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Brautgabe bei Albanern

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 21:14
von amina
also, da keiner meine frage beachtet hat in einem anderen thread, eröffne ich hierzu ein thema.

wie schaut es unter albanern mit der brautgabe aus?
ist sie verschieden von stadt zu stadt, dorf zu dorf?

wie groß sind die unterschiede?

oder gibt es bei einigen keine brautgabe?

ach jaaaa und was versteht ihr unter brautgabe???

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 21:49
von Melissa23
Hallo meine süße maus :D

Ích denke schon das es von Ort zu ort unterschiedliche Brautgaben gibt.
Meine Eltern hatten ganz andere Tradtionen als zb. Agims Eltern.
Meine Mama hat vier armreifen für mich gefordert und ein armreif für sich selbst :wink:
Aber ohne meine einverständnis da ich absulut dagegen war aber man kommt ja einfach nicth an gegen mami und papa.
So wo mein schwiegervater das dann hörte schaute er nur komisch aber akzeptierte, später erklärte er mir das es bei denen soetwas nicht gibt.

Also ich denke die Brautgabe beschränkt sich auf das finanzielle der jeweiligen personen wer mehr hat , der fordert mehr

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 21:55
von ladyflorijana
Ist es nicht so, daß die Brautgabe als "Bezahlung" für die Tochter gilt.
War das nicht früher der Fall. Die zukünftige Schwiegerfamilie hat damit für die Schwiegertochter bezahlt und sie galt somit als "Eigentum".

Wenn das der Fall ist, dann hoffe ich daß es jetzt falls es diese Brautgabe noch gibt nur der alten Traditionwillen und nicht um diese wirklich weiter zu führen. Denn sowas wäre grausam. Keine Mensch/Familie sollte das Recht haben jemanden zu besitzen.

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:00
von Melissa23
ladyflorijana hat geschrieben:Ist es nicht so, daß die Brautgabe als "Bezahlung" für die Tochter gilt.
War das nicht früher der Fall. Die zukünftige Schwiegerfamilie hat damit für die Schwiegertochter bezahlt und sie galt somit als "Eigentum".

Wenn das der Fall ist, dann hoffe ich daß es jetzt falls es diese Brautgabe noch gibt nur der alten Traditionwillen und nicht um diese wirklich weiter zu führen. Denn sowas wäre grausam. Keine Mensch/Familie sollte das Recht haben jemanden zu besitzen.

damals haben die es so gemacht das die mädels sozusagen dreist gesagt verkauft wurden. Mittlerweile ist es so das es so eine art von tradtion geworden ist und die leute sich gegenseitg gold oder geschenke geben als dank das sie die tochter bekommen haben. Also nicht mehr so schlimm eigentlich der normale weg

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:02
von ladyflorijana
Dann ist ja gut!! Meine Mama hat damals auch zu meinem Mann gesagt er kriegt mich nur im Tausch gegen Kamele.
Sie hat ihn wohl mit einem Araber verwechselt. 8) 8)

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:04
von amina
aha und wie ist es bei agims familie üblich?

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:05
von amina
ladyflorijana hat geschrieben:Ist es nicht so, daß die Brautgabe als "Bezahlung" für die Tochter gilt.
War das nicht früher der Fall. Die zukünftige Schwiegerfamilie hat damit für die Schwiegertochter bezahlt und sie galt somit als "Eigentum".

Wenn das der Fall ist, dann hoffe ich daß es jetzt falls es diese Brautgabe noch gibt nur der alten Traditionwillen und nicht um diese wirklich weiter zu führen. Denn sowas wäre grausam. Keine Mensch/Familie sollte das Recht haben jemanden zu besitzen.
hmmmm also ich kenn das anders, aber dazu schreib ich später. will mal wissen wie es bei den anderen ist.

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:05
von Melissa23
ladyflorijana hat geschrieben:Dann ist ja gut!! Meine Mama hat damals auch zu meinem Mann gesagt er kriegt mich nur im Tausch gegen Kamele.
Sie hat ihn wohl mit einem Araber verwechselt. 8) 8)

lol :lol:

ich glaube wo es wirklich noch die Bargeld Braut gibt ist in der Türkei aber bei uns neeeeeeee. Das wird eher Gold use geschenkt jedenfalls habe ich das noch nie gehört solange ich lebe :wink:

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:07
von Melissa23
amina hat geschrieben:aha und wie ist es bei agims familie üblich?
sparen sparen hehe neeeeeee spass

Bei denen gibt es zb keine Taki ich weiss nicht wie es asuf albanisch heisst. Das ist da wo der braut geld angesteckt wird auf der hochzeit. Im grunde ähneln sich die Sachen scho aber jeder will es halt auf seine art machen also habn wir fifty fifty gemacht

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 22:14
von amina
Melissa23 hat geschrieben:
amina hat geschrieben:aha und wie ist es bei agims familie üblich?
sparen sparen hehe neeeeeee spass

Bei denen gibt es zb keine Taki ich weiss nicht wie es asuf albanisch heisst. Das ist da wo der braut geld angesteckt wird auf der hochzeit. Im grunde ähneln sich die Sachen scho aber jeder will es halt auf seine art machen also habn wir fifty fifty gemacht
ja die türken zahlen meistens die feier mit dem geld was reinkommt, den rest(wenn die eltern gnädig sind) dürfen die kinder als startkapital behalten.

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 23:04
von Koby Phoenix
Ach quatsch, das haben die Serben auch früher von uns behauptet :

Albaner verkaufen ihre Töchter an den Mann.


