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Albaner und ihre Mythen
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 13:25
von Toni_KS
Hallo Zusammen
Mich würde interessieren was ihr allgemein über die albanische Mythologie wisst oder was ihr davon haltet?
Denkt ihr sie haben einen zu grossen Einfluss in unser Gesellschafts- und Politikleben oder denkt ihr sie werden nur noch benutzt, „instrumentalisiert" zur manipulativen Erreichung moderner, zweckrationaler Ziele?
Textausschnitt von Juliane Besters-Dilger:
Nationale Mythen sind bei allen Völkern verbreitet. Woher kommt unsere Sippe, unser Volk? Wer sind wir? Auf diese Fragen haben Stammesführer, Weise und Dichter auf der ganzen Welt in ähnlicher Weise geantwortet: Unser Volk ist etwas Besonderes, es unterscheidet sich durch seine Entstehung und Entwicklung von allen anderen, es hat eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Nationale Mythen beziehen häufig historische Ereignisse ein, meist Kriege oder Wanderbewegungen. Solche Ereignisse brauchen nicht in grauer Urzeit angesiedelt sein, sie können durchaus im Mittelalter oder in der Neuzeit stattgefunden haben. Und schliesslich: Nationale Mythen inspirieren Dichter und Schriftsteller zu Liedern, Epen und historischen Romanen, sie gehören zum kollektiven Gedächtnis. Sie können lange vergleichsweise inaktiv sein; wirksam werden sie vor allem dann, wenn eine Nation in eine Situation gerät, die begründete oder unbegründete Zweifel an ihrem Weiterbestehen weckt. All dies gilt generell.
Wo aber liegt das Spezifische der albanischen oder balkanischen Mythen?
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 14:09
von shaker
hallo toni
sehr interessantes thema das du ansprichst...
was das albanische volk betrifft findest du viele antworten in den büchern von ismail kadare...
in verschieden büchern von ihm bekommt mann einen sehr spannenden und interessanten eindruck vom albanischen volk,ihrer sippen,ihrer geschichte usw...
was albanien spezifisch betrifft denke ich dass es vorallem ein volk ist, das von auseinandersetzungen geprägt wurde.
einen interessanten eindruck oder zeit ist die von skenderbeu,da er aus meiner sicht sehr viele eigenschaften vereint welche vielen als vorbild in erinerung sind, aber auch ein spiegel der einstellung und motivation des volkes..
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 14:14
von shaker
buch von ismail kadare mit dem titel : Der General der toten Armee.
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 15:00
von Viktor
Hatt die albanische Gesellschaft überhaupt Mythen?
Wir haben was anderes, (mir is das Wort entfallen8, türkisches Wort glaub ich) sind LIeder über Männer die verschiedene Taten vollbracht haben, also Heldentaten, die sind aber wirklich so geschehen..
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 15:29
von Armend
Ich denke das Albanische Volk hat viele Mythen !
z.B. Das wir niemanden vertrauen ausser uns selbst "Jepe besen tende po mos e merr besen e kerkujt" ose "mos i beso as kmishes tende"
oder das wir agressiv sind wegen denn Zahlreichen Kriegen die um uns oder auch mit uns geführt wurden. In Europa wurden die meisten kriege im Balkan geführt, fast jedes Jahrzehnt ein Zwischenfall dadurch vielleicht die Agressivität !
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 15:33
von Toni_KS
Hallo Shaker
Ich danke dir für deine Tipps und deine Eindrücke über die albanischen Mythen!
Ich habe die meisten Bücher von Kadare schon gelesen. Am meisten haben mich die Romane:
„der zerrissene April“ und
„der Palast der Träume“ beeindruckt. Mir geht es nicht nur um den Mythen als Erzählungen und geschichtliche Ereignisse, sondern mich interessieren auch die Auswirkungen dieser Mythen in unserer heutigen Gesellschaft. Wie gross war und ist ihr Einfluss und wann ist ein Märtyrer ein Held oder ein Verbrecher?
