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Verfasst: Do, 15. Nov 2007, 19:39
von nicky 30
Also mit der Existenz vieler Puffs sind manche einverstanden, manche sind absolute Gegner, man kann nicht darüber streiten, da wie jeder einen anderen Geschmack hat, so ist das auch mit der Meinung. Es gibt keinen gleichen Menschen, jeder ist individuell und hat eigene Denkweise.
Was ich persönlich darüber denke, habe ich schon geschrieben, will mich nicht wiederholen.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit einem Albaner aus Kosovo. Er war diesen Sommer daunten und hat mir über seinen Urlaub erzählt, unter anderem regte er sich auf, dass jetzt in Kosovo viele Mädchen leicht käuflich geworden. Schon für 5 euro, eine Schachtel Zigaretten gehen sie mit einem ins Bett. Und wenn sie wissen, dass ein Junge in Ausland wohnt, machen sie ihn auf der Strasse an, geben Nummern, gehen aus und viele schafen mit denen, hauptsache, sie können dann später auch mal in Ausland gehen. Er meinte gibt es sogar mittlerweile auch Strassennuten. Ich habe dann gefragt, ob er mal gehört hätte, ob er Albanerinnen in Puffs gäbe, meinte er, ja. Viele albanische Mädchen von Albanien gehen nach Italien und arbeiten da in Puffs. Aber auch hier in DE gibt es genug. In Kosovo gibt es auch, nur eher sind die Mädels einfach leichter zu bekommen geworden. Sie meinen wohl, sie wollen auch mal leben. Er verglich sie mit Wölfen, die eingesperrt waren und jetzt Freiheit gerochen hätten.
Also ich weiß nicht, habe nur geschrieben, was ich gehört habe, selbst habe da keine Erfahrungen, war auch noch nie in Kosovo oder Albanien, kenne kein albanisches oder egal welcher Nationalität Mädchen, die in diesem Gewerbe arbeitet und war auch noch nie in einem Puff, um etwas zu behaupten. Aber ich bin der Meinung, jeder soll für sich selbst entscheiden, ob er diesen Weg gehen möchte oder nicht, ob eine Frau sich den Ruf als Sch.lampe erarbeiten will oder nicht. Ich persönlich halte nichts von.
LG
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 11:11
von Clotaire
amnesty.at schreibt dazu:
Momentane Situation:
Es gibt ein nachweisbares Ansteigen des Frauenhandels im Kosovo: gab es 1999 18 Etablissements, so waren es 2001 schon 75 und 2003 gab die UNMIK die Zahl von über 200 Bars, Restaurants und Cafés bekannt, wo man annehmen kann, dass dort Frauen und Mädchen arbeiten, die auch zur Prostitution gezwungen werden.
Die Mehrzahl der Frauen werden von außerhalb des Kosovos gebracht, aus Moldavien, Bulgarien und Ukraine. Es gibt aber auch eine steigende Zahl von kosovarischen Albanerinnen unter ihnen, mit denen im Land Menschenhandel betrieben wird. Die Mehrzahl dieser Frauen sind Jugendliche oder Minderjährige. Darüber hinaus berichten Vertreter von NGOs aus EU-Ländern, dass es bereits zum Handel von kosovarischen Albanerinnen in EU-Länder kommt.
http://www.amnesty.at/osteuropa/laender ... handel.htm
Ein anderer Bericht sagt folgendes:
In Nizza arbeiten vor allem Kroatinnen, Russinnen und Lettinnen, in Straßburg sind es Tschechinnen und Bulgarinnen, in Toulouse Albanerinnen. Ein bulgarischer Frauenhändlerring, der monatlich über 30.000 Euro abwarf, konnte in Nizza durch die Polizei zerschlagen werden. Zuvor wurde das erwirtschaftete Geld per Postüberweisungen in die Heimat geschafft und dort ins Immobiliengeschäft investiert. Etwa die Hälfte der insgesamt 7.000 Pariser Prostituierten sind angeblich ausländischer Herkunft, unter ihnen befinden sich an die 300 Albanerinnen.
http://www.profrau.at/de/frauenhandel/ohne_grenzen.htm
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 16:50
von hansi
Fijona hat geschrieben:ich meine nur, dass es mich nicht erstaunt das es auch albanische Prostituierte gibt. Denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Albanerinnen (v.A. aus dem Kosovo) keine Schäfchen sind, was sexualität angeht.
bist du mazedonierin?
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 17:44
von uta
hallo gjilanase (Hopp GJILANI!!

