karlvalp
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Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Mi, 05. Okt 2011, 9:17

Hallo

Es ist wieder so weit wir sind in der Endplanung für die Weihnachtsaktion Mokraberge. Dieses Jahr wollen einige von uns über den Landweg zu unserem Treffpunkt Pogrades fahren. Wir hatten uns vorgestellt:
Einreise über Muriqan, weiter über Komanstausee nach Kukes, danach Peshkopi und abschließend über Librazhd und Perrenjas nach Pograges. Volker Gundermann hat mir schon viele Anregungen gegeben. Vielleicht fällt euch auch noch was ein. Wir werden euch dann wenn ihr wollt ein wenig auf dem Laufenden halten

Für die Gruppe

Karl

roland
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

So, 16. Okt 2011, 14:01

Braucht Ihr noch einen Fahrer (7,5 t./ spreche alb.)
Gruß

Roland

karlvalp
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

So, 16. Okt 2011, 18:07

Hallo Roland,

eventuell einen Beifahrer. Unsere Autos sind alle Exoten, 2 Volvo C303 und ein Unimog 413.
In Welcher Ecke Deutschlands steckst du. Für näheres ruf mich einfach an 0178 5550421.

Karl

karlvalp
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Mo, 14. Nov 2011, 14:24

Hallo

unsere Autos sind fast reisefertig. Nächste Woche geht es dann los. Wenn wir zurück sind können wir hoffentlich eine nette Geschichte erzählen und ein paar Fotos anbieten.

Karl

Mifle0371
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Mo, 14. Nov 2011, 15:01

karlvalp hat geschrieben:Hallo

unsere Autos sind fast reisefertig. Nächste Woche geht es dann los. Wenn wir zurück sind können wir hoffentlich eine nette Geschichte erzählen und ein paar Fotos anbieten.

Karl
Na dann alles Gute!

Michael

karlvalp
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

So, 18. Dez 2011, 16:21

Wir sind wieder zurück, es war wunderschön.
Also hier der Reisebericht link zu den Fotos folgt nachdem wir die Fotos gesichtet haben.

