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Verfasst: Di, 17. Feb 2009, 14:56
von Toni_KS
Estra hat geschrieben:amina hat geschrieben:ok da wir schon mal dabei sind komplett vom thema abzuweichen möchte ich die gunst der stunde nutzen bevor dieser thread geschlossen wird.
bitte um ernsthafte antworten.
1. warum sind nonnen verschleiert?
2. schreibt ihnen die bibel dies vor?
3. wenn ja, bitte posten.
4. und noch mal wenn ja, warum gilt dies dann nur für die nonnen und nicht für die anderen christlichen frauen?
und bitte nicht damit kommen die kirche sei eh bla bla bla......dankeeee.
1. als Zeichen des Glaubengelübtes
2+3. Zum beten oder prophetisch reden ist es vorgeschrieben in der Bibel 1.Korintherbrief 11,4 : Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt.
4. Weil Jesus äusserliche Gesetzlichkeiten als weniger wichtig angesehen hat, als innerliche Werte, denn was nützt ein Mensch der äusserliche Gesetze einhält und
innen leer ist und keine Liebe zu Gott hat.
Also ich finde diese Argumentation sehr verwirrend und in gewisser Hinsicht sogar „gefährlich“…
Jetzt ohne dir nahe treten zu wollen, behaupte ich, dass du den letzten Satz selber hergeleitet hast (ich meine jetzt nicht die Ansichten von Prophet Jesus a.s.). Hab ich Recht?!
Ich beobachte das auch bei uns, den Moslems, bei mir. Es ist in gewisser weise ein ausgeklügelter menschlicher Verdrängungs- oder Schutzmechanismus (Schwäche anders ausgedrückt). Wenn man etwas nicht einhalten kann, dann hebt man es mit etwas anderen auf. Weshalb müssen sich diese zwei obengenanten Gebote widersprechen. Weshalb kann man nicht sowie innerlich, als auch äusserlich versuchen korrekt zu sein.
Wenn ich mit Muslimen z.b. über den Hijab (Kopftuch) diskutiere, dann anstatt zu sagen, ich kann es nicht tragen, weil ich einfach zu schwach bin (mein Iman nicht stark genug ist). Versuchen sie mit irgendwelchen anderen Dingen dies zu relativieren oder zu rechtfertigen. Oder man fragt einen Moslem, weshalb trinkst du Alkohol und er antwortet, ja weißt du ich bete nicht und deswegen spielt eh keine Rolle mehr. Also solche Argumente kann ich nicht verstehen.
Allah xh.sh weiss, dass der Mensch nicht perfekt ist und dies verlang auch niemand. Ein Moslem, der die Sunnahlehre (gem. Hanafiten) versucht zu befolgen, steht nicht zu jemanden als ungläubig zu deklarieren. Man kann sagen, ihr/sein Iman (Glaube) ist nicht stark genug, aber mehr auch nicht!
TONi
Verfasst: Di, 17. Feb 2009, 15:01
von drecja
ich fass es nicht endlich einer ders begreift!
Verfasst: Di, 17. Feb 2009, 15:37
von Estra
Es gibt einige Stellen die das beschreiben, das Jesus gegen das äusserliche Darstellen des Glaubens ist, was nicht heisst dass er gegen die Gesetze von Gott ist. Also
zum Beten in einem Gotteshaus ist es für eine Frau Pflicht, nach dem alten Testament, ihr Haupt zu bedenken.
Nach dem alten Testament müssten Gottesgläubige alle Knaben beschnitten sein usw. Dazu hat Jesus gesagt im Römer2,28-29: "Denn nicht der ist ein Jude der es äusserlich ist, auch ist nicht das die Beschneidung, die äusserlich ist am Fleisch geschieht: sondern der ist ein Jude, der es inwendig verborgen ist und das ist die Beschneidung des Herzens, die im Geist udn nicht im Buschstaben gescheiht. Das Lob eines solchen ist nicht von Menschen sonder von Gott"
also nicht von mir..

Verfasst: Di, 17. Feb 2009, 15:57
von Sonne1710
Hi Estra, was bin ich aber froh, dass es das Neue Testament gibt!
Um nochmal zur Verfasserin des Themas zu kommen: Sie hat ihre Entscheidung getroffen und ich denke mal, sie wird schon das Richtige tun!
Jeder soll einen Glauben leben wie er möchte, ich tue es, mein Mann tut es und uns würde im Traum nicht einfallen, uns gegenseitig zu bekehren. Die Zeiten der Kreuzzüge sind Gott sei Dank vorbei!