Was denkst du, haben unsere Mythen zum Guten oder vielleicht mehr zum Schlechten beigetragen? Viele westliche Philosophen und Schriftsteller vertreten diese Meinung:
Nationale Mythen haben nicht das Ziel, historische Ereignisse wahrheitsgetreu widerzuspiegeln; sie deuten vielmehr die Geschichte um, verändern und überhöhen sie, so dass die Ereignisse einen Symbolwert erhalten, welcher der geschichtlichen Realität nicht entspricht.
Ich kann diesem Text auch zum Teil zustimmen, aber ich finde man sollte nicht alles in einem Topf werfen. Solange die Mythen, Mythen bleiben und nicht für irgendwelche Zwecke missbraucht werden, können wir doch auf die Ein und Andere stolz sein. Im Gegensatz zu anderen Völker im Balkan, beruht unsere Geschichte und Kultur nicht nur auf Mythen. Es ist interessant, wie die westliche Welt die Mythen verharmlost und sie auch in der Politik ablehnt, aber wenn es um den Balkan geht, ist wieder alles Möglich, nur um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Ich möchte nur einen Beispiel nennen: Serbien ist in der Lage anhand Mythen (Amselfeldschlacht, Wiege des Serbentum…usw.) auf Kosova zu beharren, unabhängig davon was uns Balkanesen diese serbische Mythen gekostet haben.
Ich finde alle Mythen sollten als Mythen behandelt werden!
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 16:22
von Magnet
Toni_KS hat geschrieben:
Was denkst du, haben unsere Mythen zum Guten oder vielleicht mehr zum Schlechten beigetragen? Viele westliche Philosophen und Schriftsteller vertreten diese Meinung:
Nationale Mythen haben nicht das Ziel, historische Ereignisse wahrheitsgetreu widerzuspiegeln; sie deuten vielmehr die Geschichte um, verändern und überhöhen sie, so dass die Ereignisse einen Symbolwert erhalten, welcher der geschichtlichen Realität nicht entspricht.
Hallo Toni_KS, sehr gutes Thema
Diese Intellektuelle, die nach diesem von dir oben zitierten Grundsatz leben, haben Recht, aber es ist nur die halbe Wahrheit.
Auf der einen Seite muss man klar sagen, dass Mythen zu politischen Zwecken missbraucht werden, man bedenke, dass das ganze Naziregime auf Mythen und Sagen über Germanen aufgebaut wurde. Hitler war ein Mystiker. Man sagt, die Deutschen folgten ihm aus drei Gründen.
1. Die wirtschaftliche und soziale miserable Situation nach dem ersten Weltkrieg. Die Leute waren arm und hatten keinen Halt. Sie sehnten sich nach einem starken Mann, der die Kraft hat, ein ganzes Volk zu führen. Hitler gab ihnen Arbeit, gab ihnen eine Identität.
2. Propaganda, also ein Instrument, um Kriege zu rechtfertigen und Niederlagen zu vertuschen, in dem man den anderen Schuld gab. Stichwort, die Dolchstosslegende. Einfach mal unter diesem Begriff googeln, wenn es dich interessiert.
3. Der mystische Hintergrund, was man nicht unbedingt mit Propaganda verwechseln sollte. Hitler selber glaubte ja an das auserwählte germanische Volk. Und der Glaube gibt einem Volk eine Identität und somit Halt und Stärke. Mit viel Mythologie schaffte er es das Volk mit seinem Glauben zu vereinen. Leider glaubten sie an das falsche...
Doch um in diesem Zusammenhang auf die Albaner zurückzukommen. Muss man zunächst sagen, dass die Albaner sich grundsätzlich nicht von anderen Völkern unterscheiden, was sich allerdings unterscheidet ist die Verwendung der Mythologie. Während zum Beispiel die Deutschen, ihre Mythologie dazu verwendeten um die Juden und Demokraten als Verräter abzustempeln um somit ihren Untergrang zu rechtfertigen, hat die albanische Mythologie einen ganz anderen Zweck. Meines Erachtens, hat die albanische Mythologie ihren Ursprung im Kampf gegen die Unterdrückung. Das albanische Volk war und ist ein Volk der Erzähler, man erzählte sich Geschichte über tapfere Männer, wie sie gegen die Osmanen kämpften, gegen die Italiener, gegen die Serben und jedes Volk lebt von seiner Geschichte. Nicht zuletzt sind es diese Geschichten, die uns unseren Überlebenswillen, unseren Patriotismus und uns nicht zuletzt eine Identität als Albaner gegeben haben. Ob die Geschichten wahr oder unwahr sind sei dahingestellt, aber im Affekt spielt das keine Rolle, denn die Aussage bleibt meistens immmer die gleiche, der Kampf um die Freiheit und gegen die Unterdrückung.