Reisebericht Winter 2011 Albanien


Donnerstag 24.11.11
7:00 alle sind in Haag in Oberbayern versammelt, Uli ist schon gestern aus Reutlingen angereist. Max aus Wasserburg, Andi mit seinem Valp, dieser bleibt aber hier und darf nicht mit, aus Landshut und Torsten aus München sind heute früh dazu gekommen. Fast pünktlich beim ersten Tageslicht starten wir in Richtung Albanien. Ungefähr 1400 km bis zur albanischen Grenze liegen vor uns. Geplant ist die Fähre über den Koman-Stausee um 10:00 am 25.11. zu erreichen. Sonntag 27.11. wollen wir am Abend Pogradec erreicht haben.
Bis zum Tauerntunnel geht alles flotter von statten als erwartet, der Unimog läuft willig und auch recht flott. Steigungen mag er nicht, da lässt er sich arg bitten. Am Tauern-Tunnel Baustelle ½ Stunde Wartezeit. Während dieser Zeit entdeckt Uli mein Sören verliert erheblich Benzin. „oh Gott der Vergaser ist doch endgültig hinüber.“ Revisionsklappe auf und unters Auto gelegt. Es ist aber nur der Benzinschlauch bei der Verteilung zu den zwei Vergasern. Mit Seitenschneider die undichte Stelle abgeschnitten und Schlauchbinder fest gezogen und der Schaden ist behoben. Wir haben kaum Zeit verloren.
Wir wählen, da diese Strecke landschaftlich reizvoller, die Variante über Rijeka. Es sind nur 30 km mehr. War dann aber nicht so; über die Berge durch die Dörfer sollt ihr ziehen – es zieht sich bis wir den Anschluss zur Küsten-Autobahn gewonnen haben. Inzwischen haben wir Fahrerwechsel geübt und ich sitze mit Micky-Maus auf den Ohren hinter dem Steuer des Unimogs. Die ersten langen Steigungen auf der Autobahn in Kroatien und der Unimog ruckelt zwischen durch. Sollte der Tank schon wieder leer sein? Kurz vor dem Ende einer langen Steigung geht nichts mehr. Uli setzt sich vor den Unimog, hängt ihn an, und ab geht es bis zur nahe gelegenen Ausfahrt mit Mautstation. Längst ist es dunkel geworden. Im Flutlicht der Mautstation werden zu nächst die Filter gewechselt. Völlig zu, ist das Ergebnis der Sichtung. Uli improvisiert und der Unimog macht ein paar Huster. Das war es also nicht. Jetzt geht es über die Dieselleitungen. Mit Erstaunen müssen wir erkennen, dass vor uns ein großer Bastler vor dem Herrn am Werken war. Er hat sich also nicht nur kreativ mit der Elektrik beschäftigt sondern auch die Dieselzufuhr „optimiert“. Aber uns kann so leicht nichts erschüttern. Flux wird die Dieselleitung mit Ulis Geschick zurück gebaut. Natürlich geht dies nur mit viel Improvisation. Diverse Proberunden auf dem Platz vor der Maut. Das ruft das Interesse der Angestellten aus der Mautstation hervor. Endlich sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Inzwischen ist es 23:00.
Unser Navi sagt uns die Fähre erreichen wir nie. Das lässt uns aber nachdem der Unimog wieder läuft eher kalt. Wir haben da noch einiges an Flexibilität zu bieten. ¾ Stunde am Tauern-Tunnel vertan, der Umweg über Rijeka hat uns grob geschätzt 3 Stunden gekostet und dann noch das Dieselproblem am Unimog ebenfalls 3 Stunden, das lässt sich nicht reinfahren.
2:00 Früh inzwischen 25.11. Boxenstopp an einer Raststätte zwei Stunden Schlaf gönnen wir uns. Jeder findet auf den Saniliegen ein warmes Ruheplätzchen. Schnarchen wird überhört, wir sind müde.
Pünktlich 4:00 Aufbruch weiter auf der Küstenstraße. Der Unimog läuft immer runder und wir kommen zügig voran. Nach mehreren Grenzübertritten, die Grenzer sind immer nett und wir werden rasch abgefertigt, stehen wir an der albanischen Grenze bei Muriqan. Es ist kurz nach 14:00.
Wir wollen direkt nach Fierze; es sind nur noch etwas mehr als 90 km. Dann ein schönes Hotel gesucht, schön essen und duschen und die beiden anstrengenden Tage wegstecken. Auf der SH1 bei einer Polizeikontrolle raus und nach dem Weg nach Fierze gefragt. Der Polizist ist sehr freundlich und erklärt. Er wird stutzig als ich ihn verbessere und ihm erkläre, dass wir nicht über die Autobahn sondern über Puke wollen. Für ihn ist das völlig abwegig die Landstraße zu fahren. Ich bin mir nicht sicher ob ich ihn richtig verstanden habe. Sollte das wirklich richtig sein?
Über die Autobahn weit unter Lezhe ab nach Kukes zwei Stunden, oder über Puke nur 90 km bis in die Nacht hinein. Mit Hilfe der Anweisungen des Polizisten finden wir die Abzweigung nach Puke, denn da wollen wir lang.
