ist täglich auf seinem Grab. Er hat da täglich mindestens 1 Stunde gesessen.
So was ist unbeschreiblich!
Ich habe nun heute keinen Garten und wohne in einer normalen Stadtwohnung. Ich habe mir zu Weihnachten letztes Jahr selber eine kleine Katze geschenkt.
Im übrigen habe ich auch eine hoch sensible Nase! Aber auch Freunde, die weniger Tierfreundlich sind, haben immer erstaunt gesagt, man merkt kein bißchen, dass Du eine Katze hast. Das Katzenklo wird täglich gesäubert. Auch wenn die Katzen immer alles schön säuberlich verbuddeln, ich mache den Mist halt sofort weg, wenn ich gerade Zuhause bin und sammele auch nicht diese ekeligen plastik stink Tüten, um sie erst am Ende der Woche zu entfernen.
Mein Kätzchen bringt mir so viel Freude, das glaubt Ihr nicht. Sie ist so vielseitig. Total frech, dann kuschelig. Es macht Spaß sie zu beobachten. Natürlich nervt sie manchmal auch und man muss die Grenzen zeigen. Und es macht auch hin und wieder Arbeit, ganz klar. Aber das macht man gerne, denn so ein kleines Wesen bereichert auch den Alltag. Was ich weniger mag...Sie kommt mir manchmal ein bißchen voyeuristisch vor...Sie merkt genau, wenn irgend etwas zwischen meinem Freund und mir passieren wird

.Meine Wohnung besteht leider nur aus einem Zimmer, zwar groß, aber dennoch. In diesen besagten Momenten, entwickele ich dann ein Gefühl der Peinlichkeit. Mein Freund meint, das sei Quatsch, die wüsste doch nicht was wir tun. Das glaube ich wiederum nicht ganz. Tiere nehmen nämlich auch viel mehr wahr wie wir Menschen, die können es nur nicht so ausdrücken wie wir.
Und ja, aus seiner Sicht, gehört eine Katze in den Wald oder in den Zoo. Was für ein Vergleih!
Im Sommer, kann meine Katze auf dem Balkon, das ist sehr angenehm.
@Shonya. Dass Dein Mann nicht auf die Maus steht, ist ja nicht wirklich tragisch, man kann ja nicht zu allem einen Bezug entwickeln. Dann finde ich es wichtiger zu der Katze,denn die lebt ja auch wesentlich länger. Übrigens merken die Tiere auch wenn es einem mal nicht so gut geht und schauen einen mit großen Augen an, als, ob sie einem helfen wollten.
Tiere studieren nicht, haben nicht unseren Intellekt. Aber sie haben Instinkte und ganz natürliche Verhaltensweisen. Das sozial Verhalten ist sehr ausgeprägt. Und ich denke wohl, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen auf jeden Fall in ihren sozialen Kontakten bestärkt werden und auch weniger egoistisch werden.
Wobei, ich persönlich dürfte ruhig endlich mal lernen, wie es ist ein Egoist zu sein, ein richtiger. Mir würde das nicht schaden. Habe ein wenig zuviel von der sozialen Einstellung abbekommen, aber daran sind nicht meine 4 Beiner schuld.
Im übrigen wurde ich auch schon 2 mal von Hunden gebissen, trotzdem liebe ich nach wie vor Tiere und bin der Meinung, dass auch da verschiedene Charaktere vorhanden sind. Deswegen muss man nicht zum Tierhasser werden.
@ Sinnesrausch. HHHMMMMMMMMMM. Was Schlangen angeht, da bekomme ich eher Gänsehaut. Die sind mir echt unheimlich und die sollen auch schön weit weg von mir bleiben. Und die Vorstellung, lebendige Tierchen täglich an denen zu verabreichen finde ich sadistisch. Dann sollen die tatsächlich, weil es von der Natur so eingerichtet wurde, ihre Opfer da draussen im Gebüsch selber killen. Aber wenn Dich Schlangen faszinieren, dann respektiere ich es. Solltest nur vorsichtig sein, denn die sind schon etwas unberechenbarer als andere Haustiere. Viel Spaß.