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Verfasst: Di, 08. Sep 2009, 9:01
von Lilli
Also Tiere an sich find ich schon ok. Es kommt einfach auf die Art an, wie man sie hält. Sind es eher Nutztiere, zu denen man ein persönliches Verhälnis aufbaut, ist das für mich in Ordnung. Aber es gibt echt Leute, die übertreiben es mit Hund/Katze im Bett, Küsse auf die Schnauze, Essen vom Tisch, womöglich noch den Löffel ablecken, das mag ich nicht! Ein Tier sollte ein Tier bleiben (dürfen) und nicht als Menschenersatz mißverstanden werden. Oder ich kenn da Leute, die holen sich ein Tier nach dem anderen, Hund, Ratte, Vogel, Batagam... und nach kurzer Zeit ist es ihnen langweilig oder zu viel und die armen Viecher vegetieren vor sich hin. Ich selbst hab momentan keine Haustiere, hatte aber mal ein Kaninchen. Eigentlich hat es mir dann eher leid getan, weil ich damals berufsbedingt so wenig Zeit hatte.

Verfasst: Di, 08. Sep 2009, 9:20
von sinnesrausch
Babyforscher haben herausgefunden, dass Kinder schon von Geburt an ihre Umwelt wahrnehmen. Etwa ab dem vierten Monat der Schwangerschaft können sie hören: Herzschlag, Verdauungsgeräusche und auch Stimme der Mutter dringen zum Kind vor. Nach der Geburt erkennt das Baby sie sofort wieder - und sogar die Muttersprache. Wie man herausgefunden hat, hören Babys eine Geschichte dann besonders gerne, wenn sie ihnen schon im Mutterleib vorgelesen wurde.


Daraus, dass sie die Geschichte wiedererkennen, schließt man, dass sie einen besonderen Sinn für die Sprachmelodie haben. Weil Babys von Anfang an sprechen lernen, weisen Wissenschaftler immer wieder darauf hin, dass man mit den Babys ganz normal und möglichst nicht in Babysprache sprechen sollte.





Weil die Sinnesorgane schon sehr früh weit entwickelt sind, sollte man immer davon ausgehen, dass Babys wesentlich mehr an Informationen aufnehmen, als man selber glaubt. Babys sind besonders akustisch schon sehr weit und hören alles, auch wenn sie nicht reagieren. Deshalb werden kleine Kinder vom Fernseher stark beeinflusst - auch wenn sie nicht hinsehen. So können beispielsweise auch Trickfilme oder aber Krimis kleinen Kindern durch Musik und Töne große Angst machen.




Auch können Babys Details auf der Straße erstaunlich gut erkennen und sogar richtig einordnen. Wird ein elf Monate altes Kind mit einem Hund konfrontiert, imitiert es ihn sogar. Wird es dagegen mit einem laufenden Spielzeughund zusammengebracht, merkt es sofort, dass es sich hierbei um kein Lebewesen handelt, von dem es etwas lernen könnte.





Die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften folgern daraus, dass das Wichtigste für Babys lebendige Menschen und kein totes Spielzeug sind. Bislang ging man auch immer davon aus, dass das Vormachen das entscheidende Lernen ist. Mit einem Experiment wurde nun aber gezeigt, dass nicht das Vormachen alleine entscheidend ist. Es erwies sich, dass die Kinder besonders dann interessiert an einem Objekt waren, wenn sie vorher die Gelegenheit hatten, sich selber mit dem Objekt zu beschäftigen und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln.




Was immer in ihrer Umgebung geschieht: Kinder machen es nach, vor allem wenn die Eltern es ihnen vormachen. Aber um wirklich zu lernen, müssen Kinder auch ihre eigenen Erfahrungen machen.

Verfasst: Do, 17. Sep 2009, 10:47
von daylight
kleshtrimania hat geschrieben:Ja und ich werde meinen Kindern vorleben dass Tiere sehr lecker schmecken

ist das auch nicht deine persönliche meinung :roll: :?:

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Möchte mein Kätzchen nicht missen

Verfasst: So, 06. Dez 2009, 3:00
von Evvalina
Wow, wieder etwas interessantes!
Ich bin mit Hund und Katze aufgewachsen und finde, dass es etwas wunderbares ist.
Die Tiergegner hier haben ja recht, wenn sie sagen, dass die Eltern doch die Vorbilder sind...Aber erstens, wer hat behauptet, dass Tiere Vorbilder sein sollen?
2) "Kinder brauchen keine Tiere, sie brauchen Freunde".

Hier gibt es keine richtigen Argumente, sondern nur radikale Ablehung. Aber hat man ja schon beim Thema : Albanerin mit schwarzen, gemerkt. Mit einer schwarzen Frau in´s Bett steigen, ja, aber besser nicht heiraten...
Nun was haben die Tiere mit dem Thema zu tun?

In meinen Augen einiges, wenn auch Tiere Tiere bleiben sollen, und Menschen Menschen.
Tiere sind auch Lebewesen, sie sind Bestand der Natur.
Nur, weil sie auf 4 "Pfoten" laufen muss man sie nicht als "Dreck" sehen.