Das ist aber eine falsche Sichtweise. Das Geld sollte dafür dienen, um den Eltern zu helfen, weil sie eine Person weniger in der Familie haben, kann weniger gebacken werden. Mit diesen Geld wurde früher Nahrung und Kühe, Schaafe gekauft, aber es waren kleine beträge, vielleicht so in Euro : 500 Euro oder so. Das hatte nichts mit Verkauf und Eigentum zu tun, sondern um die Eltern zu helfen.

Auch Jahre nach der Hochzeit hilft man die Schwiegereltern finanziell wenn sie finanziel schwach sind.

Grüße,
Koby

Verfasst: Fr, 01. Feb 2008, 23:15
von fan_noli_IV
Melissa23 hat geschrieben:Hallo meine süße maus :D

Ích denke schon das es von Ort zu ort unterschiedliche Brautgaben gibt.
Meine Eltern hatten ganz andere Tradtionen als zb. Agims Eltern.
Meine Mama hat vier armreifen für mich gefordert und ein armreif für sich selbst :wink:
Aber ohne meine einverständnis da ich absulut dagegen war aber man kommt ja einfach nicth an gegen mami und papa.
So wo mein schwiegervater das dann hörte schaute er nur komisch aber akzeptierte, später erklärte er mir das es bei denen soetwas nicht gibt.

Also ich denke die Brautgabe beschränkt sich auf das finanzielle der jeweiligen personen wer mehr hat , der fordert mehr

dann muss ja der zukünftige man von amina millionen bezahlen :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Verfasst: Sa, 02. Feb 2008, 0:35
von celaney
Hiya @ all,

vielleicht sollte man unterscheiden zwischen Brautpreis und Brautgabe (bei uns in Ö wird es Mitgift genannt).

Der Brautpreis ist das Geld, welches von der Familie des Bräutigams an die Familie der Braut gegeben wird, als Ablöse. Wie bereits schon vorher erwähnt wurde verliert die Familie der Braut eine Arbeitskraft für zum Beispiel Arbeiten im Haushalts, Unterstützung beim Bestellen des Feldes und der Ernte, etc.

Ebenso ein alter Brauch, aber in Europa auch noch üblich, ist die Mitgift. Dabei bekommt die Braut, finanzielle Mittel oder Sachwerte (wie Geschirr, Tischdecken & Bettwäsche) also einige der notwendigsten Sachen, welche man zum Start eines neuen Haushalts benötigt.

In manchen Ländern ist die Mitgift = Braugabe inzwischen untergegangen, da viele Töchter bereits als Single ihren eigenen Haushalt führen und somit schon über diese Untensilien verfügt. bestes Bsp.: die Ikea-Box

CU,
celaney

Verfasst: Sa, 02. Feb 2008, 12:30
von Rolanda
Also bei uns in Prizren ist es so, dass wenn der "Kaffee" der Verlobung getrunken wird, der Schwiegervater einen Geldbetrag auf das Tablett legt. Etwas für die Braut und die näheren Verwandten.

Während man verlobt ist bekommt die Braut oftmals Geld, damit sie sich ihre "Nähsachen" (Qez) kaufen kann.

Nach der Hochzeit, wenn Gäste kommen und einen Kaffee trinken, wird immer ein bisschen Geld für die Braut an die Kaffeeuntertasse gelegt.
Das gleiche gilt, wenn ein Kind geboren wird.

Verfasst: Sa, 02. Feb 2008, 13:39
von Kusho1983
Melissa23 hat geschrieben:
ladyflorijana hat geschrieben:Ist es nicht so, daß die Brautgabe als "Bezahlung" für die Tochter gilt.
War das nicht früher der Fall. Die zukünftige Schwiegerfamilie hat damit für die Schwiegertochter bezahlt und sie galt somit als "Eigentum".

Wenn das der Fall ist, dann hoffe ich daß es jetzt falls es diese Brautgabe noch gibt nur der alten Traditionwillen und nicht um diese wirklich weiter zu führen. Denn sowas wäre grausam. Keine Mensch/Familie sollte das Recht haben jemanden zu besitzen.

damals haben die es so gemacht das die mädels sozusagen dreist gesagt verkauft wurden. Mittlerweile ist es so das es so eine art von tradtion geworden ist und die leute sich gegenseitg gold oder geschenke geben als dank das sie die tochter bekommen haben. Also nicht mehr so schlimm eigentlich der normale weg
dieses verkaufen hatte auch einen nebeneffekt:die eltern des mädchens konnten sich erstens den meistbietenden auswählen und hatten so zweitens eine gewisse sicherheit,dass ihr schwiegersohn ihre tochter finanziell gut durchbringen wird,und dass ihre tochter nicht armut erleiden muss...

Verfasst: Sa, 02. Feb 2008, 17:50
von amina
also das ist genau das was ich mir gedacht habe. oft wird die brautgabe mit dem brautgeld verwechselt. das brautgeld ist im wahrsten sinne des wortes seine tochter zu verkaufen...und die eltern sacken das geld ein.

brautgabe hingegen ist vollkommen was anderes. nun, es ist so das DIE BRAUT das von ihrem zukünftigen verlangen kann...sei es materiell oder halt geld. es gehört nur ihr, sonst niemanden. im falle einer scheidung hat der mann nicht das recht es von ihr zurück zu verlangen.

es diehnt dazu das wenn mal schlechte tage auf sie zukommnen. jedoch solte die braut nicht so gierig sein und darauf achten, wenn sie etwas verlangt, das es auch in dem ermessen des bräutigams liegt. wäre ja dumm wenn sie unmögliches verlangt...sie würde sich ja selbst ins unglück stürzen. tja und wenn sie eine gute braut ist, ist ja nix verloren für den mann, sie bringt es ja mit in die ehe.

jedenfalls gehts nur um die braut, nicht um ihre eltern und familie.