)
Puff gab es in Kosova zu genügend,aber nicht vor 99, erst dannach und auch heute, aber weniger. Die Gründe liegen bei den internationalen Vertreter, wie die UNMIK Mitarbeiter, Kfor, ICO und andere Org.
Die Frauen die dort arbeiten sind alle aus dem Ostblock.
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 18:46
von Clotaire
uta hat geschrieben:
Die Frauen die dort arbeiten sind alle aus dem Ostblock.uta
Wenn du den Kosovo zum Ostblock zählst, dann ja.
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 18:59
von uta
Clotaire hat geschrieben:uta hat geschrieben:
Die Frauen die dort arbeiten sind alle aus dem Ostblock.uta
Wenn du den Kosovo zum Ostblock zählst, dann ja.
Hallo Clotaire
Nein nein, der Ostblock umfasst nicht Kosova, schau mal auf der Karte
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:04
von Clotaire
Keine Sorge ich weiß was der Ostblock umfasst. Deswegen sagte ich ja, "Wenn du den Kosovo zum Ostblock zählst, dann ja."

Denn nicht alle Frauen die dort arbeiten stammen aus dem Ostblock.
Das Bundesamt für Migration schreibt dazu folgendes:
Prostitution
Prostitution war im Kosovo vor dem Krieg eine eher seltene aber keinesfalls
unbekannte Erscheinung. Nach dem Krieg verhalfen die sozioökonomischen
und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, das Fehlen eines
funktionierenden Justizsystems, durchlässige Grenzen und die Anwesenheit
ausländischer Truppen und Organisationen der organisierten Prostitution
jedoch zu einem starken, noch immer anhaltenden Aufschwung.41 Einer
Quelle zufolge sollen etwa 10'000 Prostituierte im Kosovo arbeiten.42
Viele, oftmals auch aus ländlichen Gebieten stammende Frauen sehen in
der Prostitution die einzige Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren
und für ihre Familien zu sorgen. Unter dem Vorwand, einer regulären Arbeit
nachzugehen, leben sie in den städtischen Zentren und prostituieren sich
ohne das Wissen ihrer Familien.43 Sie arbeiten selten auf der Strasse, sondern
hauptsächlich in Bordellen und Wohnungen, wo sie der Aufmerksamkeit
der Öffentlichkeit entgehen. Denn obwohl in den Städten ein schwindender
Einfluss des traditionellen Lebens- und Moralkodexes feststellbar ist,
stösst die Prostitution kosovo-albanischer Frauen auf gesellschaftliche Ächtung.
44
Dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass die Strassenprostitution vor allem
von Frauen aus Bulgarien, Russland, Moldavien, Polen, Tschechien oder
der Ukraine bestritten wird.45 Diese Frauen kommen mit mafiösen Organisationen
in den meisten Fällen freiwillig, zum Teil aber auch unfreiwillig in den
Kosovo, kennen aber die Bedingungen nicht, unter denen sie dort arbeiten
werden. Internationale Beobachter sprechen von Versklavung, denn den
Frauen werden die Reisepapiere abgenommen, Löhne nicht ausbezahlt und
nur das Nötigste für den Lebensunterhalt gegeben. Auf eigene Faust ist es
diesen Frauen nicht möglich, in ihre Heimat zurückzukehren. Erst kürzlich
befreite die UNO-Polizei 50 solcher Frauen.46
http://www.bfm.admin.ch/etc/medialib/da ... public.pdf
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:14
von uta
Hallo Clotaire
Nein, Kosova gehört nicht zum Ostblock.
Und ss stimmt nicht dass in Kosova vor 1999 10 000 inländische Prostituierte gab, und es stimmt auch nicht dass die Strassen von Bulgarinen und so bestritten wurden.
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:17
von Clotaire