Es liegt dann natürlich im Auge des Betrachters, welches Tier er in´s Haus lässt oder nicht.
Wir hatten als Kinder einen Garten und somit war die Sache durchaus einfacher. Unser Vater war auch eher dagegen, dass der Hund in´s Haus kommt. Aber wenn Papa weg war, ging es blitzschnell.
Werde nie vergessen, als wir von unserem damaligen Nachbarn eine ganz junge Hündin bekommen haben, halb irish Setter, halb cocker Spaniel. Mann war die süß! Und ich war auch noch ein Kind. Das tat mir in der Seele weh, sie draussen auf der Terrasse alleine zu lassen, wo sie doch noch kuschelbedürftigt war, die Wärme ihrer Mutter sicher vermisste... Ich habe sie dann heimlich mit in meinem Zimmer genommen und sie war super glücklich.
Im übrigen bin ich in einem sehr sauberen Elternhaus hineingeboren und aufgewachsen. Solange die Besitzer ihre Tiere genau so sauber halten, wie sie selber sind, wird man auch niemals von seinem Haustier krank, mit Ausnahme von Allergien vielleicht, was bei Fell passieren kann.
Für mich war das schönste zu beobachten wie liebevoll auch unsere Katzen mit den Hunden umgingen und umgekehrt.
Das waren wahre Freunde. Ein Hund ist dann leider später gestorben. Den haben wir dann in unserem Garten ganz tief vergraben... Was ist passiert? Der Kater, der mit ihm groß geworden ist, hat an Lebensfreude verloren, weil er seinen besten FReund verloren hat und ist täglich auf seinem Grab. Er hat da täglich mindestens 1 Stunde gesessen.
So was ist unbeschreiblich!
Ich habe nun heute keinen Garten und wohne in einer normalen Stadtwohnung. Ich habe mir zu Weihnachten letztes Jahr selber eine kleine Katze geschenkt.
Im übrigen habe ich auch eine hoch sensible Nase! Aber auch Freunde, die weniger Tierfreundlich sind, haben immer erstaunt gesagt, man merkt kein bißchen, dass Du eine Katze hast. Das Katzenklo wird täglich gesäubert. Auch wenn die Katzen immer alles schön säuberlich verbuddeln, ich mache den Mist halt sofort weg, wenn ich gerade Zuhause bin und sammele auch nicht diese ekeligen plastik stink Tüten, um sie erst am Ende der Woche zu entfernen.
Mein Kätzchen bringt mir so viel Freude, das glaubt Ihr nicht. Sie ist so vielseitig. Total frech, dann kuschelig. Es macht Spaß sie zu beobachten. Natürlich nervt sie manchmal auch und man muss die Grenzen zeigen. Und es macht auch hin und wieder Arbeit, ganz klar. Aber das macht man gerne, denn so ein kleines Wesen bereichert auch den Alltag. Was ich weniger mag...Sie kommt mir manchmal ein bißchen voyeuristisch vor...Sie merkt genau, wenn irgend etwas zwischen meinem Freund und mir passieren wird :wink: .Meine Wohnung besteht leider nur aus einem Zimmer, zwar groß, aber dennoch. In diesen besagten Momenten, entwickele ich dann ein Gefühl der Peinlichkeit. Mein Freund meint, das sei Quatsch, die wüsste doch nicht was wir tun. Das glaube ich wiederum nicht ganz. Tiere nehmen nämlich auch viel mehr wahr wie wir Menschen, die können es nur nicht so ausdrücken wie wir.
Und ja, aus seiner Sicht, gehört eine Katze in den Wald oder in den Zoo. Was für ein Vergleih!
Im Sommer, kann meine Katze auf dem Balkon, das ist sehr angenehm.
@Shonya. Dass Dein Mann nicht auf die Maus steht, ist ja nicht wirklich tragisch, man kann ja nicht zu allem einen Bezug entwickeln. Dann finde ich es wichtiger zu der Katze,denn die lebt ja auch wesentlich länger. Übrigens merken die Tiere auch wenn es einem mal nicht so gut geht und schauen einen mit großen Augen an, als, ob sie einem helfen wollten.
Tiere studieren nicht, haben nicht unseren Intellekt. Aber sie haben Instinkte und ganz natürliche Verhaltensweisen. Das sozial Verhalten ist sehr ausgeprägt. Und ich denke wohl, dass Kinder, die mit Tieren aufwachsen auf jeden Fall in ihren sozialen Kontakten bestärkt werden und auch weniger egoistisch werden.
Wobei, ich persönlich dürfte ruhig endlich mal lernen, wie es ist ein Egoist zu sein, ein richtiger. Mir würde das nicht schaden. Habe ein wenig zuviel von der sozialen Einstellung abbekommen, aber daran sind nicht meine 4 Beiner schuld. :wink:
Im übrigen wurde ich auch schon 2 mal von Hunden gebissen, trotzdem liebe ich nach wie vor Tiere und bin der Meinung, dass auch da verschiedene Charaktere vorhanden sind. Deswegen muss man nicht zum Tierhasser werden.
@ Sinnesrausch. HHHMMMMMMMMMM. Was Schlangen angeht, da bekomme ich eher Gänsehaut. Die sind mir echt unheimlich und die sollen auch schön weit weg von mir bleiben. Und die Vorstellung, lebendige Tierchen täglich an denen zu verabreichen finde ich sadistisch. Dann sollen die tatsächlich, weil es von der Natur so eingerichtet wurde, ihre Opfer da draussen im Gebüsch selber killen. Aber wenn Dich Schlangen faszinieren, dann respektiere ich es. Solltest nur vorsichtig sein, denn die sind schon etwas unberechenbarer als andere Haustiere. Viel Spaß.