Wie durch ein Wunder taucht die Straße nach knapp 15 km sogar auf dem Navi auf. Inzwischen hat Andi sein Garmin, das sich im Gebirge und in Island bewährt hat, mit den alten Militärkarten von Bunkertrail angeworfen. Scheinbar weiß er immer wo wir sind. Unsere Navis haben mal die Straße und dann wieder nicht. Trotz Asphalt unter den Reifen kommen wir nicht so recht voran. Unvorstellbar viele Kurven, Berg ab Berg auf, viele winzige Dörfer. Ab und zu fragen wir nach dem Weg. Dies ist gar nicht so einfach. Die Leute sprechen von Kux (Kukes) oder von Firs (Fierze). Zu allem Überfluss heißt in Albanien „po“ und Kopfschütteln ja und Kopfnicken mit jo nein – da versehe einer die Welt; kurz, eine sehr mühsame Verständigung. Inzwischen ist es auch wieder viel zu früh dunkel geworden. Unvermittelt Bremslichter in der Dunkelheit. Uli stoppt, Andi behauptet hier geht’s links ab. An der Kreuzung vermittelt ein Verkehrszeichen: hier geht es nicht weiter, Baustelle. Während wir diskutieren tauchen aus dieser Richtung Lichter auf, wo wer raus kommt da kann man auch reinfahren. Die Lichter gehören aber zu einem Baustellen-LKW. Es gesellt sich noch ein Benz dazu. Die beiden Fahrer diskutieren angeregt ob nun unsere exotische Truppe über die Baustelle kommt oder wir nicht durchkommen. Am Ende meinen beide wir sollten über Kukes nach Fierze fahren. Ich bin völlig geschafft, nahe an der Dekompensation. Max hat in der Psychiatrie gearbeitet, Andi ist Mediziner, kann also nichts anbrennen. Uli, Andi, Max und Torsten entscheiden das wir nach Kukes fahren und uns dort ein Hotel suchen. Ich ergebe mich dem Schicksal. Wir werden im Hotel überlegen welche Route wir morgen unter die Räder nehmen wollen. Nach der Karte haben wir jetzt nur noch 25 bis 30 km bis Kukes. Es sind auch nicht mehr, aber auf welchen Straßen!!!
Ich versuche Max mit dem Unimog auf den Fersen zu bleiben. Nicht ganz einfach. Dann, es ist fast 20:30, steht Max vor einem Kieshaufen - Ende? Er ist doch gerade einem Schild Kukes gefolgt.
Wir haben die Einfahrt auf die Autobahn knapp verfehlt und sind in der Baustelle gelandet. Kurz gewendet. An der Einfahrt steht zum Glück jemand mit Taschenlampe und auf das Stichwort Kux weist er uns ein. Rechts neben uns die noch nicht markierte zweite Fahrbahn des Highways in den Kosovo. Huch da kommen welche Licht hupend entgegen. Im Autoradio, wenn wir einen anhätten: „drei Geisterfahrer auf der E25 bei Kukes. Fahren sie langsam und bleiben sie auf der rechten Fahrbahnseite, es handelt sich um ausländische Fahrer, die den Nervenkitzel in Albanien suchen.“ Wir also nichts wie gewendet. Rein in eine halbfertige Tankstelle. Wir haben Angst weit zurück zu müssen. Da kommt der Retter aus dem Häuschen. Zeigt auf eine Lücke in der mittleren Leitplanke und gibt uns zu verstehen, durch diese hohle Gasse müsst ihr gehen. Endlich auf der richtigen Spur nach Kukes. Uli und Andi haben eine Werbung für das „Amerika Hotel“ entdeckt; gleich am Ortsanfang. Uns kommen die Hotelbediensteten entgegen, es fehlte nur der rote Teppich. Parkplatz bewacht, was will man mehr. 21:30 Uhr: das Restaurant hat gerade noch offen. Kurz duschen dann schön essen; Bierchen. Wie geplant sind wir in Kukes, nur nicht zur geplanten Zeit und nur durch auslassen von geplanten Etappenzielen.
Schlussfolgerung:
Wir haben völlig falsche Vorstellungen von Zeit und Strecke. Wir werden verkürzen.
Samstag 26.11.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir in Richtung Peshkopi. Wir wollen dem Lauf des Drini folgen. Wieder verstehen die Hotelangestellten die verrückten Deutschen nicht. Übrigens wir haben für Abendessen, Übernachtung und Frühstück im besten Hotel von Kukes pro Nase umgerechnet 42 € bezahlt, Getränke inklusive. In Kukes versorgen wir uns noch in einem „Supermarkt“ mit Zigaretten und Getränken. Das Garmin von Andi weist uns in den nächsten zwei Tagen den Weg. Die alte Karte ist zuverlässiger als alles was wir sonst mit haben. Durch traumhafte Landschaft halten wir uns an den Lauf des Drini. Am frühen Nachmittag passieren wir Shishtavec. Hier dreht gerade das Regionalfernsehen. Auch wir werden interviewt. Dies ist fotografisch dokumentiert, nicht dass ihr auf die Idee kommt, dies ist Reiselatein. Auf Nachfrage wo wir hin wollen, dann das Übliche, Lachen und Kopfnicken mit jo. Wir aber sind hartnäckig und folgen den Anweisungen von Andi.
Mitten durch einen riesigen Misthaufen oder eine Schweinesule geht es aus dem Ort hinaus. Klar, die „Straße“ wurde seit Jahren nicht benutzt. Es geht jedoch ganz gut. Man kann noch erkennen wo der Weg lang geht. So zieht es sich einige Kilometer den Berg hinauf. Dann nach einer Kehre wird deutlich da geht nichts weiter. Die Trasse ist auf einer Länge von 10 m weggebrochen. Der letzte Regenguss hat sie mit sich genommen. Vielleicht war es nicht nur einer, wer weiss?
Es gibt jedoch schon eine alternative Route (Spuren im Gelände) der wir folgen.
Endlich wieder freies Gelände, nur jetzt fächert sich der Weg in drei Richtungen auf. Das Navi hilft nicht weiter. Knobeln oder was? Wir entscheiden nach Kompass und finden den richtigen Weg.
Gegen Mittag wird in landschaftlich reizvoller Umgebung auf 1850m gespeist. Es wird aufgekocht. Karl hat ein vorzügliches Essen gezaubert.
Über Eisfelder geht es wieder zurück ins Tal Richtung Peshkopi.
