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Verfasst: Fr, 11. Jan 2008, 20:16
von besimi
pipapo hat geschrieben:hallo besimi,
die Analphabeten sind wohl was anders als diejenige, die Deutsch nicht können, sei in der Argumentation genau...
Wenn Du die Diskussionen im Fernseher über die Einwanderung verfolgen würdest, dann würdest Du wissen, dass der Kurs in Deutschland schon längst in die Richtung geht, integrartionswillige aufzunehmen und nicht diejenige, die nicht die sozialen Kassen noch mehr belasten... Und so wird auch öffentlich gesagt! Sowas muss sich ein Land auch zur Entscheidung nehmen, um in der globalisierten Welt konkurrenzfähig zu bleiben und wo Deutschland grosse Zahl der Arbeitslosen zu bekämpfen hat.
Sicherlich würdest Du nicht froh sein ( mal ganz ehrlich) , wenn nach Kosovo ungebildete und Albanisch nicht sprechende (und diese Sprache ignorierende) Einwanderer massig kommen würden? Auch Kosovo braucht wenn , dann Einwanderer mit " Köpfchen". Und das wegen der Wirtschaft UND wegen der gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eine Gesellschaft braucht einen gewissen gesunden Zusammenhalt, um " gesund " zu bleiben, nämlich einen Zustand, in dem sich auch die Ausländer als ein Teil von dieser Gesellschaft fühlen, ansonsten entstehen "Parallelgesellschaften" mit schlimmen Folgen für alle. Wenn die Ausländer sich in die Ecke gedrängt fühlen, weil sie kein Job finden und kriminell werden, dann muss der Staat eine Lösung finden und in dem Fall zeigt dann jeder mit dem Finger auf den Staat, der in der Integartionspolitik seine " Hausaufgaben "nicht gemacht hatte...Wie wird sich jemand als Teil der Gesellschaft fühlen können , wenn er nichts versteht (und nichts verstehen will)?
Ich verstehe dich gut und es ist auch so wie du es sagst aber ich finde das dieser der falsche weg ist,man sollte diese probleme anderst lösen,ob man als ausländer die deutsche sprache lernen soll sollte selbsverständlich sein.

Sind wir mal ehrlich wieviel prozent von den nachgezogen personen liegen am vaterstaat auf der kasse?Ich würde sagen es nicht viele aber man versucht trozdem alles das ist fast das geliche wie ein paar politiker autobahnlimit wollen anscheinend sollte man so den klimawandel bekämpfen obwohl das minimum ist was an klimawandel mit schadet.

Verfasst: Fr, 11. Jan 2008, 20:33
von pipapo
Koby, welchen Vorurteil der Deutschen meinst du genau?
Nur weil Paar Türken und Araber nicht Deutsch sprechen? Schön wäre es, wenn man die Zahl derjenigen nur auf ein Paar reduzieren könnte.Es sind wohl nicht ein Paar und nicht nur Türken und Araber. Schau dir doch die Berichte über Themen an wie, deutsche " Ghettos" , Hauptschulabbrecher usw.
Ich persönlich kenne eine albanische Familie, in der der Mann Deutsch gut spricht- schlecht schreibt, seine Frau spricht fast gar kein Deutsch und das nach langen Jahren in Deutschland, die Kinder sind , weil die Eltern nicht gut Deutsch können und es auch nicht für wichtig halten, in der Schule schlecht. So. Wie kann man da einen Schulabschluss haben und bei DER Konurrenz einen Job finden? Hm?

PS. Bin selber eine Ausländerin.

Verfasst: Fr, 11. Jan 2008, 22:29
von Koby Phoenix
achso

Verfasst: Mo, 14. Jan 2008, 22:59
von liebehexe1703
Meiner Meinung nach ist es richtig das wenn jemand hier ins Land kommt sich schon selbständig verständigen sollte.
Und irgendwie stellt sich mir auch die Frage wie will jemand hier zurechtkommen wenn er kein deutsch kann........Ich persönlcih lerne immer gerne neue Sprachen, vorallem die in den Ländern ich mich öfters aufhalte. Habe früher viel Zeit in der Türkei verbracht und habe mich der Sprache angenommen, weil es nichts schlimmeres für mich persönlich gibt wie auf Hilfe andere angewiesen zu sein weil man sich nicht zurechtfindet. Jetzt bin ich öfters im Kosovo und beschäftige mich auch mit dieser Sprache. Ich möchte mit den Leuten kommunizieren und kann nicht wie manch andere Deutsche darauf bestehen das jeder überall deutsch können muss. Deshalb bin ich fleisig am lernen.....naja ganz ehrlich ist nicht so einfach die Sprache.
Aber nochmal zurück zu diesem Test: nach der Gesetzlage müssen Ausländer "einfache Deutschkenntnisse" nachweisen. Und in dem Gesetz stehn nichts von einem Test des Goethe-Institus, also sollte normalerweise ausreichen wenn man sich auf der Boschaft in Deutsch verständigen kann.
Da ich mich jetzt auch schon eine Weile mit dem Thema beschäftige, weil meinen Mann jetzt auch dieser Test bevor steht (aber er kann sehr gut Deutsch) habe ich eine interresante Seite gefunden vo einem Anwalt in Frankfurt der Klage erhoben hat im Bezug auf die Umsetzung dieses Gesetzes.
www.anwaltsprung.com/8.html

to : liebe hexe

Verfasst: Mo, 14. Jan 2008, 23:52
von pipapo
Hallo,
meines Wissens steht das Goethe Institut vertraglich im Dienste des Deutschen Auswärtigen Amtes, dem die Deutschen Botschaften unterstellt sind, dies erkärt warum nur die Diplome des GI bei der Visaanfrage anerkannt werden und nicht die Diplome irgendwelcher Sprachschulen. Können doch auch nicht die Botschaftsmitarbeiter sich bei jedem Bewerber seine Sprachkenntnisse überprüfen, ist wohl auch nicht die Aufgabe einer Botschaft. Hinzu ist die Visaanfrage eine konkrete Sache mit einem konkreten Sachverhalt und hier wird nichts nach dem persönlichen Standpunkt entschieden. :D. Ich denke dass zu so einem einfachen Gesetz, das einfach verkündert, dass die Grundkenntnisse für die Visaerlangung verlangt werden, eine präzisierende Verornung gibt , in der es genauer steht welches Niveau ( A1/ od A2) es ist. Zudem ist die Einteilung der Sprachstufen A1 bis (C2?) europaweit fixiert, auch inhaltlich bedeutet A1 in Deutsch das gleiche wie A1 in Französich.