GjergjD
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Skrapar

Sa, 08. Feb 2014, 19:14

Nach einer anstrengenden Fahrt über ca. 50 km gelangt man von Berat nach Corovoda, Hauptort von Skrapar. Das Tal ist auch als Albaniens große Sackgasse bekannt, denn jede Weiterreise ist ungleich schwieriger.

Skrapar hat noch viele Geheimnisse zu bieten. Es hat Gründe, warum zu Zeiten des Kommunismus kein ausländischer Reisender diesen Kreis besuchen durfte. Somit fehlten die Beschreibungen des Tals auch in älteren Reiseführern grundsätzlich.

Heute ist der Kreis vor allem durch die Rafting Möglichkeit im Osum Canyon bekannt geworden. Hier im Forum wurde auch schon intensiv über den Gradec-Canyon und Pirogoshi-Höhle berichtet.

Jetzt entdeckte ich eine erstaunlich informative Website (gefördert von Italien) mit dem Titel Visit Skrapar. Sie verzeichnet und kommentiert z.B. 13 Restaurants und neun Hotels, gibt Hinweise zur vier ausgewählten Produzenten lokaler Spezialitäten (Raki fehlt !) und zeigt eine Menge schöner Fotos.
http://www.visitskrapar.com/en/il-territorio/

volkergrundmann
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Re: Skrapar

Sa, 08. Feb 2014, 22:00

"Truly spectacular and unique, the canyons boast vertical rock walls in high as 300 meters."
Wieder mal eine Null zu viel. Wenn die Canyons 40 m hoch sind, ist es viel - auch im Regionalvergleich. Im Schätzen von Höhen unterliegen wir wohl alle grandiosen Irrtümern. Aber auf jeden Fall: Spektakulär ist der Anblick allemal, der weite Abstecher ans Ende der Sackgasse also allemal zu empfehlen. Off-Roader kommen natürlich rüber nach Permet.

malenki
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Re: Skrapar

Sa, 08. Feb 2014, 22:31

Die verlinkte Seite macht eigentlich wenig Lust auf mehr:
Sie lädt recht langsam, da Fotos in voller Auflösung eingebunden sind, eins der Fotos wird doppelt verwendet. Das Englisch auf der Seite ist sehr verbesserungsfähig, ein Teil des Textes fehlt (nach dem zweiten Bild).
Obiges gilt auch für die Outdoor-Beschreibungen, die aber trotzdem noch reizvoll sind.
Die Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten undden Restaurants sind besser gelungen - und wecken das Fernweh.
Das Restaurant "Drita e Tomorrit" nicht mit aufgeführt, obwohl ich dort sehr zufrieden war.

GjergjD
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Re: Skrapar

So, 09. Feb 2014, 16:13

Ich habe versucht, die von Volker aufgezeigte Höhendifferenz nachzuvollziehen:
Auf alten topographischen Karten findet man auf der Koordinate 40.480667,20.246949 eine Messung der Höhe des Wasserspiegels des Osumi von 283,0 Metern. Wenn ich dort anhand der Höhenlinien das Niveau oberhalb der Schlucht-Kante abschätze, so sind dies an der Straßenabzweigung zum Dorf Zogasi genau 400 Meter (Straßenniveau). Eine Höhendifferenz von immerhin mindestens 100 Metern.
300 Meter ist auf jedem Fall übertrieben!
Diese Website gewinnt sicher keinen Preis, aber für die albanischen Verhältnisse im Bereich Fremdenverkehr ist das schon mehr an Information, als man erwarten darf. :wink: Dabei kommt es vor allem darauf an, dass auch weiter aktualisiert wird, das aber wird meist überhaupt nicht geleistet. Mal weiter beobachten...

volkergrundmann
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Re: Skrapar

So, 09. Feb 2014, 20:21

Die 40 m sind eine Grobabschätzung von mir, der ich meine Aufnahmen von der Schlucht zugrunde gelegt habe. Auf denen sieht man unten Buschgruppen, bei denen ich davon ausgehe, dass sie 3-4, allerhöchstens 5 m hoch sind. Die Gruppen würden ungefähr zehn mal in die Höhe der Schlucht passen. Es ist ein in der Reiseführer-Szene altbekanntes Phänomen, dass Höhen krass überschätzt werden. Ein weiteres typisches Beispiel für Albanien ist das geologische Wahrzeichen von Permet, der "hohle Backenzahn". Auch hier gibt es diverse Schätzungen weit über hundert Meter. Die von mir geschätzte Kollegin Gutzweiler gibt ihn 84 m an. Ich habe Bilder mit den fünfstöckigen Wohnbauten im Hintergrund und Schätze, dass der Fels ein paar Meter höher sein könnte als diese, vielleicht aber auch nur genau so hoch. Ergo, vielleicht 20 m, es könnten aber auch nur 15 m sein. In jedem Falle ist das Minarett der Moschee dahinter deutlich höher, und wie hoch sind Minarette gewöhnlich?