Die Zugehörigkeit zu einer Religion sollte stets aus dem Herzen und dem Verstand kommen! Und auch die Achtung und der Respekt der anderen Religion gegenüber! Dann klappts auch mit dem Nachbarn!
LG Sonne
Verfasst: Di, 17. Feb 2009, 20:44
von Harabeli67
Und was ist mit den Kindern? Die werden automatisch Muslime, wenn der Papa ein Muslim ist. Erziehst du deine Kinder im Glauben deines Mannes?
Verfasst: Mi, 18. Feb 2009, 9:11
von agimanu
unsere kinder sind keine muslime , mein mann hat gesagt sie sollen sich selbst entscheiden wenn sie alt genug dafür sind .unsere tochter geht sogar in den evangelischen reli-unterricht .sie wollte es so , und papa hat zugestimmt.Da ist er völlig locker, er würde unsere kinder nie zwingen muslime zu sein . wir erziehen sie zwar etwas strenger --unsere tochter ist 16 j. und sie wird schon behütet erzogen--ihre freundinnen gehen schon in disco´s ,haben freunde und sex.Da achten wir schon drauf das sie nicht so einen weg geht , und es klappt wunderbar .
Gruß manu
Verfasst: Mi, 18. Feb 2009, 19:04
von Melissa23
@ agimanu
Diese Art von Erziehung ist auch ein wenig seltsam. Das ihr eure Kinder strenger erzieht hat doch nichts mit glauben zu tun. Ich persönlich möchte meinen Kindern zeigen wer und woher ich komme und vorallem was für ein Glauben ich habe. Sollen die Kinder bis sie volljährig sind kein Glauben haben und erst dann anfangen sich wenn überhaupt zu interessieren.
Ich kann das nicht so nachvollziehen sorry

Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 8:47
von Estra
So wie ich lebe, wie ich glaube, wie ich meine Überzeugung in den Alltag einbringe, so bin ich unseren Kindern ein Vorbild.
Also je weniger man selber den Glauben lebt, also mit Herz, umso weniger ist man den Kindern ein Vorbild in der Hinsicht und dann sollte man auch keine Ansprüche an sie stellen was das betrifft.
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 11:39
von agimanu
ich hab nicht gesagt das sie keinen Galuben mitbekommen .sie bekommen ja beide Seiten mit , und dann können sie sich selber entscheiden wofür sie sich hingerissen fühlen .Nur weil der mann moslem ist , und ich evangelisch , müßen ja die kinder nicht automatisch moslem oder evangelisch sein .Sie sind frei in ihrer Entscheidung , haben ihre eigen Persönlichkeit .Wenn sie erwachsen sind , sehen sie es auch mit anderen Augen , und können dann selbst bestimmen was zu ihnen passt.Wie gesagt die Tochter geht in den Reli Unterricht , und om Papa bekommt sie die Moslemische Seite gezeigt .Also, sie kann dann selbst entscheiden was sie für ihr Leben will.
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 12:35
von Toni_KS
agimanu hat geschrieben:ich hab nicht gesagt das sie keinen Galuben mitbekommen .sie bekommen ja beide Seiten mit , und dann können sie sich selber entscheiden wofür sie sich hingerissen fühlen .Nur weil der mann moslem ist , und ich evangelisch , müßen ja die kinder nicht automatisch moslem oder evangelisch sein .Sie sind frei in ihrer Entscheidung , haben ihre eigen Persönlichkeit .Wenn sie erwachsen sind , sehen sie es auch mit anderen Augen , und können dann selbst bestimmen was zu ihnen passt.Wie gesagt die Tochter geht in den Reli Unterricht , und om Papa bekommt sie die Moslemische Seite gezeigt .Also, sie kann dann selbst entscheiden was sie für ihr Leben will.
Hab ich das richtig verstanden?
Dem christlichen Glauben lehr man ihr an der Schule.
Dem islamischen hingegen lehrt ihr der Vater, der absolut nicht
danach lebt.
Das nennt ihr also frei entfalten?!
Sehr unparteiisch muss ich noch hinzufügen…..

Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 12:46
von amina
ich war auch im evangelischem unterricht, war mein lieblingsfach

aber ich erinnere mich daran das die schüler nicht sonderlich interessiert waren, es war eher so ne entspannungsstunde für sie...ob das reicht, bezweifle ich. bekommt die kleine denn von dir gar nichts mit?
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 14:10
von agimanu
nein , sie bekommt von mir nix mit , weil ich keine Kirchengängerin bin .Ich glaube zwar schon an Gott, aber dazu muß ich net ständig in die Kirche rennen und zu hause beten .
