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Deutshe Sozialisten/LInke = National Sozialisten?

Verfasst: Do, 19. Jun 2008, 16:33
von Viktor
Ich hab mich immer gefragt, warum die deutschen Linken so wehemend gegen das Selbstbestimmungsrecht der Bürger Kosovas sind? Obwohl das Selbstbestimmungsrecht einer der wichtigsten Stützen des Marxismus ist.

Dabei gehen sie in ihrem gnadenlosen Kampf so weit, dass sie mit der serbischen Propganda -Mashinerie hand in Hand gehen, und ihre Überzeugung mit Lügen und Unwahrheiten verbreiten.

Nirgends wie in Deutschland aus der linken Seite, ist so ein Verhalten zu finden, angefangen beim versuch der Leugnung der ethnischen Säuberung bis hin zur angeblichen Unschuld von Slobodan Milosevic, um damit eine angeblichen Unrechtmäßigkeit der Nato darzustellen.

Sie gehen so weit, dass sie Massaker leugnen, und als Propaganda darstellen mitwelcher ermöglicht wurde dass angebliche imperiale Interessen damit begründet werden, aber im Grunde nur Lügen sind.

Dabei wird der NATO Einsatz 1999 in Kosova, wo Gott weiß wieviele MenschenLeben gerettet wurden, welcher durch den Sicherheitsrat nicht gebilligt wurde weil Russland sein Veto einlag, kritisiert, doch stellt sich dann die Frage, waswäre wenn kein NAto Einsatz?

Dann sind die Deutschen Linken diejenigen die einen Genoxid tatenlos zusahen, und sogar stolz darauf waren dass sie zusahen und nichts unternahmen. Denn ihr KAmpf, für "Recht" nur für seines gleichen hätten sie ja gewonnen.

Also stellt sich die Frage, wenn diese Linken aus Deutschland ihre Rechte allein nur für sich beanspruchen und allen anderen verwehren.und dabei soweit gehen, dass sie einen Genoxid, eine ganze Ära der Terrorpolitik die vor unserer Haustür standfand leugnen......was sind sie dann?

National-Sozialisten?

Verfasst: Do, 19. Jun 2008, 18:04
von shaker
hmmm

ich bin mir nicht sicher

habe so viele propaganda :-P schon gesehen und gelesen das man aufpassen muss ob sie echt oder gestellt sind

so wie du sie beschreibst erinnert es mich ans serbien-forum indem auch alles umgedreht und als fakt angegeben wurde noch schlimmer dass viele idioten diesen mist auch noch glauben

entweder sind sie solche blinde hirnverbrannte menschen die den mist solcher propagande seiten glauben oder sie tun es bewusst

ich sehe aber keinen vernünftigen grund wieso die so drauf sind

Verfasst: Do, 19. Jun 2008, 18:20
von Koby Phoenix
Die Linken versuchen schon seit Jahren in Deutschland das Programm zu ändern, einige Programme gefallen mir sehr gut. Doch die Linken, geführt von Gisi und Lafontaine, haben die Absicht, die anderen Meinungen der SPD und CDU, damit die Meinung der angeblichen Demokraten, nicht anzunehmen, aus dem Grund weil es einfach ein Meinung- und Machtskampf ist.

Innenpolitisch bin ich von denen sehr angetan, aber Außenpolitisch sind sie sehr, wie soll ich sagen, sehr verbunden mit den (Ex) Kommunisten, sei es doch nur das Ex-Jugoslawien, das in ihrem Augen ein starkes System war und nur von Gerechtigkeit und "Sozial"ismus blühte. Dem sei nicht so, da nach Titos Tod Jugoslawien total versagte, selbst Tito konnte in seiner Amtszeit nicht die Kosovo Albaner berücksichtigen, da die Serbische Mehrheit in Jugoslawien sehr National gerichtet war und wir denen wohl nicht wohlgesonnen waren. Tito war ja selbst Croate und hat vieles versucht, um diese Gerechtigkeit zu gewährleisten, doch das hat nie so funktioniert wie es sein sollte, der Grund: Die Serbische Mehrheit!

