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«Skrupellos» und «schwerwiegend»

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 8:25
von Genci85
Maximalstrafe für Kosovaren beantragt
Im Drogen-Prozess vor dem Bundesstrafgericht fordert der Staatsanwalt für den Hauptangeklagten 20 Jahre Freiheitsstrafe. In der Gerichtsverhandlung entsteht ein beunruhigendes Bild von den Verhältnissen in Kosovo.

«Es ist ein grosser, komplexer Fall von Drogenhandel», sagte Edmond Ottinger, der Staatsanwalt des Bundes, gestern in Bellinzona: Der Clan aus Kosovo habe von 1997 bis 2004 mindestens zwei Tonnen Heroin gehandelt. Das Verschulden der Angeklagten sei extrem schwerwiegend und ihr Vorgehen skrupellos. Für den Hauptangeklagten fordert Ottinger wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation, wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz und Geldwäscherei die Maximalstrafe von 20 Jahren Freiheitsentzug.

Der Hauptangeklagte soll als Chef des Drogenclans die Verteilung des Heroins nach Westeuropa organisiert haben. Für dessen jüngeren Bruder verlangt die Anklage vier Jahre Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von 300 Tagessätzen. Der Mann sei vorab verantwortlich gewesen für Geldwäscherei, indem er mit dem Drogengeld Luxusautos und Immobilien gekauft habe. Für den mitangeklagten Vater der beiden Brüder forderte der Staatsanwalt 12 Monate Gefängnis. Der 69-Jährige habe als Patriarch einen Drogenclan geleitet, der zum grössten Heroinlieferanten Westeuropas aufgestiegen sei.

120 Mitarbeiter

Der Clan habe ähnlich der italienischen Mafia eine gut strukturierte Organisation geschaffen mit 120 Mitarbeitern: Drogenlieferanten, Kurieren, Grosshändlern, Kassierern, Geldwäschern. Allein in der Schweiz seien zwölf Heroin-Grosshändler für den Clan tätig gewesen. Zehn von ihnen seien in Haft, sagte der Staatsanwalt. Die Organisation sei geprägt gewesen vom Willen zur Geheimhaltung und von der allgegenwärtigen Angst vor Repressalien.

Als erster Verteidiger plädierte gestern der Vertreter des Vaters auf Freispruch. Immer wieder bestritten die Angeklagten den geschilderten Sachverhalt. Frühere Aussagen wurden zurückgezogen. Der Geldwäscher bestritt, Eigentümer von Liegenschaften zu sein, obwohl er als deren Besitzer grundbuchamtlich eingetragen ist. Der Hauptangeklagte erklärte, nichts beweise, dass er jene Person gewesen sei, die von seinem Handy aus bei abgehörten Telefongesprächen Drogenkuriere dirigiert habe.

Trotz ihrem kleinen Einkommen als Sozialhilfebezüger, als Autowäscher und Autohändler beschafften die Angeklagten gemäss Bundesanwalt für eine Million Franken Luxuswagen und für sieben Millionen vier Häuser sowie zwei Einkaufszentren.

Düsteres Bild

Auslöser der Ermittlungen waren seinerzeit Informationen der Uno-Verwaltung in Kosovo und der US-amerikanischen Drogenbekämpfungsbehörde DEA. Tausende Dokumente und Protokolle von Hunderten Telefonabhörungen aus Kosovo, Ungarn, Spanien, Deutschland, Italien und der Schweiz seien zusammengeführt worden, sagte der Bundesanwalt.

Entstanden ist ein beunruhigendes Bild von Kosovo. Der italienische Geheimdienst warnt seit Jahren, dass in Kosovo kriminelle Organisationen mit der politischen Elite zusammenarbeiteten. Die Kosovo-Clans hätten die türkische Heroin-Mafia verdrängt und suchten eine direkte Zusammenarbeit mit Lieferanten in Afghanistan. Der in Bellinzona angeklagte Clan sei dafür ein Musterbeispiel. Die europäische Polizeibehörde Europol schätzt in einem Bericht, dass kriminelle Organisationen albanischer Herkunft bis zu 80 Prozent des Heroinhandels in Nordeuropa beherrschten und bis zu 40 Prozent desjenigen in Westeuropa. Ethnisch albanische Netzwerke primär kosovarischer Herkunft dominierten den Schweizer Heroinmarkt, heisst es im neuesten Bericht «Innere Sicherheit der Schweiz».