Warum soll ich ihr was mitgeben von Reli , wenn ich selbst nicht so recht daran glaube ??? Sie soll sich ihr eigenes bild davon machen , und wenn nicht , man kann auch ganz gut ohne Religion leben .Das oberflächliche Kirchengetue hab ich eh satt.
Es gibt im Leben wichtigere Sachen als Kirche und Religion !!! Für mich zumindest , und bis jetzt lebe ich ganz gut damit !!!!!!!!!!!!
Wenn jemand da voll dahinter steht ,daran glaubt und praktiziert ist das gut an die Kinder es weiterzugeben, aber wenn nicht ,so wie ich , dann ist das nur falsch.Also, lass ich sie , und sie kann sich selbst frei enscheiden , und wenn sie keine Religon haben möchte ,warum nicht ?
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 16:41
von Lula
agimanu hat geschrieben:nein , sie bekommt von mir nix mit , weil ich keine Kirchengängerin bin .Ich glaube zwar schon an Gott, aber dazu muß ich net ständig in die Kirche rennen und zu hause beten .
Warum soll ich ihr was mitgeben von Reli , wenn ich selbst nicht so recht daran glaube ??? Sie soll sich ihr eigenes bild davon machen , und wenn nicht , man kann auch ganz gut ohne Religion leben .Das oberflächliche Kirchengetue hab ich eh satt.
Es gibt im Leben wichtigere Sachen als Kirche und Religion !!! Für mich zumindest , und bis jetzt lebe ich ganz gut damit !!!!!!!!!!!!
Wenn jemand da voll dahinter steht ,daran glaubt und praktiziert ist das gut an die Kinder es weiterzugeben, aber wenn nicht ,so wie ich , dann ist das nur falsch.Also, lass ich sie , und sie kann sich selbst frei enscheiden , und wenn sie keine Religon haben möchte ,warum nicht ?
APPLAUS
Auch ich denke, Mensch sein zu lehren ist doch wichtiger.
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 19:00
von Sonne1710
agimanu hat geschrieben:nein , sie bekommt von mir nix mit , weil ich keine Kirchengängerin bin .Ich glaube zwar schon an Gott, aber dazu muß ich net ständig in die Kirche rennen und zu hause beten .
Warum soll ich ihr was mitgeben von Reli , wenn ich selbst nicht so recht daran glaube ??? Sie soll sich ihr eigenes bild davon machen , und wenn nicht , man kann auch ganz gut ohne Religion leben .Das oberflächliche Kirchengetue hab ich eh satt.
Es gibt im Leben wichtigere Sachen als Kirche und Religion !!! Für mich zumindest , und bis jetzt lebe ich ganz gut damit !!!!!!!!!!!!
Wenn jemand da voll dahinter steht ,daran glaubt und praktiziert ist das gut an die Kinder es weiterzugeben, aber wenn nicht ,so wie ich , dann ist das nur falsch.Also, lass ich sie , und sie kann sich selbst frei enscheiden , und wenn sie keine Religon haben möchte ,warum nicht ?
Ob man ein gläubiger Mensch ist, hat doch nichts damit zu tun, dass man ein fleißiger Kirchgänger ist! Du lebst deine Religion trotzdem, indem du deinen Kindern Werte vermittelst. Negiere doch deinen eigenen Glauben nicht!
LG Sonne
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 19:14
von Darleen17
So wird es bei uns auch mal laufen.
Ich bin nicht gläubig, mein Mann ist nicht gläubig und von uns wird ein späteres Kind sicherlich keine Erziehung genießen, wo Religion in irgendeiner Art und Weise eine Rolle spielt.
Verfasst: Do, 19. Feb 2009, 19:40
von drecja
arme kinder
bei uns allen läufts so...ganz einfach weil sich nun mal zwei kulturen treffen...
aber ich kann alle beruhigen auch ohne eine Religionslehre wird man ein guter mensch

Verfasst: So, 22. Feb 2009, 15:10
von Masar
Hmm ich denke ich kann auch kurz meinen Senf dazu geben.
