Melanie31 hat geschrieben:Hallo zusammen
Kann sein das der typ genug prob hat ,er fühlt sich bedroht und schuldig,das wegen hat er auch asylantrag gestellt.Ist ja wohl klar das er auch gerne anerkannter asylbewerber sein möchte,aber er hat nicht genug prob um anerkannt zu werden.
Und ich frage mal euch (die der meinung sind das der typ darf ohne weiteres in westen bleibe recht kriegen)
1.Er kann einer asylantrag auch in bulgarien albanien serbien makedonien stellen?Warum gerade in mühldorf oder warum überhaupt in europa also verstehe ich nicht .
2.Und übrigends kosovo ist nicht so ein land wie der typ in mühldorf dar stellt
3.Also kosovo ist keine diktatuer staat.
Ich glaube er werd abgeschoben weil der gesetzgeber sieht nicht blutrachen als grund um einer asy zu gewähren
Alles gute

Wo steht denn in dem Ausgangsbericht, dass Kosovo ein Diktaturstaat ist und ein Land, wie der Typ in Mühldorf es darstellt?
Wenn ich weiß, dass mir jemand den Tod androht, dann versuche ich auch, möglichst weit weg in Sicherheit zu kommen.
1995 war es auch am einfachsten, in den europäischen Ländern Asyl zu beantragen, wenn man aus Kosovo kam.
Vielleicht hatten sie auch schon Verwandte oder Freunde hier?
Denunzianten gab es in der Geschichte immer...Judas Ischariot ist wohl der bekannteste unter ihnen.
Ob die Geschichte der Bajramis so wahr ist, können wir nicht überprüfen.
Es ist also müßig, rumzuspekulieren, ob er einer derjenigen war, die unter dem Milosevic-Regim das Leben anderer Leute ausspioniert hat.
Das größte Denunzianten-Regime war übrigens die DDR mit ihrer STASI.
Im Nazi-Regime hatte es nur die schlimmeren Folgen....
Hat Bajrami aber tatsächlich 4 Mörder ans Messer geliefert, verdient der Mann unsere Hochachtung, denn er wußte, in was für eine gefährliche Lage er sich und seine Familie brachte.
Zu sagen, wer einen Landsmann verrät, ist selber schuld, finde ich sehr unangebracht.
In einem hast Du leider recht, Blutrache ist kein Asylgrund in Deutschland, selbst wenn, wie will man das nachweisen?
Albaner werden derzeit nichtmal in die europäischen Zeugenschutzprogramme aufgenommen, wenn sie zu Kriegsverbrechen oder aktuelle Nachkriegsverbrechen aussagen...bzw. diese Möglichkeit wird auch von der kosovarischen Justiz viel zu selten genutzt .