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Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 15:10
von Alket
sprich doch mit einigen die so eine Ehe führen, bevor du urteilst, ich kenne solche Familien.

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 15:19
von saloni
ich lebe in so einer alket :!:

und so einfach und romatisch wie du das schilderst ist es eben nicht....

gerade z.b. 24,25,26 u. 31. dezember. geht kaum so easy. Die schwierigkeiten sind zu recht so geurteilt und genannt.

und wenn du wider gehässigten streit suchst, geh joggen :evil:

ciao

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 15:35
von Alket
Es ist nur meine Meinung, wie es sein sollte, damit es funktioniert, ich würde es jedenfalls so machen, und ich kenne auch Familien die das so handhaben, was ich für ganu richtig halte.

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 16:46
von leanna
Na, dann schau mal an Weihnachten bei einer rein katholischen Familie vorbei. Bei vielen gibts da Mord und Totschlag. :wink:

Alle großen Religionen glauben doch im Grunde an das gleiche. Warum also sollten Religionen Gräben zwischen Menschen bringen, die sich lieben? Als intelligenter Mensch sollte man das nicht zulassen.

Es stehen viele Dinge in Bibel und Koran, die für die Zeit ihrer Enstehung sicher sinnvoll waren, heute aber überholt sind. So empfinde ich es auch für das Heiratsverbot muslimische Frau - katholischer Mann. Ist für mich Blödsinn, sorry. Andersrum ist es nicht verboten - und auch das entbehrt für mich schon wieder jeder Logik.

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 18:45
von Lula
Wenn einer wirklich gläubig ist, oder beide, empfinde ich das schon als problematisch, fängt doch schon mit der evtl. Taufe an, geht weiter mit Beschneidung, etc. etc.
Das gemeinsame Feste feiern ist hierbei doch wohl noch das geringste Problem.

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 22:15
von liberte
so ist es lula! wir feiern die gemeinsamen feste ohne probleme. an weihnachten kommt mein mann mit in die kirche und an bajram mach ich unsere jungs schick und übe vorher mit ihnen das beten.

und auch der rest ist völlig oki. aber auch nur, weil ich keinen wert auf die taufe meiner kinder lege, weil es mir nichts ausmacht, daß sie kein schweineflesich usw. usf.

wäre ich streng katholisch hätte ich meinen mann nie geheiratet, denn die katholische kirche hätte uns ncht getraut und ohne trauung kann und darf eine katholikin nicht leben.

aber während wir uns den kopf zerbrechen, geht die thread-eröffnerin längst ihrer wege. :D

Verfasst: Fr, 03. Sep 2010, 23:15
von Lula
Na, wir haben so immerhin Gesprächsstoff :)

Verfasst: Sa, 04. Sep 2010, 16:49
von Lilli
Gut, dann geb ich auch noch meinen Senf dazu :-)
Mir wird hier generell ein bißchen zu viel Glaube mit Religion verwechselt. Glauben kann man doch was man will, man darf seinen Glauben leben wie man möchte, das sollte jeder für sich entscheiden. Erst die Religion schreibt vor, schränkt ein, trennt, macht komplizierter usw. Dabei ist das gar nicht Sinn der Sache. Es sollte einem doch was bringen und nicht aus Verboten und Zwängen bestehen, die evtl. unverständlich sind oder viel kaputt machen.

Verfasst: Mo, 06. Sep 2010, 9:54
von Blerta-Gjakovë
Alket hat geschrieben:
Malsia E Madhe hat geschrieben:
Blerta-Gjakovë hat geschrieben:
liberte hat geschrieben: da ich deutsche bin, hatten wir eher probleme mit der bi-nationalität, aber auch das hat sich mti den jahren gegeben.

um welche konstellation geht es denn bei euch?
Ich bin moslemisch erzogen worden, er stark katholisch.
jedoch bete ich nicht, habe auch nie Ramadan gefastet .. das einzige was ich kenne ist Bajram.
Er jedoch ist wirklich sehr gläubig und seine Familie auch... was mir ehrlich gesagt, ein bisschen verunsichert, ob das gut gehen könnte....
Für mich wäre das kein Problem.
Du würdest deine muslimischen Feste feiern und er seine christlichen. So würde ich es machen.
Ich denke, das eben "du deine" "ich meine" ein Problem darstellt.

Meiner Meinung, sollte es "wir deine, wir meine" sein, damit es auch funktioniert.

Immerhin ist man ja eine Familie, ein Team, Weinachten ohne Mann feiern ist keine Weinacht, und Bajram ohne Frau feiern, ist auch kein Bajram.

Und was sollen dann erst die Kinder machen?

meiner Meinung nach ist "wir" die Lösung. Man feiert als bireligiöse Familie sowohl Weinachten, als auch den Bajram, samt Kinder und Grosseltern. Es ist doch was ganz anderes wen der muslimische Mann zu Bajram seine christlichen Schwigereltern einlädt.