Aber zurück zum Thema: Wie gesagt die Linken versuchen sich immer mit anderen "Sozialisten" zu identifizieren und die Demokraten natürlich als Geldgeizig und Kapitalistisch darzustellen. Wie dem auch sei, sie verfolgen nur ihre Interessen und hören lieber ihre sozialistischen Freunde , anstatt zu hinterfragen. So ist es doch überall auf der Welt, die Demokraten tuen es nicht besser, sie stellen manchmal auch andere politisch Gesinnte in ein anderes Licht.

Naja, die Politik ist nie so ehrlich wie sie behauptet und es läuft nicht auf die Gerechtigkeit zu sondern auf ein Machtkampf ohne Rücksicht auf Verluste und ohne Rücksicht auf die Wahrheit.


Hiermit ein Gruß,
Koby

Re: Deutshe Sozialisten/LInke = National Sozialisten?

Verfasst: Do, 19. Jun 2008, 18:20
von Squatrazustradin
Viktor hat geschrieben:Ich hab mich immer gefragt, warum die deutschen Linken so wehemend gegen das Selbstbestimmungsrecht der Bürger Kosovas sind? Obwohl das Selbstbestimmungsrecht einer der wichtigsten Stützen des Marxismus ist.

Dabei gehen sie in ihrem gnadenlosen Kampf so weit, dass sie mit der serbischen Propganda -Mashinerie hand in Hand gehen, und ihre Überzeugung mit Lügen und Unwahrheiten verbreiten.

Nirgends wie in Deutschland aus der linken Seite, ist so ein Verhalten zu finden, angefangen beim versuch der Leugnung der ethnischen Säuberung bis hin zur angeblichen Unschuld von Slobodan Milosevic, um damit eine angeblichen Unrechtmäßigkeit der Nato darzustellen.

Sie gehen so weit, dass sie Massaker leugnen, und als Propaganda darstellen mitwelcher ermöglicht wurde dass angebliche imperiale Interessen damit begründet werden, aber im Grunde nur Lügen sind.

Dabei wird der NATO Einsatz 1999 in Kosova, wo Gott weiß wieviele MenschenLeben gerettet wurden, welcher durch den Sicherheitsrat nicht gebilligt wurde weil Russland sein Veto einlag, kritisiert, doch stellt sich dann die Frage, waswäre wenn kein NAto Einsatz?

Dann sind die Deutschen Linken diejenigen die einen Genoxid tatenlos zusahen, und sogar stolz darauf waren dass sie zusahen und nichts unternahmen. Denn ihr KAmpf, für "Recht" nur für seines gleichen hätten sie ja gewonnen.

Also stellt sich die Frage, wenn diese Linken aus Deutschland ihre Rechte allein nur für sich beanspruchen und allen anderen verwehren.und dabei soweit gehen, dass sie einen Genoxid, eine ganze Ära der Terrorpolitik die vor unserer Haustür standfand leugnen......was sind sie dann?

National-Sozialisten?
Ich habe auch schon einige propagandistische Beiträge gelesen, wo der Autor sich selber als "links" bezeichnet hat, doch im Grunde nur Agitation für bestimmte politische Gruppierungen zu betreiben versucht hat.

Doch ich muss sagen, dass ich bislang noch nie einen Artikel gelesen habe, in dem geschrieben wurde, dass die politische Linke in Deutschland den Genozid im Kosovo (oder Bosnien) verleugnet habe.

Das Problem der politischen Linken ist ihre Schizophrenie bezüglich "Internationalismus", "Anti-Imperialismus" und "nationales Selbstbestimmungsrecht". Dabei stellen viele den "Anti-Imperialismus" an erster Stelle und gewichten die anderen zwei Aspekte viel weniger. Doch sie deswegen "Nationalsozialisten" ist ein bisschen voreilig, da die Nationalsozialisten ein anderes Kaliber waren.

Re: Deutshe Sozialisten/LInke = National Sozialisten?

