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Religion = Konflikt???

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 10:27
von Luna
Einen wunderschönnen Guten Morgen alle zusammen!

Ich beschäftige mich sehr mit dem Thema Religion...
Ich bin katholisch und glaube vom Herzen an Gott und praktiziere meinen Glauben so gut es geht!

Gestern Abend hatte ich eine Geschpräch mit meinem Verlobten...
Wir haben über unsere Zukunft Unterhalten und er stellte mir die
Frage mit der ich, insgeheim, gerechnet habe.
Er fragte mich ob ich bereit wäre zum Islam zu konventieren?!
Es herrschte lange Stille und ich konnte ihm die Frage nicht im gleichen Moment beantworten...

Er ist gebürtig aus dem Kosovo und ich komme auch aus dem Ehemaligen Jugoslawien und kenne daher auch persönlich viele gemischte Ehen.

Aber mich interessiert eure Meinung dazu!
Habt Ihr Erfahrungen mit euren Ehemännern- frauen, Freunden oder Familie?
Galubt Ihr daran, dass die Religion ein Hinderniss ist für eine gesunde und
harmonische Beziehung???

Freue mich von euch zu hören.

Liebe Grüsse,
Luna

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 11:07
von monsugger
hi, mein mann glaubt an den koran und ich an die biebel, wir diskutieren offt darüber und es ist auch sehr interresant, jedoch lasse ich ihm seinen glauben und er mir meinen, das ist das besste, wenn er daran glaubt ist es halt so aber das wir uns streiten würden nein.
und keiner von uns versucht den anderen zu einem anderem glauben zu bekehren.

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 12:50
von Don L
finde ich auch,
die Religion soll kein hindernis sein, man soll sich nicht gezwungen sein, seine Religion für so etwas zu ändern. Wenn er dich nicht mehr richtig liebt, nur weil du deinen Glauben behalten willst, bist du beim falschen ( ich meine das im allgemeinen)

so ist es!

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 13:21
von Lars
Don L hat geschrieben:Wenn er dich nicht mehr richtig liebt, nur weil du deinen Glauben behalten willst, bist du beim falschen
genau

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 14:10
von Luna
....ja, da stimme ich euch vollkommen zu!

Ich bin mir sicher, dass er mich das das eher aufgrund
seiner Familie bzw. Gesellschaft im Kosovo gefragt hat.....


LG, Luna

Religion !

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 14:43
von Sarah-Luana
Ich glaube schon, dass das ein Streitpunkt sein kann.
Religion spielt nur dann keine Rolle, wenn beide nicht streng gläubig sind.
Wie willst du bei einem 100 % Moslem rücksichtnahme für deinen christlichen Glauben finden.
Wie willst du das ausleben, was dir in deiner Religion wichtig ist ?????

Gruß Sarah-Luana

Verfasst: Mo, 30. Mai 2005, 18:52
von monsugger
ich finde einfach in einer ehe und auch in einer beziehung, muss man wenn man verschiedene religionen hat kompromisse mit dem anderem schließen und man sollte sich auch über die religion des partners infomieren, dann weis mann wenn er sehr gläubig ist was ihm auch teilweise wichtig ist,
aber du solltest ihm klar machen dass er dir villeicht von seiner religion erzählen kann und dir sachen erklären kann, aber du selbst entscheidest an was du glaubst.
ich denke das ist immer das beste wenn man sich erst mal über die religion infomiert und auch diskutieren kann warum was so ist, genau so ist es ja auch mit einer anderen kultur die er dann sicher auch hat, und da müssen auch kompromisse geschlossen werden oder.

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 16:35
von xyz
Was für einen Glauben werden dann die Kinder haben?
Soviel ich weiss, ist dass doch eher die heikle Frage oder nicht?

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 17:57
von monsugger
erst mal meine kinder werde sowiso nicht getauft, das finde ich doof, da wird einem kleinem baby ein glaube aufgezwungen und es kann nichts dazu sagen.
was für ein glaube unser kind hat kann es selbst entscheiden, so wie ich das auch kann und mein mann auch, ist doch kein problem wenn es größer ist kann es ja die biebel lesen und den koran, und entscheiden was es denkt, oder es entscheidet sich für garnichts kann ja auch sein.

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 18:26
von xyz
Das finde ich jetzt spannend! Du würdest also deinem Kind keine religiöse Erziehung geben?
in welchem Alter meinst du kann ein Kind den Koran oder die Bibel verstehen und sich eine eigene meinung bilden?

Illusion

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 18:54
von ruk
Hallo!

Die Idee, dass man Kindern nichts von einer Religion weitergibt und sich Kinder selbr entscheiden, was sie glauben wollen, klingt zwar sehr frei, tolerant und gut, aber praktisch stößt man hier sehr schnell auf Grenzen. Ich kenne einige Ehepaare, die am Anfang das Gleiche gesagt haben, deren Beziehung aber nach einigen Jahren genau aus diesem Grund gescheitert ist.