Zusammenkommen, statt ausgrenzen, verstehen, statt ignorieren, kennenlernen statt ablehnen. Das ist ein Gewinn sowohl für die Menschen als auch für die jeweilige Glaubensrichtung und erst recht für die Kinder, auf denen man mit recht neidisch sein kann, beide Religionen in seiner Kultur zu haben.


Hallo, mir gefällt deine Idee.. Doch es ist schwierig alle zu überzeugen, dass es auch wirklich funktioniert!!!

Verfasst: Mo, 06. Sep 2010, 17:03
von Alket
Mein Grossvater ist Iman. Vor einigen Jahren hat er uns im Winter besucht, als der 24 Dezember kam fragte mein Grossvater warum den wir unsere Nachbarn nicht gratulieren gehen.

Du kannst dir ja denken wie wir geschaut haben, und gerade von unserem Grossvater der ja Iman war.

Er sagte daraufhin, "Was seid ihr für Muslime, nicht nicht wissen wie wichtig der Glaube für einen Menschen ist und die seine Nachbarn nicht respektieren"

Nicht die Religion, nicht der Glaube, sondern die Menschen sind es, die es schwer machen.

Verfasst: Mo, 06. Sep 2010, 20:34
von Lilli
:lol: Und wie haben die Nachbarn reagiert? die haben wahrscheinlich genauso blöd geschaut?! Und sich dann bestimmt gefreut?

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 10:10
von Harabeli67
Alket hat geschrieben:Mein Grossvater ist Iman. (...) gerade von unserem Grossvater der ja Iman war.
Wenn dein Opa Imam ist, weißt du sicher, dass es Imam und nicht "Iman" heißt.

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 10:21
von saloni
Blerta-Gjakovë hat geschrieben:
Alket hat geschrieben:
Malsia E Madhe hat geschrieben:
Blerta-Gjakovë hat geschrieben: Ich bin moslemisch erzogen worden, er stark katholisch.
jedoch bete ich nicht, habe auch nie Ramadan gefastet .. das einzige was ich kenne ist Bajram.
Er jedoch ist wirklich sehr gläubig und seine Familie auch... was mir ehrlich gesagt, ein bisschen verunsichert, ob das gut gehen könnte....
Für mich wäre das kein Problem.
Du würdest deine muslimischen Feste feiern und er seine christlichen. So würde ich es machen.
Ich denke, das eben "du deine" "ich meine" ein Problem darstellt.

Meiner Meinung, sollte es "wir deine, wir meine" sein, damit es auch funktioniert.

Immerhin ist man ja eine Familie, ein Team, Weinachten ohne Mann feiern ist keine Weinacht, und Bajram ohne Frau feiern, ist auch kein Bajram.

Und was sollen dann erst die Kinder machen?

meiner Meinung nach ist "wir" die Lösung. Man feiert als bireligiöse Familie sowohl Weinachten, als auch den Bajram, samt Kinder und Grosseltern. Es ist doch was ganz anderes wen der muslimische Mann zu Bajram seine christlichen Schwigereltern einlädt.

Zusammenkommen, statt ausgrenzen, verstehen, statt ignorieren, kennenlernen statt ablehnen. Das ist ein Gewinn sowohl für die Menschen als auch für die jeweilige Glaubensrichtung und erst recht für die Kinder, auf denen man mit recht neidisch sein kann, beide Religionen in seiner Kultur zu haben.


Hallo, mir gefällt deine Idee.. Doch es ist schwierig alle zu überzeugen, dass es auch wirklich funktioniert!!!
Es ist ja auch nicht die einfachste Aufgabe, gerade wenn man noch in anderen heimatländern verwandte hat. funktionieren kann alles, es kommt auf die Erwartungshaltung drauf an und wie es dan letzendlich tatsächlich ist.
Christen feiern gern Weihnachten zusammen, meist auch das neujhar, nun wenn aber ein teil der fam. im kosovo ist und gerne diese tage den muslim bei sich haben will, sagt kaum ein Christ nein, weil man gönnt es widerum, dennoch ist das dan das probl.
Was überhaupt wichtig ist, ist das jene die zu sammen gekommen sind, dass sie zu einander offen sind. Das muslim und Christ, einander sagen, welche Tage ihnen beide am Herzen liegen und an welchen sie nicht so mit machen oder ob und wie sie den glauben im alltag leben.
Sobald du kinder hast, sollte dir diese Familie, die kleine neu immer die Nummer 1 sein.
Schlussendlich kommt es dan nur naoch auf die Qualität, statt Quntität an und die gestaltet ihr dan widerum.
Nur zu diesen super Päärchen, über sie kann und will ich nix sagen, aber es ist numla so, dass es nicht alles gold ist was glänzt :wink:

lg

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 10:43
von Alket
Harabeli67 hat geschrieben:
Alket hat geschrieben:Mein Grossvater ist Iman. (...) gerade von unserem Grossvater der ja Iman war.
Wenn dein Opa Imam ist, weißt du sicher, dass es Imam und nicht "Iman" heißt.
meine deutschkentnisse hängen nicht davon ab was mein Grossvater ist und ich habe gewisse wörter aus dem islam nie auf deutsch benutzt, daher der Fehler.