Man kann es mit den Juden vergleichen. Die Juden wurden über Jahrtausende vertrieben und ermordert. Was sie vereinte war ihr Glaube und ihr Glaube basiert auf Geschichten. Diese Geschichten gab ihnen eine Identität und einen unglaublichen Überlebensgeist. Ein kurzes Beispiel dazu: In der Schweiz wurde eine Synagoge in Brand gesetzt, man vermutet dass es ein Brandanschlag mit antisemitischen Hintergrund gewesen ist. Am nächsten Tag beteten die Juden trotzdem vor der verbrannten Synagoge um zu demonstrieren, dass sie sich nicht einschüchtern lassen und ihren Glauben weiterhin glauben. Absolut bemerkenswert...
Leider werden auch bei den Albanern, solche Mythen benutzt um Rassismus gegenüber Serben, Griechen, Türken, Mazedonier zu rechtfertigen. Doch Rassimus ist keines wegs zu tolerieren und muss bekämpft werden.
Doch nichtsdestotrotz sieht man an diesen Beispielen, dass man Mythologien nicht immer mit Negativem verbinden muss...
Viele Grüsse
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 18:49
von Viktor
Kann mal jemand als erstes eine albanische Mythe aufzeigen?
@Toni_KS
Was Mythen und deren Auswirkungen auf die GEsellschaft und Kultur anbelangt, sieht du am besten an den Serben, es ist interessant dass die Serben nur wegen einer Mythe, die eigentlich eine Niederlage war, sich so entwickelten, daher kommt auch ihr bewusstsein zu Kosova und vorallem am wichtigsten,aus dieser Mythe hatt sich das serbisceh Volk vor der islamisierung geschützt.Man kann ruhig sagen: Mit dem SChwert verloren und mit der Feder gesiegt!
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 19:42
von Zymer
Wir haben keine Mythen!!! Alles was uns erzählt wird, ist auch passier. Wir haben aber leider die schlechte Gewohnheit, das wir es durch Lieder weitergeben und nicht genau aufzeichnen. Es ist kein Mythos, das wir mal ein grosses Volk waren, das grosse Männer hervorgebracht hat. Es ist kein Mythos, das wir seit Jahrtausenden von andern Völkern angegriffen und unterworfen wurden. Es ist kein Mythos das Hunderttausende von Brüdern und Schwestern ermordet wurden. Es ist kein Mythos, das die Albaner unter den ältesten Völker Europas gehören. Es ist nicht gut, wen wir Albaner anfangen zu sagen, dass diese Sachen Mythen wären.
Verfasst: Do, 12. Jul 2007, 20:05
von Magnet
Viktor hat geschrieben:Kann mal jemand als erstes eine albanische Mythe aufzeigen?
Zymer hat geschrieben:
Wir haben keine Mythen!!! Alles was uns erzählt wird, ist auch passier. Wir haben aber leider die schlechte Gewohnheit, das wir es durch Lieder weitergeben und nicht genau aufzeichnen. Es ist kein Mythos, das wir mal ein grosses Volk waren, das grosse Männer hervorgebracht hat. Es ist kein Mythos, das wir seit Jahrtausenden von andern Völkern angegriffen und unterworfen wurden. Es ist kein Mythos das Hunderttausende von Brüdern und Schwestern ermordet wurden. Es ist kein Mythos, das die Albaner unter den ältesten Völker Europas gehören. Es ist nicht gut, wen wir Albaner anfangen zu sagen, dass diese Sachen Mythen wären.
