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Re: Shpella e Shën Marenës në Malin Bagaz

Verfasst: Fr, 17. Aug 2018, 20:24
von GjergjD
GjergjD hat geschrieben:Kürzlich fuhr ich von Konispol nach Saranda und hatte südlich von Vagalat diese Höhle auf meiner Liste. Das Kulturdenkmal ist schon von der Straße aus sichtbar, mit dem Fernglas würde man die Holzkonstruktion zum Einstieg besser erkennen, die von der orthodoxen Kirche angebracht wurde.
In Anbetracht des beachtlichen Höhenunterschiedes (ca. 420 Meter oberhalb der Straße) ohne Schatten und ohne deutlichen Weg konnte ich mich nicht zum Aufstieg aufraffen. Wer ist der Erste?
Koordinate 39.725794,20.125824 (auf Google Maps)
Die Maße der Kalksteinhöhle sind: 6 Meter hoch, 3,50 Meter breit, 7 Meter tief. Die erste archäologische Untersuchung durch Italiener in den Jahren 1930 und 1939 brachte mehrere Schichten mit Funden unterschiedlichen Alters zu Tage, wobei die ältesten aus der Altsteinzeit stammen (Feuerstein mit Klinge, Reste einer Feuerstelle und Knochen einer Gams). Auf der linken Seite findet man eine mittelalterliche Felsmalerei eines Heiligen (leider beschädigt).
Wer noch Ambitionen für weitere Entdeckungen hat, der findet auf der Kuppe nach weiterem Aufstieg auf 530 Meter Höhe über dem Meer die Reste der Kalaja e Vagalatit mit den Resten eines Turmes mit 6,65 Meter Breite und Länge. Es sind drei Schießscharten erkennbar. Die Anlage diente als Ausguck auf die Gryka e Bogazit am Fluss Pavlla und befindet sich in gutem Zustand. 39.728178,20.122463 (auf Google Maps)
So schrieb ich vor zwei Jahren. War inzwischen jemand dort? Hier neue Details zur Höhle
https://www.facebook.com/DRKKVlorefaqja ... 7625272219

Höhle von Omerbozhaj

Verfasst: So, 17. Mär 2019, 13:20
von GjergjD
Wollen wir das Thema mal wiederbeleben. Zufällig auf eine Höhle gestoßen, die noch hinter der Grenze in Montenegro liegt, nahe Podgrorica.
Vielleicht einen kleinen Schlenker auf der Anreise wert?
https://youtu.be/6qURz89XJqo
Die Höhle lässt sich nach den Umgebungsaufnahmen ungefähr hier finden 42.426049,19.315188 (auf Google Maps)

Re: Höhlen in Albanien

Verfasst: Do, 04. Apr 2019, 22:15
von GjergjD
Höhlen in Albanien: wenn man die albanischen Tourismus-Verantwortlichen fragt, würde man nur etwas über die Pellumbas-Höhle erfahren, die schon für Touristen erschlossen wurde. Dabei ist diese Höhle bisher noch nicht einmal als Naturdenkmal geschützt. Das soll sich nun ändern. Der Minister Klosi kündigte an, dass sie geschützt werden soll. Es ist ja Wahlkampf, und da hat der Minister auch den Steinbrüchen und Kalköfen medienwirksam den Kampf angesagt. https://youtu.be/vffgiRNLyw0
Über hundert Höhlen warten in Albanien auf die touristische Nutzung, meint Klosi. Das es diese Höhlen gibt ist richtig, nur weiß er ja selber nicht, wo sie liegen :mrgreen:

Re: Shpella e Viroit (Gjirokastra)

Verfasst: Mo, 13. Mai 2019, 20:34
von GjergjD
GjergjD hat geschrieben:Grandioser Tauchgang im See von Viroit am nördlichen Stadtrand von Gjirokastra 40.101149,20.124567 (auf Google Maps)
Taucher Krzysztof Starnawski ist in die Quellhöhle in 226 Meter Tiefe vorgedrungen (2. Video von gestern)
https://vimeo.com/175551509
https://vimeo.com/175889666
https://www.facebook.com/Krzysztof-Star ... 702563937/
Jetzt ist der belgische Taucher Vic Verlinden dort aktiv
https://youtu.be/4nVECaAtOgY
https://youtu.be/Q_WmT144Yao Viel Erfolg!

