Pogradec und Umgebung, von Süden gesehen
Pogradec und Ohridsee von Süden

Pogradec ist ein kleines Städtchen am südlichen Ende des Ohridsees, der in eine sehr schöne Berglandschaft eingebunden ist. Trotz langer Geschichte bietet der Ort leider nicht viele Sehenswürdigkeiten. Die Seepromenade und eine Fussgängerzone wurden aber schön herausgeputzt. Pogradec eignet sich gut, um von hier aus entspannt die Umgebung zu erkunden. Viele Albaner verbringen hier im Sommer den Badeurlaub.

Lage

Denkmal von Lasgush Poradeci in den Parkanlagen am See in Pogradec
Denkmal von Lasgush Poradeci in den Parkanlagen am See in Pogradec

Pogradec liegt in Südostalbanien direkt am Ufer des Ohridsees – als einer der ältesten Süsswasserseen der Welt ein UNESCO-Welterbe. Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich Nordmazedonien, und auch Korça ist nicht weit entfernt. Das Umland ist recht gebirgig. Dank der Lage auf über 700 Meter sind See und Stadt ein beliebter Aufenthaltsort, um der Hitze während der Sommermonate in den albanischen Ebenen entgehen zu können. Der See ist trotzdem bis weit in den Herbst hinein warm genug zum Baden.

Einige Bergwerke und Minen in der Umgebung sowie teilweise rotes Gestein weisen auf metallreiche Böden hin.

Stadtbesichtigung Pogradec

Sehenswürdigkeiten können hier keine aufgeführt werden. Die Innenstadt quetscht sich zwischen Durchgangsstrasse und den See mit seinen gemütlichen Grünanlagen, Cafés, Promenaden und Denkmälern, darunter dasjenige des berühmten Schriftstellers Lasgush Poradeci. Einkaufsstrasssen und Fussgängerzonen finden sich in diesem Stadtteil. Abends wird die lange Uferpromenade vom Hotel nach Osten zur Fussgängerzone – auf den Parkplätzen werden Cafétische aufgestellt. Im Hochsommer ist es jeden Abend rappelvoll: Die Badetouristen spazieren am Ufer entlang rauf und runter, decken sich an Ständen oder in den Restaurants mit Essen ein, trinken in den Cafés und tanzen in den Discos oder zu Volksmusik.

Östlich der Durchgangsstrasse findet sich noch ein kleines Viertel mit älteren Häusern aus osmanischer Zeit.

Museum

In einem alten Gebäude wird eine Ausstellung mit antiken und historischen Artefakten präsentiert. Auf dem Weg zum Stadion nahe der neuen, orthodoxen Kirche.

Aussicht

Blick von der Burg über Pogradec – kommunistisches Denkmal
Blick von der Burg über Pogradec – kommunistisches Denkmal

Auf dem Hügel gleich beim See befand sich früher die Burg, die der Stadt ihren Namen gab. Davon ist heute kaum mehr etwas zu sehen. Der Burgberg ist also weniger für historisch Interessierte spannend als für Leute, die sich mal etwas die Beine vertreten oder die Aussicht über Stadt und den Ohridsee geniessen wollen.

Der Aufstieg ist anstrengend – 200 steile Höhenmeter. Wer über ein Allradfahrzeug verfügt, kann hochfahren. Der Weg beginnt bei der Mole am nördlichen Ortseingang: hier nach oben abbiegen, nach 500 Metern nach rechts abbiegen und dann immer steil hoch. Fussgänger können dem Strässchen folgen oder bei den letzten Häusern auf einem Pfad direkt zur Hügelkuppe hochsteigen.

Umgebung

Drilon & Tushemisht

Schwan an einem Teich in Drilon, Pogradec
Schwan an einem Teich in Drilon, Pogradec

Östlich von Pogradec nahe der nordmazedonischen Grenze treten am Rand der Hügel unweit vom See kräftige Quellen hervor – es handelt sich um Wasser aus dem Prespa-See, der unterirdisch entwässert wird.

