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Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 12. Nov 2006, 17:09
von Illyrian^Prince
Bei Wikipedia Albanien steht dies
Die Roma sind mit 120.000 Mitglieder (3% der Gesamtbevölkerung) die zahlenmäßig größte Minderheit Albaniens. Sie leben im ganzen Land verstreut
Diese Behauptung wird von hier genommen
http://diestandard.at/?url=/?id=2628119
Ich persönlich halte diese Zahl für stark übertrieben.
In Albanien gibt es doch nur einige 10 000 Roma.
Re: Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 19. Nov 2006, 21:39
von Kusho1983
Illyrian^Prince hat geschrieben:Bei Wikipedia Albanien steht dies
Die Roma sind mit 120.000 Mitglieder (3% der Gesamtbevölkerung) die zahlenmäßig größte Minderheit Albaniens. Sie leben im ganzen Land verstreut
Diese Behauptung wird von hier genommen
http://diestandard.at/?url=/?id=2628119
Ich persönlich halte diese Zahl für stark übertrieben.
In Albanien gibt es doch nur einige 10 000 Roma.
nene es gibt in albanien schon ziemlich viele roma...allein in tirana gibt es ca 5000-10'000 roma(vor allem in der nähe des quartiers"kombinati",an der strasse"kongresi i permetit",in der nähe des quartiers"fabrika e kepucave",etc.)...in den anderen grössen städten gibt es auch viele roma-mindeheiten,nur werden diese einfach in irgendwelchen quartieren sozusagen"eingekerkert" und man betrachtet das problem als gelöst...in shkodra z.b.wurde letzten sommer die einzige romaschule in der stadt geschlossen...also man versucht erst gar nicht die roma-minderheiten in die gesellschaft zu integrieren...es gibt ab und zu irgendwelche alibi-veranstaltungen für die roma(bsp.hat im oktober edi rama einen roma-tag eingeführt,an dem die roma-minderheiten ihren tag feiern dürfen,weil ja das feiern das einzige ist,was romas wirklich können

)aber zur lösung des problems tragen solche veranstaltungen kaum bei...

Re: Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 19. Nov 2006, 21:44
von Illyrian^Prince
Kusho1983 hat geschrieben:
nene es gibt in albanien schon ziemlich viele roma...allein in tirana gibt es ca 5000-10'000 roma(vor allem in der nähe des quartiers"kombinati",an der strasse"kongresi i permetit",in der nähe des quartiers"fabrika e kepucave",etc.)...in den anderen grössen städten gibt es auch viele roma-mindeheiten,nur werden diese einfach in irgendwelchen quartieren sozusagen"eingekerkert" und man betrachtet das problem als gelöst...in shkodra z.b.wurde letzten sommer die einzige romaschule in der stadt geschlossen...also man versucht erst gar nicht die roma-minderheiten in die gesellschaft zu integrieren...es gibt ab und zu irgendwelche alibi-veranstaltungen für die roma(bsp.hat im oktober edi rama einen roma-tag eingeführt,an dem die roma-minderheiten ihren tag feiern dürfen,weil ja das feiern das einzige ist,was romas wirklich können

)aber zur lösung des problems tragen solche veranstaltungen kaum bei...

Ich würd dennen einen Bus nach Belgrad spendieren ...

Re: Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 19. Nov 2006, 22:15
von Kusho1983
Illyrian^Prince hat geschrieben:Ich würd dennen einen Bus nach Belgrad spendieren ...

wozu brauchen die einen bus nach belgrad?
Re: Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 19. Nov 2006, 22:23
von Illyrian^Prince
Kusho1983 hat geschrieben:
wozu brauchen die einen bus nach belgrad?
Da können sie faul rumhängen und dem serbischen Staat die Arbeitslosenquote auf die 50% treiben

Re: Albanien - Zahl der Roma stark übertrieben?!
Verfasst: So, 19. Nov 2006, 22:32
von Kusho1983
Illyrian^Prince hat geschrieben:Kusho1983 hat geschrieben:
wozu brauchen die einen bus nach belgrad?
Da können sie faul rumhängen und dem serbischen Staat die Arbeitslosenquote auf die 50% treiben

oder man könnte jedem der roma ein knarre schenken,damit sie solche neunmalkluge wie dich aus dem weg räumen können

