GjergjD
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Re: Tourismus-Politik in Albanien

Fr, 01. Mai 2026, 21:23

Die meisten "privaten" Vermieter zahlen nach wie vor keine Steuern auf ihre Einnahmen aus dem Tourismus. So entrichten etwa in Berat von 746 Tourismusbetrieben nur 50 Mehrwertssteuer. Wann endet die Goldgräberstimmung und wie lange will der Staat noch wegsehen?
https://shqiptarja.com/lajm/746-biznese ... e-ndershme

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Lars
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Re: Tourismus-Politik in Albanien

Mi, 06. Mai 2026, 23:20

GjergjD hat geschrieben:
Mo, 20. Apr 2026, 20:26
Rama kündigt ein Investitionpaket für die Albanischen Alpen, "Porta e Alpeve" an. 100 Millionen Euro für die Tourismusentwicklung, es sollen bessere Verbindungen zwischen den nördlichen Kreisen entstehen, aber auch die Anbindung an das restliche Land soll verbessert werden. Rama sagte, dass dieses Projekt darauf abzielt, den Tourismus weiterzuentwickeln, wobei der Schwerpunkt auf dem Bergtourismus liegt. Hinzu kommen Investitionen in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie Maßnahmen zur Stadtentwicklung und zur Restaurierung des historischen Erbes.
https://youtu.be/yIWF89ufIOI
Tourismus weiterentwickeln? Wenn man Ueli fragt, dann fehlt es vor allem an Personal, um all die Touristen im Norden zu bedienen – an Ausbildung sowieso.
- - -

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GjergjD
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Re: Das neue "Dubai am Mittelmeer"

Do, 14. Mai 2026, 17:26

GjergjD hat geschrieben:
Fr, 20. Dez 2024, 15:10
GjergjD hat geschrieben:
Fr, 31. Dez 2021, 20:37
GjergjD hat geschrieben:
Sa, 17. Apr 2021, 18:29
Lars hat geschrieben:
Sa, 05. Dez 2020, 23:00
GjergjD hat geschrieben:Nach einem Totalumbau soll der Hafen von Durres als Tourismushafen zu einem Hot Spot im Mittelmeer und auf dem Balkan werden, so der Plan der Regierung. Ein neues Wahlversprechen von Rama.
Emaar Properties aus Dubai (Projektgesellschaft des Burj Khalifa in Dubai) will offenbar zwei Milliarden Euro investieren, eine Verhandlungsgruppe wurde eingesetzt, einen Vertrag zu erzielen.
Der Handelshafen soll in der Region Porto Romano von neu gebaut werden, ein Wettbewerb um die Konzession für den Bau soll bald eröffnet werden.
https://youtu.be/luaYjI7XSy8
Die Idee mit dem Hafen finde ich gar nicht dumm. Es würde Durrës aufwerten und Entwicklungsraum geben, wenn der Hafen reduziert werden könnte. Und der Hafen könnte da draussen wachsen.

Das Wasser da draussen ist wohl auch seicht wie in der Bucht. Die Kaianlagen müssten wohl weit ins Meer hinaus gebaut werden.
Die Vorstellung des Bauprogammes des neuen Touristenhafens war gestern und heute Morgen das "Highlight" im Wahlkampf der Sozialisten. Durres soll nach der Idee von Edi Rama durch die Investition von Emaar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten das neue "Dubai am Mittelmeer" werden. In fünf Jahren soll der Plan umgesetzt sein. Als Appetithäppchen wird den Wählern eine Videosimulation gereicht:
https://youtu.be/dG6O2RAr6i0
Der Hafen soll doppelt so groß werden wie sein Vergleichsprojekt in Montenegro.
Investor Mohammed Alabar hebt hervor, was dies für die Jugend bedeute: Viele qualifizierte Ausbildungsplätze.
Rama hat zum Jahreswechsel viele positive Nachrichten für die Medien arrangiert. Eine ist der Besuch des Investoren Mohamed Alabbar (Gründer von Emaar Properties): Die Arbeiten für den neuen Touristenhafens von Durres sollen im April 2022 starten. Man beginnt mit Abbrucharbeiten. Albanien könne Monaco mit der neuen Infrastruktur das Fürchten lehren edollar na hoffentlich lässt sich die Zielgruppe entsprechend in die Adria umleiten https://youtu.be/7UUPs2wK7sA
Hauptsache der Sand ist da..., noch ein recht trostloses Umfeld am neuen Touristenhafen
https://youtu.be/i4XY8Z-EgDQ
Die beiden neu entstandenen Gebäude im Hafenareal sind im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut. Die albanische Bauaufsichtsbehörde (IKMT) teilte gravierende Mängel an zwei im Bau befindlichen Wohngebäuden mit. Die Gebäude sind bereits um 18 bzw. 28 cm im Erdreich abgesunken, was Bedenken hinsichtlich der Bodenstabilität des gesamten Megaprojekts aufkommen läßt. Zudem wird kritisiert, dass sich das Projkekt durch im Voraus verkaufte Immobilien finaziert, die vielleicht niemals realsisiert werden.
https://albaniandailynews.com/news/stru ... subsidence
Die Rama Regierung versprach, dass der Investor Alabbar zwei Milliarden Euro in Durrës investieren würde. Tatsächlich aber ergaben die bisherigen Dokumente, dass Alabbar von einem öffentlichen Vermögen im Wert von über einer halben Milliarde Euro profitierte, indem er lediglich 23.000 Euro als Gründungskapital für die Firma „Durrës Marina“ investierte. Der Rest des investierten Geldes stammt aus Einnahmen in Höhe von über 66 Millionen Euro aus Verträgen mit Kunden, die Wohnungen im Yachthafen von Durres im Voraus bezahlt haben.
https://www.balkanweb.com/en/in-the-tar ... partments/