uta hat geschrieben:Hallo Clotaire
Nein, Kosova gehört nicht zum Ostblock.
Und ss stimmt nicht dass in Kosova vor 1999 10 000 inländische Prostituierte gab, und es stimmt auch nicht dass die Strassen von Bulgarinen und so bestritten wurden.
uta
Lies doch bitte den Text genauer.
Nach dem Krieg verhalfen die sozioökonomischen
und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, das Fehlen eines
funktionierenden Justizsystems, durchlässige Grenzen und die Anwesenheit
ausländischer Truppen und Organisationen der organisierten Prostitution
jedoch zu einem starken, noch immer anhaltenden Aufschwung.41 Einer
Quelle zufolge sollen etwa 10'000 Prostituierte im Kosovo arbeiten.
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:19
von uta
Clotaire hat geschrieben:uta hat geschrieben:Hallo Clotaire
Nein, Kosova gehört nicht zum Ostblock.
Und ss stimmt nicht dass in Kosova vor 1999 10 000 inländische Prostituierte gab, und es stimmt auch nicht dass die Strassen von Bulgarinen und so bestritten wurden.
uta
Lies doch bitte den Text genauer.
Nach dem Krieg verhalfen die sozioökonomischen
und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, das Fehlen eines
funktionierenden Justizsystems, durchlässige Grenzen und die Anwesenheit
ausländischer Truppen und Organisationen der organisierten Prostitution
jedoch zu einem starken, noch immer anhaltenden Aufschwung.41 Einer
Quelle zufolge sollen etwa 10'000 Prostituierte im Kosovo arbeiten.
Hallo Clotair
Versuchst du etwa den Trick, erwähne die Lüge drei mal und es wird wahr?
Es stimmt dennoch nicht.
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:21
von Clotaire
uta hat geschrieben:Clotaire hat geschrieben:uta hat geschrieben:Hallo Clotaire
Nein, Kosova gehört nicht zum Ostblock.
Und ss stimmt nicht dass in Kosova vor 1999 10 000 inländische Prostituierte gab, und es stimmt auch nicht dass die Strassen von Bulgarinen und so bestritten wurden.
uta
Lies doch bitte den Text genauer.
Nach dem Krieg verhalfen die sozioökonomischen
und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, das Fehlen eines
funktionierenden Justizsystems, durchlässige Grenzen und die Anwesenheit
ausländischer Truppen und Organisationen der organisierten Prostitution
jedoch zu einem starken, noch immer anhaltenden Aufschwung.41 Einer
Quelle zufolge sollen etwa 10'000 Prostituierte im Kosovo arbeiten.
Hallo Clotair
Versuchst du etwa den Trick, erwähne die Lüge drei mal und es wird wahr?
Es stimmt dennoch nicht.
uta
Ich gebs auf.

Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:31
von uta
Clotaire hat geschrieben:uta hat geschrieben:Clotaire hat geschrieben:uta hat geschrieben:Hallo Clotaire
Nein, Kosova gehört nicht zum Ostblock.
Und ss stimmt nicht dass in Kosova vor 1999 10 000 inländische Prostituierte gab, und es stimmt auch nicht dass die Strassen von Bulgarinen und so bestritten wurden.
uta
Lies doch bitte den Text genauer.
Nach dem Krieg verhalfen die sozioökonomischen
und gesellschaftlichen Folgen des Krieges, das Fehlen eines
funktionierenden Justizsystems, durchlässige Grenzen und die Anwesenheit
ausländischer Truppen und Organisationen der organisierten Prostitution
jedoch zu einem starken, noch immer anhaltenden Aufschwung.41 Einer
Quelle zufolge sollen etwa 10'000 Prostituierte im Kosovo arbeiten.
Hallo Clotair
Versuchst du etwa den Trick, erwähne die Lüge drei mal und es wird wahr?
Es stimmt dennoch nicht.
uta
Ich gebs auf.