Natürlich haben wir Albaner Mythen und zwar haufenweise. Mythen, sind nichts anderes als Gottes-, Dämonen oder Heldengeschichten. Vor allem letzteres trifft auf uns häufig zu. Ich glaube, das Problem der Mythen liegt darin, dass es zu oft für politische Zwecke missbraucht wurde und jetzt versucht ihr zu behaupten wir Albaner hätten keine Mythen um eure Hände mit Wasser zu waschen. Aber das ist nicht nötig, denn Mythen können auch positive Aspekte haben, wenn sie richtig verwendet werden. All unsere Heldengeschichten aus unseren Liedern sind Mythen, all die Geschichten, die unsere Väter und unsere Grosseltern erzählt haben sind ebenfalls Mythen. Die meisten dieser Geschichten haben einen wahren Ursprung, da die meisten allerdings in der mündlichen Überlieferung entstanden sind, kann ich mir durchaus vorstellen, dass während der Zeit die Geschichten ein wenig abgeändert wurde. Aber das spielt keine Rolle, denn was zählt sind die Aussagen dieser Geschichten und die handeln meistens vom Kampf gegen die Unterdrückung.
Also man muss mit Mythos nicht immer etwas Negatives assozieren, weil irgendwelche Intellektuelle die Halbwahrheiten über Mythen gesagt oder geschrieben haben.
Ich erzähle euch ein Mythos. Leider hab ich den Namen von dieser tapferen Frau vergessen und die Geschichte hab ich auch nur so halbwegs in Erinnerung. Trotzdem versuche ich sie zu erzählen...
Während der Osmanischen Zeit gab es eine albanische Familie, die für ihren erbitterten Kampf gegen die Osmanen berüchtigt war. Der Vater dieser Familie wünschte sich unbedingt einen Sohn, um diesen als tapferen Mann zu erziehen damit er gegen die Osmanen kämpfen kann. Doch als seine Frau schwanger wurde, gebar sie eine Tochter. Der Vater lehnte die Tochter ab, doch später wurde sie sehr streng wie ein Mann erzogen. (Hier bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie von ihrem Vater so erzogen wurde oder von ihrem Onkel). Jedenfalls wuchs sie zu einer bildhübschen jungen Frau heran, die für ihre Schönheit in der ganzen Gegend bekannt war.
Auch der Sultan fand Gefallen an dieser Frau, als er sie zum ersten Mal sah und wollte sie zu seiner Frau nehmen. Er schichte seine Boten zu ihrem Vater um für ihre Hand anzuhaltnen. Der Vater, der erbitterter Feind des Sultans lehnte zuerst ab doch später willigte er ein. Zusammen mit seiner Tochter entwickelte er einen Plan.
So wurde die Tochter verheiratet und zog in das Pallast ein, als der Sultan und sie allein waren, zog sie ihr Messer, das sie versteckt hielt und erstach ihn. So gelang es ihr als Frau heldenhafter zu sein als alle Männer zusammen
So ähnlich ging die Geschichte...
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 11:17
von Viktor
na dan erzähl mal eine albanische Mythe...
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 11:23
von egnatia
Viktor hat geschrieben:na dan erzähl mal eine albanische Mythe...
Gerne Viktor!
Mitologjia shqiptare është shumë e pasur! Po t'i hedhim një vështrim folklorit shqiptar, do të gjejmë figura të ndryshme mitologjike, që nga koha e antikitetit e deri sot. Më falni, se nuk jam e sigurtë për të përdorur fjalët e duhura në gjermanisht

, po shkruaj në pjesën shqip të forumit!
lg, egnatia
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 12:47
von Zymer
Hallo Magnet!!!
Magnet, in dieser Sache kann ich dir nicht recht geben. Wir haben keine Mythen. Dämonen, Geister usw. haben mit Glauben zu tun und nicht mit Mythen. Ein Mythos wäre, wenn ich behaupten würde, das die Albaner ein himmlisches Volk sind. Die Serben behaupten ja solchen Müll. Wir haben Helden Magnet, das sind keine Mythen. Also, meine Eltern haben mir noch nie erzählt, das ein Albaner etwas Übernatürliches erreicht hat. Meine Eltern haben mir nur erzählt, das wir immer für unsere Existenz kämpfen mussten. Und sie haben mir von Personen erzählt, die bis zu Letzt für ihr Volk gekämpft haben. Wir wurden immer unterdrückt Magnet, das ist überhaupt kein Mythos sonder traurige Realität. So weit ich dich verstehen kann sind Helden wie Skënderbeu, Shote dhe Azem Galiza, Bajram Curri, Isa Boletini, Adem Jashari und viele mehr Mythen für dich. Magnet es ist total falsch was du behauptest. Alle diese Personen haben wirklich so gelebt wie es erzählt wird. Ein Mythos wäre, wen ich behaupten würde, das diese Personen Übernatürliche Kräfte hatten.