Wir sind noch so früh dran, dass wir beschließen bis Bulqize weiter zu fahren. Gegen 18:00 Uhr, es ist inzwischen wieder dunkel, biegen wir nach Bulqize ab. Diese größere Stadt wird dort durch die Straße in zwei Teile getrennt, sozusagen Ober- und Unterstadt. Wir haben die Unterstadt angesteuert. Wir fragen an einer „Lavash“ nach einem Hotel. Der Mann beschreibt uns das Haus in der Oberstadt und weist auch darauf hin. Wir also rein in die Autos und los. Wir suchen das Haus. Wir drehen zwei Runden aber kein Hotel zu sehen. Sind wir falsch? Wir ratschlagen und so blockieren wir die Straße – ist eh nicht viel Verkehr. Ein Sammeltaxi fährt auf uns zu jetzt heißt es Platz machen. In wilder Verzweiflung frage ich den Taxler nach dem Hotel. Großer Wortschwall – wir verstehen nichts. Er winkt; Uli steigt ins Taxi ein und verschwindet mit dem Taxi. Das Taxi kommt kurz später zurück wir folgen unauffällig – so weit dies mit unseren Autos möglich ist - und werden eingewiesen zum Parken. Da nähert sich schon der Hotelbesitzer. Er öffnet für uns extra die Saison erneut. Die Betten sind kalt aber mit Heizdecke versehen. 50 € für uns fünf. Es ist sauber, Dusche und WC, man kann nicht meckern. Auf die Frage nach Essen, wird Verwandtschaft geholt. Wir quetschen uns in einen Mitsubishi-Pickup. 5+Fahrer werden zum Restaurant gefahren. Unser Begleiter wartet solange. Hat schon gegessen und trinken will er nur Wasser. Wir essen sehr authentisch. Die Rechnung inklusive Getränke beträgt für uns alle nicht mal 20 €. Zurück im Hotel zahlen wir im Voraus und werden angewiesen: In der Früh einfach die Türe zuziehen.
Sonntag 27.11.
Start um 7:00: wir sind frisch gestärkt und fit. Kurz auf schlechter Teerstraße. Dann alte Militärstraße mit Kopfsteinpflaster – das rüttelt und schüttelt. Hoch über den Wolken im Tal folgen wir den alten Straßen. Im Schatten sind die tiefen Pfützen mit dickem Eis belegt. Wir passieren Industrieanlagen und Minen. Unter den Kommunisten wurde hier Chrom abgebaut. Jetzt steht alles still. Ziemlich gespenstisch mutet das an. Weiter folgen wir der Höhenstraße. Alles rüttelt und schüttelt. Die richtige Geschwindigkeit finde ich an diesem Tag nicht. Eine Tortur möchte man meinen, allein die Landschaft entschädigt für alles.
Nach einer kurzen Pause geht’s weiter. Ein riesiger Kieshaufen blockiert die Straße – ein besserer Pfad –.
Er wird geländemäßig umfahren. Wir lassen uns doch nicht irre machen. Die nächste Schikane wird über eine schmale steile Variante bewältigt. Weiter geht es den Weg hinauf.. Im Wald dann wieder eine Gabelung. Erster Versuch rechts nach kurzer Fahrt ein Steilstück bergab. Kommentar: unpassierbar für unseren Konvoi. Also zurück und die andere Variante gefahren. Nach kurzer Zeit wieder ein Steilstück diesmal bergauf. Kommentar: unpassierbar. Wir sind buchstäblich auf dem Holzweg. Also wieder umkehren und zurück auf null. Während wir langsam, sehr langsam zurückfahren entdeckt Andi die richtige Straße nur leider ist diese in den letzten Jahren so zugewachsen, dass ohne Kettensäge nichts geht. Wo ein Wille ist auch ein Weg. An einem einsamen Gehöft mit zwei kleinen Moscheen vorbei, entlang an einem kleinen See wird der Feldweg immer besser. Auf einmal einzelne Teerfelder und dann die große Überraschung: dieser auf unseren Karten nicht eingezeichnete Weg, auf Garmin unbefestigte Straße, wird zu einer komfortablen frisch geteerten Straße.
So nähern wir uns ohne besondere Vorkommnisse Librashd. Wir beschließen direkt nach einem gediegenen Essen beim „Jäger“ über den neu ausgebauten Pass ohne Geländeeinlage nach Pogradec zu fahren. Gegen 14:30 fahren wir beim Jäger ein. Mein Magen vibriert noch immer von den Rüttelstrecken. Das Lokal „ der Jäger“ liegt günstig auf dem Weg nach Pogradec. Halb auf dem Weg Tirana Pogradec und halb Pogradec Gramsh stellt es schon fast ein Ritual dar dort einzukehren. Gutes Essen zum vernünftigen Preis. Gemächlich spulen wir die restlichen 60km ab. Noch ist es ein wenig hell als wir auf den Hof zu Nehemia in Pogradec einbiegen. Wir haben fast 1800km hinter uns und was jetzt? Wir werden schon erwartet. Die LKW´s mit Torsten, Axel, Andreas und Michi sind schon da. Sie haben die mühsamen Zollformalitäten auch schon erledigt. Also kann morgen mit Laden für Bishnice begonnen werden. Die anderen aus der Truppe sind schon auf der Fähre und werden Montag zu Mittag erwartet.
Das neue Gästehaus von Nehemia entpuppt sich als ausgezeichnete „Absteige“. Richtig warm in den Zimmern, Super Dusche einfach rund um wohlfühlen. Ausklang mit rotem Wein und klarem Raki. Es sind noch Nardi und Landi dazu gekommen. Wir haben uns zum Teil zwei Jahre nicht gesehen. Manche kennen sich noch nicht - also warm werden und Geschichten austauschen.
Montag 28.11.