Re: Höhlen in Albanien

Verfasst: Mo, 17. Jun 2019, 10:27
von Lars
GjergjD hat geschrieben:Am Shkodra See gibt es mehrere Unterwasser Höhlen.
Die polnischen Speläologen haben in diesem Jahr Syri-i-Sheganit, das Auge von Shegan erforscht.
Bild

Koordinate des Naturdenkmals: 42.272568, 19.395753

zu den Aktivitäten bei facebook
http://nowe.pza.org.pl/jaskinie/wyprawy ... ania/54501
Weiteres Material zu den Unterwaser-Höhlen jenseits der albanischen Grenze
http://gnj.org.pl/_php/mysql_getFile.ph ... &type=data
Schönes Foto:
https://www.instagram.com/p/ByxPlgxAe2E/


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Re: Pirogoshi-Höhle im Gradec-Canyon

Verfasst: Sa, 06. Jul 2019, 10:42
von GjergjD
divis hat geschrieben:
Mo, 13. Jun 2016, 19:47
claus1408 hat geschrieben:Wir haben die Pirogoshi-Höhle im August 2015 vom oberen Steinbruch aus relativ gut gefunden. Zuerst den Steinbruch durchqueren, dann Richtung Südost sehr schlecht erkennbarem Pfad folgen (Pfadbeginn ist eindeutig, dann relativ stur geradeaus die Richtung halten, sporadisch waren einige blaue Pfeile auf Steine gesprüht). Kleiner Kamm muß überquert werden (vorher nach links abzweigender Pfad ist falsch). Unterhalb kleinem Kamm sehr deutlich erkennbarer Trampelpfad, tendentiell leicht hangparallel bergab führend, folgen. Der Pfad hinter- bzw. überquert 2 oder 3 kleinere Felsvorsprüngchen, teilt sich kurz vor den Höhleneingängen, um bald wieder zusammenzuführen. Die drei direkt nebeneinanderliegenden Höhleneingänge (der dritte ist die Pirogoshithöhle) sind deutlich als relativ große flach liegende Elipsen zu erkennen. Wegstrecke vom Steinbruch einfach etwa 15 min. Lohnt sich auf jeden Fall allein wegen der vielen Fledermäuse, die einen umfliegen. Der vielleicht schönster Stalagmit ist - wie bereits in einem Beitrag beschrieben - auf einer großen "Touristentafel" im Zentrum von Corovoda abgebildet. Es bräuchte eigentlich nur mal jemand mit einer Sprühdose den Wegeabschnitt zwischen Steinbruch und Trampelpadbeginn unterhalb vom Kamm deutlicher markieren - die blauen Pfeile sind ja schon mal ein Anfang ...
Update Juni 2016: der Pfad ist ordentlich überwachsen, auch mit allerlei Dornenzeug, aber prinzipiell klar zu erkennen, allerdings erst oberhalb der Schlucht. Er liegt auch genau dort, wo er in OpenStreetMap eingezeichnet ist. Vom Steinbruch aus haben wir aber weder bei Hin- noch bei Rückweg einen Weg gefunden, auch erschwert durch die vom Steinbruch ausgehenden Schutthalden. Am Rückweg haben wir auf ein paar Steinen einen hingesprühten roten (nicht blauen) Pfeil gesehen, aber sowas wie ein durchgehender Pfad war nicht erkennbar (oder wir haben ihn einfach nicht gefunden).

Meine Empfehlung wäre: statt den Steinbruch zu durchqueren unterhalb des Steinbruchs über die Freifläche gerade auf die Schlucht zugehen und mit GPS-Gerät den OSM-Track finden, der unterhalb eines recht markanten Felsturms vorbeiführt.
Hier mal ein Video von der Höhle, die hier im Forum viele Freunde gefunden hat.
https://www.facebook.com/corovodaonline ... 589404151/

Re: Shpella e Akkuli bei Fushe Studa

Verfasst: Fr, 19. Jul 2019, 21:20
von GjergjD
claus1408 hat geschrieben:
So, 22. Okt 2017, 18:48
Im Nationalpark Stebleve-Jabllanica liegtdie zu Fuß oder fast ganz mit dem Auto (4x4) zu erreichen die Shpella e Akkulit. Auch wenn die Höhle auf deutsch Eishöhle heißt, so findet man in ihr zwar (im Juli) kein Eis, doch ist schon recht kühl und zumindest beeindruckend groß. Mit dem Auto kann man bis auf die Fushe e Letnit fahren (wo im August die NP-Verwaltung ein wohl größeres Fest ausrichtet). Der Weg ist beschildert. Ab der Fushe führen Markierungen in Form von rot-weiß markierten Holzpfählen über die Wiese hinab zum am Waldrand gelegenen Höhleneingang. Landschaft ist durchaus auch eindrucksvoll. Ungefähr bei 41.278141,20.375108 (auf Google Maps)
Aktueller Bericht einer Tour zur Eishöhle mit dem Guide Neri Ibi (myalbania natureexplorers)
https://youtu.be/AUo3lNnGJ9w