Zunächst zu der Frage sollte die Frau/der Mann, bei der Heirat den Islam annehmen oder nicht. Ich glaube ich werde hier ne ganz andere Meinung abgeben als die anderen bisher, aber naja jeder Mensch ist verschieden. Denn wenn man mich das fragen würde, würde ich ein klares Ja als Antwort geben. Kein "Vielleicht" oder "schlaf nochmal ne Nacht drüber" sondern ein einfaches "Ja". Aber das hängt mit meiner Überzeugung zusammen, denn ich bin überzeugt, dass Mohammed saws. ein Prophet war und Islam das Beste ist, was einem Menschen zustoßen kann. Wieso soll ich mir also nicht für jeden Menschen das Beste wünschen ? Ok ihr werdet sagen sie tut es nur wegen ihrem Mann und nicht aus Überzeugung, aber die Überzeugung kann vielleicht mit der Zeit kommen. Oder sie lebt sich in diese Religion ein, wie auch immer. Denn wenn man dies als Argument nehmen würde, dann dürfte man kein einziges Kind mehr religiös erziehen, da dies auch dann abhängig wäre von den Eltern, so wie die Frau/ der Mann vom Partner dann abhängig wäre. Naja wie gesagt, wenn man mich fragen würde, "Yes". Selbst wenn man mich fragen würde ob Bush oder sonnst wer den Islam annehmen sollten, würde ich Ja sagen
Jetzt zu der Sache "Inneres" Vs "Äußeres"!
Ich finde es sehr traurig wie die Worte und der Sinn verdreht werden und man versucht zu sagen, dass das Innere zählt und das Äußere nicht. Diese Aussage ist zwar so schon richtig, nur muss man genau wissen was sie bedeutet. Und zwar bedeutet sie, dass die äußerlichen Taten ohne den guten Willen nichts nützen. Doch was ist der innerliche Wille ohne die Taten ? Genauso leer. Und genau das ist auch damit gemeint, auch mit dieser Passage vom Propheten Isa a.s. Nur versucht man gerne den Sinn zu verdrehen um sich da schön rauszureden. Isa a.s. hat nicht einmal diese Gesetze und Pflichten aufgehoben sondern er hat lediglich das gesagt, was wir Muslime immernoch genauso sagen wie er es gemacht hat. Eine Tat ohne die richtige Absicht es für Allah/Gott zu machen, wird dir nicht als solche religiöse Tat angesehen. So ist das Gebet von demjenigen der dafür betet, dass er gesehen wird nicht gültig. Würden wir Muslime deshalb behaupten, dass das Gebet nicht notwendig ist, sondern der innere Wille wichtig ist ? Wenn doch der innere Wille da ist, würde das nicht bedeutet, dass man dieser Pflicht nicht nachgehen muss ? Wenn man es dennoch nicht macht, ist man sicher, dass man wirklich diesen inneren Willen hat ? Oder ist man eher eine Person die weder die Tat noch den inneren Willen besitzt. Weder das Äußere noch das Innere.
Ich bete, dass ich als Muslim ein Gesetz von Allah nie im Leben abstufen würde und sagen würde das Innere reicht, denn mit dieser Lüge würde ich diese wunderschöne Relgion Islam mit den Füßen treten und bespucken. Um ehrlich zu sein will ich auch nicht die Ausreden von anderen Menschen hören, warum sie denn meinen "Kopftuch sei keine Pflicht" oder "5 mal am Tag beten ist schön und gut, aber was du im Herzen bist zählt". Oder Ausreden wie "Ach ein Glas Wein am Tag ist sogar gesund". Keiner muss sich vor mir dafür verantworten, sondern vor Demjenigen der diese Befehle gegeben hat. Und da gibt es dann keine Ausreden, keine Wörter verdrehen und kein Garnichts mehr. Da gibt es dann das Gebot und was du daraus gemacht hast. Deine Tat und die Folge daraus. Dich und deinen Schöpfer.
Zum Schluss noch ne Zusammenfassung von dem was ich eigentlich sagen wollte.
Wenn das Äußere schön ist, muss das Innere nicht umbedingt schön sein.
Wenn jedoch das Innere schön ist, dann wird auch das Äußere schön sein.
Verfasst: Di, 24. Feb 2009, 20:22
von Harabeli67
Masar hat geschrieben:Hmm ich denke ich kann auch kurz meinen Senf dazu geben.
Zunächst zu der Frage sollte die Frau/der Mann, bei der Heirat den Islam annehmen oder nicht. Ich glaube ich werde hier ne ganz andere Meinung abgeben als die anderen bisher, aber naja jeder Mensch ist verschieden. Denn wenn man mich das fragen würde, würde ich ein klares Ja als Antwort geben. Kein "Vielleicht" oder "schlaf nochmal ne Nacht drüber" sondern ein einfaches "Ja". Aber das hängt mit meiner Überzeugung zusammen, denn ich bin überzeugt, dass Mohammed saws. ein Prophet war und Islam das Beste ist, was einem Menschen zustoßen kann. Wieso soll ich mir also nicht für jeden Menschen das Beste wünschen ?
Schön für dich, dass du zum Islam gefunden hast und, weil du die strenge Variante vertrittst, sicher auch eine vollverhüllte Frau zu Hause hast. Noch schöner, dass du - sicher bist du in gute Hände geraten - auch theologisches Wissen erworben hast. Ein besserer Mensch bist du trotzdem nicht.
