der liebe strellci hat sich die mühe gemacht meinen komentar zu beantworten und bevor ich dazu kam ihn zu lesen, wurde der thread leider geschlossen. gerne könnt ihr diesen anschließend wieder schließen, aber so viel mühe möchte ich belohnen und außerdem finde ich es ein wirklich interessantes thema, wo man zwar kontrovers, aber auch konstruktiv diskutieren kann:
----+liberté hat geschrieben:
Viel Erfahrung in der Schule hat er zumindest nicht gemacht, das steht schon mal fest, wenn man sich die Rechtschreibung anschaut.
Shonya, Deine Beobachtungen teile ich. Es mag sicher immer Ausnahmen geben, aber der aktuelle Stand ist nun einmal so. Das hat in der Tat auch viele Vorteile, denn einem behüteten Mädchen bleiben auch viele Schmerzen erspart, die ein "frei" lebendes Mädchen durch ihre Erfahrungen macht. Jede Medaille hat zwei Seiten. Wir kenne die der Freiheit und schätzen sie wert. Meine Großmutter und meine Mutter sind dafür auf die Straße gegangen, ich habe die Emanzipation mit der Muttermilch aufgesogen;-). Ich bin froh kein fremdbestimmtes Leben leben zu müssen und freue mich für jede Frau, die aber auch ganz Emanzipation und fremdbestimmt glücklich ist. Viele suchen ja gerade das, nicht jeder vermag mit der Verantwortung umzugehen.
Aber Vorkämpfer zu sein, für eine Sache zu kämpfen und sein Leben zu leben - DAS zeugt von Mut, geistiger Reife und Respekt.
Es zeugt aber auch von mut und grosser selbstüberzeugung wenn man in der heutigen Zeit noch die Gesellschaftliche Werte hoch hält, zu diesen steht und diese auch vertritt.
----aber natürlich. es zeugt immer von mut gegen den strom zu schwimmen, seine eigene meinung zu haben und diese auch zu vertreten, gar keine frage.
Natürlich ist es in dem heutigen, ich bin mir der nächste, generation ein unding, an ein Miteindander zu denken. Das Wohl der anderen.....dafür kann ich ja nichts.
man muss ja nicht immer von einem extrem ins nächste rutschen. man kann doch durchaus seine eigene meinung vertreten, sein leben selbstbestimmt leben und dabei nicht seinen nächsten vergessen. ich bin so frei und behaupte eben so ein mensch z u sein und ganz ganz viele andere menschen zu kennen, die eben so leben.
Es braucht viel mehr um miteinander zu leben und miteinander zu entscheiden an mut und kraft, als wenn man sich dafür entscheidet nur noch seinen aller wertesten an erster Stelle zu sehen.
das denke ich nicht. und ich denke auch nicht, daß du in der lage bist das zu beurteilen, da du es ja selbst noch nicht gelebt hast. es gehört mut und kraft dazu beides miteinander zu vereinbaren. zu behaupten man selbst habe den einzigen richtigen weg gewählt und alle anderen wären nur egozentriker ist meiner ansicht nach zu einsichtig. die gemeinschaft über sich selbst zu stellen war ja ein produkt seiner zeit. damals war es unabdingbar, um am leben zu bleiben. diese zeiten sind aber schon länger vorbei und ich stelle mal ganz provokativ in den raum, daß eltern, die mit ihren kindern im ausland leben, um ihnen und sich seinen höheren lebensstandart zu ermöglichen unbedingt auch damit rechnen müssen, daß sich sowohl töchter als auch söhne in einen menschen der dort lebenden nationalität verlieben. wer denkt er könne in seinem paralleluniversum glücklich bis ans ende seiner tage leben, sollte dann doch andere lebensumstände bieten.
Der Vater von Panajota hat überreagiert....keine Frage. Aber schaut man sich den Zeitpunkt an, wo sie damit rausrückte, so sieht es dann so aus.....bis hier hin habt ihr mich gebracht und jetzt habe ich euch nicht mehr nötig und werf euch aus meinem leben. im übrigen ich habe euch schon 2 - 3 jahre hintergangen und habe einen Deutschen Freund der mit mir in die neue Wohnung mitzieht.
Der Vertrauensbruch war somit ausgesprochen.
das ist sicher ein guter ansatz. aber stellt sich auch die frage, warum panajota dann so lange ein geheimnis daraus gemacht hat, wieso die eltern bzw. der vater nicht in der lage war über die zeit so viel vertrauen aufzubauen, daß sich sein fleisch und blut ihm anvertraut, auch wenn sie nicht seiner meinung ist. ich kenne kein albanisches mädchen, die das so ohne weiteres auf s tablet bringen würde. selbst ich hatte nach 33 jahren muffensausen meinem dad zu erzählen, daß ich einen albaner zum freund habe;-).
Hätte aber Panaiota am ersten Tag wo sie ihren Freund kennegelernt hat, es der Familie mitgeteilt, würde dann dieser Vertraunsbruch erst gar nicht entstehen können.
das ist in meinen augen fehler der familie bei der vertrauensbildung, nicht der ihre. wenn meine söhne einmal nicht in der lage sind mir zu vertrauen, dann weiß ich, daß ich etwas falsch gemacht habe.
Ich verstehe nicht warum junge Frauen nicht mit ihren Eltern darüber reden wie sie ihr Leben, leben wollen. Dann gibt es keine Falschheiten und Hintergehungen die dann zu einem Vertraunsbruch führen.
weil jedes kind sich nach der anerkennung und liebe ihrer eltern sehnt und keiner seine eltern unglücklich machen möchte. oft werden sich die paare nicht mal sicher sein, ob sie ein paar werden, ob sie zusammen bleiben usw. liebe wächst doch erst über einen zeitraum udn vor allem erfahrung. junge albanische mädchen werden aber immer noch so erzogen, daß sehr viel wert auf das umfeld gelegt wird, was andere denken, und daß sie als jungfrau in die ehe zu gehen haben, anständige frauen zu sein haben und vor allem aber einen albansichen mann zu heiraten hben.
Dies soll die Taten und die Drohungen des Vaters von ihr nicht entschuldigen.
so ist es. und so ist ja gott sei dank auch kaum ein vater. weder ein albansicher noch sonst einer auf der welt. erst explodieren sie, dann sind sie traurig / eingeschnappt und dann schnappen sie auch wieder auf und nehmen ihre geliebte tochter in den arm.
ich denke schon auch, daß eltern ihre werte weiter vermitteln können, sollen und werden aber ich denke - die diskussion hatten wir ja schon - das kinder auch ihren eigenen weg gehen sollten.