Verfasst: Do, 19. Jun 2008, 18:30
von Viktor
Squatrazustradin hat geschrieben: Ich habe auch schon einige propagandistische Beiträge gelesen, wo der Autor sich selber als "links" bezeichnet hat, doch im Grunde nur Agitation für bestimmte politische Gruppierungen zu betreiben versucht hat.

Doch ich muss sagen, dass ich bislang noch nie einen Artikel gelesen habe, in dem geschrieben wurde, dass die politische Linke in Deutschland den Genozid im Kosovo (oder Bosnien) verleugnet habe.

Das Problem der politischen Linken ist ihre Schizophrenie bezüglich "Internationalismus", "Anti-Imperialismus" und "nationales Selbstbestimmungsrecht". Dabei stellen viele den "Anti-Imperialismus" an erster Stelle und gewichten die anderen zwei Aspekte viel weniger. Doch sie deswegen "Nationalsozialisten" ist ein bisschen voreilig, da die Nationalsozialisten ein anderes Kaliber waren.
naja, ich habe schon einiges gelesen, seitens der deutschen linken. Angefangen MIlosevic als Unschuldig darzustellen, die albanischen Antifaschisten als NAtionalisten, und die Massaker als Unwahr.

Es ist wie ein radikales Spiel, der "unrechtmässige" Einsatz, darf nicht einfach "relativ" unrechmässig sein, da ja Russland keinen Dreck interessiert welches Volk gerade ethnisch gesäubert wird, wobei der EU auch nicht wirklich, jedenfalls reicht ihnen diese "relative unrechtmässigkeit" niht aus.

Sie sind so radikal dass sie einfach alle Tatsachen umderehn und Kriegsverbrechen leugnen.

Ich glaube NAtionalSozialismus ist eine Definitionsache, während die einen das anhand der Geschehnisse in der Vergangenheit definieren und assoziieren, denke ich persönlich muss man denn Sinn des Wortes näher an die Definition ranbringen.

Denn bekanntlich haben sich "Strukturen" immer mit irgendwelchen politischen Namen geschmückt.


Bezüglich der Schizophrenie auf den (kap.) Imperialmus hast du recht, gute analyse, aber an diesem Punkt denke ich, wie kann das sein, dass die Linke in ihrer paranoiden Schizophrenie...... zu dem werden.... was die Milosevic Politik auch war....??!?! Wie kann man in dieser Paranoia seine eigenen Grundwerte(was im nachhinein gesehen, nur eine maske ist), anderen verwehren?

@Kobby
"Innenpolitisch" was ist innen? nur seine Nation? und alle die nicht dazu gehören nicht? aus diesem Ansatz entstand der Gedanke dass es eigentlich nichts anderes als NAtionalismus ist.

Verfasst: Fr, 20. Jun 2008, 7:43
von (AL)OVE
Es gibt durchaus linke Strömungen, die das nicht so sehen in Deuschland, wie z.b. Max Brym.

Was die Partei "die Linke" betrifft, so wundere ich mich wieviel man doch manchmal einfach durch sinnloses Geschwätz erreichen kann. Von wegen böser Kapitalismus, Herr Lafontaine sass mitunter im Aufsichtsrat einer deutschen Bank, die durch die Immobilienkrise ziemlich ins Schleudern geriet. Da fragt man sich, was der gute Mann da macht? Beschützt man so das "Proletariat", in dem man seine Aufsichtspflicht nicht wahr nimmt und wilde Spekulationen zulässt, die der Bank und somit auch dem Steuerzahler Milliarden kosten, und was hat er als Beschützer der Arbeiterklasse den überhaupt da oben zu suchen? Geld...?

Dann dieser Gysi, toller Mann. Ex-Stasi Mietglied... keine weiteren Kommentare...