Das Ganze fängt mit den Werten an, die man an die Kinder weitergibt. Sagt man den Kindern, dass man nicht lügen soll (so wie es die Bibel vermittelt), oder dass man seine Ehefrau anlügen darf (so wie es im Hochislam gelehrt wird)? Lehrt man seinen Kindern Glaubensfreiheit (z.B. es darf ein Christ Moslem werden, ohne dass er verfolgt wird), oder Intoleranz (z.B. wenn ein Moslem Christ wird, sieht der Koran Todesstrafe vor usw.)? Lehrt man ein Kind, dass es den Glauben hinterfragen darf (so wie es die Bibel erlaubt), oder ist jedes Hinterfragen ein schweres Vergehen (wie es der Koran vermittelt)?

Irgendwo im praktischen Leben stößt man da sehr schnell an seine Grenzen. Wenn natürlich beide Elternteile Atheisten sind und überhaupt nicht an Gott glauben, geben sie ihre "Religion", den Atheismus, an die Kinder weiter. Aber solche Leute gibt es heute ja kaum mehr. Und sobald beiden Partnern der Glaube auch nur ein bisschen was wert ist, kann es sehr schnell Probleme geben.

Konkret würde ich sagen, dass ein Religionswechsel nur dem Ehepartner zuliebe nicht ehrlich ist. Wenn er nicht aus vollster Überzeugung geschieht, soll man ihn lieber bleiben lassen. Denn wenn mich jemand nur deswegen akzeptiert, weil ich äußerlich einen anderen religiösen Anstrich annehme, dann kann man das vergessen.

ruk

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 19:15
von fabienne
ich bin verdammt froh, dass wir keine religion haben. :P

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 21:09
von Don L
bist du den Atheist??

Ich könnte den Sinn des Leben ohne Religion nicht verstehen.

Verfasst: Mi, 01. Jun 2005, 21:59
von monsugger
zu dem alter wann das kind das lesen kann und auch versteht kann ich nichts sagen weil jedes kind ist anderst entwickelt das sieht man dann, man will das kind ja nicht dazu zwingen an irgendwas zu glauben,
und zu biebel und zum koran, die beiden bücher sind im alten testament gleich, nur das neue testament ist verschieden.
in der biebel ist es der sohn gottes im koran ist es ein prophet, ich möchte nicht sagen das die religionen gleich sind, sind sie ja nicht, aber sie sind schon sehr ähnlich besonderst durch das alte testament.
für mich ist das wichtigste das dem kind erzählt wurde das es weis das es gott gibt, dann muss man das natürlich in biebel und koran teilen, und da durch wird sich das kind interresieren wenn wir erzählen papa glaubt das und mama das, entweder wird es beide bücher lesen weil es wissen will was drinn steht und was da verschieden ist, oder es sagt uns ich glaube an nichts, oder ich glaube an keinen gott, das weis man noch nicht.
aber ich denke schon das man das hin krigt.

und dem kind keine relligiöse erzihung geben das würde ich nicht machen, das würde es schon bekommen, ich hab den koran nicht gelesen aber ich glaube die 10 gebote sind eigentlich gleich oder?

ich hatte schon offt diskusionen über religion da mein ex freund atheist war, und mein mann jetzt auch eine andere religion hat aber mein mann ist nicht schlimm er fragt mich nur warum das so ist in der biebel(manche sachen, wie mit jesus als sohn gottes)
nur leider bin ich auch nur ein mensch und ich kann nicht sagen wer in den himmel kommt, muslime oder christen oder budisten, keiner weis das, jeder denkt sein glauben ist der richtige.

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 11:33
von fabienne
ich bin atheistin. kann mir auch nicht vorstellen mein kind so zu erziehen, dass es an gott glaubt. trotzdem stelle ich ihm die entscheidung natürlich frei.

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 12:14
von Luna
... mein Kind soll nicht ohne Religion aufwachsen!
In meinen schwirigsten Zeiten im Leben hatte ich etwas
woran ich mich halten konnte und kann!

Ich werde meinen Kind einen Weg vorweisen, denn das ist meine
Verantwortung gegenüber meinem Kind! Wenn es Erwachsen ist
hat es immer noch die Wahl zu entscheiden ob der Weg den ich ihn gezeigt habe auch der Weg ist den es gehen möchte!

Es schweisst eine Familie auch enger zusammen durch z. B das zelebrieren der Feiertage.
Wie oft bin ich mit meinem Freund zerstritten in die Kirche gegangen und das was man manchmal in der Kirche dann als Predigt hört bringt zum tiferen nachdenken und es mildert die Situation!

Jeder entscheidet für sich selbst was ihm gut tut oder nicht aber egal
wie gross die Liebe zu meinen Verlobten ist, ich bin was ich bin, meine Eltern haben mich so erzogen und so hatt er mich kennen- und lieben gelernt!

In diesem Sinne, bleibt wir Ihr seid ,-)

Lg, Luna

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 13:32
von Jutta
Luna hat geschrieben:... mein Kind soll nicht ohne Religion aufwachsen!
In meinen schwirigsten Zeiten im Leben hatte ich etwas
woran ich mich halten konnte und kann!