Verfasst: Sa, 25. Nov 2006, 15:03
von Ara
ich weiss nicht viel über roma und der wunsch in mir reift auch nicht, mehr über sie zu erfahren. ich möchte auch keine vorurteile fällen.
als ich in albanien war, sah ich
(zu) viele roma, die auf der strasse lummerten und touristen anschnorrten. ich hab mich so sehr über sie aufgeregt !! wie können sie sich das überhaupt erlauben ? ja ja sie haben kein geld und möchten essen, dann sollen sie sich verdammt noch mal an der nase packen und arbeiten gehn..
in mazedonien ist es genau das gleiche : überall romafrauen mit kindern im arm den ganzen tag lang am rumschnorren.... "allah beschütze dich und deinen liebsten" ,"sadake sadake" blablabla
meiner meinung nach gibt es zu viele roma in albanien. ob es 120'000 sind oder "nur" 10'000 . auf jeden fall zu viele.
wenn sie schön arbeiten gehn würden, sich richtige häuser machen würden, wäre das doch kein problem mehr. aber wenn sie sich auf strassen albaniens einnisten, dann sollten sie lieber dort hingehen wo sie vor jahrhunderten hergekommen sind. so viel ich weiss, ist das inden... belehrt mich bitte des besseren, wenn es nicht so ist.
Verfasst: So, 26. Nov 2006, 13:49
von Lars
es gibt in Albanien sehr viele Roma, die nicht nur sinnlos und bettelnd herumlungern. Hast du dich mal darauf geachtet, wer nachts die Strassen fegt. Wer den Müll entsorgt. Meist sind es Roma, die die dreckigsten Arbeiten machen.
Und viele Roma arbeiten sehr hart für einen Hungerlohn: Es gibt Roma, die sammeln Aludosen aus Müllcontainern oder verwertbare Sachen auf den Abfallhaufen. Die sind sich nicht zu schade, für ihr Überleben auch im Dreck zu wursteln. Und fallen sicherlich nicht dem Staat oder sonst jemandem zur Last. Solche Menschen sind echt bewundernswert.
Aber ich hasse diejenigen, die ihre Kinder irgendwo in den Strassendreck legen und von Passanten ein paar Lek erbetteln wollen. Jeder darf betteln - aber ist vollkommen daneben, seine Kinder deswegen in der prallen Sonne im Dreck liegen zu lassen. Es ist aber auch vollkommen daneben, wegen ein paar schwarzer Schafe (und es sind wirklich nicht viele, die betteln) ein ganze Volk abzuurteilen.
Verfasst: So, 26. Nov 2006, 18:53
von Ara
ich achte zwar immer (vor allem in albanien!) wenn jemand die strassen fegt oder den müll entsorgt, aber ich hab noch nie einen roma gesehn.
ich möchte nicht über ein ganzes volk aburteilen, wie gesagt, ich möchte keine vorurteile fällen. ich habe nur das erzählt, was ich erlebt und gesehen habe.
ich hab mal gelesen, dass die roma-eltern ihre kinder nicht zur schule lassen, damit sie auf den strassen betteln (den kindern gibt man ja immer einen lek

) können. aber genau da fängt es ja an: ich würde meine kinder lieber zur schule schicken und sie ausbilden lassen, damit sie dann nicht die dreckigsten arbeiten machen müssen oder sogar betteln gehen und es dann mit den kindern der kinder so weitergeht...ist eigentlich schade, dass dieser teufelskreis nicht gebrochen wird.
Verfasst: So, 26. Nov 2006, 22:07
von Lars
Ara hat geschrieben:...ist eigentlich schade, dass dieser teufelskreis nicht gebrochen wird.
ja, das ist definitiv so. andererseits scheint ihnen das Umherwandern im Blut zu liegen und die Bildung weniger. es ist aber leider auch so, dass deswegen viel Roma-Kinder gar nicht zur Schule gehen können: weil die Familie nirgends gemeldet ist und nirgends lange bleibt, können die Kinder auch nicht zur Schule.
Ich bin bei einem Projekt beteiligt, das solchen Kindern aus den ärmsten Schichten (Bathore und so) ein wenig Bildung vermitteln möchte. Und diese Kinder, die keine normale Schule besuchen können, sind extrem dankbar, dass ihnen jemand diesen Zugang ermöglicht.
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 0:51
von Kusho1983
Ara hat geschrieben:ich achte zwar immer (vor allem in albanien!) wenn jemand die strassen fegt oder den müll entsorgt, aber ich hab noch nie einen roma gesehn.
ich möchte nicht über ein ganzes volk aburteilen, wie gesagt, ich möchte keine vorurteile fällen. ich habe nur das erzählt, was ich erlebt und gesehen habe.
ich hab mal gelesen, dass die roma-eltern ihre kinder nicht zur schule lassen, damit sie auf den strassen betteln (den kindern gibt man ja immer einen lek