So Typen weinen der DDR nach, weil sie die Profiteuere waren. Was aber ihre Partei betrifft, so muss ich sagen dass da eine absolute Rhetorik herrscht, die Linke war und ist in der Regierung in Berlin (Stadt) und hat versagt. Sie schlugen sogar Stellenstreichungen vor in Berlin, um Kosten zu senken, die sogenannten Beschützer des Proletariats! Ihre Ansichten sind immer nur reaktionär und so ist es auch im Falle Kosova:

Amerika pro, die Linke dagegen. Dies um zu zeigen, dass sich die Linke natürlich nicht der imperialistischen Stärke der USA beugt, sondern dagegen ist, und natürlich zu den Sozialistischen Brüdern in Belgrad hält, auch wenn deren Hände voller Blut sind! Lösungen hat die Linke übrigens im Normalfall keine, sie wissen nur was schlecht ist, wie man aber Gegebenheiten ändert oder optimiert, das lassen sie mal den Regierenden überlassen, sie wissen einfach nur was im Sinne des Proletariats ist, und schwingen dann sehr grosse Reden...

Und wenn wir schon bei pseudo-links sind, so darf man die SPD nicht vergessen. Die Russen-Freunde mit ihrem Gas-Boss Schröder...

Ich bin ganz klar für die CDU, für eine starke Mitte-Partei mit Angi an der Spitze, ach, und desweiteren sind die nicht nur Interessensbezogen gegenüber den Albanern, sonder besuchen uns auch mal familiär:

http://www.korrieri.com/index.php?news=224

Verfasst: Fr, 20. Jun 2008, 10:52
von Tomcat
Jeder, der ein sozialistisches Gesellschaftssystem anstrebt, sollte schon mal bei den Nachbarstaaten anfragen, ob die bereit sind, nach 50 Jahren für die Schäden aufzukommen, die dadurch angerichtet werden.

In Deutschland nennen das Solidaritätszuschlag.

Verfasst: Fr, 20. Jun 2008, 11:29
von (AL)OVE
Tomcat hat geschrieben:Jeder, der ein sozialistisches Gesellschaftssystem anstrebt, sollte schon mal bei den Nachbarstaaten anfragen, ob die bereit sind, nach 50 Jahren für die Schäden aufzukommen, die dadurch angerichtet werden.

In Deutschland nennen das Solidaritätszuschlag.
anscheinend erreichen die Linken durch ihre Rhetorik was, obwohl sie, wenn sie in die Verantwortung kommen immer versagen! Auf Bundesebene glauben aber immerhin 10% der Wähler ihr Geschwätz!

Verfasst: Mo, 23. Jun 2008, 19:14
von Ikona
alle linken, alle sozialisten und deren anhänger sind gegen die unabhängikeit des kosovo und werden auch immer sein(haben so viele krokodilstränen gegen die nato-angriffe verloren, und wenn die ausgeheult waren, da schrien sie in berlin "kein blut für öl"dagegen sind diese sog. sozis mit leib und seele anhänger der russischen politik und kultur und sogar wahre freunde des serbischen lager...

daher stelle sich ernsthaft die frage, was zum teufel hat der sozialismus, kommunismus und der gleichen bei uns albanern immer noch zu suchen im hinblick auf die bittere vergangenheit...

irgendwie paradox....

die ideologie der linken und dessen geschwätz ist für mich nichts anderes als :-) zu bezeichnen..sie können nur trostlose kunst verbreiten, die sie nie umsetzen können, weil eben der sozialismus kann solange geld an der macht ist, nicht umsetzbar sein...

und was lafontaine betrifft, der mann hat in der spd versagt und hatte somit seine identität verloren.. erst nachdem er in versenkung der vergessenheit geriet fing er mit den "linken" an..
ein mann wie lafontaine braucht das bildschirm, denn ohne diese ist er der erkrankung an schitzofrenie ausgesetzt...wie heisst es so schön: "in der not friesst der teufel fliegen"...

ich kann mich sehr gut erinnern, als die nato-bomben über serbien flogen hat der gute lafontaine fleissig gegen diese geschrien und liess kein gewerkschaftdemo los, um seine demagogische einstellung zu verbreiten...

Al(Love) eine bessere posting habe ich nicht gelesen..den nagel auf den kopf getroffen..einfach super...beste grüsse

Verfasst: Mo, 23. Jun 2008, 19:25
von kesulkuqja
Tomcat hat geschrieben:Jeder, der ein sozialistisches Gesellschaftssystem anstrebt, sollte schon mal bei den Nachbarstaaten anfragen, ob die bereit sind, nach 50 Jahren für die Schäden aufzukommen, die dadurch angerichtet werden.