Ich werde meinen Kind einen Weg vorweisen, denn das ist meine
Verantwortung gegenüber meinem Kind! Wenn es Erwachsen ist
hat es immer noch die Wahl zu entscheiden
ob der Weg den ich ihn gezeigt habe auch der Weg ist den es gehen möchte!

Jeder entscheidet für sich selbst was ihm gut tut oder nicht aber egal
wie gross die Liebe zu meinen Verlobten ist, ich bin was ich bin, meine Eltern haben mich so erzogen und so hatt er mich kennen- und lieben gelernt!

In diesem Sinne, bleibt wir Ihr seid ,-)

Lg, Luna
bravo luna,
die werte die du deinem kind mitgibst sind nicht zu unterschätzen.
menschen die einen festen glauben haben sind meistens seelisch stabiler.

ein leben ohne gott bedeutet für mich ein leben ohne liebe, ich würde wahrscheinlich in totalen egoismus verfallen,
mir ...meiner... mich !!!!
warum sollte ich mich denn auch noch um meinen nächsten kümmern....?
wenn ich nur hier und heute lebe !
tja, dann genieße ich das eine leben doch in vollen zügen.

gruss jutta

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 16:23
von Don L
monsugger hat geschrieben:zu dem alter wann das kind das lesen kann und auch versteht kann ich nichts sagen weil jedes kind ist anderst entwickelt das sieht man dann, man will das kind ja nicht dazu zwingen an irgendwas zu glauben,
und zu biebel und zum koran, die beiden bücher sind im alten testament gleich, nur das neue testament ist verschieden.
in der biebel ist es der sohn gottes im koran ist es ein prophet, ich möchte nicht sagen das die religionen gleich sind, sind sie ja nicht, aber sie sind schon sehr ähnlich besonderst durch das alte testament.
für mich ist das wichtigste das dem kind erzählt wurde das es weis das es gott gibt, dann muss man das natürlich in biebel und koran teilen, und da durch wird sich das kind interresieren wenn wir erzählen papa glaubt das und mama das, entweder wird es beide bücher lesen weil es wissen will was drinn steht und was da verschieden ist, oder es sagt uns ich glaube an nichts, oder ich glaube an keinen gott, das weis man noch nicht.
aber ich denke schon das man das hin krigt.

und dem kind keine relligiöse erzihung geben das würde ich nicht machen, das würde es schon bekommen, ich hab den koran nicht gelesen aber ich glaube die 10 gebote sind eigentlich gleich oder?

ich hatte schon offt diskusionen über religion da mein ex freund atheist war, und mein mann jetzt auch eine andere religion hat aber mein mann ist nicht schlimm er fragt mich nur warum das so ist in der biebel(manche sachen, wie mit jesus als sohn gottes)
nur leider bin ich auch nur ein mensch und ich kann nicht sagen wer in den himmel kommt, muslime oder christen oder budisten, keiner weis das, jeder denkt sein glauben ist der richtige.

Das kommt daher, dass das Christentum und der Islam aus der gleichen Famielienreligion, dem Judentum abstammen, im Koran wird auch Jesus erwähnt (dort mit dem Namen ISa), doch ist im koran im gegenteil zur Bibel, Mohammed und die Worte Allahs im Vrdergrund. In der Bibel Jesus. Das Alte Testament ist eigentlich die Thora, die heilige SChrift der Juden.


Darum die Ähnlichenkeiten im Koran und der Bibel.

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 16:24
von Don L
Luna hat geschrieben:... mein Kind soll nicht ohne Religion aufwachsen!
In meinen schwirigsten Zeiten im Leben hatte ich etwas
woran ich mich halten konnte und kann!


Lg, Luna
Finde ich auch.

Verfasst: Do, 02. Jun 2005, 22:23
von fabienne
Jutta hat geschrieben:
bravo luna,
die werte die du deinem kind mitgibst sind nicht zu unterschätzen.
menschen die einen festen glauben haben sind meistens seelisch stabiler.

ein leben ohne gott bedeutet für mich ein leben ohne liebe, ich würde wahrscheinlich in totalen egoismus verfallen,
mir ...meiner... mich !!!!
das sehe ich anders. nur weil ich nicht an gott glaube, glaube ich doch zwangsläufig nicht nicht an die liebe. sonst würde ich mein leben nicht so leben wie ichs tue. ich sehe ein, dass es viele gute religiöse einrichtungen gibt, habe da selbst schon mitgearbeitet. der egoismus ist ein makel unserer gesellschaft, trotz meines atheistischen daseins muss ich mich dem ja nicht unterwerfen. und zu der stabilität der seele durch den glauben kann ich nur sagen, dass dies ja auch in fanatismus umschlagen kann. ich weiß, der großteil der menschen, die glauben, sind keine selbstmordattentäter, aber dieses risiko sollte man nicht unterschätzen. soviel dazu. :wink:

ich hab ne frage. kann mir jemand sagen, ob es so inoffiziell ne tendenz in albanien gibt, welche religion dort bevorzugt ausgeübt wird? der regierung trau ich da momentan nicht so ganz und ich führe eine heiße diskussion mit meinem politik-lehrer darüber. :wink: