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albanien.ch Forum     Albanien - Meinungen & Fragen
 

Privatmuseen in Albanien

Fragen und Kommentare rund ums Reisen in und nach Albanien.

Privatmuseen in Albanien

Beitragvon GjergjD » Do, 12. Mai 2016, 8:34

Diese neue Rubrik informiert über kleinere private museale Ausstellungen in Albanien. Wer ein bisher nirgendwo erwähntes Privatmuseum gefunden hat, bitte hier notieren. Wer eines besucht hat, das noch nicht verortet ist, bitte die Koordinate nachreichen.
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Shtëpia e Marigosë, familjarët hapin muzeun (Devoll)

Beitragvon GjergjD » Do, 12. Mai 2016, 8:37

Marigo Pozio (1882-1932) war eine Aktivistin der albanischen National- und Unabhängigkeitsbewegung, sie soll die albanische Flagge genäht haben. Es gibt schon einen Artikel im Wikipedia zu ihr.

Im Dorf Hoçisht (Devoll) hat man ihr ein Privatmuseum in dem wiederaufgebauten (?) Haus der Eheleute gewidmet, alte Bilder zeigen den Urzustand des Gebäudes. Leider habe ich keine konkrete Koordinate im Dorf zu bieten, das aber gut erreichbar ist.
https://youtu.be/Sakf8a4ItPY
http://www.devolli.net/hocisht-shtepia- ... pozio.html
http://www.yllpress.com/61201/shtepia-e ... korce.html

Hoçisht mit seinen orthodoxen Kirchen und der Bausubstanz macht allgemein einen interessanten Eindruck, mal besuchen, wer in der Nähe ist. Bei 40.607349,20.915130 (auf Google Maps) findet man ein Kulturdenkmal, das historische und für die Region typische Haus Donika Melo (Banesa e Donika Mele).
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Re: Privatmuseen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » Do, 12. Mai 2016, 23:56

Ich hoffe, es finden sich viele, die hier beitragen. In fast allen Ländern Europas stellen diese Privatmuseen eine wichtige komplementäre Seite des kulturellen Reichtums dar, die von Touristen gern erkundet wird. In Albanien sollte man den Ansatz dahingehend erweitern, dass man unbedingt auch die ersten zaghaften Versuche von Eigentümern nutzt, ihr historisches Familieneigentum der Öffentlichkeit darzubieten. Versuche, die aber häufig nirgends beworben werden, und damit Gefahr laufen, wegen Frustrierung der Aktivsten eingestellt zu werden. Ich suche jetzt in der Kürze nach Beispielen: ,Gjergj. du hattest mal über die Kullas von Schulblater berichtet. Ich habe dort (vor etlichen Jahren) eine interessante Führung durch die Eigentümer erhalten, die mir das Wesen der Kulla im ländlichen Raum nahe gebracht hat. Ich glaube, viele Touristen wären dankbar, mal so etwas zu erfahren bzw. erst mal Hinweise zu erhalten,wo man so etwas bekommen kann.
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“Muzeu i Kastriotëve” Sina (Peshkopia)

Beitragvon GjergjD » Mi, 13. Jul 2016, 22:57

Im April 2014 schrieb Volker im Thema „Neue Sehenswürdigkeiten“
volkergrundmann hat geschrieben:Im Übrigen, diese Kalaja e Skenderbeut gilt den Leuten im recht interessanten, neu geschaffenen Regionalmuseum Peshkopi als einer der wichtigen Ur-Stammsitze der Familie Kastrioti. Im Orte Sina, etwas westlich von Arras, soll es denen zufolge auch ein recht interessantes Skanderbeg-Museum geben (ich habe es aber selber nicht aufgesucht).

Das kleine Museum wurde 1985 im Dorf Sina eröffnet, als Wissenschaftler den Ort als angeblichen Geburtsort von Skanderbeg identifiziert haben wollten. So wird dort in wenigen Räumen die Geschichte des Adelsgeschlechts der Kastrioti gezeigt.

Ich möchte dieses Museum in diese Rubrik einordnen, obwohl es bis zur Gebietsreform in Trägerschaft der Gemeinde Arras stand. Die Region Dibra hat das Objekt nicht als touristisch relevant eingestuft, es fehlt ganz einfach in der Präsentation der lokalen POI.
Im Dorf war man mit dem Erbe überfordert. Das Museum soll wie viele andere auch in den 90er Jahren geplündert worden sein, aber noch 2013 haben „Besucher“ leider einiges geklaut, so den Helm von Skanderbeg (natürlich eine Replik)

Wenn die Bilder etwa den letzten Stand zeigen, scheint das Inventar inzwischen hauptsächlich aus den in die Jahre gekommenen Schautafeln zu bestehen. Schon die Anreise erscheint als ein kleines Abenteuer und so tritt die Ausstellung eher in den Hintergrund. Womöglich ist auch der Schlüssel nicht aufzutreiben.
https://youtu.be/CqXEA1KHYwQ
https://youtu.be/RVF0zfqPrKY
Man findet das Museum am oberen Dorfrand von Sina e Poshteme (Mzeza), auf der Koordinate 41.732029,20.296321 (auf Google Maps). Nicht vergessen, hier über erste Besuche zu berichten!

muzeu kastrioteve.jpg

muzeu kastrioteve1.jpg
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Re: Privatmuseen in Albanien

Beitragvon volkergrundmann » Mi, 13. Jul 2016, 23:14

Ein skurriles, kleines Schatzkästlein, was du uns da wieder öffnest, danke!
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Re: Privatmuseen in Albanien

Beitragvon Tomcat » Do, 14. Jul 2016, 8:47

In Gjirokastra hat der Eigentümer Nesib Skenduri (richtige Schreibweise?) sein historisch wertvolles Haus zur Besichtigung freigegeben, um es zu erhalten. Das schein sehr sehenswert zu sein.


https://www.youtube.com/watch?v=mbrhpc9qy98 (ab min. 15:15)
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Re: Privatmuseen in Albanien

Beitragvon Lars » Do, 14. Jul 2016, 12:18

Tomcat hat geschrieben:In Gjirokastra hat der Eigentümer Nesib Skenduri (richtige Schreibweise?) sein historisch wertvolles Haus zur Besichtigung freigegeben, um es zu erhalten. Das schein sehr sehenswert zu sein.


https://www.youtube.com/watch?v=mbrhpc9qy98 (ab min. 15:15)

Das Skenduli-Haus ist meines Erachtens viel sehenswerter als das Zekate-Haus (leer und nicht besonders freundliche Besitzer). Das Kadare-Haus habe ich noch nicht gesehen, aber das ist wohl überrenoviert.
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Banesa e Skëndulajve (Gjirokastra)

Beitragvon GjergjD » Do, 14. Jul 2016, 21:45

Stimmt, das in dem Film gezeigte Privatmuseum Banesa e Skëndulajve findet man in Gjirokastra bei 40.075257,20.135439 (auf Google Maps).
http://www.panoramio.com/photo/96198185
Es ist nicht verwunderlich, dass es im Haus von Nesip Skënduli viel zu sehen gibt, es handelt sich um das frühere Ethnographische Museum. Erst vor wenigen Tagen wurden die dekorativen Fenster restauriert.
https://www.facebook.com/DRKK-Gjirokast ... 6085494790
Das Zekate-Haus bietet neben der besten Aussicht auch einen Biergarten für die Besucher. Das Kadare Haus ist nicht überrenoviert, es ist schlichtweg nach alten Vorlagen neu erbaut. Der Duft von frischem Holz begleitet einen auf Schritt und Tritt. Ist aber schön geworden.
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Muzeu Etnografik të Përmetit Kristaq Cullufe

Beitragvon GjergjD » Do, 14. Jul 2016, 22:05

Der leidenschaftliche Sammler Kristaq Cullufe hat in seinem Stadthaus in Permet im Stadtteil Mejden ein Privatmuseum aufgebaut. Man findet es hinter dem massiven Tor an einem Neubaublock der Straße Jani Vreto Nr. 18.
Koordinate: 40.238498,20.350149 (auf Google Maps)
Privatmuseum Permet.jpg

Im Innenhof des Mehrfamilienhauses hat der "Meister" Mosaike gefertigt und in den Räumlichkeiten alte Gebrauchsgegenstände der Region und Trödel aller Art zusammengetragen.

https://www.flickr.com/photos/36548650@N07/14600942576
https://www.flickr.com/photos/36548650@N07/14437533057
https://www.flickr.com/photos/36548650@N07/14643859683
Leider war er gerade nicht zuhause, als ich angeklopft habe. Wie ich ihm später in den Bergen doch noch begegnet bin, ist eine andere Geschichte :P
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Ethnographisches Museum in Vuthaj (Vusanje)

Beitragvon GjergjD » Fr, 15. Jul 2016, 22:50

Im April diesen Jahres öffnete die Familie von Ramok Çelaj in Vuthaj (Vusanje) in den Alpen ein Privatmuseum.
Das Dörfchen ist das erste hinter der albanischen Grenze in Montenegro. Im Dorf leben ausschließlich Albaner.
Ein "Muss" für Wanderer auf dem Weg Peaks of the Balkans. Das Haus liegt nur 200 Meter vom Wanderweg entfernt. In der Nähe findet man auch die Wasserfälle
Koordinate: 42.526904,19.846558 (auf Google Maps)
Museum Vuthaj1.jpg

museum vuthaj.jpg

https://youtu.be/3aoFsbj4gv4?t=11m41s
http://www.albdreams.net/plave-gucihape ... tnografik/
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Residenz der Vlora-Familie restauriert

Beitragvon GjergjD » So, 11. Dez 2016, 3:14

Der Konak von Ekrem Vlora im Zentrum der Stadt (Banesa e Eqerem Bej Vlores) aus dem frühen 19. Jahrhundert 40.469843,19.490858 (auf Google Maps) wurde restauriert. Nach 1944 war das Haus enteignet und diente als Kulturhaus und Bibliothek.

In dem Filmbeitrag des Fernsehmagazins Pasdite wurde erstmals ein Blick in das Gebäude geworfen. Ekrem Vlora verstarb 1964 in Wien.
Das Kulturdenkmal wird hoffentlich bald der Öffentlichkeit zugänglich!
https://youtu.be/iFN1n9FNJW4?t=49s

Bild
Streetview: https://goo.gl/maps/5PBYQmS19FK2
https://de.wikipedia.org/wiki/Ekrem_Bey_Vlora
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Re: Residenz der Vlora-Familie restauriert

Beitragvon Lars » So, 11. Dez 2016, 15:48

GjergjD hat geschrieben:Der Konak von Ekrem Vlora im Zentrum der Stadt (Banesa e Eqerem Bej Vlores) aus dem frühen 19. Jahrhundert wurde restauriert. Nach 1944 war das Haus enteignet und diente als Kulturhaus und Bibliothek.

Das Haus gehört heute wieder der Familie. Wie auch im Beitrag erwähnt, ist es nicht der historische Konak, sondern ein Haus, das die Vloras bezogen haben, nachdem Eqrem Bej den in die Jahre gekommenen Konak anfangs der 1920er Jahre an die Bashkia verkauft hatte. Wie er in seiner Autobiografie schildert, hat er die Villa zu dieser Zeit nach seinen Bedürfnissen umbauen lassen.

Bezüglich der im Film gezeigten Möblierung wage ich zu bezweifeln, dass vieles davon alt, authentisch oder original ist. Die Kommunisten dürften ja das meiste, was sich bewegen liess, entfernt haben.
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Gizavesh (Librazhd)

Beitragvon GjergjD » So, 01. Jul 2018, 20:55

Durch die Unterstützung von Emigranten war es möglich, in der Dorfschule "Zeqir Hunci" in Gizavesh eine kleine Heimatstube einzurichten. Wer sich in das Bergdorf verirrt, sollte mal anklopfen. Immerhin führt eine Asphaltstraße bis ins Nachbardorf Dorëz, ab dort ist der Zustand der Piste schlecht.
https://www.facebook.com/shkollagizaves ... 4252777405
41.221750,20.342917 (auf Google Maps)
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Jüdisches Museum Berat

Beitragvon GjergjD » Mo, 24. Dez 2018, 17:14

Der Gelehrte Simon Vrusho eröffnete bereits am 3. Mai das Jüdische Museum (Muzeu Solomoni) in Berat. Es ist das erste Privatmuseum in Berat und das einzige Museum zum Judentum im albanischen Raum. Vrusho ist auch Autor eines Buches über die 500 jährige jüdische Geschichte von Berat; "Hebrenjtë e Beratit" soll auch ins Englische übersetzt werden. Der Autor führt durch die kleine Ausstellung mit historischen Dokumenten und Fotos. Ein Thema ist die Rettung jüdischer Flüchtlinge während des zweiten Weltkrieges, die von albanischen Familien in abgelegenen Dörfern vor den deutschen Besatzern versteckt wurden, so in Molisht, Tozhar, Kamçisht, Vojnik, Paftal, Mbreshtan, Qereshnik usw. Die Anzahl der Juden in Berat erreichte maximal 100 Familien, die in einem eigenen Viertel der Altstadt lebten. Während des Holocaust hielten sich 600 Juden in Berat und Umgebung auf und wurden gerettet. Die Liste der Namen findet sich ebenfalls im Museum.
jüdisches Museum Berat.jpg
Da das Museum gleich oberhalb des Hotels Magalemi in der Rruga Mihal Komneno liegt, wurde es auch schon von vielen ausländischen Touristen besucht. Öffnungszeiten 9-12 und 15-17 Uhr.
Eine Anmeldung am Vortag wird empfohlen: +355 69 3079580 email: simon vrusho @ yahoo.com 40.706068,19.950853 (auf Google Maps)
https://www.facebook.com/MUZEU-Solomoni ... 191408718/
http://thebalkanista.com/2018/11/06/a-v ... sh-museum/
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Re: Jüdisches Museum Berat

Beitragvon GjergjD » Sa, 09. Feb 2019, 16:11

GjergjD hat geschrieben:Der Gelehrte Simon Vrusho eröffnete bereits am 3. Mai das Jüdische Museum (Muzeu Solomoni) in Berat. Es ist das erste Privatmuseum in Berat und das einzige Museum zum Judentum im albanischen Raum. Vrusho ist auch Autor eines Buches über die 500 jährige jüdische Geschichte von Berat; "Hebrenjtë e Beratit" soll auch ins Englische übersetzt werden.

Traurig, Simon Vrusho ist verstorben :cry: Jetzt ist die Zukunft des Museums ungewiss. https://www.facebook.com/DRKKBeratfaqja ... 2678231527
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Wohnhaus von Mutter Teresa in Shkodra

Beitragvon GjergjD » So, 10. Feb 2019, 22:22

In der Altstadt von Shkodra in der Rruga Ludovik Saraçi 33 findet man seit 2010 eine Gedenktafel, die darauf hinweist, dass in diesem Haus die Familie von Mutter Teresa gewohnt hat. Seit einigen Jahren hat der Eigentümer Herr Prela ein Privatmuseum mit einigen Einrichtungsgegenständen aus dem Besitz der Familie der späteren Nonne eröffnet, das gerne von Gläubigen besucht wird. Agnes Gonxha Bojaxhiu (bürgerlicher Name) war Schülerin der katholischen Mädchenschule von Shkodra und wohnte dort ein Jahr von 1932-1933.
https://youtu.be/6apOHol_Nlc
https://youtu.be/pR3MPCJcpSI
Streetview https://goo.gl/maps/D5rm1dX7wm72 42.069012,19.519895 (auf Google Maps)
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Wohnhaus der Familie von Mutter Teresa in Tirana

Beitragvon GjergjD » Di, 19. Feb 2019, 22:35

GjergjD hat geschrieben:In der Altstadt von Shkodra in der Rruga Ludovik Saraçi 33 findet man seit 2010 eine Gedenktafel, die darauf hinweist, dass in diesem Haus die Familie von Mutter Teresa gewohnt hat. Seit einigen Jahren hat der Eigentümer Herr Prela ein Privatmuseum mit einigen Einrichtungsgegenständen aus dem Besitz der Familie der späteren Nonne eröffnet, das gerne von Gläubigen besucht wird. Agnes Gonxha Bojaxhiu (bürgerlicher Name) war Schülerin der katholischen Mädchenschule von Shkodra und wohnte dort ein Jahr von 1932-1933.
https://youtu.be/6apOHol_Nlc
https://youtu.be/pR3MPCJcpSI
Streetview https://goo.gl/maps/D5rm1dX7wm72 42.069012,19.519895 (auf Google Maps)
Kein privates Museum, aber weil es so gut zum letzten Beitrag passt, sei hier auch der Wohnort der Familie der Nonne in Tirana von 1930 bis 1946 enthüllt: In der Rruga Hajdar Hidi 39-43 findet man hinter einer Mauer mehrere historische Bauten, eine Plakette informiert über den historischen Ort. Ein Foto ist nur vom Eingang verfügbar, es könnte sich lohnen, einmal freundlich anzuklopfen. Mutter Teresa besuchte das Haus bei ihrem ersten Besuch Tiranas im kommunistischen Albanien 1989.
Mutter Teresa Tirana.jpg

Streetview https://goo.gl/maps/RuB6DgifTNF2 41.326370,19.812854 (auf Google Maps)
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Komiteti Kafe Museum

Beitragvon GjergjD » So, 03. Mär 2019, 13:22

Ein Café der besonderen Art ist Komiteti Kafe Museum in der Rruga Fatmir Haxhiu, wer es Retro mag, ist hier richtig. In den Räumen taucht man in verschiedene Zeitepochen ein.
http://thebalkanista.com/2018/02/28/kom ... ots-tirana
41.323566,19.822646 (auf Google Maps)
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