

Vor acht Jahren wurden bereits Restaurierungsarbeiten durchgeführt und das Gebäude machte bisher einen soliden Eindruck.
http://youtu.be/cSoMHP_X3fk
http://goo.gl/maps/O1BV3
http://www.panorama.com.al/2013/10/17/r ... -afresket/
Lass die Kirche im Dorf, außer einem halben Turm und einige Strecke Rest-Mauer war in Kanina sowieso nichts mehr zu sehen. Das Beste von hier oben war der herrliche Panorama-Blick auf Stadt, Vlora-Bucht und Karaburun (und die Ausflugstavernen im Ort).GjergjD hat geschrieben:Die historische Siedlung und Burg Kanina (Kalaja e Kaninës), ca. 4 km östlich von Vlora ist vom Zerfall bedroht.
Ob Voskopoja, ob Mesopotam, ob..., ob..., ob. In Albanien fehlen Milliarden (Euro) um halbwegs das zu erhalten, was erhaltenswert ist. Für Albaniens Kulturgüter müsste es eigentlich so eine Art Marshall-Plan der EU zur Rettung der wichtigsten Kulturgüter geben. Europa wird die Verluste an großartiger historischer Substanz, die in den nächsten Jahren eintreten werden, schwer bereuen. Übrigens, und das beweist auch die Diskussion hier im Forum, gibt es eine Menge herausragender Orte und Stätten, über die nicht mal einer spricht.GjergjD hat geschrieben:Die St. Marien Kirche in Voskopoja (Kisha e Shën Mërisë) ist akut bedroht:
Am Haus Hadërajve wurden „zum Schutz der Anwohner“ jetzt Abbrucharbeiten vorgenommen, von dem historischen Gebäude wird wohl nichts über bleibenGjergjD hat geschrieben:Im Jahr 2012 brannte in Gjirokastra das 200jährige bedeutende ortstypische Haus Haderajve ab.
Für die Restaurierung oder Bestandssicherung der Ruine fehlte seither das Geld und es tat sich nichts, jetzt brach die West-Fassade weiter in sich zusammen.
Inzwischen heißt es aus dem Ministerium für Kultur, eine Restaurierung wäre mit Unterstützung der Türkei möglich, die bereits beim Wiederaufbau von Moscheen vielfach Hilfe geleistet hat. Aber es gibt über 20 gefährdete Denkmalobjekte der Kategorie I in der Stadt. Problematisch sei oft die Zusammenarbeit mit den Eigentümern, wenn die Objekte sich selbst überlassen werden.
Dank der mehrheitlich asphaltierten Strasse ist der Besuch ja jetzt problemlos möglich.volkergrundmann hat geschrieben:Die Selca-Gräber halte ich für eine delikate Angelegenheit. Sie wurden in extrem weichen Kalkstein gehauen und fast alle künstlerisch wertvollen Meißelungen sind der Witterung ausgesetzt. Sie unterliegen damit einem natürlichen Verschleiß und irgendwann wird davon gar nichts mehr zu sehen sein. Das ist aber mehr oder weniger ein natürlicher Prozess und der Grad der Bedeutung der Ornamente dürfte es kaum rechtfertigen, dort riesige, gar klimatisierte, Überdachungen zu errichten. Dafür gibt es zu viel anderes in Albanien, das wertvoller ist und dringlicher Hilfe braucht. Also, hin, bevor der Regen den Rest auch noch weggewaschen hat.
Mein persönliches Empfinden als Tourist ist, dass der Verfall schon derart weit fortgeschritten ist, dass sich kostenaufwändige Lösungen nicht mehr lohnen. Wenn es eine billige Imprägnierung für weichen Kalkstein gibt (notfalls aus dem Baumarkt), dann sollte man es sicher versuchen, um noch ein paar Generationen von Touristen zumindest den Glauben zu erhalten, dass da mal was war...Lars hat geschrieben: Weiss nicht, ob es nicht ein Verfahren gäbe, den Kalkstein zu fixieren oder mit einer unsichtbaren Schutzschicht zu überziehen?