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Verfasst: Mi, 03. Mär 2010, 21:44
von Manjola
hahah [bitte ein wenig Anstand] reaction ;)

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 8:56
von saloni
......

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 19:42
von Baton84
Manjola hat geschrieben: Arberor du siehst die ganze sache zu eng...
Arberor denke nicht immer an enge Dinge :lol: :lol:

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 21:00
von Slevin Kelevra
Nurije hat geschrieben:Ach du heilige scheissse.
Na na keine blasphemischen ausdrücke hier...

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 21:01
von Slevin Kelevra
Baton84 hat geschrieben:
Manjola hat geschrieben: Arberor du siehst die ganze sache zu eng...
Arberor denke nicht immer an enge Dinge :lol: :lol:
Eng ist ein dehnbarer Begriff :lol:

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 23:00
von Nurije
Oh allahile o njerz leni kto fore se fundi fundit kejt shqiptaria, kosov, shqiperi, maqedoni keeejt jemi edhe gjithmon kemi mu kon katunar hahaha. Kultur hin oder her ...a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!

Verfasst: Do, 04. Mär 2010, 23:58
von sinnesrausch
Nurije hat geschrieben:Oh allahile o njerz leni kto fore se fundi fundit kejt shqiptaria, kosov, shqiperi, maqedoni keeejt jemi edhe gjithmon kemi mu kon katunar hahaha. Kultur hin oder her ...a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!


jo nuk ka :D

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 10:53
von Toni_KS
Nurije hat geschrieben:Oh allahile o njerz leni kto fore se fundi fundit kejt shqiptaria, kosov, shqiperi, maqedoni keeejt jemi edhe gjithmon kemi mu kon katunar hahaha. Kultur hin oder her ...a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!
Shqipëtari i zi me kapuq të bardhë…hahaha

…oder oj Shqypny oj Shqypny, kushë t`ka shti kështu me krye në hi…hehehe

…ose ose…qysh ja bon Fuega:

….Oj ti qikë pika pika….baba jem han ginerika…..ëëëëhhhöhhh…..rrnoft Kosova Republik…muhahahah

Leute der Junge will uns da was sagen, nur was denn, versteh ich nicht…s`ka bre Shqipëtarët të shpum në kry jan….
….ju veq kshrymni mue, qysh krejt u prisha tu i ndreq këto ë-ja….muhahaha

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:09
von Eliona
Das kann man so pauschal nicht sagen. Die meisten konservativen Menschen, die ich kennengelernt bzw. Geschichten gehört habe, waren aus HAS (prej Hasit)... liegt zw. Gjakova und Deqan oder so ähnlich.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:12
von kleshtrimania
Nurije hat geschrieben:a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!
Da fällt mir ein Zitat ein:

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:33
von Arbëror
kleshtrimania hat geschrieben:
Nurije hat geschrieben:a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!
Da fällt mir ein Zitat ein:

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen
Findest du deinen Text nicht etwas unangebracht? Was möchtest du ihr damit sagen? Das Nationalstolz von den eigenen armseligen Zuständen hinwegtrösten soll?

Ich habe auch ein wunderschönes Zitat, so als Gegenstück zu deinem:

"Heimat.
Die Summe unserer Sitten und Unsitten, eine gewisse Gewöhnung, das Gemeinsame einer gleichen Umgebung, all das ist nicht wertlos. Am gleichen Ufer gespielt zu haben, natürlich hat es etwas Verbindendes; es für Wesensverwandtschaft anzusehen, wäre ein Irrtum, der uns früher oder später, indem wir ihn nur als Enttäuschung erleben und nicht als Irrtum erkennen, ungerecht macht. Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden. Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen. Insofern ist sie vielleicht an die Sprache gebunden. Vielleicht; denn in der Sprache allein ist sie ja nicht. Worte verbinden nur, wo unsere Wellenlängen übereinstimmen; das wiederum heisst nicht Einverständnis, das es nirgends so häufig gibt wie unter Wesensfremden, die einander missdeuten, sondern Erreichbarkeit, und gerade wo man sich unter anderen Bedingungen trifft, erleben wir, durch keine gleichen Gewöhnungen getäuscht, das Verwandte oft um so reiner, um so überraschender und um so dankbarer, um so fruchtbarer.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:41
von kleshtrimania
Nein ich find mein Zitat nicht unangebracht. Findest du deins etwa unangebracht?
Jeder hat seine eigenen Meinung. Du findest Nationalstolz etwas gutes und ich find es etwas schlechtes.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:48
von hschneider
ich finde das zitat zum nationalstolz sollte uns alle zum hinterfragen der eigenen positionen anregen-von wem stammen die intelligenten zeilen?