In Deutschland nennen das Solidaritätszuschlag.

aus deinem kommentar muss man folgern, dass die bevölkerung der ehemaligen ddr dieses system wollte. das gegenteil war aber der fall. sie haben es ertragen um einen neuen krieg mit russland zu vermeiden und ihnen ging es dabei nicht besonders gut. den solidaritätszuschlag haben sie dafür meiner meinung nach auf jeden fall verdient.

zum zweiten punkt, den du ansprichst, dass solche systeme zwangsläufig bankrott gehen, möchte ich sagen, dass sich früher zwei machtpole gegenüberstanden und ein grosses wettrüsten begann. da dies alles andere als im sinne der sozialistischen idee war, haben sich diktatorische staatsapparate entwickelt, die ihre aussenpolitischen machenschaften vor der bevölkerung verheimlichen mussten. natürlich konnten staaten, die auf terror und unterdrückung bauten aufgrund ihrer inakzeptanz bei ihren bewohnern nicht bestehen. dies hat aber nichts mit sozialismus zu tun.

Verfasst: Di, 24. Jun 2008, 17:24
von Lars
Ikona hat geschrieben:alle linken, alle sozialisten und deren anhänger sind gegen die unabhängikeit des kosovo und werden auch immer sein(haben so viele krokodilstränen gegen die nato-angriffe verloren, und wenn die ausgeheult waren, da schrien sie in berlin "kein blut für öl"dagegen sind diese sog. sozis mit leib und seele anhänger der russischen politik und kultur und sogar wahre freunde des serbischen lager...
das ist jetzt doch ein wenig Schwarz-Weiss-Malerei. Es stimmt, dass viele Linke Mühe hatten mit den Nato-Angriffen auf Kosovo (die meisten wohl weniger aus pro-serbischen oder pro-russischen Gefühlen, sondern mehr aus pazifistischen Hintergründen).

Andererseits war es zumindest in der Schweiz die Rechte, die sich lauthals gegen eine Anerkennung Kosovas als unabhängigen Staat wehrte. In der Schweiz waren es immer Sozialdemokratische Bundesrätinnen, die sich für die Albaner in Kosova stark gemacht haben.

Verfasst: Di, 24. Jun 2008, 21:10
von Mifle0371
Hallo
ich bin Michael und habe mit einigem Erstaunen die obenstehenden Artikel gelesen. Mich würde mal interessieren wer von den Autoren in der DDR gelebt hat. Ich lese hier immer wieder das Wort Sozialismus. Den habe ich als DDR Bürger nicht erlebt. Allenfalls Stalinismus. Jugoslawien hat in der Politik und bei den Normalbürgern kaum eine Rolle gespiehlt da man eh nicht hinkam. Ich bin in keiner Partei und kann auch schlecht beurteilen was hier geschrieben wurde. Ich möchte auch niemanden beleidigen. Ihr habt ganz sicher Eure Erfahrungen. Ich möchte mich nur einbringen. Mich würde zum Beispiel interessieren wer von den Linken den Kriegsverbrecher Milosevic unterstützt hat. Und sei es auch nur mit Worten.
Ich muss noch hinzufügen das ich froh bin in diesem Forum zu sein auch wenn ich nur einmal in Albanien war und dies mein größtes Erlebnis in meinem bisherigen Leben war.
Tschüss
Michael

