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Verfasst: Fr, 27. Jun 2008, 20:35
von Kusho1983
Viktor hat geschrieben:
Kusho1983 hat geschrieben:
Viktor hat geschrieben:
Squatrazustradin hat geschrieben:
Genau. Die Linken (sei dies in Deutschland, der Schweiz oder sonswo) waren gegen die NATO-Angriffe, nicht jedoch, weil sie proserbische oder pro-russische Sympathien hegen (viele Linke haben die Politik Russlands in Tschetschenien und diejenige Serbiens auf dem Balkan immer kritisiert), sondern aus "antiimperialistischen" und "pazifistischen" Gründen!
Nein, die linken in der Scheiz haben sich nicht gegen einen NAto Luftangriff gesprochen, ich kann mich jedenfalls nicht aran errinern.
nene,ich war aktiv in der linken szene in meinen jungen jahren.von sp über pda bis hin zu linksradikalen kräften habe ich alle gesehen und ein bisschen "studiert".die linke in der schweiz war klar und deutlich gegen einen nato-angriff und pochte auf die versendung von un-sicherheitstruppen,sowie auf die politische lösung des problems durch weiterführende druckmassnahmen gegen das serbische regime.
Hab ich nicht mitbekommen, war noch jung,dachte die hätten sich einfach dezenet zurückgezogen. Weil einige linken der Schweiz und vorallem die alb. marxistische bewegung in der Schweiz ziemlich aktiv war, die marx. Blätter wurden alle in der Schweiz gedruckt und kammen dann nach Kosova, schon in den 70er Jahren.

Auch sonst steht die politische Bewegegung der albanischen Emmigranten eher zur linken Seite, hab ich gemeint.
die linken haben die emigranten auch willkommengeheissen,als die schweiz nicht mehr auf billige arbeitskräfte angewiesen war und die politischen asylsuchenden unterstützt.die emigranten würden sich ja selber ins fleisch schneiden,würden sie mit den rechten sympathisieren[was zu meinem erstaunen trotzdem sehr oft zu beobachten ist].
doch es stimmt auch,dass viele albanische migranten"marxistisch"[man müsste eher sagen"enveristisch"]angehaucht waren.denn schliesslich waren die mehrheit der ersten albanischen migranten in der schweiz politische flüchtlinge.

Verfasst: Do, 17. Jul 2008, 20:54
von Ikona
Lars hat geschrieben:
Ikona hat geschrieben:alle linken, alle sozialisten und deren anhänger sind gegen die unabhängikeit des kosovo und werden auch immer sein(haben so viele krokodilstränen gegen die nato-angriffe verloren, und wenn die ausgeheult waren, da schrien sie in berlin "kein blut für öl"dagegen sind diese sog. sozis mit leib und seele anhänger der russischen politik und kultur und sogar wahre freunde des serbischen lager...
das ist jetzt doch ein wenig Schwarz-Weiss-Malerei. Es stimmt, dass viele Linke Mühe hatten mit den Nato-Angriffen auf Kosovo (die meisten wohl weniger aus pro-serbischen oder pro-russischen Gefühlen, sondern mehr aus pazifistischen Hintergründen).

Andererseits war es zumindest in der Schweiz die Rechte, die sich lauthals gegen eine Anerkennung Kosovas als unabhängigen Staat wehrte. In der Schweiz waren es immer Sozialdemokratische Bundesrätinnen, die sich für die Albaner in Kosova stark gemacht haben.
hallo lieber lars,

1. "mühe" finde ich sehr gemässigt ausgedrückt oder besser gesagt sehr diplomatisch..fakt ist nunmal dass die deutschen anhänger der linken "strukturen" aller art gegner der nato angriffe und der unabhängikeit sind und waren...ich weiss es nicht und habe mich eigentlich nicht über die linke ader in der schweiz gross informieren wollen, aus dem einfachen grund weil für mich deutschland direkt an den natoangriffen beteiligt worden war...die damalige spd regierung zusammen mit den grünen haben es nicht leicht gehabt so eine entscheidung zu treffen bzw. hätten es nie getan, weil dies nicht ihrer sog. ideologie entsprach...nun da gab es jedoch andere kraft(lies: USA), die mit einem telefonat reinen tisch machte und dem sozilager den mund zuklebte und wohl oder übel es akzeptieren mussten...

2. sehr merkwürdig das ganze, denn die meisten gegner der albanischen lösung stammen nunmal aus dem linken-sozilager und natürlich gefolgt vom obergegner und herr der serbischen verbrecherküche-Russland, und das dies wohl ein klarer sympathiesignal in richtung russland und serbien ist, erkennt selbst ein blinder mit krückstock und dies bedarf auch keiner weiteren aufklärung..


2.a) wer schrie nach dem völkerrecht und bla bla bla=> russland, serbien und das sozilager, während im kosovo menschen wie vieh abgeschlachtet wurden und serbien bzw. russland völlig egal war, denn jede zeitverzögerung hätte die serbischen verbecherbanden zu mehr morden und plündern motiviert...was hat bitteschön diesen mörderbanden das terminus "völkerrecht" interessiert....deren ziel war das kosovo komplett zu vernichten....dann stellt sich natürlich die frage:

nach welchem völkerrecht hat serbien hundertausend menschenleben in den tod befördert", wo waren denn da die pazifisten und dessen geschwätz? ich weiss wo sie waren und wonach sie schrien: sie waren auf berlins strassen usw. und auf ostermärchen und protestierten "kein blut für öl" oder kein nato-angreiffen im kosovo und serbien, und vegassen dabei, dass direkt vor ihrer haustür völkermord und massenvertreibung an tagesordnung war...und für solche pazifisten, deren anhänger ich selbst mal war, was ich sehr bedauere, habe ich seitdem keinerlei achtung, denn für mich sind solche gruppierungen nichts anderes als trostlose kunst...

schnelle grüsse aus berlin