per ndryshe shko ne Ferizaj te Xhamia e re, cilja eshte ndertu prej Familjes time, ne token tone dhe pyte kush eshte mullah abdurrahim XYloni ose Hoxha i Ferizajit, po ma i njofshum eshte si "Hoxha i Velekinces"

ose kshyre ne google-map

http://maps.google.de/maps?f=q&source=s ... 05262&z=18

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 10:57
von Alket
Lilli hat geschrieben::lol: Und wie haben die Nachbarn reagiert? die haben wahrscheinlich genauso blöd geschaut?! Und sich dann bestimmt gefreut?
Ich nehme schon an, da nur meine Eltern gingen wir mussten auf unseren grossvater aufpassen, dass er kein Mist baut :wink: :lol:

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 11:11
von Blerta-Gjakovë
Danke für eure Meinungen und "Geschichten"...
Ich find es ein bisschen komisch, dass sich hier alle so verständlich geben und jaaaaa nichts dagegen haben..
Nur leider ist es in der "Realität" nicht immer so!!!
Viele beleidigen oder spotten solche Päärchen.. und wie ich am Anfang siebe oben, erwähnt habe, gibt es solche die sogar sagen, dass sie eher eine andere Nationalität als einen mit einem anderen Glauben heiraten würden.
:(
naja.... Ich finde, solang es mir selber nichts ausmacht, kann mich auch niemand zu etwas anderem zwingen. Doch solche Gesten verletzen mich schon, wenn ich sie zufälligerweise höre oder von anderen mitbekomme!!
Denn ich kann ja nicht viel dafür... und er auch nicht!
Doch erklär dies mal einigen Albanern, die verstehen das nicht!!!

E Shqiptart gjeth kan me fol, e gjeth kan fol, kerkush nuk i kqyrt punt e veta .. Ma interesant ju doken punt e huja!!

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 11:40
von saloni
ignore sie einfach, die sind dumm und einfältig. Du hast die Chance bekommen mit diesem Menschen glücklich zu werden, du hast in sein Herz geblickt und sein Wesen lieben gelernt. Auf das kommt es an.
Lass, die, die meinen sie müssten dummes zeug von sich geben. Sie sind nicht gläuber darum. Im Gegenteil und wetten, dass das genau die sind, die gerne mal beute machen, dann aber nach aussen hin so tun, als wären sie besser als andere? Ich glaube schon. Pfeiff auf die.

Schau das du und dein SChatz, da eine gleichstimmung bekommt, frag ihn, was ihm wichtig ist und ob er Lust hat auch von deiner Kultur was mit zu bekommen. Einfach miteinbeziehn, dass bringt viel mehr, als den Kopf darüber zu zerbrechen, was wohl andere lästern.

Das wird wenn ihr es wollt, gut mit euch. Alles gute.
lg

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 11:40
von Alket
Blerta das ist Menschlich.

Ein Freund von mir ist schweizer und gehört den protestanten an, und stell dir vor, als ich (MOSLEM!) einmal sagte, hej gehen wir mal in diese Kirche, will mir das mal von innen anschauen, sagte er "Was! Spinnst du! ich geh doch in keine katholische Kirche, dass sind alles Mörder", und das hatte er wirklich ernst gemeint, ich wollte ihn überzeugen dass nichts dabei ist, schlieslich bin ich ja Moslem und mir macht das ja nichts aus, ist ja nur ein Gebäuder.

Ich war jedenfalls geschockt, und in der folgenden Unterhaltung sagte er mir, dass er auch nie im Leben eine katholikin heiraten würde.

Von anderen Freunden habe ich gehört dass einige Schweizer Katholiken auch so denken und nie eine Reformistin heiraten würden.

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 11:41
von senjorita
es war einmal eine serbisch orthodoxische frau die einen albanischen moslem heiratete. dies geschah vor vielen, vielen jahren. damals hatten alle frauen bis zum becken lange haare und eine kopfbedeckung. sie nahm den glauben ihres mannes an u. betete fünf mal am tag, fastete usw.

irgendwann im hohen alter starb diese frau und als man sie waschen wollte (von einer hoxhonica) staunte man, denn am hinterkopf der frau war ein kreuz tätowiert ...........

und die moral von der geschicht .......

Verfasst: Di, 07. Sep 2010, 14:44
von Osman
Nun ja, meistens ist es bei Liebe kein Problem...ich habe nur die Erfahrung gemacht, dass es für die Familien ein problem ist, also nicht die unmittelbare sondern Onkles usw. ....aber schaut man sich ihre Ehen udn Stories an, so frage ich mich, ob sie überhaupt Argumente dagegen liefern können......zwei Religionen bringen immer Reichtum......Afrikaner hatten mir mal gesagt, wenn zwei Ehepartner mit verschiedenen Religionen im Bett liegen, liegt der Teufel zwischen den beiden.....aber alles hängt von der Stärke und Liebe des Paares ab.