GjergjD
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Re: Skrapar

So, 22. Jun 2014, 22:35

In jüngster Zeit erschient der Osumi-Canyon öfter in den albanischen Medien, Meta war auf Rafting-Tour mit dem amerikanischen Botschafter, nun besuchte auch Rama die Stadt:

Albanien ist mehr als Meer, Sonne und Sand. Die Regierung möchte auch den Naturtourismus fördern, und setzt auf die einzigartige Attraktion der Osumi Schluchten. Auf Einladung des Parlamentspräsidenten Meta besuchte Edi Rama am Wochenende Skrarpar und sah sich zum ersten Mal die Schlucht an.
Auf der Agenda der Regierung steht der Ausbau der Straße nach Permet, mit der „Sackgasse“ soll Schluss sein. Meta sagte, dem Bau von Straßen in der Region käme die entscheidende Bedeutung für die Entwicklung des Tourismus zu.
In Berat wurde die im Bau befindliche Fluss-Promenade besucht, die auch den zentralen Platz der Neustadt umfasst. Ein weiteres Besuchsziel war die neue Fabrik „Alba Shoes” in Corovoda.

http://youtu.be/ryiw7d4_82I

Vor kurzem hat auch ein neues modernes Hotel am Hauptplatz von Corovoda eröffnet, nennt sich Shpetimi

volkergrundmann
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Re: Skrapar

So, 22. Jun 2014, 22:59

GjergjD hat geschrieben: Auf der Agenda der Regierung steht der Ausbau der Straße nach Permet, mit der „Sackgasse“ soll Schluss sein. Meta sagte, dem Bau von Straßen in der Region käme die entscheidende Bedeutung für die Entwicklung des Tourismus zu.
Kann ich mich nur an Trim und Kusho anlehnen: Diese abgehobenen Idioten. Sie sollen sich erst mal darum kümmern, dass die Straßen zwischen Kruma und Kukes und zwischen Shupenza und Librazhd fertig werden. Und eigentlich vor allem der Tunnel zwischen Tirana und Bulqiza, und, und, und. Corovoda - Permet steht doch ganz hinten an.

GjergjD
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Helmes in Skrapar

So, 27. Jul 2014, 10:58

Das abgelegene Dorf Helmës Staraveckë (Gemeinde Potom) in Skrapar hat etwas magisches, denn es spielte in der albanischen Geschichte eine gewisse Rolle. In der Partisanen-Hochburg Skrapar befand sich im 2. Weltkrieg am Dorf für fast sieben Monate der Stab von Enver Hoxha.
Am 8. August 1944 wurde in Helmes der Erste Kongress ( Kongresi i Pare) der BRASH (Bashkimit Rinor Antifashist Shqiptar: Antifaschistischer Jugendverband Albaniens) abgehalten. Der 70. Jahrestag der Gründung wird demnächst gefeiert (Festa e Helmesit). Früher gab es dort eine Gedenkstätte, sie dürfte längst geschlossen sein.

Komisch, dass von dem Dorf oder Denkmälern nicht ein Foto im Netz zu finden ist, auch Touristen scheinen dort noch nie vorbeigekommen zu sein? Wieder so ein Ziel für "Entdecker"... Die Entfernung ab Corovoda beträgt mindestens 35 lange km, das ist eine Sackgasse, Richtung Vithkuq gibt es keine Verbindung.

Im albanischen Filmarchiv schlummern mehrere Doku-Filme vom Ort, die leider noch nicht digitalisiert sind, einer davon: "Helmes 1969", wo dieses Fest dokumentiert wurde.

Sehenswert: Die Wiesen "Livadhet e Helmesit" auf 1.500 Meter Höhe mit einer Quelle, die eine Schüttung von 900 L / Stunde hervorbringt. Ein Fahrweg führt hinauf.