Das kleine Feuchtgebiet Drilon mit zahlreichen Teichen und vielen Bäumen liegt gleich hinter der Uferstrasse bei Tushemisht. Im kleinen, idyllischen Park rund und um die Quellen, die den Ohridsee speisen, lässt es sich hervorragend den Schatten der Bäume geniessen. Cafés und Restaurants sorgen fürs leibliche Wohl – beliebt sind insbesondere die Fischrestaurants. Wer möchte, kann sich ein Ruderboot mieten und mitten auf dem Wasser die Ruhe geniessen.

Die Strände von Tushemisht eignen sich bestens zum Baden. Der See ist hier sehr flach, und es ist etwas ruhiger als in Pogradec.

Tushemisht bei der Statue von Violeta Manushi

Gleich hinter den Quellen von Drilon folgt das Dorf Tushemisht. Das herausgeputzte Dorf mit schmucken Häusern gruppiert sich um mehrere Quellen. Eine verkehrsbefreite Gasse führt von der Strasse ins Ortszentrum. Hier steht eine der meistbedrängten Frauen Albaniens: Die Statue der 2007 verstorbenen Schauspielerin Violeta Manushi, in Albanien bekannt aus 16 Spielfilmen, ist ein beliebtes Fotomotiv. Dahinter erhebt sich auf einem Hügel die Dorfkirche. Es gibt Restaurants, Hotels und Gästezimmer zum Mieten im Dorf – an Ständen werden Souvenirs angeboten.

Tushemisht ist mit dem Auto, zu Fuss, mit dem Rad oder mit dem regelmässig verkehrenden Bus zu erreichen: dem See entlang fünf Kilometer nach Osten. Für Drilon vor der Brücke 150 Meter landeinwärts.

Shën Naum

Shën Naum, Mazedonien
Shën Naum, Nordmazedonien

Gleich hinter der Grenze bei Tushemisht in Nordmazedonien liegt das orthodoxe Kloster Shën Naum (mazedonisch: Sveti Naum). Die Anlage liegt sehr schön auf einem Felsen über dem See. Bis 1925 gehörte das Kloster zu Albanien. Der damalige Staatspräsident Zogu hatte es aber als Gegenleistung für militärische Unterstützung den Jugoslawen verschenkt. Der Heilige Naum soll das Kloster zu Ende des 9. Jahrhunderts gegründet haben – die Bauten sind aber alle jüngeren Datums. Die Kirche aus dem 17. Jahrhundert ist von jüngeren Gebäuden wie dem modernen Hotel umgeben.

Neben dem Kloster befindet sich ähnlich wie in Drilon ein Feuchtgebiet mit mächtigen Quellen. Auch hier kann der Teich mit Booten befahren werden. Das Wasser ist glasklar. Das Kloster und der ganze Ohrid-See gehören zum UNESCO-Welterbe »Ohrid und Umgebung«. Mit zahlreichen Souvenirständen und Cafés geht es hier deutlich touristischer zu und her als auf der albanischen Seite der Grenze.

Shën Naum ist von Pogradec aus nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Am einfachsten ist es mit dem Auto, zum Beispiel einem Taxi, das bis Shën Naum fahren kann. Andernfalls kann man in Tushemisht zu Fuss über die Grenze und dort ein Taxi zum Kloster nehmen. Zurück muss man allenfalls bis zur Grenze zu Fuss gehen – eigentlich nur 15 Minuten, aber wenn man das Militärgelände umgehen muss, ist die Strecke deutlich weiter.

Lin

Lin am Ohridsee
Lin am Ohridsee

Lin ist ein kleines Fischerdorf mit slawischer Bevölkerung am Westufer des Ohridsees. Es liegt 20 Kilometer nördlich von Pogradec auf einem kleinen Landstreifen zwischen Ufer und einem Hügel, der sich als Halbinsel in den See hinaus zieht.

Auf dem Hügel wurden bei Ausgrabungen antike Siedlungsreste gefunden, darunter ein hübsches Mosaik aus römischer Zeit. Besucher können zu den Ausgrabungen hochsteigen (das Mosaik ist zu seinem Schutz oft zugedeckt, aber die Aussicht ist lohnenswert), durch die Gassen des Dorfes ziehen und am Ufer des Sees gemütlich etwas trinken oder essen.

Lin liegt an der Hauptstrasse von Pogradec Richtung Norden nach Elbasan. Bevor die Strasse zum Pass ansteigt, einfach rechts ab zum See hinunter fahren. Es verkehren auch Furgons auf der Strecke. Zwischen Pogradec und Lin finden sich direkt am See zahlreiche Restaurants und einige Hotels, wo sich gut am Wasser entspannen lässt. Auch in Lin gibt es ein paar einfachere Unterkünfte.

Ohridsee & Ohrid – Nordmazedonien erkunden

Ohrid: Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo
Ohrid: Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo

Die Stadt Ohrid ist sehr sehenswert: Eines der touristischen Highlights des Westbalkans und UNESCO-Welterbe. Von römischen Ausgrabungen über alte Kirchen und osmanische Häuser in der grossen Altstadt bis zu lebendigen Sommerfesten bietet die Stadt direkt am See sehr viel.

Mit dem Taxi oder eigenen Auto lässt sich eine Tour rund um den See machen – in Pogradec und Tushemisht werden Touren im Taxi an diversen Orten angeboten. Neben Ohrid und Shën Naum bietet das nordmazedonische Ufer noch mehr: Es gibt ein Pfahlbauer-Museum am Ufer südlich von Ohrid, das moderne Städtchen Struga am Ausfluss des Drin im Norden mit seinen Stränden und einige Kirchen und Klöster am Westufer zu entdecken.

Der Ohridsee gehört zu den ältesten Gewässern Europas. Er verfügt über keinen wesentlichen Zufluss, sondern wird vor allem von unterirdischen und ufernahen Quellen gespeisst. An den tiefsten Stellen ist der See mehr als 300 Meter tief. Im See gibt es diverse Fischarten, die nur hier vorkommen. Vor allem auf albanischer Seite war die Umweltverschmutzung lange ein Problem. Mit ausländischer Unterstützung wurde ein Kanalisationssystem mit Kläranlage für Pogradec gebaut. Viele Fischarten sind wegen Überfischung bedroht – Wildfang ist deswegen eigentlich verboten.

Bergwelt

Felsformation »Guri i Kamjës« südlich von Pogradec
Felsformation »Guri i Kamjës«

Die Mokra-Berge westlich von Pogradec bieten eine Natur, die abgesehen von einzelnen Minen und dem Strassenbau für eine dirketere Verbindung nach Korça noch sehr unberührt ist. Verstreut liegen einzelne Dörfer, zum Teil mit alten Häusern und Kirchen. Es gibt ausgedehnte Wälder, darin ein paar Klöster sowie Bergseen, markante Felsen und Schluchten.

Berühmt ist insbesondere der Felsen »Guri i Kamjës«, der südwestlich von Pogradec liegt und auch bestiegen werden kann. Man erreicht ihn, wenn man Pogradec nach Süden in Richtung Korça verlässt und gleich nach dem Pass nach Westen abbiegt und der Strasse über Dardhas bis zum Felsen folgt. Die Strasse ist unasphaltiert, und die Besteigung erfordert leichte Kletterei.

Es gibt endlose Möglichkeiten, die Region auf Wanderungen oder mit dem Fahrrad zu entdecken. Rund um den Mali i Thatë südöstlich von Pogradec sind Wanderwege markiert, die auch über den Berg bis zum Prespasee mit seinem Nationalpark führen.

Für die weitere Erkundung der Region sei auf die Informationen in Reiseführern verwiesen. Am einfachsten ist es, sich in Pogradec einen Führer zu nehmen (siehe unten), sind doch viele Dörfer nur sehr schwierig zu erreichen.

Illyrische Königsgräber in Selca e Poshtmë

Königsgräber von Selca e Poshtmë
Königsgräber von Selca e Poshtmë

Beim Dorf Selca e Poshtmë befindet sich eine eindrückliche Nekropole aus illyrischer Zeit: diverse »Königsgräber« aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Zwar sind die Gräber eine der grössten Attraktionen des Landes, aber sie sind weder besonders gut erschlossen, noch in einem besonders guten Zustand. Immerhin ist die Anreise heutzutage problemlos, und auch ein paar Hinweisschilder wurden angebracht.

Die Gräber befinden sich auf einem Hügel hoch über dem Shkumbintal, wo sie in den Felsen getrieben wurden. Rund um den Hügel lag mal eine illyrische Stadt, später kamen die Römer. Auf der Aktropolis wurden ebenfalls Grabungen durchgeführt.

Ein Besuch ist nur mit dem Auto empfehlenswert: Von Pogradec fährt man in Richtung Përrenjas und verlässt die Hauptstrasse südwärts dort, wo vom Pass Qafë e Thanës kommend die Steigung zu Ende ist (respektive kleine Wasserfontänen auf Autoreinigungsdienste hinweisen). Auf einem kleine, asphaltierten Strässchen fährt man durch mehrere Dörfer in Richtung Südwesten, bis man nach acht Kilometern das Shkumbintal erreicht, wo aktuell eine neue Fernverkehrsstrasse von Elbasan nach Korça gebaut wird. Dort in einem kleinem Dorf nach Süden abbiegen – für die nächsten zwei Kilometer folgt man der Fernverkehrsstrasse, evtl. noch Baustelle. Nach einem Kilometer passiert man die osmanische Brücke »Ura e Golik«, die eine Besichtigung wert ist. Nach 1,6 km führt die Route links eine asphaltierte Strasse den Berg hinauf. Nach genau vier Kilometern hat man das Dorf Selca e Poshtmë durchquert und parkt in einer Linkskurve, in der ein Schild auf den naheliegenden Hügel verweist, wo sich die Gräber befinden. Gelgentlich sind Bewohner des Dorfes vor Ort, die einem gerne die antiken Gräber und Ausgrabungen zeigen. Selca verfügt über keine Bar und keinen Laden.

Verkehr

Anreise

Auf dem Heimweg von der Schule – Ura e Golikut

Strasse – Pogradec ist recht gut erreichbar: Die Strassenverbindung von Zentralalbanien ab Elbasan und auch weiter entfernten Orten ist sehr gut befahrbar und ausgebaut. Es ist aber zu bedenken, dass die Passage durchs Shkumbintal und über den Pass Qafa Thanës doch mit einigen Kurven verbunden ist. Für die 125 Kilometer von Tirana nach Pogradec sind über zwei Stunden zu rechnen.
Von Süden ab Korça ist Pogradec in weniger als einer Stude erreicht. Die 40 Kilometer lange Route ist gut ausgebaut.
Die Anreise von Nordmazedonien ist unproblematisch und eignet sich, wenn man direkt aus Mitteleuropa anreist. Die Strasse auf der Ostseite des Ohridsees ist hingegen sehr schmal und kurvernreich. Die Strassen zum Grenzübergang am Qafa e Thanës auf der Westseite des Sees sind auf beiden Seiten deutlich breiter.
In Pogradec müssen Autofahrer unbedingt die Einbahnstrassen und abendlichen Fahrverbote beachten!
Busse – Von Tirana fahren vor allem Minibusse nach Südostalbanien. Der Abfahrtsort ist beim Busterminal Südost bei der Universität an der Elbasan-Strasse. Vielleicht kann man auch in einem Fahrzeug, das über Pogradec hinaus fährt (zB nach Korça) einen Platz kriegen. Die Fahrzeit beträgt rund drei bis vier Stunden.
Von Nordmazedonien fahren keine Busse nach Pogradec. Am besten fährt man mit dem Taxi zur Grenze, wo auf der anderen Seite weitere Taxis oder Minibusse warten dürften. Allenfalls kann man auch einen Bus finden, der von Struga nach Tirana fährt und einem am Qafa e Thanës nach der Grenze rauslässt, so dass man dort umsteigen kann auf einen vorbeikommenden Minibus.
Schiff – Im Sommer sollten zwei Mal täglich Ausflugsschiffe von Ohrid nach Pogradec fahren. Verlassen kann man sich nicht darauf. Das wäre natürlich eine gute und touristisch interessante Direktverbindung. Alternativ könnte man auch ein Schiff bis zum Kloster Shën Naum nehmen (die fahren auch zur Nebensaison) und von dort zu Fuss zur Grenze weitergehen.
Flugzeug – Der Flughafen von Ohrid in Nordmazedonien ist nur etwa eine Stunde Autofahrt entfernt und somit viel näher als der Flughafen von Tirana. Mit nordmazedonischen Mietwagen darf man vermutlich nicht nach Albanien ausreisen. Taxis in Nordmazedonien sind aber günstig. Auch auf albanischer Seite der Grenze warten in der Regel Transportmöglichkeiten.
Eisenbahn – Die albanische Eisenbahn hat den Betrieb nach Pogradec leider eingestellt.