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Lars
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Re: Das neue "Dubai am Mittelmeer"

Fr, 15. Mai 2026, 13:00

GjergjD hat geschrieben:
Do, 14. Mai 2026, 17:26
GjergjD hat geschrieben:
Fr, 20. Dez 2024, 15:10
GjergjD hat geschrieben:
Fr, 31. Dez 2021, 20:37
GjergjD hat geschrieben:
Sa, 17. Apr 2021, 18:29
Lars hat geschrieben:
Sa, 05. Dez 2020, 23:00

Die Idee mit dem Hafen finde ich gar nicht dumm. Es würde Durrës aufwerten und Entwicklungsraum geben, wenn der Hafen reduziert werden könnte. Und der Hafen könnte da draussen wachsen.

Das Wasser da draussen ist wohl auch seicht wie in der Bucht. Die Kaianlagen müssten wohl weit ins Meer hinaus gebaut werden.
Die Vorstellung des Bauprogammes des neuen Touristenhafens war gestern und heute Morgen das "Highlight" im Wahlkampf der Sozialisten. Durres soll nach der Idee von Edi Rama durch die Investition von Emaar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten das neue "Dubai am Mittelmeer" werden. In fünf Jahren soll der Plan umgesetzt sein. Als Appetithäppchen wird den Wählern eine Videosimulation gereicht:
https://youtu.be/dG6O2RAr6i0
Der Hafen soll doppelt so groß werden wie sein Vergleichsprojekt in Montenegro.
Investor Mohammed Alabar hebt hervor, was dies für die Jugend bedeute: Viele qualifizierte Ausbildungsplätze.
Rama hat zum Jahreswechsel viele positive Nachrichten für die Medien arrangiert. Eine ist der Besuch des Investoren Mohamed Alabbar (Gründer von Emaar Properties): Die Arbeiten für den neuen Touristenhafens von Durres sollen im April 2022 starten. Man beginnt mit Abbrucharbeiten. Albanien könne Monaco mit der neuen Infrastruktur das Fürchten lehren edollar na hoffentlich lässt sich die Zielgruppe entsprechend in die Adria umleiten https://youtu.be/7UUPs2wK7sA
Hauptsache der Sand ist da..., noch ein recht trostloses Umfeld am neuen Touristenhafen
https://youtu.be/i4XY8Z-EgDQ
Die beiden neu entstandenen Gebäude im Hafenareal sind im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut. Die albanische Bauaufsichtsbehörde (IKMT) teilte gravierende Mängel an zwei im Bau befindlichen Wohngebäuden mit. Die Gebäude sind bereits um 18 bzw. 28 cm im Erdreich abgesunken, was Bedenken hinsichtlich der Bodenstabilität des gesamten Megaprojekts aufkommen läßt.
Das der Untergrund herausfordernd sein dürfte – das ist wohl jedermann klar. Die Gegend ist ja nur (ehemaliger) Sumpf, (ehemals) seichte Bucht und Sand.
Das ist also einfach schlechte Bauausführung. Bei einem solchen Untergrund ist die Frage ja einfach, wie viel Metall man da in den Boden rammen muss.
Amsterdam und Venedig sind ja auch auf instabilem Grund gebaut – und schon damals wusste man, dass man den Untergrund verstärken muss. Und bei grösseren Gebäuden braucht es halt etwas mehr als ein paar Baustämme wie für die mittelalterlichen Häuser in anderen Küstenstädten.
Zum Glück mach die Bauaufsicht ihren Job.
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