) können. aber genau da fängt es ja an: ich würde meine kinder lieber zur schule schicken und sie ausbilden lassen, damit sie dann nicht die dreckigsten arbeiten machen müssen oder sogar betteln gehen und es dann mit den kindern der kinder so weitergeht...ist eigentlich schade, dass dieser teufelskreis nicht gebrochen wird.
zur müllarbeit in albanien:dann schau mal besser hin,wer solche diese drecksarbeit auf den strassen von tirana erledigt...denn das schlechte in einem gypsy zu sehen ist einfach,aber einem gypsy auch eine gute tat zu gönnen ist ja"bekanntlich"schwierig...es gibt auch viele roma-kinder,die auf den strassen autos waschen(was ja in tirana täglich notwendig ist)oder desgleichen...
und zur schulbildung:wie lars erwähnt hat,ist es nicht einfach,für eine roma-familie sich irgendwo langfristig niederzulassen und eine zukunft aufzubauen...aber ist dir auch mal in den sinn gekommen,dass den gypsy-kindern der zugang zur schulischen bildung erschwert wird?es gibt jenste leute in albanien die mit vorurteilen und vorbehalten gegenüber romas leben und so ihnen das leben erschweren...in shkodra z.b.wurde eine schule für gypsy-kinder geschlossen,weil der staat dafür nicht genugend geldmittel zur verfügung stellen konnte/wollte...ausserdem gibt es auch roma-kinder/-eltern die sich wirklich darum bemühen sich und ihren kindern ein besseres leben zu ermöglichen...ich weiss nicht,ob du dich mit alb.musik auskennst.aber sehr viele künstler in albanien haben gypsy-vorfahren und sehen sich selber als gypsy...kennst du den rapper"ackrapy"?der ist z.b.gypsy.oder auch sony und sinan hoxha sollen auch gypsys sein...
und wie schon lars gesagt hat:nicht alle gypsys in tirana betteln,denn sonst müssten mehr als 5000gypsy-kinder und -eltern auf den strassen stehen und betteln,was ja nicht der fall ist...
mir ist auch noch etwas bei deinen schriften aufgefallen:du beteuerst zwar bis aufs letzte,dass du keine vorurteile gegenüber romas hast,aber alles was du bis jetzt über diese volksgruppe geschrieben hast,sind reine vorurteile...
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 1:13
von zenepa
Ara hat geschrieben:ich weiss nicht viel über roma und der wunsch in mir reift auch nicht, mehr über sie zu erfahren. ich möchte auch keine vorurteile fällen.
als ich in albanien war, sah ich
(zu) viele roma, die auf der strasse lummerten und touristen anschnorrten. ich hab mich so sehr über sie aufgeregt !! wie können sie sich das überhaupt erlauben ? ja ja sie haben kein geld und möchten essen, dann sollen sie sich verdammt noch mal an der nase packen und arbeiten gehn..
in mazedonien ist es genau das gleiche : überall romafrauen mit kindern im arm den ganzen tag lang am rumschnorren.... "allah beschütze dich und deinen liebsten" ,"sadake sadake" blablabla
meiner meinung nach gibt es zu viele roma in albanien. ob es 120'000 sind oder "nur" 10'000 . auf jeden fall zu viele.
wenn sie schön arbeiten gehn würden, sich richtige häuser machen würden, wäre das doch kein problem mehr. aber wenn sie sich auf strassen albaniens einnisten, dann sollten sie lieber dort hingehen wo sie vor jahrhunderten hergekommen sind. so viel ich weiss, ist das inden... belehrt mich bitte des besseren, wenn es nicht so ist.
zu viele Roma? wieso die leben da wie ihr!!! Und das sie auf den straßen rumschnorren liegt daran das die leute kein geld haben denkst du ich bin früher immer zu Schule gegangen wie haben immer diese alten zeitungen und so gesammelt damit wir geld hatten das liegt aber daran das ihr uns alle abwertet wir sind nichts wert dreck und sowieso nur penner