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 9:41
von Estra
Menschen die mit Drogen handeln zur Bereicherung, sind für mich Mörder und an allem was sie sich mit diesem Geld angeeignet haben, klebt Blut!
Ich unterscheide zwischen Drogenabhängigen, die für den Eingengebrauch alles machen würden, denn sie sind nicht mehr fähig über ihr Leben zu bestimmen, sondern die Dorgen machen das. Aber ein gesunder Mensch, also nicht drogenabhänig, der einfach zu faul ist um ehrlich zu arbeiten, um Geld zu verdienen, ist für mich ein Mörder!!!
Daher alle Erwachsenen dieser Familie, die beteiligt waren, lebenslang hinter Gitter. Für den Rest der Familie soziale Betreuung und Begleitung, damit die Kinder dieser Familie lernen, wie man als anständiger Mensch durchs Leben geht.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 10:08
von Genci85
There is a supply for every demand.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 10:08
von (AL)OVE
sowas kotzt mich einfach nur an:

aus der FAZ:

... Heroinhandel für ein sebständiges Groß-Albanien

Kontrolliert wird der europäische Heroinmarkt von international organisierten Gruppen, unter denen türkische und kurdische Organisationen nach wie vor das Sagen haben. Allerdings haben albanische Gruppen ihren Anteil am Rauschgiftmarkt im allgemeinen und am Heroinmarkt im speziellen kontinuierlich vergrößert. Drei Faktoren haben zu dieser Entwicklung maßgeblich beigetragen: die Anwesenheit von Albanern aus Albanien, aus dem Kosovo und aus Mazedonien in nahezu allen westeuropäischen Ländern, die Existenz vieler Erscheinungsformen organisierter Kriminalität unter Albanern und das Bestreben einiger Gruppen, aus Albanien, dem Kosovo und Teilen Mazedoniens ein selbständiges Groß-Albanien zu schaffen. Nach aller Erfahrung dient Rauschgifthandel auch im Fall Albanien dazu, Geld für den politischen wie den bewaffneten Kampf zu beschaffen....



diese Albaner kotzen mich einfach nur an... immer und immer wieder ziehen sie unseren namen in den dreck, ich kanns nicht mehr hören! klar kommen dann solche sätze wie von der FAZ... man mischt dann schön mal alles durcheinander...

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 10:09
von (AL)OVE
Genci85 hat geschrieben:There is a supply for every demand.
ja, nur ist es unnötig dass albaner es sind, die sowas anbieten...

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 10:28
von Genci85
(AL)OVE hat geschrieben:
Genci85 hat geschrieben:There is a supply for every demand.
ja, nur ist es unnötig dass albaner es sind, die sowas anbieten...
Find ich auch!

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 10:48
von Estra
Genci85 hat geschrieben:There is a supply for every demand.
Was heisst das für dich? Das es legitim ist? Stört es dich einfach, dass es in diesem Fall Albaner sind? Ein Mensch mit Ehre und Gewissen würde sowas NIE NIE NIE machen. Das ist für mich nicht diskutierbar!
Das das Bild aufkommt, dass Kosovaren tonansagend sind im Drogenhandel, ist wohl ein Produkt davon, dass es offensichtlich geduldet und zum Teil unterstützt wird, von gewissen Leuten die in Kosova die Fäden ziehen.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 13:17
von Genci85
Ich finde Drogen nicht ok. Was ich sagen will ist, ohne Junkies keine Dealer.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 13:19
von Estra
oder ohne Dealer keine Junkies

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 13:23
von Genci85
Nun werden die Dealer seit längerem schon verfolgt und gejagt, Aber das Drogenproblem haben wir nicht gelöst. Man sollte vielleicht den Fokus auf die Junkies richten.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 13:35
von Estra
Verfolgt und gejagt? Das klingt ja so wie wenn sie die Opfer wären, die armen, werden nicht in Ruhe gelassen, sorry hab echt kein Mitleid.
Aber du meinst es wahrscheinlich, hoff ich mal, auch nicht so.
Wie wird ein Jungendlicher zu ein Junkie, er ist neugierig und probiert aus und es läuft schief, er hat Probleme und will sich seine Nerven betäuben und abheben in eine andere Welt, die ihm nochmehr Probleme bringt, er wird verleitet durch Kollegen usw. Dann muss man ja zuerst mal rankommen an das Zeugs, egal aus was für einem Grund man das erste mal nimmt und hier kommt ja wieder der Dealer ins Spiel. Dealer haben ganz perfiede Methoden um Neukundschaft zu gewinnen und gehen da buchstäblich über Leichen. Da schickt man auch schon mal Kinder los um andere Kinder zu überreden mal zu probieren und man hätte das selber auch schon genommen und es sei gar nicht so schlimm usw. Die Dealer setzen ganz gezielt bei den schwachen an, bei Kindern, damit sie möglichst lange eine Stammkundschaft haben.