Ein wenig ausschlafen, dann werden die Autos nachgesehen. Uli kippt eine Menge Öl (6l auf 4500 km) nach und zieht die Muttern der Achsschenkellager nach. Am Unimog ist der Hebel zur Untersetzung abgebrochen. Der Hebel wird ausgebaut und Sonntags fachmännisch in der Werkstatt geschweißt. Kosten hierfür 200 Lek (= 1,40 EURO). Bei mir scheint auch alles in Ordnung. Beim Abschmieren stelle ich fest, dass ich einen Schmiernippel auf der Fahrt verloren habe, die Schrauben von meiner Halterung der Funke sind auch weggerüttelt und nicht mehr zu finden. Aber alles kein Problem in der Werkstatt des Vertrauens findet sich alles. Luftdruck haben wir schon seit Kukes runter. Wir füllen die Tanks randvoll. Wir wollen uns gerade zum Laden auf machen, da fahren die Fährenbenutzer zum Tor herein. Die übliche Begrüßung einen Kaffee und dann ins Basislager zu den LKW´s. Wir haben inzwischen alles aus den Volvos und dem Unimog ausgeladen was wir so für die Anreise benötig haben. Jetzt ist Ladekapazität gefragt. Auf der Fahrt ins Lager merke ich das sich mein Sören irgendwie merkwürdig lenkt. Es gibt sich aber und Ersatzteile haben wir viele dabei.
Der Unimog, die beiden Volvos und der dazu gekommene Defender mit Gustl und Karl werden für die morgige Tour beladen. Schönes gemeinsames Essen mit viel Salat und riesiger Grillplatte - Fisch und Fleisch – rundet den Tag ab. Ich gönnte mir einen kleinen Ausflug ins historische Pogradec, klein aber fein.
Der harte Kern gönnt sich noch einen Schlummertrunk. Neugierige können es ruhig wissen: natürlich wieder roter Wein und Raki.
Dienstag 29.11.
Start ist 9:00 geplant. Uli stellt beim ersten Rundgang fest ,vorne links ist der Reifen platt. No problemo, Reifen runter und zur Werkstatt kurze Zeit später ist er zurück und 300lek leichter (2,10€). Mit 10 Minuten Verspätung starten wir. Über den Pass bis Perrenjas, dort links ab. Wir passieren die Petrusbrücke aus dem 13. Jahrhundert über die schon Apostel Petrus geschritten ist. Dann über Proptishd am neuen Wasserkraftwerk vorbei auf ausgefahrenen Pfaden nach Bishnice. Bei einer Pause fragt Gustl mich, wie ich so fahren kann, bei mir stimmt was an der Vorderachse nicht, sie schlägt so, dass er es beim hinterherfahren sehen kann. In Bishnice angekommen beziehen wir Quartier im Internat. Einen Kaffee getrunken, da ist Uli schon unter meiner Vorderachse. Halbschale vorne links ist im Eimer. Alle Briden sind locker und meine Spur muss eingestellt werden. Alles ist vorhanden, Werkzeug und Teile und nach gut einer Stunde (oder waren es gut 2 Stunden ?) ist bei Sören alles wieder bestens. Da die Mutter des Achsschenkelbolzens kein Gewinde mehr hat wird kurzerhand aus einem Robur eine passende Mutter demontiert. So kann ich ganz beruhigt in die nächsten Tage blicken. Entspannt klingt der Tag aus. Roter Wein und klarer Raki!
Mittwoch 30.11.
Wir werden unterschiedliche Orte in der Region Bishnice, Velcan und Proptishd anfahren und jeweils die Päckchen verteilen. Sören muss heute nach Senisht, Laktesh und schließlich Somotine. Hoch über Bishnice geht es ab nach Senisht. Unser Weg ist ein besserer Muli Pfad. Über Magerwiesen, durch Struppelwälder an schroffen Felsen vorbei führt uns der Weg. Letztes Jahr wagten wir uns das letzte Gefälle ins Dorf nicht zu fahren. Heuer ist alles trocken und wir fahren bis vor die Schule. Die Kinder erwarten uns schon. Zwei Klassen über alle Jahrgangsstufen verteilt. Die Kinder wie immer mit leuchtenden Augen. Die einen sind eher schüchtern die andern aufgeschlossen, aber alle freuen sich. Wir wenden, ein Manöver bei dem es um Zentimeter geht, wir zirkeln dann den Wagen durch die Gasse und machen eine kleine Pause hoch über dem Dorf, genießen Sonne und Aussicht. Zeit zum Fotografieren. Unten im Dorf stürmen die Kinder aus der Schule, anscheinend war der Besuch der Deutschen Grund für ein vorzeitiges Ende des Unterrichts, öffnen die Päckchen studieren den Inhalt und tauschen aus. Sie lachen. Wir können es bis zu uns herauf hören. Zufrieden machen wir uns auf den Weg zur nächsten Lokalität. Fünf Kilometer zurück, dann links ab Richtung Proptishd.
Es erreicht uns ein Anruf von Nardi, der die ganze Aktion koordiniert. Wir werden nach Laktesh beordert. Unsere Reservepäckchen werden dort benötigt. Wie schon in den letzten Jahren auch stimmen die gemeldeten Schülerzahlen nicht mit den anwesenden überein. Bei uns geht kein Kind mit leeren Händen nach Hause. In Laktesh steht schon der Landi von Gustl und Karl. Wir werden erwartet und laden alles was wir meinen entbehren zu können bei der Schule ab. Jetzt aber rasch weiter – wir wollen noch die kleine Schule in Somotine erreichen. Von Laktesh bis kurz vor Somotine führt eine passable Teerstraße und wir kommen rasch voran. Beinahe verpassen wir die Zufahrt ins Dorf. Augusta muss erst jemand finden der uns zur Schule weist. Die Folge, innerhalb weniger Minuten ist alles versammelt, was das Dorf zu bieten hat. Durch einen großen Sandhaufen blockiert legen wir die