die Sätze zum heimatbegriff widersprechen dem doch garnicht. vielmehr wird deutlich gemacht, dass heimat eher das gegenteil eines theoretischen konstruktes "nation" ist und eben nicht bestimmte menschen von anderen mittels eines gedankengebäudes exkluieren will. wichtig sind die alltäglichen erlebnisse-das bekommt auch meine vollst unterstützung

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 11:52
von kleshtrimania
hschneider hat geschrieben:ich finde das zitat zum nationalstolz sollte uns alle zum hinterfragen der eigenen positionen anregen-von wem stammen die intelligenten zeilen?
Arthur Schopenhauer

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 13:10
von leanna
kleshtrimania hat geschrieben:
Nurije hat geschrieben:a ka ma mir se mu kon shqiptar??!!!
Da fällt mir ein Zitat ein:

Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen
Ich finde die Zeilen durchaus passend. Stolz kann ich sein auf etwas, das ich selbst geleistet habe. Oder auf etwas, das meine Kinder geleistet haben. Aber auf ein Land? Wo wir geboren werden, dazu tragen wir nichts bei.

Klar, wir Deutschen haben naturgemäß eine etwas andere Einstellung zum Nationalstolz. Unabhängig davon sollte jeder zusehen, dass er etwas in seinem Leben erreicht, worauf er stolz sein kann, egal wo er oder sie herkommt.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 13:51
von Arbëror
hschneider hat geschrieben:ich finde das zitat zum nationalstolz sollte uns alle zum hinterfragen der eigenen positionen anregen-von wem stammen die intelligenten zeilen?

die Sätze zum heimatbegriff widersprechen dem doch garnicht. vielmehr wird deutlich gemacht, dass heimat eher das gegenteil eines theoretischen konstruktes "nation" ist und eben nicht bestimmte menschen von anderen mittels eines gedankengebäudes exkluieren will. wichtig sind die alltäglichen erlebnisse-das bekommt auch meine vollst unterstützung
Ich finde schon, dass das erste Zitat dem zweiten widerspricht. Heimatgefühle oder Nationalstolz kommen nicht von selbstmitleidsgeplagten Menschen, die im Leben nichts erreicht haben und als letzten Ausweg sehen, im Rudel oder eben in der Nation den Profilirierungsversuch zu ergreifen; das was uns dieses Zitat ja darschildert. Heimatgefühle oder Nationalstolz kommen aus tiefsten seelischen Ebenen, die im Grunde genommen nur die Liebe, Verbundenheit oder die Nähe zu Landschaften und Menschen aufgrund von Erlebnissen und Eindrücken bezeugen, und was aus Liebe entsteht, kann mMn nicht falsch sein.

Eine Nation ist eine familiäre Institution, nur in grösseren Dimensionen gehalten. Und eine Familie bringt man immer mit Behütung, Umsorgung, Stolz, Liebe und Rückhalt in Verbindung, und je mehr du dich davon entfernst, je mehr spürst du die Sehnsucht danach. Das natürliche Begehren nach Heimat, kennt keine Einteilung in lebenswirtschaftliche Verhältnisse, vielmehr ist es ein kleiner Hindeuter deines seelischen Zustandes und ein Hinweis, dass dein wirkliches Zuhause irgendwo anders liegt. Das ist aber keineswegs herkunftsbedingt, auch ein deutscher Albanienliebhaber wird wohl die gleichen Gründe herausbringen, wenn es ihm immer wieder nach Albanien verschlägt.

Erinnere dich an die WM 2006 in Deutschland, wo Menschen, noch nicht mal gleicher deutscher Herkunft, aufgrund von Gemeinschaftsgefühl und Nationalstolz zusammengekommen sind und die deutsche Mannschaft angefeuert haben. Und mein Zitat sagt nichts anderes aus, als nur das, dass Heimat, Heimatgefühle und Nationalstolz nichts Negatives aussagen müssen und nur den gesammelten Beuteinhalt voller Erlebnisse mit Landschaften und Menschen gleicher oder fremder Nation ausschütten.

