da fällt mir ein, dass die Albaner Hammams schon einiges länger kennen als wir – die werden heute aber alle höchstens noch als Kulturdenkmal geführt.
Der Bereich Kosmetik und Parfum ist wohl gut abgedeckt. Einen
Sallon Bukurie findest du schon fast in jedem Dorf.
Das Angebot für Wellness ist sicherlich noch nicht besonders ausgebaut: Das Sheraton bietet Massagen und Sauna und die Gelben Seiten von Tirana führen unter dem Stichwort
Masazhe, Relaks & Trajtime Kurative acht Einträge, wobei höchstens zwei bis drei das Prädikat Wellness verdienen. Ich denke aber, dass hier die Nachfrage auch noch nicht allzu gross ist.
Ein weiterer Sektor wäre Wellness verbunden mit Hotellerie. Im Kleinen hätte dies wohl schon ein gewisses Potential. Es gibt in Tirana genügend Ausländer und reiche Albaner, die gerne ein Wochenende in angenehmer Umgebung ausserhalb der Stadt verbringen. Im Sommer lockt natürlich das Meer. Und es gibt in Albanien auch diverse Naturheilquellen, die dringend aufgemöbelt werden müssten. Die Bäderanlage in Peshkopi hatte den Charme einer heruntergekommenen kommunistischen Kaserne.
Aber wie Vienna sagte: Ohne sorgfältige Abklärungen vor Ort ist das ein riskantes Abenteuer. Mit dem Motto "jetzt komme ich reicher Ausländer und zeige euch Albanern, wie der Hase läuft" fällt man sicherlich schnell auf die Nase.