letzten Meter zur Schule zu Fuß zurück. Wieder freundliche Lehrerinnen und strahlende Kinderaugen. Diesmal bekommen wir von den Kleinen ein Lied vorgesungen. Für mich klingt es nicht nach Weihnachten aber Alberta versichert bei ihnen in Albanien ist das so. Noch die Päckchen für die verhinderten Kinder bei den Lehrerinnen da lassen, doch oh Schreck eines ist zu wenig. Diesmal kein großes Malheur wir werden es in der nahen Schule von Proptishd hinterlegen. Nochmal Glück gehabt. Dann weiter zum vereinbarten Treffpunkt in Proptishd. Noch ein kurzes Offroadstück und schon geht es auf Teer die letzten sechs Kilometer nach Proptishd. Es ist 15:00, die Sonne scheint und das vorläufige Tagewerk ist beendet. Wir sitzen in einem kleinen Café, trinken kafe turk und gönnen uns einen Hamburger. Temperatur gefühlte 20°. Was will der Mensch mehr? Nach einer knappen Stunde kommen die anderen. Diverse offizielle Verpflichtungen haben sie aufgehalten. Auch in Proptishd empfängt uns noch der Kommunalchef (entspricht offensichtlich dem Landrat) dieser Region. Wie immer werden wir mit Kaffee und Raki bewirtet. Ein engagierter Mann mit klaren Vorstellungen für sein Gebiet. Allein vieles scheitert am Geld. Aufbruch zurück nach Pogradec, inzwischen ist es wieder dunkel geworden als wir vor das Tor von Nehemia gelangen. Ich will mich hier nicht wiederholen aber nach einer Lagebesprechung deren Ergebnis darin besteht, dass morgen schon Gramsh angefahren wird und am Freitag in den Dörfern Porocan und Holtas verteilt wird, geht es wieder zum gemütlichen Teil über ...... Sie können es sich denken the same procedere as ....
Donnerstag 1.12.
Wie war das? Was man nicht im Auto liegen hat, kann man auch nicht verteilen. Also vor jeder Tour ist Laden notwendig. Danach macht sich ein großer Teil der Gruppe auf den Weg nach Gramsh. Die beiden Volvos und der Unimog sind von der Partie und bis Gramsh wird uns noch ein Passat begleiten. Für die Tour nach Gramsh müssen wir zurück auf der SH3 bis Elbasan. Und dann links ab den Devol entlang. Das gefährlichste an dieser Strecke sind die Polizisten mit ihren Radarpistolen und die ab und zu fehlenden Kanaldeckel in Elbasan. Eisenschrott ist begehrt und so verdient sich der eine oder andere mit Sammeln von herrenlosen Kanaldeckeln ein Zubrot. Seit letztem Mal sind deutlich mehr Kanaldeckel am Ort ihrer Bestimmung zu finden. Elbasan war in kommunistischer Zeit das Stahlzentrum Albaniens. Davon ist wenig übrig geblieben. Die Stadt ist aber wieder groß und geschäftig und das Leben pulst.
Gramsh dagegen ist eine beschauliche Ortschaft mit nettem Flair. Der Aufschwung rührt von den geplanten Stauseen im Devol und den damit projektierten Wasserkraftwerken. Wie beziehen in unserem Stammhotel die Zimmer und treffen uns dann zur obligatorischen Pizza. Sehr sehr lecker! Danach? Was wohl? Der geneigte Leser soll nun nicht glauben unsere Reise bestand nur aus Essen und Trinken!
Der Devol ist heuer fast zu einem Rinnsal ausgetrocknet. Dann kann uns der Holtas auch nicht schrecken. Kein Vergleich zum letzten Jahr.
Freitag 2.12.
Start aus Gramsh pünktlich um 6:00 Uhr. Jetzt müssen wir etwas zusammenrücken. Päckchen und Mitfahrer werden gleichermaßen durchgerüttelt. Wir schlucken dieses Mal nicht Wasser im Holtastal sondern Staub. Ein paar Pfützen zum Vergnügen und zur Unterbodenwäsche können wir trotzdem finden. Der Holtas ist uns auch diesmal Fahrweg. Es wird fleißig gebaut. Hochwasserverbauung und eine Hochstraße entlang dem Flussbett entstehen. Hier tut sich was. Schwere Maschinen vom Feinsten im Einsatz. Dann rein in die Berge. In unzähligen steilen Serpentinen klettert die Straße auf fast 1100m Höhe. Dann ein wenig runter, über die wiederhergestellte Furt nach Porocan. Die Volvos werden nicht benötig sie haben Ladung für Holtas. Die Päckchen aus dem Unimog werden verteilt, und wir werden wie so oft zum Kaffee eingeladen und genießen ihn auf der sonnigen Terrasse im Freien. Staunend betrachte ich den Fortschritt: Vor der Schule steht ein Campinganhänger. Er ist umfunktioniert zu einer Imbissbude. Hier können sich Schüler verköstigen. Einziges Gericht: Hamburger. Wann taucht das große M in Albanien auf. Ich bin mir ziemlich sicher Albanien ist bisher MD frei. Nachdem alle Kinder ihre Päckchen bekommen haben brechen wir auf Richtung Holtas. Kurz in den Fluss, dann noch weiter hoch. Jetzt geht es zur Sache. Ausgewaschene Fahrspur, bearbeitet durch schwere Holztransporter und steil in den Kehren. Dann die enge Abzweigung ins Dorf. Der Unimog geht gerade durch, aber es ist Millimeterarbeit. Dann der Pfad zur Schule. Uli als vorausfahrender meint jetzt ist Schluss. Erst als ich ihm erkläre, dass wir vor zwei Jahren mit dem Meterstab ausgemessen haben und dann durch gefahren sind, lässt er sich darauf ein. So stehen wir kurz darauf auf dem Schulhof. Im