Hallo Clotaire
Du musst mich nicht überzeugen, ich kenne diese Szene und weis ungefähr was dort läuft und gelaufen ist, daher weis ich dass das nicht stimmt.
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 19:35
von Clotaire
Vielleicht solltest du lernen, Texte genauer zu lesen, damit du die Zusammenhänge verstehst.
Denn überzeugen wollte ich dich von gar nichts. Du hast die Texte einfach nicht richtig gelesen.

Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 20:01
von Clotaire
Save the Children gibt die Zahl der albanischen Prostituierten in Westeuropa mit etwa 30000 an. Nach Auskunft der belgischen Polizei waren im vergangenen Jahr knapp die Hälfte aller Ausländerinnen, die in Belgien zur Prostitution gezwungen wurden, albanische Mädchen im Alter von 14 bis 15 Jahren.
http://www.zeit.de/2003/37/Albanische_Kinder?page=1
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 20:04
von Koby Phoenix
Clotaire hat geschrieben:Save the Children gibt die Zahl der albanischen Prostituierten in Westeuropa mit etwa 30000 an. Nach Auskunft der belgischen Polizei waren im vergangenen Jahr knapp die Hälfte aller Ausländerinnen, die in Belgien zur Prostitution gezwungen wurden, albanische Mädchen im Alter von 14 bis 15 Jahren.
http://www.zeit.de/2003/37/Albanische_Kinder?page=1
Es ist hart sowas zu hören, doch auch bei uns gibt es Prostitution, wie überall... darunter leider auch Zwangsprost, wie überall...
Gruß,
Koby
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 20:18
von Toni_KS
Du hast Recht Koby, es ist wirklich hart und dennoch gibt es kein so richtiges Echo bezüglich dieses sehr ernstzunehmendes, gesellschaftliches Problem.
Ich gebe auch Uta Recht. Dieses Problem ist eine von vielen Nebenwirkungen von unserem gelobten und hoch verehrten "Befreier" UNMIK....

Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 20:26
von Clotaire
Toni_KS hat geschrieben:Dieses Problem ist eine von vielen Nebenwirkungen von unserem gelobten und hoch verehrten "Befreier" UNMIK....

Wie wahr, wie wahr.
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 20:30
von Koby Phoenix
Toni_KS hat geschrieben:Du hast Recht Koby, es ist wirklich hart und dennoch gibt es kein so richtiges Echo bezüglich dieses sehr ernstzunehmendes, gesellschaftliches Problem.
Ich gebe auch Uta Recht. Dieses Problem ist eine von vielen Nebenwirkungen von unserem gelobten und hoch verehrten "Befreier" UNMIK....

Ja es ist wirklich so das es kein Echo gibt, du hast vollkommen Recht.
Diese organisierte Prostitutionsbanden sind an allem Schuld und daran, das UNMIK, sowohl Beamte als auch Soldaten, sich an diesen Frauen begnügen. Das Geld kommt dann in den Taschen der Zuhälter.
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 21:09
von uta
Clotaire hat geschrieben:Vielleicht solltest du lernen, Texte genauer zu lesen, damit du die Zusammenhänge verstehst.
Denn überzeugen wollte ich dich von gar nichts. Du hast die Texte einfach nicht richtig gelesen.

Hallo Clotaire
Ich hab den Text gelesen, und dir auch eine Antwort gegeben. Und ich sags nochmals, es stimmt nicht dass vor 1999 mehr als 10 000 "innländische" Prostituierte existierten, und der Grund, dass angeblich die Bulgarinen sie aus der Strasse drängten, auch nicht.
uta
Verfasst: Mi, 14. Jan 2009, 21:14
von Clotaire
In dem Artikel ist explizit von "Nach dem Krieg" die Rede! Außerdem sollen es 10.000 Prostituierte insgesamt sein. Nicht 10.000 albanische Prostituierte.