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 13:30
von Squatrazustradin
Viktor hat geschrieben:Ich glaube NAtionalSozialismus ist eine Definitionsache, während die einen das anhand der Geschehnisse in der Vergangenheit definieren und assoziieren, denke ich persönlich muss man denn Sinn des Wortes näher an die Definition ranbringen.
Der Nationalsozialismus hat durchaus eine Definition, die nicht nur auf historisches Geschehen beruht.
(AL)OVE hat geschrieben: Dann dieser Gysi, toller Mann. Ex-Stasi Mietglied... keine weiteren Kommentare...
Gregor Gysi war kein Stasi-Agent. Das hat ihm der Spiegel (der Spiegel kann es einfach nicht lassen, Halbwahrheiten zu verbreiten, nur um seine Auflagen und Umsätze zu steigern)vorgeworfen. Darauf hin hat Gysi den Spiegel verklagt und gewonnen, da der Spiegel schlicht und einfach eine Lüge verbreitet hat.
Gysi war einer der wenigen frei schaffenden Anwälte in der DDR, der Systemkritiker und Ausreisewillige verteidigt hat. Dass er der DDR nachtrauere wirft ihm die FDP in jeder Diskussion mit Gysi vor, um ja nicht auf seine Fragen eingehen zu müssen (die ehrlich gesagt, schon die eine oder andere nennenswerte Kritik enthalten).
Lars hat geschrieben:das ist jetzt doch ein wenig Schwarz-Weiss-Malerei. Es stimmt, dass viele Linke Mühe hatten mit den Nato-Angriffen auf Kosovo (die meisten wohl weniger aus pro-serbischen oder pro-russischen Gefühlen, sondern mehr aus pazifistischen Hintergründen).

Andererseits war es zumindest in der Schweiz die Rechte, die sich lauthals gegen eine Anerkennung Kosovas als unabhängigen Staat wehrte. In der Schweiz waren es immer Sozialdemokratische Bundesrätinnen, die sich für die Albaner in Kosova stark gemacht haben.
Genau. Die Linken (sei dies in Deutschland, der Schweiz oder sonswo) waren gegen die NATO-Angriffe, nicht jedoch, weil sie proserbische oder pro-russische Sympathien hegen (viele Linke haben die Politik Russlands in Tschetschenien und diejenige Serbiens auf dem Balkan immer kritisiert), sondern aus "antiimperialistischen" und "pazifistischen" Gründen!

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 13:43
von Viktor
Mifle0371 hat geschrieben:Hallo
ich bin Michael und habe mit einigem Erstaunen die obenstehenden Artikel gelesen. Mich würde mal interessieren wer von den Autoren in der DDR gelebt hat. Ich lese hier immer wieder das Wort Sozialismus. Den habe ich als DDR Bürger nicht erlebt. Allenfalls Stalinismus. Jugoslawien hat in der Politik und bei den Normalbürgern kaum eine Rolle gespielt da man eh nicht hinkam. Ich bin in keiner Partei und kann auch schlecht beurteilen was hier geschrieben wurde. Ich möchte auch niemanden beleidigen. Ihr habt ganz sicher Eure Erfahrungen. Ich möchte mich nur einbringen. Mich würde zum Beispiel interessieren wer von den Linken den Kriegsverbrecher Milosevic unterstützt hat. Und sei es auch nur mit Worten.
Ich muss noch hinzufügen das ich froh bin in diesem Forum zu sein auch wenn ich nur einmal in Albanien war und dies mein größtes Erlebnis in meinem bisherigen Leben war.
Tschüss
Michael
Also ich kann dir nicht sagen wer genau, ich lebe nicht in deutschlan, aber beomme schon einiges mit, ob es jetzt irgendwelche soziallistischen/linken Zeitungen sind, ob die ARD-ZDF mit ihrem propagandafilm "Kosovo-Nichts ausser eine Lüge" worin man so ziemlich alle leugnet, die linke Politiker welche die albanische Mehrheitsbevölkerung demonisieren und den Teufel an den Wand malen.

Vorgestern kam genau wieder so ein Vorfall, plötzlich hörte ich in der ZDF wie die Moderatorin meinte, der Oppositionführer Morgan Tsvangirai wäre ein Terrorist der Mugabe an freien Wahlen hindern möchte.

Das hab ich wirklich genau vor 2 Tagen gehört und ich dachte mir, das gibts doch nicht.


klar sind sie Sozialisten, Sozialisten die allen anderen die gleiche Rechte verwehren ..(mit grober Propaganda sogar)....und nur für sich beanspruchen...also nationalsozialisten... oder sozial-nationalisten?

Jedenfalls ist as RADIKAl was sie tun!!! Sie belügen die Leute!!!!!! und das aller schlimmste ist, dass sie opfer als täter darstellen und täter als Opfer...