Und beim Zitat von kleshtrimania kommt mir leider die Vermutung hoch, dass Menschen mit dem Hang zum Nationalstolz, auf dem Sofa eingestaubte Hartz IV Empfänger sind, die sonst nichts erreicht haben, und sich die Augen an diesem letzten Lichtblick wund reiben.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 14:18
von leanna
Heimatliebe und blinder Nationalstolz sind zwei paar Schuhe, findest du nicht?

Sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, daran sehe ich ebenfalls nichts Verwerfliches, im Gegenteil. Für mich, die ich in Deutschland geboren bin, ist Deutschland ebenso Heimat wie Österreich, wo meine Eltern wohnen oder der Kosovo, wo mein Freund herkommt.

Doch blind gegenüber bestehenden Problemen zu sein und diese Gemeinschaft auch wider besserem Wissens als perfekt und die einzig wahre darzustellen, die es gegen alles und jeden zu verteidigen gilt, das kann eine gefährliche Richtung nehmen. Das weiß man wohl nirgendwo besser als hierzulande.

Nicht umsonst sind in Deutschland diejenigen, die ganz besonders stolz auf unser Vaterland sind, diejenigen, die mit dumpfen Parolen und ihrem ewig gestrigen Hass auf alles Fremdartige immer wieder unsere Innenstädte heimsuchen.

Ich kann mir nicht helfen, aber beim Thema Nationalstolz habe ich immer diese Bilder vor Augen...

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 19:46
von Nurije
Ich weiss, dass man nicht auf etwas stolz sein sollte, was man nicht selber geleistet hat. Aber nur weil ihr deutsche nie das Gefühl kenneN werdet, was es heisst Nationalstolz zu haben, da kann ich nix dafür. Logisch hat mein Land noch "Schwächen" viele sogar, aber ich liebe es trotzdem und bin unglaublich stolz darauf, auf was wir bisher geleistet haben. Du Kleshtritrullavica weisst nicht, dass du mit deinem Text alle Menschen / Soldaten die für unser Land ihr Leben geopfert haben, alle Massakern die uns angetan wurde, mit deinem Text hast du es irgendwie beleugnet. So wie wenn du den Juden sagen würdest, seid doch ruhig, ausserdem gab es Holocoust nie.



Ich weiss jetzt ehrlich gesagt nicht, ob du Deutsche oder Albanerin bist, aber wenn du Albanerin bist, e mjera ti per veten qe spaske pik krenarije edhe shqiptarizem ne gjak.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 21:26
von Estra
Also abgesehen davon, dass ich diese Bemerkung:
dass du mit deinem Text alle Menschen / Soldaten die für unser Land ihr Leben geopfert haben, alle Massakern die uns angetan wurde, mit deinem Text hast du es irgendwie beleugnet. So wie wenn du den Juden sagen würdest, seid doch ruhig, ausserdem gab es Holocoust nie.
extrem heikel find, da niemand hier gesagt hat, dass das albanische Volk nicht gelitten und viel Blutzoll zahlen musste, meinst du sagen zu müssen das wäre das gleiche, wie wenn man Genozid leugnet.

Ein sehr guter Freund, hat mal gesagt, man kann sehr wohl darauf stolz sein, was unsere Vorfahren geleistet haben. Man ist ja auch auf sein Kind, Patenkind, Freund/Freundin stolz, wenn die was sehr tolles leisten oder etwas einfach super gut machen, ohne dass es der eigene Verdienst ist.
Also man ist auch stolz auf die Leistung von jemand anderem. Aber man sollte schon wissen auf was man genau stolz ist. Nur einfach stolz zu sein, reicht nicht, eine Begründung wär auch angebracht.

Ich glaube überigens, dass viele konservativ eingestellte Albaner in der Diaspora zu finden sind, da sie so sehr befürchten ihre Kultur/Sprache zu verlieren im Ausland, dass manche da eher in eine übertriebene Art abrutschen.

Verfasst: Fr, 05. Mär 2010, 23:27
von SensualSeduction
Das kann man wohl nicht pauschalisieren.