Strassenbau in Albanien
Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 17:23
Es ist ja weit verbreitet, dass in Albanien die Strasseninfrastruktur in einem nicht sehr schönen Zustand ist...
Manche/Mancher fragt sich, wieso in diesem Bereich des Transportes nicht viel unternommen wird... Da ja schlechte Verkehrswege das Land von ausländischen Besuchern isolieren und einen "Umweg-Effekt" um das Land hervorrufen...
Einerseits wird bemängelt, dass die finanziellen Mittel zum Bau von neuen Strassen oder zur Sanierung von existierenden Strassenachsen fehlen und andereseits wird auch hervorgehoben, dass Projekte fehlen, welche internationale Investoren anlocken würden...
Ich habe da eine differenziertere Meinung:
Man könnte zwar schon versuchen ausländischen Finanzierung zu organisieren, aber dazu braucht es ein Startkapital von Seiten der albanischen Regierung, damit nicht an der Seriösität des Projektes von Seiten der Investoren gezweifelt werden kann...
Wie kann ein solches Startkapital zusammengetragen werden:
Meiner Meinung nach wäre es recht sinnvoll, wenn eine Ökosteuer eingeführt würde, von welchem die Einnahmen direkt in Strassenprojekte wieder investiert werdenmüssten, um somit die Effizienz dieser Steuer nicht zu beeinträchtigen. In Strassenprojekte meine ich hauptsächlich Bau und Asphaltierung von Strassen.
Natürlich müssten von dieser Ökosteuer staatliche Transportunternehmen (wie z.B. die Eisenbahngesellschaft, die urbanen Bussunternehmen, die staatlich betriebenen Handelsschiffe, etc.)
Aber auch die Bauern dürften von dieser Last nicht viel zu spüren bekommen, da sie ja sowieso an Produktionseinbussen in den letzten 10 Jahren leinden...
Mit dieser Ökosteuer könnte man auf der anderen Seite auch den überlasteten Verkehr in den Städten eindämmen, da jeder und jede es zwei Mal überlegen würde, ob er/sie das Auto oder doch lieber den Buss nehmen würde um im Markt einkaufen zu gehen...
Es müsste aber nicht unbedingt eine Ökosteuer im "traditionellen" Sinne sein, sondern ein Treibstoff-Zoll, welcher von den Importeuren verrichtet werden müsste, würde es auch tun. Die Wirkung wäre dann die ähnliche, dass die Treibstoffpreise Steigen, der überlastete Verkehr käme teilweise zu einer Mässigung, und der Strassenbau kann dadurch proportional finanziert werden.
Ein Nachteil hätte dieser Treibstoff-Zoll jedoch schon, da bei den Importeuren nicht genau kontrolliert werden kann, ob er diesen Treibstoff an Bauern oder staatliche Transportunternehmen, oder an Privatkunden absetzen wird...
So würde ich eindeutig die direkte Öko-Steuer bevorzugen...
Was meint ihr?!
Wer hat ein bisschen Mehr Ahnung als ich in Bezug auf Volkswirtschaft?!
Manche/Mancher fragt sich, wieso in diesem Bereich des Transportes nicht viel unternommen wird... Da ja schlechte Verkehrswege das Land von ausländischen Besuchern isolieren und einen "Umweg-Effekt" um das Land hervorrufen...
Einerseits wird bemängelt, dass die finanziellen Mittel zum Bau von neuen Strassen oder zur Sanierung von existierenden Strassenachsen fehlen und andereseits wird auch hervorgehoben, dass Projekte fehlen, welche internationale Investoren anlocken würden...
Ich habe da eine differenziertere Meinung:
Man könnte zwar schon versuchen ausländischen Finanzierung zu organisieren, aber dazu braucht es ein Startkapital von Seiten der albanischen Regierung, damit nicht an der Seriösität des Projektes von Seiten der Investoren gezweifelt werden kann...
Wie kann ein solches Startkapital zusammengetragen werden:
Meiner Meinung nach wäre es recht sinnvoll, wenn eine Ökosteuer eingeführt würde, von welchem die Einnahmen direkt in Strassenprojekte wieder investiert werdenmüssten, um somit die Effizienz dieser Steuer nicht zu beeinträchtigen. In Strassenprojekte meine ich hauptsächlich Bau und Asphaltierung von Strassen.
Natürlich müssten von dieser Ökosteuer staatliche Transportunternehmen (wie z.B. die Eisenbahngesellschaft, die urbanen Bussunternehmen, die staatlich betriebenen Handelsschiffe, etc.)
Aber auch die Bauern dürften von dieser Last nicht viel zu spüren bekommen, da sie ja sowieso an Produktionseinbussen in den letzten 10 Jahren leinden...
Mit dieser Ökosteuer könnte man auf der anderen Seite auch den überlasteten Verkehr in den Städten eindämmen, da jeder und jede es zwei Mal überlegen würde, ob er/sie das Auto oder doch lieber den Buss nehmen würde um im Markt einkaufen zu gehen...
Es müsste aber nicht unbedingt eine Ökosteuer im "traditionellen" Sinne sein, sondern ein Treibstoff-Zoll, welcher von den Importeuren verrichtet werden müsste, würde es auch tun. Die Wirkung wäre dann die ähnliche, dass die Treibstoffpreise Steigen, der überlastete Verkehr käme teilweise zu einer Mässigung, und der Strassenbau kann dadurch proportional finanziert werden.
Ein Nachteil hätte dieser Treibstoff-Zoll jedoch schon, da bei den Importeuren nicht genau kontrolliert werden kann, ob er diesen Treibstoff an Bauern oder staatliche Transportunternehmen, oder an Privatkunden absetzen wird...
So würde ich eindeutig die direkte Öko-Steuer bevorzugen...
Was meint ihr?!
Wer hat ein bisschen Mehr Ahnung als ich in Bezug auf Volkswirtschaft?!