Vertrauen und nicht weitersagen, ich bin einfach zu faul um die Päckchen rüber zur Schule zu tragen. Der Unimog hat hier keine Chance. Muss er auch nicht die Päckchen sind in weiser Vorhersicht alle in den Volvos. Das übliche Ritual der Verteilung spielt sich ab: Päckchen ausladen und in den Klassenzimmern verteilen. Nach der Verteilung dürfen die Kinder wieder einmal vorzeitig aus der Schule. Der Schulleiter bittet zu einer kleinen Runde ins Direktorat. Aus einer Schublade zaubert er ein Fläschchen Raki; ein kleiner Umtrunk. Nur die Fahrer lehnen dankend ab. Die Rückfahrt setzt volle Konzentration voraus die Beifahrer dürfen ruhig betüttelt sein, dann nehmen sie alles gelassener. Heiko, der Reporter von der Ostsee-Zeitung, wird noch ins Dorf gebeten. Als er wieder zu uns kommt sieht man ihm die genossene Gastfreundschaft deutlich an; rote Bäckchen und ein etwas unsicherer Gang. Aufgesessen und zurück Richtung Gramsh. Unterwegs im Flussbett des Holtas wird noch aufgekocht. Wie sagen wir in Bayern „ein leerer Sack steht nicht“. In Gramsh angekommen Planen wir den Samstag. Die Schulen sind Samstag und Sonntag geschlossen, also zwei Tage zur freien Verfügung. Heiko muss morgen zum Flieger gebracht werden. Axel übernimmt diese Aufgabe. Wir anderen werden das Devoltal nach Maliq aufwärts fahren und über die Hochebene von Korca zurück nach Pogradec fahren. Ich spare mir die Beschreibung des Abends.
Samstag 3.12.
Nachdem Frühstück verabschieden wir Heiko und machen uns auf den Weg Devol aufwärts. Gleich am Ortsende von Gramsh Verkehrschaos. Ein Viehmarkt belegt die Verkehrsfläche fast einen Kilometer lang. Alles was hüpft, Federn oder ein Fell hat wird verhandelt. Schweine können wir aber nicht entdecken. Weiter führt es auf schlechter Straße. Dann wechselt der Straßenbelag. Nur noch Kiespiste. Immer höher geht es hinauf. Unter uns fließt der Devol in tiefer Schlucht. Wenn der auch noch viel Wasser führen würde wie letztes Jahr – aber holla!
Uli zweigt ab. In einer sonnigen Kuhle wird wieder aufgekocht. Mittagspause ist angesagt. Kurz später durchfahren wir eine Geistersiedlung. Dort wurde Eisen abgebaut und verhüttet. Jetzt stehen nur noch Ruinen. In den schattigen Kurven eine dicke Reifschicht. Uli stoppt und muss aufpassen, dass er nicht auf seinem Allerwertesten landet. An den schattigen Stellen ist die Straße zum Teil über mehere hundert Meter spiegelglatt.
Nach weiteren 15 km erreichen wir die Hochebene. Eine völlig andere Landschaft eröffnet sich uns. In Maliq treffen wir auf die E86 und komfortabel geht es zurück nach Pogradec. Dort erwartet uns die große Überraschung. Gustl und Karl im Defender und unsere albanischen Freunde im gelben Benz haben alle Päckchen um die Ortschaft Trebinje schon verteilt. Es bleibt nur noch ein Kindergarten und dazu braucht es nicht mehr die ganze Helfertruppe. Die Volvos und der Defender können nach Hause. Nach einigem hin und her, beschließen wir morgen mit Gustl und Karl nach Tirana zufahren und dort Alberta und Aurela treffen, dann ab nach Hause. Unser Bedarf an Offroad und schlechten Straßen ist gedeckt.
Sonntag 4.12.
Der Unimog, inzwischen umgetauft auf Unimax, wird der albanischen Sektion vom CHW übergeben. Goni lässt sich in die Geheimnisse diese Gefährts einweisen. Dann noch die übliche Verabschiedung. Wir stellen fest, dass wir an einer wunderbaren Aktion teilnehmen durften. Dieses Jahr war es wieder wie immer die beste Gruppe, die man sich vorstellen kann. Dann heißt es ein letztes Mal aufsitzen. Wie geplant passieren wir das Tor von Nehemia pünktlich 10:00. In zügigem Tempo streben wir Elbasan entgegen. Dahinter in Speed über den Pass nach Tirana. Gegen 13:00 erreichen wir die Außenbezirke von Tirana. Wie überall auf der Welt präsentiert sich die Hauptstadt als Baustelle. Nach einer Stunde albanischem Verkehrschaos biegen wir in den Skanderbegplatz ein. Er stellt den Mittelpunkt Tiranas dar. In einer Nebenstraße verbirgt sich in der ehemaligen vietnamesischen Botschaft das christliche Zentrum Albanien. Dort werden Gustl und Karl eine Nacht verbringen und wir können unsere Volvos sicher parken. Kaum eine viertel Stunde später treffen wir Alberta und Aurela. Zusammen gehen wir essen. Um 16:00 pünktlich sitzen wir wieder hinter dem Steuer. Fast 1500 km liegen jetzt vor uns – alles Asphalt. Die SH1 führt uns nach Muriqan. Inzwischen ist es wieder mal dunkel geworden.
Montag 5.12
16:00 Am Parkplatz Chiemsee trennen wir uns. Wir sind die ganze Nacht und den ganzen Tag durchgefahren. Uli fährt direkt weiter nach Reutlingen. Andi, Torsten und Max kommen mit zu mir nach Haag. Hier stehen ihre Autos. Das Wetter ist kalt und ekelig. Kurz nach 17:00 biegen wir in den Parkplatz ein wir laden um, sind ganz schön geschafft und es ist mal wieder dunkel geworden. 3700km haben wir seit dem Start unter die Reifen genommen.

