FORTSETZUNG...
Das ist Arber zusammen mit seiner Familie. (von rechts) Erenik, Majlinda, Ujeza, seine Mutter Mimoza, Arber, sein bester Freund Granit (Giga) und sein jüngster Bruder Gentonis.
Das was am ersten Tag meiner Ankunft. Zur Feier tanzten sie Tallava vor dem Haus.
Hier ein Teil seiner Familie!!!
Die Leute da sind sehr Gastfreundlich. Immer wenn neuer Besuch kam, standen alle auf, gaben sich die Hand und manchmal begrüssten sie sich mit 2 oder 4 Küsse. Wenn die Gäste für länger bleiben, servieren sie meistens türkischer Kaffee. Manchmal bekamen wir auch Saft serviert und nur wenige servierten etwas zum knabbern. Serviert wird meistens auf einem Tablett, weil so, denke ich, wollen sie, dass alle gleichzeitig zu trinken bekommen.
Mir ist aufgefallen, das sie immer als aller erstes fragen wie es einem geht, wie es der Familie geht, da hört man die ganze Zeit nur „mirë, mirë“, was auf Deutsch so viel heisst wie gut. Den Gesprächen danach konnte ich nur schwer folgen, da Arber nie alles übersetzte. Ich schaute mich dann meinstens im Wohnzimmer um. Was mir besonders auffiel war, das sie wenig bis keine Bilder hängen hatten und wenn, dann nur von heiligen Leuten oder von der Familie. Ein anderer Punkt ist noch, dass die meisten neuen Häuser aussen keine Fassade haben, doch innen habe ich schon wunderschöne Wohnzimmer und Schlafzimmer gesehen. Fast in jedem Haus, indem ich war, hat es ein grosses Wohnzimmer, indem immer Sofas standen. Da sie ja so gut wie jeden Tag besuch haben, brauchen die das und die meinsten dienen ausserdem noch als Schalfplatz.
Was mir an den Häusern besonders gefiel war, dass sie meists Dreistöckig und einen ganz eigenen Baustiel haben.
An den Leuten gefiel mir am meisten, dass sie sehr interessiert an mich waren und sehr viel über mich fragten. Allgemein gefiel mir sehr, das Besuch kam und ging ohne gross zu sagen: „Ja ich komme dann und dann…“.
Die können das gut machen, weil die verstehen sich unter den Nachbarn soweit so gut und es ist immer jemand zu Hause, da wenige Arbeit haben. Meist ist immer die Frau zu Hause und der Mann ist auf Arbeit.
Die Leute sind sehr offen. Manche haben auch mit mir geredet obwohl ich sie nicht immer verstand.
Ich hatte an meinem vorletzten Tag eine sehr interessante Erfahrung gemacht.
Ich lief mit Arber in Richtung Center. Wir redeten und machten ein wenig Unsinn. Er sagte etwa so: „ Aha, wenn du also so über mich denkst, gehe ich nach Hause.“ Natürlich meinte er das nur als Scherz, doch ich lief einfach weiter. Es ging keine Minute, kamen drei Typen auf mich zu. Der Einte sagte: „Hi. Hello, How are you? Good?“ und lief an mir vorbei. Die Anderen lachten nur. Dann schoss mir ein Gedanke in den Kopf. O oo. Arber… Ich drehte mich schnell um. Arber stand vor den Idioten und schaute sie mit einem Blick an, das Blut gefrieren lassen würde. Doch er sagte nichts. Ich wusste, dass ich schnell handeln musste sonst passiere noch etwas. Ich ging schnell auf ihn zu und nahm ihn am Arm. Ich zerrte ihn weg und fing an zu lachen. Er sagte: „Ah siehst du die Idioten. Machen das nur weil du Schweizerin bist. An dir kann man das ja sehr gut sehen…“ Ich fand es sehr amüsant und er kochte fast vor Wut…
FORTSETZUNG FOLGT...