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Re: Skrapar

So, 27. Jul 2014, 20:47

10 km nördlich liegt der Gipfel Ostrovica, mit 2400 m einer der höchsten Berge Albaniens. Wir haben jede Menge Berichte über Besteigungen des Jezerca, auch des Korabi, usw. Kennt einer einen Bericht über die Besteigung des Ostrovica? Mehrere Male wollten Forumsteilnehmer die Gegend durchqueren und dabei irgendwie an diesem Berg vorbei. Es ist wohl nie etwas daraus geworden. Bermuda-Dreieck.

malenki
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Re: Skrapar

So, 27. Jul 2014, 21:03

volkergrundmann hat geschrieben:Kennt einer einen Bericht über die Besteigung des Ostrovica? Mehrere Male wollten Forumsteilnehmer die Gegend durchqueren und dabei irgendwie an diesem Berg vorbei.
Bei Wikiloc haben zwei Personen ihren Aufstieg beschrieben.

volkergrundmann
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Re: Skrapar

So, 27. Jul 2014, 22:15

Danke, halte die beiden Berichte für sehr interessant. Es gibt ja auf jedem Berg Erstbesteiger, dieser Ruhm ist also hier nicht mehr zu holen. Ich denke aber, für Leute, die wirklich das Abenteuer der albanischen Einsamkeiten suchen, ist die ganze Gegend nach wie vor eine Expedition wert.

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Lars
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Re: Skrapar

So, 10. Aug 2014, 16:55

PalmTreeProductions ist eine sehr gute Quelle – fast keine Tour in Albanien, die dort noch nicht beschrieben ist.
- - -

:X: :!:
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divis
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Re: Skrapar

Do, 21. Mai 2015, 11:50

GjergjD hat geschrieben:Das abgelegene Dorf Helmës Staraveckë (Gemeinde Potom) in Skrapar hat etwas magisches, denn es spielte in der albanischen Geschichte eine gewisse Rolle. In der Partisanen-Hochburg Skrapar befand sich im 2. Weltkrieg am Dorf für fast sieben Monate der Stab von Enver Hoxha.
Am 8. August 1944 wurde in Helmes der Erste Kongress ( Kongresi i Pare) der BRASH (Bashkimit Rinor Antifashist Shqiptar: Antifaschistischer Jugendverband Albaniens) abgehalten. Der 70. Jahrestag der Gründung wird demnächst gefeiert (Festa e Helmesit). Früher gab es dort eine Gedenkstätte, sie dürfte längst geschlossen sein.

Komisch, dass von dem Dorf oder Denkmälern nicht ein Foto im Netz zu finden ist, auch Touristen scheinen dort noch nie vorbeigekommen zu sein? Wieder so ein Ziel für "Entdecker"... Die Entfernung ab Corovoda beträgt mindestens 35 lange km, das ist eine Sackgasse, Richtung Vithkuq gibt es keine Verbindung.

Im albanischen Filmarchiv schlummern mehrere Doku-Filme vom Ort, die leider noch nicht digitalisiert sind, einer davon: "Helmes 1969", wo dieses Fest dokumentiert wurde.

Sehenswert: Die Wiesen "Livadhet e Helmesit" auf 1.500 Meter Höhe mit einer Quelle, die eine Schüttung von 900 L / Stunde hervorbringt. Ein Fahrweg führt hinauf.
Also ganz so ist es nicht, dass noch niemand in Helmës-Staravecka war!

Hier zwei Bilder von unserem Besuch in der Teqeja Backa (direkt hinter Helmës, auf der Militärkarte noch als "stalla" bezeichnet) im Jahr 2012.
09.JPG
SAM_5145.JPG


Und hier ist das Denkmal für den 8. August 1944 auf Quote 1500 bei den laut Militärkarte "pylli Luadhet e Helmësit":
SAM_5362.jpg
Nur die Quellen dort daneben mit den "900l / orë" sind jetzt nicht so das ganz große Highlight:
SAM_5361.jpg
Und der Fahrweg dort hinauf ist ab dem Ort Helmës selbst auch nur für die allerunerschrockensten.


Aber: Nächsten Monat soll übrigens mit den Bauarbeiten begonnen werden um die Zufahrtsstraße von Çorovoda nach Potom auszubauen und zu asphaltieren. Die Strecke ist ein Kernstück der Zufahrt für den Bau der TAP, die direkt nördlich von Backa, Helmës und Potom vorbeiführen wird.