Weiterreise

  • Auto – Für Erkundigungstouren ins Hinterland braucht es in der Regel 4×4-Fahrzeuge.
  • Busse & Sammeltaxis – Abfahrtsort ist in der Regel der grössere Platz an der Durchgangsstrasse, gelegentlich auch etwas östlich davon bei der orthodoxen Kirche. Hier starten die Busse in die Dörfer der Region (wie Tushemisht) und nach Korça. Die meisten Busse und Sammeltaxis zu entfernteren Zielen fahren in Pogradec nur durch. Man wartet am besten beim erwähnten Platz, bis einer hält, der Platz hat.

Essen & Trinken & Schlafen & Einkaufen

Pogradec: Fussgängerzone im Zentrum
Pogradec: Fussgängerzone im Zentrum

Entlang dem Seeufer gibt es in beide Richtungen zahlreiche Restaurants und Hotels – direkt an der Uferpromenade, viele auch ausserhalb der Stadt in Tushemisht und nördlich in Richtung Lin. Etwas nördlich von Pogradec am See gibt es auch Campingplätze.

Im Sommer verwandelt sich abends die Uferpromenade zu einer kleinen Partymeile: Autos sind dann verboten und die Cafés und Restaurants belegen mit ihren Tischen die Strasse.

Wer gerne Fisch isst, sollte unbedingt die Ohridforelle (albanisch: Koran) bestellen. Der Fisch, den es nur im Ohridsee gibt, schmeckt vorzüglich. Da der Bestand gefährdet ist, sollte man Fisch aus Zucht wählen.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es im Stadtzentrum entlang der Hauptstrasse und in der Fussgängerzone reichlich.

Freizeitaktivitäten am Ohridsee

Viele Albaner reisen zur Erholung nach Pogradec. Neubauten mit Ferienwohnungen am Stadtrand weisen darauf hin, dass der Ort beliebt ist. Man kann im See baden oder mit gemieteten Ruder- und Tretbooten darauf herumfahren. Der lange Strand beginnt im Stadtzentrum und zieht sich gegen Osten bis zur nordmazedonischen Grenze. Er eignet sich auch gut für Spaziergänge. Nördlich von Pogradec gibt es weitere Bademöglichkeiten.

An der Uferpromenade werden Fahrräder vermietet. Ambitionierte Radler fahren auch mal um den ganzen See. Die Guides von Visit Pogradec (in der Saison mit Stand an der Promenade vertreten) organisieren Ausflüge für Wanderer und Radfahrer in der Umgebung.

Wetter

Der grosse Ohridsee sorgt dafür, dass es in Pogradec im Sommer nicht allzu heiss und im Winter trotz der Höhe von 700 Metern und den Bergen rund herum nicht allzu kühl wird. Trotzdem kann es im Winter reichlich Schnee geben, der dann auch den Strassenverkehr behindert.

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