Manche leute haben es nicht so gut wie du und müssen für ihr geld hart arbeiten. Das is quatsch das wir nur betteln du glaubs nich was wir als kinder schon gearbeitet haben und als ob das nicht genug ist kommen auch noch leute wie du und sehen von oben auf uns herab sehr gut. Und du hast sehr wohl vorutreile auch wenn dus nich zugeben willst das merk ich daran wie du schreibst richtig abwertenten. Und dann denkst du du bist besser?
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 1:22
von zenepa
Und das mit der schule. Viele leute müssen da sehen das die geld für essen haben und da arbeiten die kinder auch mit ich finde ihr solltet nicht so reden denkt lieber drüber nach warum das so ist es bringt niemandem was wenn man jemand schlecht macht und genau deswegen wird es sich nie ändern werden weil leute wie du so denken. tu nich so als wären wir ein faules volk das nichts macht ausser zu schnorren du weisst nichts über unsere situation du hast das problem nicht von jedem schief angeguckt zu werden wenn man sagt ich bin Roma. Ich finde die lösung dafür wäre schon ihnen auch ein gutes leben zu ermöglich und sie nicht noch dafür zu verurteilen was man ist.
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 1:38
von mogli_at
Ara hat geschrieben:ich weiss nicht viel über roma und der wunsch in mir reift auch nicht, mehr über sie zu erfahren. ich möchte auch keine vorurteile fällen.
Nicht unbedingt eine sehr "antirassistische Äußerung".
"Ich weiß zwar nicht viel über Roma, Albaner, Chinesen oder was auch immer, aber ich will auch gar nicht mehr wissen..."
Ist es nicht genau die Einstellung die ihr den Schweizern, Deutschen, Österreichern vorwerft wenn es um Albaner geht? Die Einstellung die ihr als rassistisch empfindet?
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 1:41
von zenepa
Ja mogli weißt du aber zigeuner is für sie was anderes dreckige leute verstehst du ?das wird nie jemand einsehen glaub mir

Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 1:55
von mogli_at
Das mag sein. Aber mir wurde von meine Großeltern bei denen ich aufwuchs ein andres Bild vermittelt.
Für mich waren "Zigeuner" nie was grundsätzlich negatives. Sie sind in erster Linie - wie wir alle - Menschen.
Ja, auch hier gab es den Spruch: Räumt die Wäsche rein, die Zigeuner kommen...
Aber was mir vor allem vermittelt wurde ist, daß Zigeuner auch Stolz haben auf ihre Geschichte, auf ihr Leben. auf ihre Traditionen. Daß sie - was einzigartig ist - ein Volk sind, die ihre Identität nicht auf ein Territor
ium, auf ein bestimmtes Land stützen.
Zigeuner waren und sind auch Teil unsres Landes und was sie uns an Kultur (Zigeunermusik hat auch unsre Musik maßgeblich beeinflußt) hinterlassen haben bzw. immer noch einbringen ist nicht zu leugnen. Die Wiener Musik, die Wiener Kultur ist ohne Zigeuner-Musik nicht vorstellbar.
Natürlich gibts auch unter Zigeunern schlechte Menschen, wie auch unter Österreichern, Deutschen, Schweizern, Albanern und allen Menschen dieser Welt.
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 2:04
von zenepa
Ja normal das meine ich auch nur die sind nicht zu belehren ich habs schon tausend mal versucht weißt du die meisten sehen es einfach anders obwohl die meisten sänger und musiker von daaaa roma waren mein opa auch dafür is man gut genug aber akzeptieren tut einen fast niemand
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 2:37
von mogli_at
Ja, aber das ist das Problem der andren. Nicht deines. Du kannst Stolz auf dein Leben, auf deine Geschichte sein so, wie ich auf meine, und ein andrer auf seine. Ich finde das schön, das jedes Volk seine Geschichte hat mit guten und schlechten Seiten, auch die gibt es überall, und stolz drauf sein kann. Deswegen ist keiner was besseres. Also, sei stolz auf das was und wer du bist und gesteh jedem das gleiche Recht zu, keiner ist besser, nur vielleicht anders.
Aber das verstehen leider sehr viele nicht...
Und so wie es Zigeuner und Ösis und Deutsche und Schweizer und Albaner gibt die A...l... sind, so gibts mindestens genausoviel die ehrlich und "gute" Menschen sind...
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 16:09
von Albana
Ara hat geschrieben:
meiner meinung nach gibt es zu viele roma in albanien. ob es 120'000 sind oder "nur" 10'000 . auf jeden fall zu viele.
wenn sie schön arbeiten gehn würden, sich richtige häuser machen würden, wäre das doch kein problem mehr. aber wenn sie sich auf strassen albaniens einnisten, dann sollten sie lieber dort hingehen wo sie vor jahrhunderten hergekommen sind. so viel ich weiss, ist das inden... belehrt mich bitte des besseren, wenn es nicht so ist.
Ich fand es interesant das jemanden zu viele roma in albanien sieht. Ich selber merke dass nichteinmal. Sie gehören zu uns. Ich habe ein gipsy und ein roma familie als nachbarn gehabt. Die romas waren arm aber wunderbare leute. Sie hatten 11 kinder, oft kein strom, und sie haben es nie geschaft ein monat finanziel am ende zu bringen. Mein eltern haben dieser leute immer, jede monat geld gegeben. Als sie ihre lohn hatten haben sie versucht so schnell wie möglich das geld zurück zu bringen. 7 tagen später kammen sie wieder und suchten geld. Ich habe die sehr gern gehabt. Die Mutter-roma starb mit 40 glaub ich, und der vater, er liebte seine frau unbeschrenkt, starb nur ein jahr später. Es hat mir unheimlich berührt als ich das hörte. Die kinder haben einander geholfen und sind immer arm aber wunderbare leute geblieben. Wie ihre elter.
Die gipsies habe ich auch sehr gern gehabt. Aber nur eines habe ich nie verstanden: warum sie die Roma familie so ignorierten. Sie glaubten sie waren besser als roma. Für mich waren die beide ganz in ordnung. Und bei uns in albanien ist es auch so das die gipsies in jede hochzeit gehören. Sie spielen wunderbar musik.
Es gab auch die anderen, finanziel besseren Roma. Meine eltern waren befreundet mit ein roma familie die zum mittelschicht gehörte. Und mein geografi Lehrer an der gymi war auch roma. Die romas und gipsies sind arm und viel in albanien aber sie stören nimanden. Ich habe mir nie gedanken darüber gemacht. Nur letztes mal, als ich in Tirana war habe ich gesehen wie gewaltig drei männer zwei bettelnde kinder raus von ein beiz schikten. Es hat mir echt weh getan. Niemanden verdient so etwas.
Verfasst: Mo, 27. Nov 2006, 16:25
von Morganlefay
Bei uns in Deutschland fallen Roma nicht mehr so stark auf, in der Stadt in der ich arbeite, leben allerdings sehr viele Roma. Ich glaube aber sie sind überwiegend aus Rumänien.
Leider sehe ich jeden Tag Negativ-Beispiele, Bettler und Frauen mit Kindern, die auf Ladendiebstähle programmiert sind. Trotzdem finde ich es irgendwie bewunderswert, wie so ein "kleines exotisches Volk" all die Jahrhunderte überstanden hat.
Dazu muss man ein starkes soziales Geflecht haben.
Nah meiner Heimatstadt leben überwiegend Sinti aber die sind schon wesentlich weiter integriert. Tragen sogar oft deutsche Nachnamen.
Übrigens Marianne Rosenberg ist auch eine Sinti, ihr Vater war sogar Vorsitzender der Sinti-Gemeinde in Berlin.
Irgendwie finde ich diese Menschen durchaus interessant.