Und ich als Kosova Albaner...kannst dir gr nicht denken was ich zu all diesem Schrott halte.

Ab un zu hab ich mir nur gewünscht, dass diese Leute die an ihrem abge fu ckten Schreibtisch rumhängen und irgenwas tippen, dass gleiche hätten erleben müssen was die Menschen dort unten erlebt haben, auch wenn es kein guter Gedanke war, manchmal habe ich mir das wirklich gewünscht.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 13:57
von Viktor
Squatrazustradin hat geschrieben:
Genau. Die Linken (sei dies in Deutschland, der Schweiz oder sonswo) waren gegen die NATO-Angriffe, nicht jedoch, weil sie proserbische oder pro-russische Sympathien hegen (viele Linke haben die Politik Russlands in Tschetschenien und diejenige Serbiens auf dem Balkan immer kritisiert), sondern aus "antiimperialistischen" und "pazifistischen" Gründen!
Nein, die linken in der Scheiz haben sich nicht gegen einen NAto Luftangriff gesprochen, ich kann mich jedenfalls nicht aran errinern.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 14:49
von (AL)OVE
@ Squatrazustradin & Lars

Was hat so eine Einstellung mit Pazifismus und Anti-Imperialismus zu tun, wenn man Nato-Angriffe kritisiert, die letzten Endes das Morden an den Albanern gestoppt hat?

Pazifistisch wär für mich gewesen, dies zu unterstützen und somit der serbischen Mördermaschinerie das Gas abzudrehn. Und anti-imperialistisch wäre für mich gewesen den Freiheitskampf der Albaner in Kosova zu unterstützen, die von Serbien kolonialisiert worden sind!

Pseudo-Ideologen sind diese Menschen und nichts anderes! Nicht alles was vom bösen Imperium Amerika kommt ist schlecht... auch wenn die NATO ihre eigenen Interessen durchsetzt/e, so hat es den Albanern das Leben gerettet! Und das ist FAKT! Wer das nicht unterstützt, untersützt den Genozid, den die Serben seit der Okkupation der albanischen Gebiete verübt hat. Und ich meine nicht nur die 90er Jahre, diese waren nur der Gipfel des Eisberges, was dieses paranoide, faschistoide und menschenverachtende Serbien den Albanern angetan hat.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 17:54
von Kusho1983
Viktor hat geschrieben:
Squatrazustradin hat geschrieben:
Genau. Die Linken (sei dies in Deutschland, der Schweiz oder sonswo) waren gegen die NATO-Angriffe, nicht jedoch, weil sie proserbische oder pro-russische Sympathien hegen (viele Linke haben die Politik Russlands in Tschetschenien und diejenige Serbiens auf dem Balkan immer kritisiert), sondern aus "antiimperialistischen" und "pazifistischen" Gründen!
Nein, die linken in der Scheiz haben sich nicht gegen einen NAto Luftangriff gesprochen, ich kann mich jedenfalls nicht aran errinern.
nene,ich war aktiv in der linken szene in meinen jungen jahren.von sp über pda bis hin zu linksradikalen kräften habe ich alle gesehen und ein bisschen "studiert".die linke in der schweiz war klar und deutlich gegen einen nato-angriff und pochte auf die versendung von un-sicherheitstruppen,sowie auf die politische lösung des problems durch weiterführende druckmassnahmen gegen das serbische regime.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 18:00
von Kusho1983
(AL)OVE hat geschrieben:@ Squatrazustradin & Lars

Was hat so eine Einstellung mit Pazifismus und Anti-Imperialismus zu tun, wenn man Nato-Angriffe kritisiert, die letzten Endes das Morden an den Albanern gestoppt hat?

Pazifistisch wär für mich gewesen, dies zu unterstützen und somit der serbischen Mördermaschinerie das Gas abzudrehn. Und anti-imperialistisch wäre für mich gewesen den Freiheitskampf der Albaner in Kosova zu unterstützen, die von Serbien kolonialisiert worden sind!