Für die meisten religiösen Menschen ist ihre Religion jedoch ein zentraler Aspekt ihrer Identität. Unabhängig von der allergehorsamsten Befolgung der Regeln in ihrer strengstmöglichen Interpretation. Deshalb ist ihre Religion ihnen wichtig. Und, das mag dich überraschen, es gibt auch Menschen, die der Ansicht sind, das Christentum - bei Kosova-Albanern wäre das der Katholizismus - das Beste sei, was einem Menschen passieren kann.
So, wie ihnen der Respekt vor Vater, Mutter, Großvater und Großmutter wertvoll ist. Solche Menschen werden niemals ihre Religion wechseln und auch niemanden ehelichen, der ihre Überzeugung nicht teilt.
Verfasst: Di, 24. Feb 2009, 22:26
von Masar
Harabeli67 hat geschrieben:
Schön für dich, dass du zum Islam gefunden hast und, weil du die strenge Variante vertrittst, sicher auch eine vollverhüllte Frau zu Hause hast. Noch schöner, dass du - sicher bist du in gute Hände geraten - auch theologisches Wissen erworben hast. Ein besserer Mensch bist du trotzdem nicht.
Ich weiß zwar nicht genau wieso du auf einmal mich persönlich ansprichst und denkst zu wissen wie es bei mir zu Hause aussieht und ob ich ein guter oder schlechter Mensch bin, aber ich gehe einfach mal nicht näher darauf ein.
Für die meisten religiösen Menschen ist ihre Religion jedoch ein zentraler Aspekt ihrer Identität. Unabhängig von der allergehorsamsten Befolgung der Regeln in ihrer strengstmöglichen Interpretation. Deshalb ist ihre Religion ihnen wichtig. Und, das mag dich überraschen, es gibt auch Menschen, die der Ansicht sind, das Christentum - bei Kosova-Albanern wäre das der Katholizismus - das Beste sei, was einem Menschen passieren kann.
Nein das überrascht mich ganz und garnicht denn ich denke ich bin mir dessen sehr bewusst und bin auch in meinem Beitrag überhaupt nicht auf diese Menschen eingegangen. Wirf mir also bitte nichts vor, was nicht stimmt oder was du in deiner Phantasie reininterpretierst. Ich habe lediglich von meiner Perspektive aus gesprochen und wie ich es sehe. Wenn du es anders siehst, dann ist das ganz alleine deine Sache und ich werde nicht nach deinen Taten befragt so wie du nicht nach meinen befragt wirst.
So, wie ihnen der Respekt vor Vater, Mutter, Großvater und Großmutter wertvoll ist. Solche Menschen werden niemals ihre Religion wechseln und auch niemanden ehelichen, der ihre Überzeugung nicht teilt.
Rischtig, aber was genau hat das mit meinem Beitrag zu tun ?
Ach und ich schließe es nicht vollkommen aus jemals eine Nicht-Muslima zu heiraten, da dies der Islam auch nicht verbietet. Jedoch bevorzuge ich es sehr stark mit einer Muslima verheiratet zu sein, da einfach dann das ganze Leben einfacher ist und man zusammen die Gebete verrichten kann und die Kindererziehung wesentlich einfacher ausfällt.
Verfasst: Mi, 25. Feb 2009, 0:19
von Harabeli67
Masar hat geschrieben:
Nein das überrascht mich ganz und garnicht denn ich denke ich bin mir dessen sehr bewusst und bin auch in meinem Beitrag überhaupt nicht auf diese Menschen eingegangen. Wirf mir also bitte nichts vor, was nicht stimmt oder was du in deiner Phantasie reininterpretierst. Ich habe lediglich von meiner Perspektive aus gesprochen und wie ich es sehe. Wenn du es anders siehst, dann ist das ganz alleine deine Sache und ich werde nicht nach deinen Taten befragt so wie du nicht nach meinen befragt wirst.
Du hast dich mit der Überheblichkeit des Zu-Wissen-Glaubenden von den toleranten Meinungen abgesetzt und klipp und klar gesagt, dass du für eine Konversion des/der Partners/-in zum Islam bist. Die Auffassung hast du mit Textbausteinen erläutert. Dem habe ich die, wie ich finde, lebensnähere Auffassung gegenüber gestellt, dass es eine Menge persönlicher, nicht theologischer Gründe gibt, um an der eigenen Religion festzuhalten bzw. eine/n Ehepartner/in mit derselben religiösen Herkunft zu wählen.