Verfasst: Sa, 07. Aug 2010, 12:38
von Schatzilein
Also mein Zukünftiger ist auch Kosovare...und wir haben einen Kater.Er sagt immer,er ist sein bester Freund,er meint das als Verstärkung weil wir zwei Mädels im Haushalt sind.Er füttert auch den Kater aber schmusen oder sogar küssen würde er ihn nie und nimmer!
Bei ihnen im Kosovo sind die Tiere reine Nutztiere,alle draußen und nicht im Haushalt...sie sind so damit aufgewachsen..

Re: Albaner und Haustiere...

Verfasst: Sa, 07. Aug 2010, 16:23
von Hogwash
Und zu der Diskussion, ob Katzen und Hunde domestic animals oder pets sind, kann ich sagen, dass die Grenze geschichtlich verschwimmt. Denn Hunde wurden damals zum Bewachen des Hauses gehalten (heute nicht mehr überall nötig) und Katzen haben sich eigentlich selbst dometiziert. Dort wo Menschen gelebt haben, gab es Kornkammern und natürlich Mäuse und Ratten, welche die Katzen dann angelockt haben und so lebten die Katzen immer in der Nähe der Menschen.


Ps: Meinen Papa haben Tiere nie gestört :wink:, aber ich denke schon, dass die meisten Albaner demgegenüber kritisch sind.

Verfasst: Sa, 07. Aug 2010, 16:44
von liberte
ich kenne leider auch viele menschen die stinken;-)

ich hatte 17 jahre lang einen hund. hab ihn bekommen als ich 4 wurde und er hat mich sehr lange begleitet. wer nie ein tier hatte, der kann auch wirklich nicht beurteilen wie sich das anfühlt. der vergleich zwischen spielplatz und haustier oder zu behaupten sie wären dreckig.

nichts desto trotz kann ich mir auch vorstellen, daß es unangenehm ist und für jemanden, der das gefühl nicht kennt, es auch nicht mag.

das gehört für mich zu den kompromissen, die ich in der beziehung eingangen bin - aber auch, weil ich selbst (aus anderen gründen allerdings) keine mehr wollte.

nun sind kinder da und ich bin mal gespannt wie man mann sich verhält, wenn sie mit den ersten wünschen kommen.

bisang haben schon diverse schnecken, käfer und sogar ne raupe hier gelebt - da hätte ich auch gedacht, daß er meutert, aber überhaupt kein mucks!

Verfasst: Sa, 07. Aug 2010, 19:25
von Lula
LOL Hatten wir grad gehabt mit unserem Wochenend-Besuch. Ist nur ein Welpe, der auch nur Trockenfutter bekam und das Wetter war trocken und dennoch hatte ich den Tiergeruch ständig in der Nase. Als ich unsere Ersatztasche von der Tagesmutti geholt habe, hab ich sie auch gleich erstmal gewaschen mit Inhalt, alles roch nach Hund.
ABEERRRR!!!! Unsere Tochter fand es suuupper, sie war ganz stolz den Hund Gassi zu führen (in Begleitung natürlich) und Verantwortung zu übernehmen und ich glaube, sie war auch glücklich, dass sie jemanden kommandieren konnte ;). Für Kinder und für deren Entwicklung sind Tiere schon wichtig. Tiere werden ja oft auch therapeutsch eingesetzt.
Aber ich möchte auch kein Tier in meinem Haus haben, ist mir ehrlich gesagt, zuviel Dreck, Arbeit und Geruch ;)

Verfasst: Sa, 07. Aug 2010, 19:35
von Hogwash
...

Verfasst: So, 08. Aug 2010, 20:45
von ajshe
Wenn man so weit ausholt, vonwegen, es sei nicht natürlich, sich ein Haustier zu halten, dann kann ich nur sagen: Es ist dann auch nicht natürlich zu heiraten, nicht natürlich monogam zu sein, nicht natürlich, Deo zu benutzen, nicht natürlich vorm Pc zu sitzen & in Foren zu schreiben und und und...

Dieses Argument, dass es ist nicht natürlich ist, sich ein Haustier zu halten, ist also überhaupt kein Argument!