Karl, Uli, Andi, Max und Torsten

Estra
Danke für die vielen Übersetzungen
Danke für die vielen Übersetzungen
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Mo, 19. Dez 2011, 19:38

Vielen Dank für den ausführlichen Bericht und natürlich vielen Dank für euren Einsatz als Weihnachtsmänner mit Päckchen für alle, in den verschiedenen Schulen!
Bin schon gespannt auf eure Fotos, smile ihr konntet euch mit eurem fahrbahren Untersatz so richtig austoben, smile.
Gruss Estra

hoval789
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Di, 20. Dez 2011, 18:43

Toller beeindruckender Reisebericht von einer abenteuerlichen und gleichzeitig humanitär beachtlichen Reise! Danke an alle Beteiligten. Freue mich schon auf die Fotos, ich habe die wasserreichen Bilder des Vorjahres noch in Erinnerung. Eine Frage noch (oder habe ich das überlesen): Wie finanziert/organisiert ihr die Beschaffung der Päckchen und auch die Reise ?

Schöne Grüße aus Oberösterreich
Horst
Pro Albania

karlvalp
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Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Di, 20. Dez 2011, 21:46

Hallo Horst,

die Finanzierung der Aktionen, und der Projekte in den Mokrabergen werden ausschließlich über Spenden realisiert. Hier findest du den Hintergrund des Vereins, der seit 20 Jahren vorbildliche Entwicklungshilfe dort unten leistet. (Bin selber kein Mitglied) also ich kann die Leute ruhig loben.
http://chwev.dyndns.org/albanienhilfe/

frohe Weihnachten

Karl

karlvalp
Member
Beiträge: 90
Registriert: So, 24. Okt 2010, 14:42

Re: Albanien Winteraktion 2011 in den Mokrabergen

Fr, 23. Dez 2011, 0:39

Hallo,

die Fotos, viele von ganz vielen könnt ihr
unter
https://picasaweb.google.com/karlvalp/Albanien2011
betrachten. Beim Hochladen sind sie ein wenig durcheinander gekommen. Wenn ich in nächster Zeit einen schnelleren Internetanschluss bekomme versuche ich es noch mal sauber geordnet. Die Fotos gehören zum Reisebericht.
Sind geändert!
Karl

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