Pseudo-Ideologen sind diese Menschen und nichts anderes! Nicht alles was vom bösen Imperium Amerika kommt ist schlecht... auch wenn die NATO ihre eigenen Interessen durchsetzt/e, so hat es den Albanern das Leben gerettet! Und das ist FAKT! Wer das nicht unterstützt, untersützt den Genozid, den die Serben seit der Okkupation der albanischen Gebiete verübt hat. Und ich meine nicht nur die 90er Jahre, diese waren nur der Gipfel des Eisberges, was dieses paranoide, faschistoide und menschenverachtende Serbien den Albanern angetan hat.
nene,pazifismus hat eine klare definition:
Als Pazifismus bezeichnet man eine ethische Grundhaltung, die den Krieg prinzipiell ablehnt und danach strebt, bewaffnete Konflikte zu vermeiden, zu verhindern und die Bedingungen für dauerhaften Frieden zu schaffen. Pazifisten sehen Krieg im Gegensatz zum Bellizismus nicht als legitimes und wirksames Mittel der politischen Auseinandersetzung und Interessendurchsetzung an. Sie lehnen jede Form bewaffneter Konfliktaustragung, meist auch militärische Selbstverteidigung, ab und setzen stattdessen auf dauerhafte internationale Konfliktregelungen.
quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Pazifismus

und deine ansichtsweise hat überhaupt nichts mit pazifismus zu tun,oder zumindest das,was du als pazifistisch darzustellen versuchst.

imperialismus hat auch eine klare definition.wer sagt,dass die linken den kampf der uçk nicht unterstützt haben.in der schweiz haben sowohl die sp als auch die grünen den kampf der uçk als legitimistisch dargestellt.cecile bühlmann(grüne luzern)hat an den demonstrationen für die uçk regelmässiog teilgenommen.
doch muss man auch sagen,dass viele ansichten der uçk nicht mit denjenigen der linken im einklang sind.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 18:13
von Viktor
Kusho1983 hat geschrieben:
Viktor hat geschrieben:
Squatrazustradin hat geschrieben:
Genau. Die Linken (sei dies in Deutschland, der Schweiz oder sonswo) waren gegen die NATO-Angriffe, nicht jedoch, weil sie proserbische oder pro-russische Sympathien hegen (viele Linke haben die Politik Russlands in Tschetschenien und diejenige Serbiens auf dem Balkan immer kritisiert), sondern aus "antiimperialistischen" und "pazifistischen" Gründen!
Nein, die linken in der Scheiz haben sich nicht gegen einen NAto Luftangriff gesprochen, ich kann mich jedenfalls nicht aran errinern.
nene,ich war aktiv in der linken szene in meinen jungen jahren.von sp über pda bis hin zu linksradikalen kräften habe ich alle gesehen und ein bisschen "studiert".die linke in der schweiz war klar und deutlich gegen einen nato-angriff und pochte auf die versendung von un-sicherheitstruppen,sowie auf die politische lösung des problems durch weiterführende druckmassnahmen gegen das serbische regime.
Hab ich nicht mitbekommen, war noch jung,dachte die hätten sich einfach dezenet zurückgezogen. Weil einige linken der Schweiz und vorallem die alb. marxistische bewegung in der Schweiz ziemlich aktiv war, die marx. Blätter wurden alle in der Schweiz gedruckt und kammen dann nach Kosova, schon in den 70er Jahren.

Auch sonst steht die politische Bewegegung der albanischen Emmigranten eher zur linken Seite, hab ich gemeint.

Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 20:27
von Mifle0371
Hallo
ich kann leider in vielen Belangen nicht mitreden und möchte es auch nicht. Nur wer konkret den Kosovo miterlebt kann auch mitreden. Mir ging es eben nur konkret um die Linken. Namen hast Du nicht genannt. Gut das die Nato im Kosovo eingegriffen hat. In Kroatien sah das anders aus. Ist eben alles kompliziert und als Außenstehender kaum nachzuvollziehen da man eben nichts miterlebt. Wenn man es miterlebt ist das ganz anders. Ich möchte mich da langsam reinarbeiten.
Tschüss
Michael