Verfasst: Mi, 27. Aug 2008, 18:53
von besimi
Hängt sie auf, ich hoffe das eines Tages seine eigenen Kinder an Drogen sterben, nur damit sie die schmerzen mal auch erleben was andere Mütter auch erleben mussten.

Solche Leute haben noch nie für die Albanische interessen gekämpft, schade das ein paar Zeitungen diese Leute als patrioten darstellen.

Verfasst: Do, 28. Aug 2008, 7:49
von A-Katana
Es ist sehr schade das unsere Leute nur durch solche Dinge auffallen. Hab mich damit schon längst abgefunden.

Verfasst: Do, 28. Aug 2008, 13:21
von Koby Phoenix
Was die Triaden und die Italos abziehen wird wohl nie auf die Nation bezogen, sondern immer auf diesen Clan.
Und kaum entwickelt sich ein Albanisches Mafia-Netzwerk wird gleich die ganze Nation in Sippenschaft gezogen.
Lächerlich... diese Menschen, diese Verläge... phaa kotzt mich einfach nur an.

Verfasst: Do, 28. Aug 2008, 22:49
von Valon
Koby Phoenix hat geschrieben:Was die Triaden und die Italos abziehen wird wohl nie auf die Nation bezogen, sondern immer auf diesen Clan.
Und kaum entwickelt sich ein Albanisches Mafia-Netzwerk wird gleich die ganze Nation in Sippenschaft gezogen.
Lächerlich... diese Menschen, diese Verläge... phaa kotzt mich einfach nur an.
tja, so ist es halt.
Niemand wird uns je Erfolg wünschen oder etwas gönnen Bruder.
Man hat gesehen wie viel das alb. Volk für Europa getan hat und
niemanden fällt es ein wenigstens ein Dank auszusagen.

Das größte Beispiel: Skanderbeg.

Wenn er nicht gewesen wäre, wäre Europa schon längst türkisch.

Verfasst: Fr, 29. Aug 2008, 9:23
von Estra
Häää? Man oder die Medien dürfen wohl noch ihr Statement abgeben, wenn ein doch nicht ganz unerheblicher Drogenfamilienclan vor Gericht steht, der nicht ganz unbestimmend ist für den Drogennachschub in der Schweiz und auch dem übrigen Europa!
Würde ja zu gerne wissen wie die Medien in Kosova berichten würden wenn mehrere Schweizer, die in Kosova wohnen, dem Drogenhandel überführt würden.
Tatsache bleibt Tatsache und hat überhaupt nichts mit Skenderbeu zu tun.

Verfasst: Fr, 29. Aug 2008, 22:31
von shqip20
Hej hört Ihr eigendlich zu dieser Clan ist ein Mafia gleichzustellen und ich brauche nicht zu sagen das die alles tun wolten.
Zumal selbst der Vater mitspielt.

Man solte sich gedanken machen, wie man Gemeinsam erlich erreichtes Einkommen verschaft, nicht aus Drogen, Mord und Zwangsprostitution.
Wir brauchen endlich mal einen besseren Ruf als "kriminelle", wegen solche Typen werden wir verallgemeinert nach dem Motto regelmäßiger Einzelfall.

Natürlich macht der ein oder andere dies und das aber das muss in grenzen bleiben und vorallem nicht Tötlich. :(

Achja wer bitte liest die FAZ? :lol:

Verfasst: Fr, 29. Aug 2008, 22:43
von Koby Phoenix
Valon sagt:
tja, so ist es halt.
Niemand wird uns je Erfolg wünschen oder etwas gönnen Bruder.
Man hat gesehen wie viel das alb. Volk für Europa getan hat und
niemanden fällt es ein wenigstens ein Dank auszusagen.

Das größte Beispiel: Skanderbeg.

Wenn er nicht gewesen wäre, wäre Europa schon längst türkisch.
Ja da hast du recht, Bruder.

Doch sollten wir selbst zusehen das diese Leute sich nicht hinter unseren Zusammenhalt und Schweigsamkeit verstecken. Damit meine ich direkt das wir diese Leute nicht decken dürfen sondern erbarmungslos erfassen und der Justiz übergeben müssen.
Wenn mal angenommen ein Kollege mit Drogen dealen würde, würde kein Albaner den bei der Polizei verpetzen, da es als HOCHVERRAT gesehen wird. Das ist falsch, denn wegen diesen Leuten geht es Mütter, Väter, junge Menschen schlecht! Wegen den sterben junge Mütter, Hausfrauen oder junge Menschen in Diskos die sich schnell noch mal vorher eine Streife Koks reinziehen..oder sonstwas.
Es ist schwer als Wissender/ Bekannte diese Leute zu verpetzen, da man meist damit rechnen muss Konsequenzen zu tragen.