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 13:30
von Armend
Ein Mytos ist das es damals vor vielen Jahren ein Dorf mit 300 Kriegern gab und das diese sich nicht unterdrücken liessen. Vor einem Halben Jahr kam der Film "300" in den Kinos doch ich denke das waren Albaner.
Also der Mytos das 300 Albaner gegen eine ganze Armee gekämpft haben !
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 13:33
von Kusho1983
Viktor hat geschrieben:na dan erzähl mal eine albanische Mythe...
es gibt verschiedene mythen über gjergj kastrioti,dass er angeblich so stark wie 10männer gewesen sei,dass er ein sehr schweres schwert hatte,das niemand aufheben konnte,ausser er,und so weiter und so weiter.das leben und die taten des gjergj kastrioti sind von reichlichen mythen umgeben,welche sogar im alten film über skanderbeg und in der alb.geschichtsschreibung einzug gehalten haben.
weitere mythen:kennst du die"kreshniket"?das sind erzählungen über muj und seine gefährten,die sich vor monstern und fremden eindringlingen zur wehr setzen.auch diese kreshniket sind starke männer,die nieman umbringen kann und die einen einzigen gegner in der hand zerdrücken können.diese mythen über die kreshniket wurden in volksliedern verewigt[in der regel folkslieder mit einer lahuta],und die in nord-,nordostalbanien[und sehr wahrscheinlich auch im kosovo]bekannt sind.in nord-&nordostalbanien kennt fast jedes kind,das zur schule gegangen ist diese mythen...
sagt dir die"balada e kurbinit"etwas?
oder der mythos um die frau,die angeblich in der burg von rozafa eingemauert sein sollte?
und es gibt noch viele mythen.jedes volk ernährt seine geistige kreativität mit mythen und sagen.das ist an sich nichts negatives,doch kann es gefährlich werden,wenn sie für falsche zwecke instrumentalisiert werden[wie das hier auch öfters erwähnt wurde].
Verfasst: Fr, 13. Jul 2007, 13:41
von Kusho1983
Armend hat geschrieben:Ein Mytos ist das es damals vor vielen Jahren ein Dorf mit 300 Kriegern gab und das diese sich nicht unterdrücken liessen. Vor einem Halben Jahr kam der Film "300" in den Kinos doch ich denke das waren Albaner.
Also der Mytos das 300 Albaner gegen eine ganze Armee gekämpft haben !
das ist sehr weit hergeholt.denn ich weiss nichts von einem solchem alb.mythos,und falls es doch so einen mythos gibt,heisst es nicht,dass er rein auf eine ethnie beschränkt bleiben muss.viele mythen haben sich über die ethnischen grenzen hindurch entwickelt,so z.b.der mythos um die drachen,welcher in china,england,und der schweiz existiert,oder weitere mythen...
Albaner und ihre Mythen
Verfasst: Mi, 18. Jul 2007, 10:17
von Siniorita
ola amigos
ein land, jedes land braucht so ihre mythen. es ist der nährstoff eines jedes erfolges und der weiteren zukunft...
sie können einen mut machen, einen stärken, einen verängstigen, einen zur vorsicht ermahnen und / oder einen als muse der insperation dienen aus denen sich viele kreative köpfe bedient haben und so zu ehre und ruhm gekommen sind... (meine damit schriftsteller; wie Platon - die legende um atlantis, krieger wie - atila der hune, spartakus usw) einige davon wahr, einige davon aus der phantasie eines menschen entsprungen. aber ehrlich gesagt es liegt kein all zu grosser unterschied, dazwischen. würde ich meinen...
e liebs grüessli und schöne ferien
siniorita