Der Bau der Pipeline selbst soll dann nächstes Jahr losgehen und wird die entlegene Gegend da oben ordentlich umrühren...

GjergjD
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Re: Skrapar

Do, 21. Mai 2015, 21:25

Hallo divis, super. Dafür gibt's ne Auszeichnung :!!!: Der erste Bericht aus Helmës-Staravecka, und sogar mit Fotos, da hab ich ja schon lange nach gesucht :D

womat
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Re: Skrapar

So, 24. Mai 2015, 17:30

aktuell zu der region: wir waren in corovode im hotel sokoli, wollten zuerst im hotel osumi einchecken, aber das war ausgebucht. momentan sind dort ein menge leute wegen dem pipeline-projekt durch albanien.
sokoli war ok, nur konnte ich bis 4:00 kein auge zutun, weil im café gegenüber eine gruppe junger männer schwer alkoholisiert lauthals herumgebrüllt hat, geklatscht, gesungen… ich hab mitbekommen wie sich nachbarn beschwert haben, die wurden ausgelacht und weiter ging's mit gebrüll. schade. unsere freunde im anderen zimmer hatten das problem, dass ihr fenster zum fluss öffnete, einer von ihnen konnte wegen des lauten rauschens nicht schlafen.
2011 waren wir in der villa lisa in polican, dort konnten wir am abend kein restaurant finden, nach langer suche dann ein kleines lokal mit eher bescheidenen essen.

der weg von corovode nach permet war mit den enduros kein problem, mit einem normalen pkw möcht ich das nicht fahren.

ich möchte wieder mal mit meiner frau allein nach albanien fahren, als geübte fahrer können wir uns auch auf die suche nach kleinen routen machen, das ist unser nächstes projekt. gerade diese region gibt da viel her, wie ich das sehe, die fahrt über den tomori nach moglice wäre auch so eine sache…

volkergrundmann
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Re: Skrapar

So, 24. Mai 2015, 22:51

womat hat geschrieben: gerade diese region gibt da viel her, wie ich das sehe, die fahrt über den tomori nach moglice wäre auch so eine sache…
Da gibt es irgendwo einen Bericht drüber, das hat schon mal jemand mit, ich glaube, es waren Enduros, gemacht. Wurde allerdings als relativ schwer beschrieben und bei nassem Terrain abgeraten.

GjergjD
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Historisches Museum Corovoda

Do, 18. Jun 2015, 22:38

Wie es sich für die Stadt gehört, hat sie ihr sozialistisches Museum konserviert, wenn man von der Tilgung Envers einmal absieht. Echt sehenswert der morbide Charme, unterhalb des Heldenfriedhofs gelegen, es geht fast ausschließlich um den nationalen Befreihungskampf, leider fehlen inzwischen lesbare Beschriftungen zu den Häusermodellen des Kreises Skrapar. Eintrittsgeld wird abgeleht, Spende für eine Sanierung tut bitter Not.
Ein paar Kuriositäten zur Stadt folgen nach meiner Rückkehr.

volkergrundmann
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Re: Skrapar

Fr, 19. Jun 2015, 17:32

Da habe ich mich nun die Treppen hoch gequält, um das auch zu sehen, aber wieder mal nix. Keiner da gewesen, trotz Öffnungszeit.

GjergjD
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Re: Skrapar

So, 21. Jun 2015, 21:47

volkergrundmann hat geschrieben:Da habe ich mich nun die Treppen hoch gequält, um das auch zu sehen, aber wieder mal nix. Keiner da gewesen, trotz Öffnungszeit.
Dann hatte ich Glück, weil der Friedhof gesäubert wurde, die Dame mit dem Schlüssel war dabei und kam sogleich ...
Zwei Bilder zeigen den ethnographischen Traditionsraum und einen Teil der Waffen.
corovoda1.jpg
corovoda2.jpg

volkergrundmann
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Re: Skrapar

So, 21. Jun 2015, 23:07

Danke. Ich finde, es wäre richtig mal so ein "Museum" als Museum zu konservieren. Dieses hier würde sich vielleicht sogar besonders dafür anbieten. Dasjenige in Lushnja habe sie ja eben entsorgt und in nicht-öffentliches Depositarium für irgendwelchen Staatskrempel umgewandendelt (ich kam gerade vorbei, als sie die ersten Kisten entluden, übrigens war da auch das Fernsehen dabei).

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